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Jüdische Wochenschau · 1962-08-24 · 1974 (24.8.1962) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
23 (1962)
Issue
1974 (24.8.1962)
Date
1962-08-24
Page
[Seite] (sequence 7)
Language
German, Spanish
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DR »»j KUNST ene Handschrift ****** BEN - CHORIN ien frankfur- :eadet er ein sponsenwork icr und verdazu: „Ihr nicht ver- : Wird Eure i.“ Und wei- Briefe nach luind nach mch übers merika und naien, denn reiche und Juden und flein beizuinde des jiiim Heiligen .er Städten: iron, Safed ¡rachen kor- .n? Vonvie- Hebräisch, es sich wie- Hebräische Gebetsspradehriensprai Responsa; diarte auch rdische Fragen Sprache, igfacbe Valie auch heu- Hebräische Sprachakademie von Interesse sind, wie Prof. Jkivlin, bekanntlich ein bedeutender Hebraist, anerkennend bemerkt. Man korrespondierte über die Abfahrt der nächsten Schiffe nach Erez Israel, über Fragen des Geldtransfers und der besten Wechselkurse, — für alles hatte man passende hebräische Ausdrücke, — lange, lange vor.Eüeser Ben-Jehuda, dem Vater des modernen gesprochenen Hebräisch. Natürlich war das Hebräische nicht die einzige Korrespondenzsprache dieser amsterdamer Palästina-Zentrale. Briefe in deutscher, englischer, französischer portugiesischer und holländischer Sprache gingen hinc.us in alle Teile der Diaspora. Aber Jiddisch, die Sprache des Ostjudentums, und Ladino, die Volkssprache der Sefarden, fehlen, denn diejenigen Korrespondenten, die. sich dieser jüdischen Idiome im täglichen Umgang bedienten, schrieben Hebräisch. Alle Talmudgrössen der Zeit treten hier, — freilich nur als Adressaten — auf (denn wir haben in den 15 Folianten ja nur die Briefe aus Amsterdam, nicht aber die Amtworten): Rabbi Akiba Eger, Rabbi Jakob Ettlinger, der Chatam-Sopher in Pressburg, sowie die Führer der drei Gruppen des- Jischuw von damals: Peruschim (Pharisäer), Sefarden und Chassidim. Die überragenden Grössen in Jerusalem waren der Rischon Je- Zion oder Chacham Baschi Mejuchas auf sefardischer Seite, und Rabbi Sehmuel Salant auf aschkenasischer. Rebb Herschel Leeren hatte die Bekanntschaft der Männer Jerusalems schon in früher Jugend gemacht. In Begleitung eines Schaliach oder Meschullach, wie man damals zu sagen pflegte, eines Spendensammlers aus dem heiligen Lande, war er schon als Fünfzehnjähriger selbst zu Besuch hach Jeru- H - (KALENDER) August 25. August 24. Aw 25. Aw RE’E 5. B. VF- XI 26 — XVI 17 yicchayato L1V 11 — LV 5 imondanküuiigung ELUL August August 1. August 9. August 30. August 2g Rusch Chodesh ELUL ägURosch Ctodesch ELUL j septemi*1. 26. Aw 27. Aw 28. Aw 29. Aw 30. Aw 1. Elul 2. Elul -KOFTIM 5. *• M. XVI 18 Jy-scl!SVab» LI 12 - LII ) Scptemh« September 4 Sept«ro^er 5. SepKf^- 6. septemtr September , 8. Septembff - XXI 9 12 3. Elul 4. Elul 5. Elul 6. Eiul 7. Elul 8. Elul 9. Elul 5 B M. XXI 10 — XXV 19 yjicha.dt iara TETZE.l.vit5U L1V 1—10 I S«Pten,tw- 0 SeP;eIt^r ,j ópteme* ■ 115' “ XX VT 1 — TA YiscW*“ 1 - 22 UÍ All 10. Ein 11. El 12. Elul 13. Elul 14. Elul 35. Elul 36. Elul XXIX 8 17. Elul 18. Elul salem, gekommen und hatte als eine Art Wunderknabe, dessen Gelehrsamkeit die Weisen Jerusalems entzückte, sogar die Beachtung des Oberrabbiners Mejuchas gefunden. Trotz seiner ausgedehnten Handelsgeschäfte und seiner unermüdlichen administrativen Tätigkeit für Erez Israel, von der die neuentdeckte Sammlung kündet, enttäuschte Herschel Leeren auch später nicht: sein gelehrtes W7erk ,,Or Sarua“ erweist ihn noch heute als talmudische Autorität ersten Ranges. Aber nicht nur