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— 212 — In Lamartine's Reisen im Orient kommt auch Folgendes vor: --- „Auf dem Abhange eines Hügels jenseit Akra erblickten die Reisenden Palästina, eine reiche liebliche Landschaft. Palästina, aufs Neue mit einer jüdischen Nation bevölkert, von thätigen und geschickten Händen angebauet, würde auch noch heute ein Land der Verheißung sein.
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M'Cheme, giebt folgende Notizen: Der gegenwärtige Zustand der Juden in Palästina ist sehr interessant. Die divergirenden Nachrichten, die wir gewöhnlich über ihre Lage hören, sind sammtlich zum Theil begründet, wie man sich an Ort und Stelle überzeugt.
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280 Palästina. dachts-Ort aller Bekenntnisse des geoffenbarten Glaubens geworden, und die fromme Phantasie der Gläubigen duldet keine Beschränkung dieses so allseitig anerkannten Heiligthmns des Ortes auf unserer sündigen Erde hienieden, sondern sieht eine Stadt Jerusalem im Himmel der irdisch materiellen gegenüber.
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282 Palästina. hier nicht gehört wurde, seit welcher Zeit so viele für menschltsche Eitelkeit oder zur Verherrlichung Gottes aus diesen Stcinbrüchen hervorgegangene Gebäude alle untergegangen sind, und nichts ist von ihnen für den erstaunten Besucher übrig, als eine weite Leere, der Aufenthalt des gierigen Schakals und des wühlenden Maulwurfs.
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Nr. 28 „Die £ Welt* Seite 19 zeigt, abgesehen von den bedeutenden Schwankungen der Importziffern, welche sich aus der mit dem Ernteausfall zusammenhängenden Mehr- oder Mindereinfuhr von Nahrungsmitteln, insbesondere Mehl, ergeben. Der Gesamtwert der aus Palästina ausgeführten Waren blieb gegen das Vorjahr um 1 800 000 Francs zurück. Während für die Einfuhr des Landes ausschliesslich Jaffa in Betracht kommt, spielt rücksichtlich der Ausfuhr noch Gaza eine bedeutende Rolle, über welche Reede ansehnliche Quantitäten von Getreide, namentlich Gerste, aus den südöstlichen Teilen Palästinas zur Ausfuhr gelangen. … Den folgenden Details über die Einfuhr- und Ausfuhrverhältnisse sei vorausgeschickt, dass die den einzelnen Artikeln ohne weitere Angabe beigesetzten Zahlen den bezüglichen Ein-, respektive Ausfuhrwert in Francs pro 1902 bedeuten, dass die Daten im allgemeinen die besterhältlichen sind, aber auf absolute Genauigkeit leider keinen Anspruch machen können, da es kein verlässliches statistisches Material gibt. Konserven (36 000 Frcs.). Palästina ist wegen des häufigen Mangels guter, frischer Provisionen und infolge des bedeutenden Bedarfes für die Exkursionen und Landreisen der Pilger und Touristen ein verhältnismässig guter Abnehmer für diesen Artikel.
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613 Dr. Theodor Ilerzl: Palästina. 614 die auf ihren eigenen Füssen stehen, sind einfach verblüffend. Man sieht noch das umgebende steinige, dürre Gebiet, in das ein solcher wackerer Kerl vor ein paar Jahren hineingestiegen ist — er hat einen Orangenhain oder einen reichen Weingarten aus der Erde gelockt. … Und solcher Beispiele gibt es so viele, als Kolonisten in Palästina sind. Tüchtige, nüchterne Menschen mit harten Fäusten, und in den Augen haben sie eine Begeisterung für das Land. Die jüdischen Ackerbauer sind zäh und niielligent, das war der Eindruck, den wir überall hatten, wo wir mit ihnen zusammenkamen.
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<>\:> Dr. Theodor Herzl: Palästina. 616 Von der Palästinareise der zionistischen Delegation. Mächtig war der Eindruck von Jerusalem. Noch in ihrem heutigen Verfall sieht man die Spuren einstiger Schönheit.
