Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Journal
- Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Volume
- 12 (1936)
- Issue
- 10 (16.10.1936)
- Date
- 1936-10-16
- Page
- [Seite] (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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\. Niiminrr III e m e i n d e h I a i i d e r D «• u t s <• h"-Israelitischen Q.c ifrimlp S. it.- IM Vieles, H'd« es bedruckt, wa zum Nachdenken.-zum < i üt>• Kinde zwar seine Lage 1» Redensarten, «lie .ml die Menschen deprimierend wirk Pestttnuaten, /n Lel>eii*verne allem, «He keine — Kinder s von'der sddeditcn Zeil! \\ i sie /ii verstellen. W ir sehne Zeil uml bedauern es niilit. wo III ihr uns Mut zuspreche) Lage fTiir sii furchtbar sehnt uns p'ssiinistisdi werden: da wir alle Optimisten sein wm disdte Jugend sprechen, wenn IV unser jüdisches Kind frühzeitig nlzwingt. M.ui soll, dein jüdischen wiilft machen. Aber nicht mit DiiiiT sogar iiul erwachsene n' Kirtder machen wir damit zu i'rii. /Ii altklugen Kindern vor d! — „Sprecht uns nicht so vid wissen von ihr und verfluchen, uns iitch| n.uh, eh r guten, allen n einer härteren zu leiten. I nd so braucht ihr uns nicht unsere zu malen. Ks könnte einer von wäre, ein Schaden für uns-, die. en!\" So würde vielleicht «h'c juic ZU Worte' kommen sollte. Jüdische Jugendbücher oder Jüdische J u g.e a d biidier Zu den Dingen,!dic un'er Lelien/jtestulteri^ gehör! da Buch. Audi Ulli die Gestalt I unjg «les Btfches für unsere Jugend wird gerungen. Zwar werden «Ib' Don Quixote, Oliver Twist, London und Mark T w a i ' von "'unserer Jng-nd geh-«« sagen, dal! mit dem Jugendliteratur für uns in eine eigene neue sie ersetzet) fehlt, ist "in bestimmter 1 inalilidi liehgewonnen hat. mit dem Namen des Verlag Schneider-Büdier zu nennen Hauptsache von Kindern h l> I e m e n u d II e lehr u n .u voii Kindern erzählen, <l <lie jungen Leser Ihr Inhalt müht sidl. möglichst I Heule ist das Leiten unserer ihrer 1 mwelt, nhdr>die. n Art sind meistens uidit fü ist die Lütke, die durch gefüllt werden muH. Alter uudi «ler Erwachse Forderungen an das jüdisch Kindern geben! — Zweierlei einmal lebendig und ji j ii d i s c Ii. Die S e Ii w i e r dessen, was jüdi-di ist, mit und wünscht.; Kinder lie leitend ige. oder heitere, Iiis sollten wir diesem Verlan entgegenkommen, auch ttui Lehrhafte und Bildende ein jüdischer Kinder ist arm sie halten eilten''Hang zun ausgleichen. "..Das jüdische Jugeiidbuc i Forderung, die von allen K wird. Alter die Möglichkeit stalten, sind sehr gering. V jüdische (icsdiidile. die jü< und BiStiche, Pie|Geschient gend bearbeitet worden.! Najl Kinder Ulldl nidJt. I nd sogar auch die von jüdisch« ■wenn keine beherrschende Lektüre von Problemen, ' unsere Jugend nicht Verl wirklich jugendgemän sdi aufgelockert uml auf o<ler iihulauf die? Beinum wenn er den Eindruck dl nur aul seine Betonung, J'ugci illiiidier allgemeinen Inhalts — lie Biidier von Karl M a > . Jaik u auch heule midi ebenso gern ii wie früher. Man kann nicht l m&jhwung plötzlich die allgemeine ortl.t-H gekoihmen wäre'; so «hilf Wülfte. \\a^ unserer Jugend pjdes Jugendbuches. <h*n sie all- Kiuder pflegen Bücher dieses I der ihn am meisten gepflegt hat, Ks sind dies Bücher, die in der null Iii und,, ohne viol Prolie lleldentuteil und Abenteuer im gleichen Aller et WM sind wie pielt in der Gegenwart und I benslnäh' Vi I wahrscheinlich zu sein. Jugend wesentlich anders als das dieser Hier u erscheinenden unsere- Jugend eigene jüdische Bucher geeignet. Literatur d, Wer alier sein, Aiigeumer darauf g dalh sein, «lal! die unlcliendig, als zu gelesenen Büchern ist unsc Jüdische JugemHiüchi r [oder Jüdi so helft «lie frage. Was w wir verzichten? Di" Büch werden von unseren Kindt Wirklichkeit und Ocgcnw. dabei so-jüdisch, dal! hier .sehr gut möglich ist. Soll r Krzieher stellt bestimmte J llgendlilldl. Ii soll es dudi den forciert er in erster Linie. Ks soll einigemal! sein und anderseits igkeit liegt in der Vereinigung lern, was die Jugend zu lejcn lieht teil s|iannende. abeiiteuerreidic, lige Biidier, und Besonders heute 'ii nach Lebendigem und frohem llie (ief.dir hin. dal! vielleicht das