die Fürsten der Thora im Kreise der strengste* Orthodoxie und die Finanzmagnaten des Judentums treten in dieser schier unerschöpflichen Korrespondenz auf, auch die Reformer, unter ihnen der damals noch junge magdeburger Rabbiner Dr. Ludwig Philippson, treten in die Erscheinung, denn auch die Reformer versuchten, Kontakt mit dem Jischuw zu gewinnen und ihre neuzeitlichen liberalen Ideen nach Jerusalem zu tragen.'Gegen sie wurde Prof. Rivlins Grossvater aufgeboten, da er Griechisch und Latein verstand und als humanistisch gebildeter Gesprächspartner in der Diskussion seinen Mann zu stehen wusste. Diese Hinweise bezeugen, dass es unrichtig ist zu glauben, die Reformer hätten für Erez Israel einfach kein Interesse bewiesen. AVer ging nun selbst in diesen Jahren von 1800 bis nach 1840 nach Erez Israel? Es wäre wiederum falsch zu meinen, dass nur Sefarden und Chassidim und einige Anhänger des wilnaer Gaon als Olim ins Land kamen und etwa nur alte Leute, die im heiligen Leinde sterben wollten. Es kamen auch Juden aus Deutschland, wie jener Rabbi Elieser Bergmann aus Zelle, der zwei Schiffe mit seiner ausgedehnten Habe beladen hatte, die beide im Meer versanken, sodass der reiche Jüngling von 25 Jahren allen Besitzes bar an der Küste, seiner Sehnsucht landete. Und dennoch war er nicht entmutigt! Er liess sich nicht im Hofe der damals erst entstehenden Churva- Synagope oder im benachbarten Hof der Sukkat-Schalem oder im Schatten der Rabbi Jochanan Be -Sakkai- Svnapose. den Zentren des KollelHod (Holland-Deutschland) nieder, sondern wagte es, seine Wohnung am Damaskustor mitten unter den Arabern zu nehmen, eine Kühnheit, die, wie es hier heisst, nur ein „Deutscher“ aufzubringen vermochte... ■ Nichts, was die jüdische Welf in diesen Tagen bewegte. bleibt in dieser ausgebreiteten Korrespondenz unerwähnt, von d"n grausamen zaristischen Praktiken, die jüdische Kinder auf Jahrzehnte .zu russischen Soldaten, sogenannten ..Kantonisten“ mache, bis zur furchtbaren Blutlüge von t Damaskus, die s’ch an die Ermordung des Knpuzieerpaters Tomaso am 5. 2 1840 schloss und di? orientalische Zionismus, der sich an den Judenheit erbeben machte. Zum Schluss der 200.000 Briefe treten die Narren Zwi Hirsch Kalischer und FJijphu Gutmacher auf. und mit ihnen kündigt sich eine neue Zeit an: die Zeit 'der Cirbfcat Zion-Bew'-c-j -p. d’e zur landwirtschaftlichen Kolonisation in Erez Israel binüfcerführie, dc$ Werk der Palästina - Hilfe auf r ue Grundlagen siePeivL fr.-ilich auch sie noch Vorläufer, c’eg Neue Bücher Essays on Jcwish Life and Thought, Festschrift hcrausgegeben von Joseph Blau, Columbia University Press, New York, 1959. Zum 60. Geburtstag von Professor Calo W. Baron haben seine Schüler eine Festschrift herausgegeben. Baren ist ohne Zweifel der grösste lebende jüdische Historiker, der würdige Nachfolger von Graetz und Dubnow. Sein« Studien umfassen alle Epochen der jüdischen Geschichte. So haben seine Schüler — Baron ist Professor an der Columbia Universität — sich bemüht, in ihren Arbeiten fast alle Epochen der jüdischen Geschichte zu behandeln. Wir finden in dieser grossen Festschrift Aufsätze über die babylonischen Akademien zur Zeit des Talmuds und Abhandlungen über die Falacha. Sehr interessant sind die Artikel ülj>er die Weilhausensche Deutung der jüdischen Religionsgeschichle, . über das Leben der jüdischen Einwanderer in den Slums von New York. Der Verfasser weist nach, dass aus den Reihen der jüdischen Einwanderer aus Osteuropa, die in grossem Elend lebten, mehr als 25 Prozent der grössten Wissenschaftler hervorgegangen sjnd. Eine