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Dieser Weg ist das Bild im engeren Sinne: das Gemälde, die Zeichnuog, die Radierung. Die Maler haben bisher Palästina in der sogenannten orientalischen Manier gemalt, mit glühendem Farbenreichtum und unsäglicher Stimmungsarmut. Wir warten noch auf den Künstler, der uns ein jüdisch gesehenes Palästina geben wird. … Ich meine die Radierungen und Zeichnungen Hermann Strucks, die Adolf Friedemanns Buch „Reisebilder aus Palästina" (Verlag von 'Bruno Cassirer, Berlin 1904) begleiten. Ueber den Text zu sprechen, der instruktiv und gut geschrieben, von konkreter Sachlichkeit erfüllt und von einer starken'Gesinnung getragen ist, ist hier nicht der Ort.
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— 378 — für die Bearbeitung von 25 Dunam (ä 0,09 ha) Oliven- oder Mandelland genügen, um einer in Palästina bereits ansässigen und in den Kolonien mit Ackerbau beschäftigten Arbeiterfamilie die Mittel zu verschaffen, die ihr während der gewöhnlich fünf Monate betragenden arbeitslosen Zeit .fehlen, und ferner würde der Lohn für Bearbeitung von 50 Dunam ausreichen, um einer Arbeiterfamilie die für ihren ganzjährigen Unterhalt erforderlichen Mittel zu verschaffen, ohne dass sie dabei auf anderweitigen Nebenverdienst angewiesen ist.1) 2. … Damit auch die Minderbegüterten unserem Verein möglichst zahlreich beitreten, kann der Vereinsbeitrag in zwölfjährigen Ratenzahlungen entrichtet werden: in zwei Jahresraten ä 10 Mark und 10 Jahresraten ä 6 Mark pro Dunam. 5. Die Haupttätigkeit wird beim Pflanzungsverein „Palästina" den Lokalkomitees zufallen, die möglichst in einem jeden von Juden bewohnten Ort der Welt gegründet werden sollen. *) Erwerbern von 50 Dunam. seien es Vereine oder Privatpersonen, wird das Vorschlagsrecht betreüs der zu wählenden Arbeiterfamilie eingeräumt werden. 2) Für die Zwecke des Vereins ist ein für Baumpflanzungen sehr gut geeignetes in der Mitte der jüdischen Kolonien Judäas gelegenes und auf den Namen des Vorsitzenden eingetragenes Land in Aussicht genommen.
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4i8 Bemerkungen: Volkserzählungen aus Palästina die seiner Nachbarvölker, der Araber und Armenier, herbeizuführen und einen schönen Traum zu verwirklichen: den Bruderbund zwischen allen Völkern des nahen Orients und ihren freien Staaten. „ „ Ä J. H. Castel Volkserzählungen aus Palästina*) Als im Jahre 1918 die „Volkserzählungen" erschienen, hätte man annehmen müssen, daß sie in zionistischen Kreisen mit großer Freude aufgenommen werden würden.
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Auf die Frage des staatlichen Bodens wurde leider nicht eingegangen. Wir empfehlen jedem, der sich mit dem Palästina-Problem befaßt, die Lektüre dieser Bücher. Dr. Konrad Prunner. DAVID BERGELSON: Am Bahnhof. Deutsch von Alexander Eliasberg. … Jahrhundeiis ist bisher im Dunkel der jüdischen Geschichte verborgen gewesen; galt er doch als einer der vielen Schwärmer, die die unerträglichen Leiden des jüdischen Volkes durch die Rückkehr nach Palästina beenden wollten. Aus diesem unbekannten Menschen, von dem man nicht weiß, woher er kam und wo er endete, hat Brod eine historische Figur geschaffen und ihr Leben und hohen Inhalt verliehen.
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DREI PALÄSTINA-BILDWERKE. Palästina, 300 Bilder, Einleitung von Sven H e d i 11. Herausgegeben von Georg Landauer. Verlag Mayer & Jessen, München 1925. Preiß und Rohrbach, Palästina und das Ostjordanland, mit 210 Tiefdrucklafeln und 21 farbigen Bildern. Verlag Julius Hoffmann, Stuttgart 1925 Karl Gröber, Palästina, Arabien und Syrien, die Länder der heiligen Schrift, mit über 300 Abbildungen in Kupfertiefdruck.
