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Im ersten Weltkrieg Nach Ausbruch des ersten Weltkrieges wurde Jabotinsky reisender Sonderberichterstatter der angesehenen Moskauer Zeitung „Ruskaja Wjedomosti“ für West, und Mitteleuropa, besuchte Max Nordau in Madrid und legte ihm den Plan der Gründung einer jüdischen Legion vor, die auf Seiten der Alliierten am Kampfe um Palästina teilnehmen sollte In Aegypten organisierte Jabotinsky unter den 12.000 jüdischen Flüchtlingen, die von den Türken aus Palästina ausgewiesen worden waren, den Kern für die erste jüdische Truppe im britischen Heer, FAERBER traf in Alexandrien Josef Trumpeldor, der den Gedanken begeistert aufnahm. … Er glaubte an England von JOSEF und war überzeugt, dass der Zusammenbruch des türkischen Reiches ein jüdisches Palästina ermöglichen würde. Auch Ben Gurion war für eine Jüdische Legion, aber er wollte gemeinsam mit der Türkei gegen englische Soldaten in Palästina kämpfen.
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Nach Abschluss seiner medizinischen Ausbildung ging er schon 1909 nach Palästina. liess sich frühzeitig als Frauenarzt in Haifa, der Karmelstadt, nieder, deren Ehrenbürger er heute ist. und fand neben seiner aus gedehnten ärztlichen Praxis Zeit zu ernster Forschung. … Er schrieb noch in Deutschland: „Die jüdische Rassenfrage“ (Ar-' chiv für Rassen - Gesellschafts-Biologie 1907) und 1912 nach dreijährigem Aufenthalt in Palästina: „Palästina als Judenland“. Während des Ersten Weltkrieges verfasste er 1916 eine Abhandlung: „Judenvolk und Weltkrieg.“ Erst nachher begann er mit den bibelwissenschaftlichen Arbeiten. 1920 erschien eine grundle gende Arbeit über „Die Prophetie“ und im selben Jahr: „Joab. ein HeldenlebenV 1930 lehrte er ein Semester an der Berliner Hochschule für die Wissenschaft des Judentums.
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„Ihr Plan geht dahin: a) Kolonien von russischen Juden in der asiatischen Türkei, namentlich in Syrien und Palästina zu schaffen; b) eine Agrarbank zu errichten, die mit allen förderlichen Mitteln diese Kolonisation erleichtern soll. … Damit scheiterte der Versuch der Schaff mg einer allgemeinen jüdischen Kolonisationsgessllschaft für Palästina und die Beteiligung von Baron Hirsch an ihr. Aehnlich verlief ein weiterer Versuch, Hirsch für Palästina zu gewonnen, den Dr.
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König Hussein hatte bei den Sitzungen der Liga sich in einem Interview mit dem Korrespondenten der „Sunday Times” sehr kritisch über die Palästina-Vorschläge der VAR geäussert und die Liga-Beratungen als „lächerlich” bezeichnet. Nach 22 vertraulichen Sitzungen war die Liga übereingekommen, die mit Palästina zusammenhängenden Probleme durch eine Fünfer-Kommis- 'sion weiter behandeln zu | lassen, und Transjordanien ¡wollte das Ergebnis dieser Besprechungen abwarten. … Transjordanien, so schrieb „Al Ahram“, hatte alle Vorschläge auf Gründung einer Palästina-Regierung und auf Schaffung einer Armee der palästinensischen Araber afogelehnt. Transjordanien hatte sich gegen Kritik an der Erklärung von 1950 gewehrt.
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Er war Mitglied der UN- Kommission (UNSCOP), die im Jahre 1947 die politische Lage im damaligen Palästina überprüfte und danach den Teilungsplan vorschlug. Der Gast setzte seine Erklärung fort: „Ich weiss genau: wenn Ihr Juden und Araber Euch zusammen an einen Tisch setzt, und man Euch ganz allein liesse ohne Vermittler and ohne Ratgeber, dann bin ich überzeugt, dass Ihr nicht vom Tisch aufstehen werdet, bis der Friedensvertrag unterschrieben ist. … Bei dieser Gelegenheit erzählte er auch, dass — als er im Jahre 1947 in Palästina war — der damalige englische Hochkommissar einen Empfang für ihn veranstaltete. Bei dieser Gelegenheit erklärte ihm dieser: „Hier in Palästina waren bereits Synthetische Stoffe machen den Sommer angenehm!
