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Das jüdische Echo · 1929-05-03 · 18 (3.5.1929) · p. Seite 283

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Journal
Das jüdische Echo
Volume
16 (1929)
Issue
18 (3.5.1929)
Date
1929-05-03
Page
Seite 283 (sequence 20)
Language
German
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Nr. 18 Das Jüdische Echo / Literarische Beilage 283 luth als auch in Erez Israel diskutiert werden, ist „Der Junge Jude“. Aber nicht, daß er sich darauf beschränkte, nur den Problemen der Chaluzim, deren Zahl innerhalb der gesamten zionistischen Bewegung immerhin nur gering ist, zu sprechen, vielmehr bespricht diese Zeitschrift auch allgemeine Ideen grundlegender Art. Wie es einer Gruppe angemessen ist, die ihr Ideal durch ihre Lebensführung verwirklichen will und der die Tat als Maßstab des Menschen gilt, folgte mancher Diskussion die praktische Durchführung der im „Jungen Juden“ entwickelten Gedanken und Vorschläge zur Stärkung des jüdischen Lebens in der Jugend. So wurde zum ersten Male im „Jungen Juden“ -von Rabb. Dr. Prinz der Gedanke der Schaffung einer „Schule der Jugend“ ausgesprochen, die heute in Berlin bereits existiert und in vielen anderen Städten im Entstehen begriffen ist. Aber auch über die Kreise der Jugendlichen hinausgehend hat im ersten Jahrgang „Der Junge Jude“ Gelegenheit genommen, allgemeine Fragen unserer jüdischen, insbesondere unserer zionistischen Existenz zu behandeln. Man gab in diesem zionistischen Blatt Nichtzionisten das Wort, sich über die Bedeutung Bubers zu äußern, des Mannes, der uns den Weg zum Zionismus gewiesen hat und ihn aus unserer jüdischen Existenz gefolgert hat. Anderseits lud man zionistische Führer zur Aussprache, die in einzelnen Punkten im Gegensatz zu den Forderungen der Chaluzverbände standen, und gab ihnen und der Chaluzjugend auf diese Weise die beste Möglichkeit zum Austrag der Differenz. Mit gleichem Interesse verfolgte „Der Junge Jude“ die Probleme der eigenen Bewegung und wies ohne Scheu auf die in ihnen ruhenden Schwierigkeiten hin. Der 2. Jahrgang des „Jungen Juden“ wird noch im größeren Ausmaße als bisher der Diskussion dienen und bemüht sein, Meinung gegen Meinung zu stellen und so Wesentliches zur Belebung und zur Erstarkung des zionistischen Lebens beizutragen. „Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland.“ Das erste Heft der mit Unterstützung des Preußischen Landesverbandes jüdischer Gemeinden vom Philo-Verlag herausgegebenen „Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland“ ist soeben erschienen. Als Herausgeber zeichnet Professor Ismar Elbogen (Berlin), Aaron Freimann (Frankfurt a. M.) und Max Freudenthal (Nürnberg). Aus dem Inhalt sind die folgenden Beiträge hervorzuheben: Straus, Zur Forschungsmethode der jüdischen Geschichte; Kober, Die Geschichte der deutschen Juden in der historischen Forschung der letzten 35 Jahre; Levi, Frühgeschichtliche Spuren der Juden in Deutschland, mit Nachbemerkungen der Herren Blaufuß, Behrens, Neeb und Oxe; Elbogen, Hebräische Quellen zur Frühgeschichte der Juden in Deutschland; Freudenthal, Die Verfassungsurkunde einer reichsritterlichen Judenschaft; Loewe, Die Juden in Deutschland. Bibliographische Notizen — Bücherschau — Nachrichten. — Die Zeitschrift erscheint vierteljährlich. Montag, den 6. Mai, 2015 Uhr, im STEINICKESÄHL, ÄDftLBERTSTilSSE 15 Aussprache-Hbend über: Der jüdische Student und die deutsche Studentenschaft Referenten: Justizrat Dr. Elias Straus Referendar Hans Wolf-Veith Älle jüdischen Studentinnen und Studenten sowie sonstige Interessenten sind herzlichst eingeladen. Verbindung Jüdischer Studenten „JORDANIA“ im Kartell JüdischerVerbindungen

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