andere Arbeit beschäftigt sich mit führenden Persönlichkeiten der jüdischen Reformbewegung in den Vereinigten Staaten/. Das Werk gibt uns einen Querschnitt aus dem Schaffen der amerikanisch-jüdischen Historiker, deren Lehrer Salo W. Baren war. Dr. C. Vogel Namen Theodor Herzl knüpft. Wie jn der Geologie des Landes Israel Schicht um Schicht zu erkennen ist, so auch in seiner Geschichte. Und das Wort Geschichte weist ja auf diese Schichten hin, deren eine, weithin unbekannte, nun durch diese fünfzehn unerschöpflichen Bände sichtbar wird. Wie kamen diese Bücher in die getreuen Hände Prof. Rivlins? Ein am.terdamer Jude, Theo Devy, hat diese Kostbarkeit durch die Jahre der Nazibesateung verbergen und retten können. In wasserdichten Behältern waren die Bände an den Pfählen eines jüdischen Hauses an einer Graaeht von Amsterdam verborgen. Das Wasser konnten ihnen nichts anhaben. Sie blieben erhalten und gelangten an den Ort ihrer wahren Bestimmung Jerusalem."Hier legte sie Prof. Rivlin in ein eigens angefertigtes Safe, von dem der Dichter Agnon meinte, es sei sicher genug, um Millionenwerle zu bargen. Eine „Gesellschaft fin Geschichte des Alten Jischuw" wurde aus Familien des alten Jischuw gegründet und will sich nun der Erschliessung dieser reu auf^efundenen Geschichtsouelle widmen. So wie wir übe” die Epoche des Zweiten Tempels bis zur Auffindung der Rollen vom Toten Mecr nur relativ wenig wussten. so klaffte auch ''ine Lücke im Geschichtsbild ncue'-ar Zeit inbezup auf den pssam'jiidisc.b’n Einsatz für Er-'z Tsrael. so m»int Pro'. R-'-lin und bezeichnet seine 15 Folianten scherzhaH als die „verborgenen Pollen des Dritten Tempels“. JUFDISPHF. BUCHHANDLUNG TATESSIM. MACHSO- RTM tonen. Ue^crsefzp.) LU*riT 5723. Ne.iiahrs- Gliickwurschk arten G. KAPLANSKY Av. Pueyredón 451 T. E. 83.3431 Hebraeischer Untßf ficht nnan n 3 s n : t t - te) rraaa *7tf nsntzrn tbö V7SÜ 2TÍ35 *730 rr^x; , T T * T * T V t*?# xsTirrniryaa rixxma-na ^a dh .msa T “J : V *• T T rmtf n¡?n& arm ,T2nn V?a¡? ny^n-Tyai ,0-nia - tt : *7373 rr-DD1? Di-TI TX3 t t : v : - * t -final ^KTr-nna nsrnn p dw; px1? nsn^ nsroan rPna ,D-asr nftns ,d^2 niVna »mtfrroinaí an n^axa T; . - -- * "; "xaan ,Tnaa D'xsn nx Q'Ofna ',oipaa tx .naia nxya n^nnnan bnp mao Tsn nnat naa Tz; V * T T : T TT trxan ,an D^npaa *7n^*7 nx nixn,7 ns pn x'1? n^x ona# ,n^i“¡7n niaipan can-^^a Txa *,an na¡7a na aa xVx ,annxi •d; T_,?y n^aian nnyaa .nnaa (nVi'i» -nna» nna raerina) T . M * % - t 1 LOS MANANTIALES DE SALUD EN T1BERIADES (Columna derecha) Los manantiales de Tiber.ades no son fuentes simples, sino hay una fuefZa curativa muy grande en ellos. Un hombre que se siente mal se inmerja en seguida (1) en las aguas de estos manantiales y encuentra remedio. El secreto del efecto curativo escondido en las aguas de Tiberíades, llegó al oído de los romanes ricos que vinieron a Israel para vender su mercadería, y al oído de los soldados romanos y sus oficiales que se encontraban en los campamentos militares del Galil. Todos ellos vinieron a Tiberíades para bañarse (2) en sus elogiados manantiales. También los luchadores hebreos, héroes de Israel, que encontraban lugares secretos en las cavernas de las montañas del Galil, también ¿líos vinieron a bañarse (3) en los manantiales. Y asi, con (el pasar de) los años, continuaron estas aguas a servir las generaciones . Con la fundación del Estado de Israel, Tiberíades se extendió más y más, sus nuevos ciudadanos que afluyeron t s •*:; " □rx mao btí rrnirya t t : v : v tv : : - na x^x nirso “ tv : t : - mx .ona & xsaa T T V T *• t - : *73D*7 tit ana tfs-ren xxai - íWn niraan-’Ka tt t — t:- •*: .nxiDn t; nsiaan ,nxisnn tío t : ” t : t tx^ snn ,n‘“iaü-^na t : - . . t : v j - s nx'? 