ucuig /u' kurz kommt. I) l 'reude und gesillidem. A Allzu-Li itst-Seiu. Man s l eben iistobeu,' rliul! das ■iitiff jüdisch sein'*' Da ihlen.ren im Judentum ai II. ein Jugendbuch jüdi klidi jüfiischi scheu teste, die rcligiüsi s| bereits sehr oft für unsere solchen Büchern sehnen sich Schilderung \ou dl ist die fgeslellt /ü ^e Stoff bipten die n Sitten Judie Brauchen und in ii II?». •' Hl. O Iii T esten ist langweilig fü ILiudlung alles belebt. Innungen und B bendigt. Der Schriftstc teil und «lie jüdtsdl"ll «■l^eitert sehen möchte des JUdisihen verzieht ntpfhaften i ermeiden tu sogar auf seine auf d.is Jüdische richl Milder d.is Buch .1 ls zu tro wenig s|tu|ineiid ablehnen. I. ml -eil Kindern gewall nicht g J ii g cu i\ biidier? wir betonen? Worailf wollen lie von Palästina handeln, mehr geliebt als andere. Die Palästinas ist so lebendig und Verbindung beider KoWlerungen is Buch aber kein zion ist iscfies Kimler, Mit der hmnideh winl er. «ler Kinder w olll l nd uidit Kr^-alnmn i. et, mufl keu und uit nicht lient. r |<mi llen .«•|. i n ISRAELITISCHER TEMPEL-VERBAND Lehrhaus des Tempels Arbeitsgemeinschaften Rabbiner Dr. Italiener: Ein Gang durch die Geschichte der Juden (Die spanische Blutezeil), 14tagig, Montags, 20 15 Uhr Beginn: 2. November. ' Rabbiner. Dr Joseph Norden: Die Propheten, 14tagig, Montags. 20.15 Uhr. Beginn; 9. November.- Oberkantor Leon Kornitzer: Meisterwerke synagogaler Musik, 14tägig, Donnerstags Beginn wird noch bekanntgegeben Dr Alfrod V e , s Hebräisch und Neuhebräisch für Anfänger und Fortgeschrittene. Beginn der laufenden Kurse: Mitte Oktober; Beginn eines neuen Anfängerkurslis für Neuhebräisch: Anfang November Vorbesprechung: Donnerstag, 5. November, 19 15 Uhr Wegen Einreihung in die Kurse ist vorherige Rucksprache mit Herrn Dr Veis erforderlich; Fernsprecher: 44 77 67 VORTRÄGE Vortragszyklus Winterhalbjahr 1936 37 „Ruckblick des Juden der Gegenwart auf das 19 Jahrhundert/' November: Rabbiner Dr. Italiener: Einleitender Vortrag Die geistigen Strömungen des 19 Jahrhunderts , Dezember: Rabbiner Dr. Max D i e n e m a n n-OHenbach a M Religtonsgesetz und Lebensform; anschließend ^wei Arbeitsgemeinschaften. Januar: Rabbiner Dr. Max W i ef'h e r - Berlin: Philosophie und Weltanschauung; anschließend zwei Arbeitsgemeinschaften Februar: Rechtsanwalt Dr Max Eich holz Emanzipationskämpfe (Gabriel Riesser),^anschl. zwei Arbeitsgemeinschaften Marx: Rabbiner Dr. Leo B a e c k - Berlin, Präsident der Reictisvertretung der Juden in Deutschland: Vom 19. zum 20. Jahrhundert- Die Arbeitsgemeinschaften finden im Heinrich-Levy-Saale, die Vorträge,im Gabriel-Riesser-Saale bzw im Großen Tempel statt Die genauen Termine der Vorträge werden rechtzeitig bekannt gegeben. Arbeitsgemeinschaften (außer den Neuhebräisch- Kursen) und Vorträge sind unentgeltlich und jedem Mitgliede der Gemeinde zugänglich. Anmeldungen für die Arbeitsgemeinschaften im ßuro, Oberstraße 120, 44 64 60 Der Vorstand Cäesicht haben — mi taildhl genial!? schon Wieder mi. die frage: Judisde oder" j.Hgelld Der Goldene MittelwfS in von i w arn lud sein. \llfsjitzejl und \iis|naihen fordern die I' rw'.uhsenen c-r JugiMid. Sie fordvrn. dal! sie mehr lernen solle, sie •n. Mtf geistiger; A erll uhii'lg. -ie m ihnen., ejnist zu' sein, ludere fordern beinahe d.is (•«■geuteiI: I nrh yjjil lustig Sport und S|tiel Irc'ibeu. nicht zn viel lernen. |i nichtzn viel lernen. |.i uidit zu c-rnsl werden. Die .Jugend sieht sich hiu- und Iic;rge/err1 liier Ist der (otldene Millcdm^r .wohl «ler 'bc-ste. .. In Hamburg gehl es uns eigentlidi re«ht ^i|t ' W ir kiuiuej] «le'tl Mittelweg geh-.Mi.- Wir h.ibeu ein Jiigend.hi iui; W isseusdiaftler und (iesangs|i.idugoi;en klimmen.' uns ZU beleliren, wir erteilen kundgobuiiireii, \» ir brainheu we h f aul Spiel nodi Hilf S|mit zji verzichten. Die Not des jiidisdien Klein kiIldes — wir brauchen sie nullt zu leiden tiewiÜ-sind wir.nicht mit *i 1.1 e in Viiiv ei st m I, n wenn wir auch nidil alles hab■•n. so knunen wir doch vieles erieidieu. 1 jtil dainjt sind war zufrieden. dt ■ Viicrr' nodi (©iea&eilt $alä WE R K STÄ TT E IV FÜR FRIEDHO FSKU \ ST ^Utona^ancjcufclbc, ^ön'tcnvccj 43,?vuf 54 \5?>{)