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Deportationsdalum und -ort, Todestag und -ort) sowie kurzer Lebenslauf für die Folgenden, die in den letzten Jahren in Diensten des Palästina Amts und der zionistischen Fonds in Deutschland gestanden haben: a) Dr. Ludwig Jacoby 'Leitung des Palästina- Amts). Berlin. b) Dr. Rudolf Pick (Leitung des Palästina-Amts), Berlin c) Kammevgerichtsrat Erich Gerechter (Leiter der Rechtsabteilung des Palästina-Amtes), Berlin. d) Dr.
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Er hoffte, dass sie in London intervenieren würde, damit die To. re Palästinas geöffnet wer! den. Legal oder illegal sollten Juden nach Palästina gehen, verlangte er. Mit Hilfe der Losung „Evacuation" wollte er Juden vor der herannahhenden Gefahr retten, aber auch eine baldige Mehrheit der Juden in Palästina erzielen. … Polen, meinte Ben Gurion, hat we. der die „Schlüssel zu Palästina“ noch „die Kraft, England zu zwingen“. Später dachte er anders. Evacuation, Exodus, Liquidation — wie auch immer die Losung heissen mag, Ben Gurion ver. langte sie.
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Mit dem üblichen Begriff des Antisemitismus kann man diese Erscheinung nicht erfassen. nicht nur deswegen, weil die Araber selbst Semiten sind, sondern weil ihre antijiidische Einstellung auf völlig andere, rein politische Faktoren zurückgeführt werden muss. Die Nazis selbst haben die jüdische Auswanderung nach Palästina gefordert. Eine ihrer berüchtigten Parolen war „Die Eiru bahnstrasse naci. Palästina”. Sie haben diese Auswanderung der Juden nach dem Machtantritt im Jahre 1933 aktiv gefördert, indem sie denjenigen Juden die Mitnahme von begrenzten Kapitalien gestatteten, die nach Palästina ausgewandert sind.
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Diese Niederlassungen erfuhren auch Zuzug seitens junger Leute aus Europa, welche die Insel als Uebergangsstation zum Leben in Palästina benutzten. Auch von dort kamen junge Pioniere herüber und begannen Orangenplantagen anzulegen. Im Jahre 1921 sollen in den zypriotischen Dörfern etwa 120 Juden ansässig gewesen sein. … Während die Debatten um die freie jüdische Einwanderung nach Palästina tobten, entstanden auf Zypern die berüchtigten ausgedehnten Flüchtlingslager. Flüchtlinge aus den von den Nationalsozialisten besetzten Teilen Europas. deren Schiffe von der englischen Marine auf dem Mittelmeer abgefangen wurden, fanden dort Aufnahme.
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Es kommt nur darauf an, die wahrem Zusammenhänge aufzuzeichnen, es kommt nur darauf an, zu zeigen, dass alle die Unruhen in Nordafrika und Palästina das Produkt künstlich geschaffener Konstellationen sind. Es kommt nur darauf an, die Fäden der britischen Kolonialpolitik zu zerschneiden. … aus glaubwürd'te^r Ouelte mitgeteilt wird, Der Vorsitzende des Obersten Gerichtes in Palästina. W J. Fitzgerald der kürzlich mit der Untersuchung der Frag« betraut wurde, hat. der Regierung bereits seine Empfehlungen unterbietet, nachdem er mehrere zwanzig Zeusen vernommeen hat- Die Juden weigerten sich, an der Untersuchung tedzunehmen, weil sic sie ■lic üb'-'rf'iüss-’g empfinden.