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617 Dr. Theodor Herzl: Palästina. 618 reichen die Mittel auch der grossmütigsten und reichsten Einzelnen nicht aus. Nun können wir ein ganzes Volk dahintersetzen: ein Volk, dessen Existenz wir durch unsere grosse zionistische Bewegung zeigen; ein Volk, das diesem verwahrlosten Boden die alte Zärtlichkeit bewahrt hat, wie einem kranken Angehörigen.
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Unsere Zeitschrift soll nun nicht allein dazu beitragen, die theoretischen Unterlagen für eine gedeihliche Tätigkeit in Palästina festzustellen, sondern auch zum Vereinigungspunkt aller in Palästina arbeitenden jüdischen Organisationen werden. Der erste Schritt nach dieser Richtung ist bereits getan, indem ausser der Zionistischen Palästina-Kommission auch die grössten Kolonisationsvereine: das Komitee der Chowewe- Zion in Odessa, der Esra in Berlin und der neugegründete Kolonisationsverein in Wien sich an der Herausgabe der Zeitschrift beteiligen. … Die Redaktion. ZUR FRAGE DER AUSBILDUNG VON KOLONISTEN- FRAUEN IN PALÄSTINA. von Professor O. Wärburg. Trotz der unleugbaren Fortschritte, welche die jüdische Kolonisation Palästinas in den letzten Jahren zu verzeichnen hat, sind wir doch noch immer recht weit davon entfernt, eine Methode gefunden zu haben, die uns befähigt, in der Zukunft
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PALÄSTINA Organ für die wirtschaftliche und kulturelle Erschliessung des Landes, HERAUSGEGEBEN VON DER Kommission zur Erforschung Palästinas Berlin HJ. 15, Uhlandstr. 175. … Zunächst aber ist es ein dringendes Gebot, neuen und unerprobten Versuchen, die jüdisches Leben und jüdisches Geld auf's Spiel setzen, die Ausnützung bekannter Möglichkeiten vorzuziehen. Palästina ist keine terra incognita mehr für uns. Palästina ist uns nicht unbekannt, wiewohl noch so wenige Juden die richtige Vorstellung davon haben.
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fest: alle die gediegenen Männer mit gutem Willen und tüchtigen Fachkenntnissen, die in Palästina gearbeitet haben und arbeiten, stimmen darin überein, dass Palästina und der benachbarte Orient zu den zukunftsreichsten und für eine jüdische Kolonisation aussichtsvollsten Ländern gehören. … Zu diesen allgemeinen günstigen Bedingungen des Landes tritt für uns Juden als besonders ins Gewicht fallendes Moment hinzu, dass wir hier schon eine so ansehnliche Summe von Arbeit geleistet und bereits eine beachtenswerte Stellung errungen haben. Tatsächlich erstreckt sich auf Palästina die Tätigkeit der wichtigsten jüdischen Organisationen und Parteigruppen, sodass sich hier schon die Interessen des grössten Teiles der Judenheit treffen: neben der stärkst organisierten jüdischen Partei der Zionisten, die zahlreichste der Orthodoxie; neben der kapitalkräftigsten Institution der Jewish Colonization
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PALÄSTINA / JÜDISCHE ERNEUERUNG aß die Juden in der Zeit ihrer heroischen Geschichte, nachdem sie J_ß festen Fuß in Erez Israel gefaßt hatten, ein soziologisch normal gegliedertes Volk darstellten, ein Volk, dessen Hauptberufe bodenverwurzelte, A c k e r b a u und V iehzucht waren, spricht aus tausend Stellen der Bibel. … Waruni unter der Römerherrschaft nach Vernichtung des nationalen Staates eine langsame, aber sichere Abwanderung aus Palästina einsetzte, die die Juden bis in die entferntesten Gegenden des römischen Weltreiches führte und Palästina fast entvölkerte, ist in seinen letzten Grundlagen kaum erklärlich.