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Mit oder ohne den durch die Juden besetzten Boden stehen in Palästina Flächen für solche extensive Bearbeitung nicht zur Verfügung. Andererseits ist extensive Bearbeitung des Bodens in Kleinbetrieben durch natürliche und weltwirtschaftliche Bedingungen zum Untergang verurteilt. … Ein Entwicklungsplan und sozial-wirtschaftliche Maßnahmen wie: Neuverteilung des Bodens und Verschaffung des Umsatzkapitals für den Fellachen durch Kredit, könnten diesen Uebergang zu intensiver Wirtschaft ermöglichen. Die Volkszählung in Palästina. Von Dr. Arthur Ruppin, Jerusalem. Wir entnehmen der „Jüdischen Rundschau", Berlin, diesen Artikel unseres geschätzten Mitarbeiters über die vorläufigen Ergebnisse der Volkszählung und behalten uns vor, nach Erscheinen der vollständigen Ziffern eine größere Arbeit über diesen Gegenstand zu veröffentlichen.
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Geringer an Umfang ist das von Arthur Katz-Foerstner im Rahmen des Archivs für internationale Wirtschaftskunde zweisprachig herausgegebene Wirtschaftsjahrbuch für Palästina, das sich durch die Sorgfalt in der Auswahl und Wiedergabe der Abbildungen auszeichnet. D. Horowitz leitet den Band mit einer Übersicht über „Grundlagen und Entwicklungstendenzen der palästinensischen Wirtschaft" ein. … Auch wo die behandelten Arbeiten noch von einem verhältnismäßig gefestigten Palästina ausgehen, geben sie doch zugleich eine gute Einsicht in die Fragen, die die weitere Entwicklung des Landes bestimmen werden.
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Von den 75 Personen, die diesbezügliche Angaben machten, besaßen Informationen: 23 von Bekannten, die in Palästina wohnen, 15 aus Lektüre der zionistischen Literatur, 4 von unserem Bureau, 2 vom Odessaer Komitee und 31 hätten keinerlei Informationen. Dieses Uebel, über welches fast jedes Emigrationsbureau klagt, zeigt sich auch bei der Auswanderung nach Palästina und hat manchmal unangenehme Folgen. Durch diesen Mangel an Informationen über Palästina und die Reise ist die Tatsache zu erklären, daß in diesen sechs Monaten 14 (5) Personen nur teilweise Geld für Reisespesen hatten.
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DATEN UND MATERIALIEN Ein neues Besiedlungsschema für Palästina Zu dem Aufsatz von Prof. Ballod, den Davis Trietsch in diesem Hefte bespricht, erhalten wir von J. Oettinger im Haag die nachstehenden, ergänzenden und berichtigenden Ausführungen. … Dazu kommt der spezielle Vorzug, daß die gesamten Niederschläge in Palästina in die Winterzeit fallen und dort den landwirtschaftlichen Kulturen in dieser Jahreszeit zugute kommen, während dies bei den klimatischen Verhältnissen Europas nicht der Fall sein könnte.
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Kaplun-Kogan, Breslau 16, Auenstr. 13, richten Neuordnung der Landesverwaltung in Palästina)* Von Dr. Arthur Ruppin, Berlin ie bisherige Kolonisation in Palästina hatte unter der Rückständigkeit der Gesetzgebung: und der Missgunst der Verwaltung ausserordentlich zu leiden. … Arthur Ruppin: Der Aufbau des Landes Israel. Ziele unü Wege jüdischer Siedlungsarbeit in Palästina. Berlin 1Q19. 20°. Preis geb. Mk. 8,—.
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Der Weg zu ihnen führt durch eine Mädchenerziehung hindurch, die der jungen Generation die Augen für die sie umgebenden Wesen und Dinge öffnet, ihren Verstand schärft, ihr Gefühl vertieft und sie lehrt, dieses ganze veredelte Ich einzusetzen für die treue Erfüllung ihrer Pflicht, gleichviel ob es die Pflicht gegen einen größeren oder einen kleineren Kreis von Mitmenschen ist. Solange man sich nicht in Palästina Rechenschaft über die Aufgaben der Frau in der Gemeinschaft ablegt, und solange man zögert, ihr die zur Erfüllung dieser Aufgaben erforderliche Erziehung zu geben — so lange wird unsere erträumte neue Welt nicht erstehen können.
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Palestine (Organ des British Palestine Commitee, das seinem Programm nach danach strebt, „die alte Herrlichkeit der jüdischen Nation in der Freiheit eines neuen britischen Dominions in Palästina wiederauferstehen zu lassen") vom 8. Oktober 1921. DAVID KOIGEN / IM WIRBEL DER GESCHICHTE (Lose Tageluckblätter) VI.