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Er hätte damals nach den Vereinigen Staaten gehen können, als Professor an eine dortige Universität. Er tat es nicht, ging statt dessen nach dem damaligen Palästina, dem heutigen Israel, wo ihn keine Rosen erwarteten, wo. hin es ihn aber mit unwiderstehlicher Macht zog'. Warum er das kleine, ungesicherte Palästina der gutbürgerlichen Existenz vorzog, wie sie ein Lehrstuhl in Amerika zu bieten pflegt, wird aus dem Kapitel begreiflich, das er dem ...Judentum als Problern” widmet und in dem er auch seine Einstellung zum Deutschtum schildert. … Als er sich entschliesst, Palästina jedem anderen Ziel vorzuziehen, ist er sich völlig der Tatsache ‘bewusst, dass sein Weg dornenvoll sein wird. Dennoch geht er ihn.
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Auf Grund religiöser Schriften sah er die jüdische Kolonisation in Palästina als notwendig an. Er betonte nur die religiöse Seite des Problems und schlug zur Verwirklichung die Gründung einer Gesellschaft wohlhabender Juden vor, die Palästina kolonisiern und die Juden’ zu landwirtschaftlicher Betätigung zurückführen sollte. … Die FranKfurter Gesellschaft wurde 1864 nach der nahen Hauptstadt Berlin, ii der damals schon mehr als 20.000 Juden wohnten, verlegt, und unter dem Namen: „Zentralcomite für die jüdische Kolonisation in Palästina“ erweitert. 1866 gab . Kalischer eine zweite, ver- | mehrte Auflage seines Wer. j kes in Thorn heraus. Im i selben Jahre erliess er zu- | sammen mit Gutmacher ei- . nen Aufruf an die Juden zur Unterstützung des Palästi-!
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Die Schau verdankte ihr Entstehen den Bemühungen des Vereins „ESRA“ zur Unterstützung ackerbautreibender Juden in Palästina und Syrien“, der 1883 in Berlin mit Beteiligung von Hirsch Hildesheimer und einer Reihe wohlhabender, religiös-konservativer Juden gegründet worden war, und den man als westlichen Ausläufer der Chowewe Zion in Osteuropa betrachten kann (Richard Lichtheim). von Dr S. … Heinrich Loewe und Willi Bambus, unternahmen 1895 eine Reise nach Palästina. In Kairo trafen sie den Baumeister Wohleemuth aus Berlin der für die Gewerbeausstellung eine orientalische Abteilung vorbereitete.
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Es handelt sich hauptsächlich um die Anerkennung eines unabhängigen Palästina-Staates. an dessen Spitze eine provisorische Regierung, die von allen arabischen Staaten anerkannt würde, stehen soll. Diese Regierung soll den Oberbefehl über die neue Palästina-Armee erhalten und die direkte Initiative ergreiren, um die Verantwortung für die Lösung des gesamten Palästina-Problems zu übernehmen.
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Es wäre nicht ausreichend, in diesem Beschluss einer starken Dreiviertel- Mehrheit der UN, das ehemalige Mandatsland Palästina zu teilen, nur einen Vorgang zu erblicken, durch den die Lage der Juden oder die Situation des Mittleren Ostens eine einschneidende Veränderung gefunden haben. … Wir sollten auch nicht vergessen, dass der Teilungsbesehluss der UN vom November 1948 die direkte Folge einer Streitfrage war, ob 100.000 jüdische Hitleropfer, die KZ und Zwangsarbeitslager überlebten, nach Palästina einreisen dürfen oder nicht. Obwohl Grossbritannien durch die Bestimmungen des Palästina-Mandats verpflichtet gewesen wäre, diesen 100.000 Menschen die Einwanderung zu ermöglichen und für ihre Einordnung zu sorgen, weigerte sich die englische Regierung unter Hinweis auf Bestimmungen, die sie selbst gegen den klaren Wortlaut des Mandats erlassen hatte, diesen Menschen die Einwanderung zu gestatten.