2xa /oin "Ttya tx^t ,omino nao1? ^xntzr t : t t : : ** r s * nsfi *>nna xaxn ninaa mai t : t t “ - : : : rm30*7 wa n'px *73 t : v : t v ’* t t “ -iraaa nsu nx y-nnV na D^ani^n dj .a^nat^an »Tn - “ t \ : “ t v t?x ^xn^ nia? »afarn nno-niaipa am ixaa aj nn nn^na - t - *■ t v t : - .nia^aa ^aa^ axa an t : — s t;a,,^n ay ,naai nx a^an?.a^r.n .. t j - - - : X .nhiarj ^xTzmnma r.ápn ay .namnm n-nao na^n t s t : v s t : t «apnättf ,a^nnn nrnr? ' - : v T-: ** t v t: •? DIE HEILQUELLEN VON LIBERIAS (Rechte Spalte) Die Quellen von Tiberias sind nicht gewöhnliche Quellen, sondern haben eine grosse Heilkraft. Wer sich nicht wohl fühlt, tauche schnell tl) in dieses Quellwasser — und wird Heilung finden. Das Geheimnis der Heilwirkung, das in den Thermen Tiberias“ liegt, drang zu den Ohren der reichen Römer, die nach Erez Israel kamen, um ihre Ware zu verkaufen, und zu den Ohren der römischen Soldaten und Offiziere, die in den Militärlagern in den Bergen des Galil lagen. Alle diese kamen nach Tiberias, um in den berühmten Quellen zu baden. Auch die hebräischen Kämpfer, die Helden Israels, die in den Höhlen der Galii-Berge (ihre) Schlupfwinkel fanden, kamen, um in den Quellen zu baden (3). t Und so dienten im Verlauf der Jahr# die Quellen immerfort v(4) den (verschiedenen) Generationen. Mit der Entstehung von Medinat Israel vergrösserte sich Tiberias immer mehr (5). Seine neuen Bürger die dorthin (linke Spalte) (Columna izquierda) a ella desde todos los puntos del mundo, fomentaron sus manantiales curativos .que hay cerca del Mar de Kineret. Ellos construyeron termas nuevas y en ellas instalaciones cómodas y los manantiales de salud recibieron una forma nueva (4). Muchos bañistas viene hoy a Tiberíades de todas las partes del Estado de Israel y del exterior y gozan del baño en los manantiales que ayuda a la curación de diversas enfermedades como: reumatismo. enfermedades de las mujeres, neurastenia, dolores en la espalda y en la columna vertebral y otros. Médicos especialistas que se encuentran en al lugar asisten al público de bañistas con buenos consejos. Asi mereció Tiberíades (un público de) muchos visitantes que vienen a ella no sólo para ver los lugares santos en los que s? enterró a Rabí Meir Ba'al y otros, sino también para tañarse (4) en les manantiales que nacen cerca del Mar c’e Kipereí. Literalmente: (1). se apure y se sumerja „ (2) lavar su cuerpo „ suipiorgirse „ ves ti me rito von allen Ender Welf zusamenstrümten (6), entwickelten (7) die Heilquellen, die am Kineret-See (liegen). Sie bauten neue Badehäuser mit komfortablen Einrichtungen; und die Heilquellen bekamen ein neues Aussehen (8). Viele Badegäste kommen heute von allen Teilen Israels und des Auslands und gemessen das Quellbad, das der Hebung verschiedener Krankheiten förderlich ist, wie z. B. Rheumatismus, Frauen- und Nervenleiden, Rücken- und Rückgrats-Beschwerden usw. Am Ort befindliche Spezialärzte dienen (9) den Badegästen mit gutem Rat. So gelangte die Stadt Tiberias zu einer grossen Besucherzahl, die nicht nur kommen, um die heiigen Stätten zu besuchen, in ¿enen Rabbi Meir ba‘a-han'ss u. a. begraben wurden, sondern auch um in den Quellen am Kineret-See zu baden (3'. Wörtlich: G) eiie zu tauchen ., <2) ihren, Körper zu bad.n „ (3) zu tauchen „ (4) setzten fort zu dienen „ (5) und verbreiterte sieh „ <6) eingesammelt wurden „ (8) Gewand „ (9) instruieren das Fj7' '--n der Badegcs-e

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