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…fürchtet die Gebete Dieses Volks, das er zertreten, Dem sein Gott erfüllet Alles, Fluchen könnt es, statt zn beten. Reb Chanina ben Teradjon Bebt nicht, stark in seinem Gotte, Da vor ihm in blanken Waffen Steht die wilde Schergenrotte. Zornig herrscht ihn an d…
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367 Von dem Pergament die Lettern Springen ab und flattern leise, Schweben auf, wie schwarze Funken Ueber seinem Schülerkreise. And er deutets seinen Schülern: „Gottes Wort kann nicht vergehen; Seht, wie es beschwingte Lüste Tragen und nach…
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368 Jüdische Legende. Von Emil Kuh. Am geschwärzten Bogenfenster Steht der Rabbi Löw, der Hohe, Den besucht der Kaiser Rudolph, Der genannt: Der Stern der Zeit«. Abendliche Strahlen röthen Sein Gesicht, s…
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…t jetzt zurück. Und er stürzt hinab die Stufen, Und befiehlt dem Zug, zu halten. Ehrerbietig grüßen Alle Den erlauchten Rabbi Löw. „Sagt!" so ruft er, „wer gestorben!" Und es beben seine Lippen Und es flammt ihm von der Stirne, „Sagt, wer dieser Tod…
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370 Und es leuchteten die Kiesel, Die sein heil'ger Fuß getreten. Von dem königlichen Purpur Blitzte Gold und Edelstein. Und der Giebel der Altneuschul Flammte, die Mesusos glänzten An den Pfosten, gleich als wäre Festgenagelt Stern um Ster…
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Heimalh in der Fremde. Von S. M. Mosenthal. „Mein Benjamin will fort; ich kann's nicht wehren, Wie schwer mir auch des Sohnes Abschied fällt. Du kannst Dich hier nur kümmerlich ernähren, Du suchst das Glück in einer andern Welt! So werd' ic…
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372 Die Jahre flieh'n; er hat, was er gewollt, Er hat im Kamps das neid'sche Glück bezwungen, Allein noch größer» Sieg hat er errungen, Den „praktischen Sinn" gewann er mit dem Gold Und von der weibischen Empsindelei, Die liebend hastet an …
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373 Und Sehnsucht füllt sein Herz mit Leid und Lust Nach einer mitleidsvollen Bruderbrust! Doch sieh! die weib'schen Bande sind zerschlagen, Wer hat hier Zeit nack seinem Schmerz zu fragen? Fremd wogt um ihn das bunte Marktgewühl, Hier kauf…
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374 Und thränenvoll hebt sich sein Aug' empor, Und wieder hat sein Herz, was es verlor. Es schweigt der Chor; das Traumbild ist zerronnen. Doch einen süßen Trost hat er gewonnen: Die ihn umsteh'n in wehmuthsvollem Kreise Sie beten ja mit ih…
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375 mm *. Von Joseph Wertheimer. Ein Wörtchen geht von Mund zu Munde — Sein Ursprung -lieb uns unbekannt — Doch Zengniß giebt's vom Bruderbünde, Dem Mitleid tief ins Herz gebrannt. Wo sich ein menschlich Weh erschließet, Wo schwer und bang …
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376 So nennt es immerhin verdorben! In Sprach' und Brauch mags also sein, Doch hat's das Bürgerrecht erworben, Weil es vom Herzen stammet rein. Ein Schiboleth sür das Erbarmen, Das Israel hat stets durchseelt: O haltet sest am Wort, am warm…
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377 Chanukah-Lichtes. Von Adolf Kulka. Heiter brennt das kleine Lichtchen, Doch nicht weithin reicht sein Schein, Denn gar dunkel ist das Stübchen Und das Lichtlein schwach und klein. Sieh! es gibt die reine Flamme Von dem Lichtlein, das hi…
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378 Den trauen unserer Zeit. Don Heinrich Landesmann. Es geht durch diese Zeit ein banges Klagen, Das bald nach einer bessern Zukunft weint, Bald alles Erdenglück begraben meint Für ewig in der Vorwelt schönren Tagen. Denn heute flammt ein …
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379 Des Proletariers Hände krampfhaft faßten Der Erde Ban, der mit Zerrüttung droht, Durch alle Lande schleicht die bittre Noth, Verflucht wie Ahasver und darf nicht rasten. Jetzt gilt's des Denkers Wort, des Weisen Rath, Jetzt gilt's den M…
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380 Das Aug', das Elend nur und Mangel sah, Es leuchtete in Freude, wenn sie nah. Und wie der Engel, der vor Bileam Das Wort des Fluchs wandelte in Segen, Vermochten sie's, oft fluchbeladnem Gram Ein Segenswort noch in den Mund zu legen. So…
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381 Auf den Tod eines Arztes, der im Schauspielhause starb. Von Ludw. Aug. Frankl. Der Grieche bat: „Nach thatenreichem Leben Gebt mir, ihr Götter, einen schönen Tod; Wie die Gestirne leuchtend still vorschweben, Nach lichtem Tag verklärend…
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382 Der Bühne frohem Spiel mit heitrer Miene Im Kreis von deinen Theuern lauschtest du — Und als sich niedersenkte die Gardine, Sank auch dein Augenlid im Tode zu. Und Beifall tönt von srohbewegten Händen; Die Heitern ahnen nimmer, daß sie …
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383 Nach dem authentischen Texte der ״Volkshymne* von I. G. Seidl. Hebräisch von Di־. M. Lettens. בויים וכרכה כל מאניות שמ?ם!הן אל למלכנו׳ לרהב אתנו! אדיר כאמונתיו וטהר;ך!ם כתבוניות כפיו עד מריום יגסבו!?נליו;ציץ נזרו לאבי תפא.ךת׳ שוד אל כל …
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384 על רכוש לסש תיושב י שאנן לשבת׳ יק גביור היל בהנית וחלב! הנדל תנשיא כלי מלאכת מהשבת׳ סיסבמה סעז וגללסה סרב! חסן רב׳ כבוד׳’זה סלק אלצנו׳ יונקסה לא תחדל ׳ טובה סקביע׳ איור שלום;סל על 03א מלכנו׳ על אלמת עסטעלרייך עולם יופיע! באיש אסל סכרים?…
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XXVIII מכמם כשבת ארזים יחד ימים לביס בשניי ה<זל«ודיס, והופיעו אור «גי מכמה ל3ם על אפל ומושך מאמרים ר3ים 3מל«וד *), עוז ירע הדרך לנגדם . — כלו דגלי ה«כה3 הזה, ומעי מעי יהמו ליעל אבדן סגולה יקרה הזאה . אמנם קול נומם קול דממה דקה, בקול מלאך של…