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Angaben werden noch in folgenden Fällen an die obenstehende Adresse erbeten: 1 Personalien (Geburtsort und -datum, Deportationßdatum und -ort, Todestag und -ort) sowie kurzer Lebenslauf für die folgenden Perßonen, di? in Diensten des i Palästina-Amtes und der zionistischen Fonds in Deutschland gestanden haben: Dr. Ludwig Jacoby (Leitung des Palästina-Amtis). Berlin Dr. Rudolf Pick (Leitung des Palästina-Amts), Berlin j Kammergerichtsrat Erich Gerechter j (Leiter der Rechtsabteilung des Palästina-Amts), Berlin I Dr. Bruno Schönfeld (Leiter der Keren Hayessod, später Verwaltungsdirektor dre Krankenhauses der Jüdischen Gemeinde), Berlin Erich Kopydlowski Berlin. 2) Ferner werden gleiche Angaben, wenn möglich mit Photo, für folgende Personen erbeten: Rabbiner Dr.
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Die letzte Reise des jungen Sohiffsarztes führte ihn nach Palästina, ein nach seinen Berichten damals völlig vernachlässigtes Land. Er besuchte die Heiligen Stätten, sah mit Verwunderung die Bemühungen der meist russischen Juden, dort Kolonien zu gründen und den Heimat- und Rastlosen eine gesicherte Zukunft zu bereiten. … Mein Freund hatte keine Möglichkeit, sein Studium abzuschliessen. Er musste auswandern. Er entschloss sich, nach Palästina zu gehen. Plötzlich stand das Bild seines Vaters vor ihm, der so gern von Palästina berichtet hatte. Auch das Stück Papier kam ihm wieder in den Sinn, er suchte und fand es.
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Zionistischen Kongress im Jahre 1921 in Karlsbad, dem ersten nach der Balfour - Deklaration, nahm er zum Araberproblem in Palästina Stellung. Schon damals ist sein ideal die Sicherung eines freundschaftlichen Einvernehmens mit den Arabern, ja, eine umfassende brüderliche Solidarität. ‘‘Wir sollen eingedenk bleiben, dass wir ein semitischer Stamm sinn und Palästina ein vorderasiatisches Land ist.” Aber scho r 1938 sollte Hugo Bergmann schreiben: “Buber ist bis heute Palästina fremd geblieben.”
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Wenn man yon einem Versagen der UN sprechen muss, so ist der ,,Palästinas-Konflikt das klassische Beispiel hierfür. Wenn sich der Sicherheitsrat Jahre um Jahre mit der Palästina-Frage beschäftigen musste, so liegt die lisierte Befriedung der Erde vereitelt. Wenn die Grossmächte es nur wollten, würde in kürzester Zeit die Grundlage für einen Frieden im Mittleren Osten geschaffen werden können. … Mit welchen Schwierigkeiten die Anwendung dieses Ablenkungsmanövers selbst in Diktaturen verbunden ist, zeigt das ägyptische Beispiel. Die Bemühungen des UN Schlichters für Palästina, des Norweger-Generals Odd Buli, wenigstens zwischen Israel und Syrien eine Verständigung herbeizuführen, zeigen den geringen Einfluss und die mangelnde Autorität der UN gegenüber zwei Ländern die nicht zu den Grossmächten der Erde gehören.
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Nachdem die Balfour-Deklaration erlassen war (November 1917), wurde eine von der englischen Regie, rung autorisierte .Palästina- Kommission“ unter Füh-, rung Weizmanns entsandt, die alle Einzelheiten prüfen sollte, die für die Durchführung des Mandats erforderlich waren. … Schon frühzeitig hatte Weizmann als Wissenschaftler wie als Politiker die Rolle erkannt, die den Wissenschaften und dem Geist als solchem bei der Erschliessung und friedlichen Wiedereroberung des Landes Palästina zukam. Deswegen setzte er alle Hebel in Bewegung, um die Erlaubnis zur Grundsteinlegung für die Universität zu erhalten, die dann auch am 24.