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Somit ist die Lösung der Bodenfrage wohl die wichtigste der gegenwärtig in Palästina durchzuführenden Reformen, deren Zahl ja ohnehin keine geringe ist. GOTTFRIED SÄLOMON / MOSES HESS¬ IN Es ist Theodor Zlocisti als ein Verdienst anzurechnen, die große Moses Hess-Monographie gebracht und durch die Ausgabe der sozialistischen Schriften*) die von ihm vor Jahren gebrachte Auswahl der jüdischen Schriften ergänzt zuhaben.
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Ich möchte Sie nicht mit der eingehenden oder auch nur flüchtigen Schilderung der mannigfaltigen Tätigkeit der Verwaltung von Palästina ermüden. Der Bericht der Regierung von Palästina wird eben jetzt von der Regierung Seiner Majestät veröffentlicht, und darin findet sich die Chronik der Verwaltung von Palästina. … Aber in seiner Art und an seinem eigenen Maßstab gemessen ist Palästina im großen ganzen ruhig. Sie finden viel Übertreibung in der Presse in bezug auf Palästina. Die Londoner Presse bringt alle Neuigkeiten, die tatsächlich vorhanden sind, und viele, die nicht vorhanden sind.
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Amery in seiner Rede einen anderen Punkt unerwähnt gelassen, der für die Juden trotz ihrer bisher geringen Einwanderung nach Palästina tröstliche Aussichten eröffnet. Als die Engländer nach Palästina kamen, fanden sie im Jahre 1919 rund 55.000 Juden im Heiligen Lande, die damals schätzungsweise 9'r der Bevölkerung ausmachten. … Am 1. Juli 1925 lebten in Palästina nach Regierungsschätzung 120.466 Juden bei einer Gesamtbevölkerung von 828.520, was 14-65'/ der Gesamtbevölkerung entsprechen würde.
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Alfred Wiener: Juden und Araber in Palästina Wie man in den Wald hin einschrie, so schrie es also heraus. Es ist nur erfreulich, daß die hebräische Arbeiterzeitung „Dawar" von diesem Schmähgedicht sofort deutlich abrückte, ein Vorgehen, dem sich auch die „Jüdische Rundschau" (Nr. 75, 24. … Möchten die deutschen Zionisten sich von der geistigen und politischen Führung jener Narren und Schwätzer befreien, die den deutschen Zionismus zum Gespött der Welt machen." 2) Programm in „Palästina", Monatsschrift für den Aufbau Palästinas, Wien 1929, XII. Jahrgang, Nr. 1, S. 36/37. 498
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Alfred Wiener: Juden und Araber in Palästina I>er primitive Nationalismus. Und wird überhaupt die nationale Auffassung der jüdischen Einwanderer umzuformen sein? … Todestage", Berlin s. a. (1929) S. 25.— Ernste Beachtung verdienen die Bekenntoisse Moses Calvarys über das Verhältnis des Westjuden, insbesondere des deutschen Juden zum jüdischen Nationalismus, zum Volkstum, zu Palästina. (Jüdische Rundschau, Nr. 83, 22. Oktober 1929, S- 556.) Calvary schreibt unter dem Titel „D eutsche Juden in Palästina": „...
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Alfred Wiener: Juden und Araber in Palästina stellt es trefflich, diese Erfolge für ihren x\ufbauplan zu benutzen. Was Deutschland angeht, so verging und vergeht kaum ein Monat, wo nicht vorzugsweise nichtjüdische Politiker, auch ausländische, Deutschland durchreisen und in den Großstädten, meist vor jüdischem Publikum, Kundgebungen oder Vorträge abhalten. … Neben seiner mit modernster Agitation und geschicktester Propaganda vertrauten Organisation besitzt der Zionismus gerade in Palästina eine Anhängerschaft, die hervorragende Qualitäten aufweist und von größtem Opferwiilen beseelt ist. Sie ist mit allem, was die Bewegung angeht, innig vertraut, verfolgt alle jüdischen Vorgänge in Palästina, aber auch in der Welt, voller Aufmerksamkeit und hat ein beachtenswertes Maß geistiger Interessen.
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Die jahrhundertelange Mißwirtschaft einer unfähigen Regierung in Palästina, die für Bildung und Fortschritt in den letzten hundert Jahren keine Hand rührte, mußte moralisch und intellektuell abstumpfend und niederdrückend wirken. … Dann werden wir ihren Fleiß, ihre Intelligenz, ihre Genügsamkeit besser schätzen." (,,Eine werdende Welt", Reiseeindrücke aus Palästina. Prag 1925. S. 4i-) Wer die arabische Welt von heute kennt, wird die Fellachen nicht als „exotische Reste der Vorzeit" betrachten.