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Der Orden Bne Briss · 1934-08-01 · Nr. 4/5 - August/September (8.1934) · p. Seite 47

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1934
Issue
Nr. 4/5 - August/September (8.1934)
Date
1934-08-01
Page
Seite 47 (sequence 11)
Language
German
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1 Gebet kann von iweierlei Art sein Augenblick und den Sprüngen sein, dann Darj gedanklich e Aufbau des öchf Ode Von Br. Max Dienemann urpli ibh gegebenen gungen, seien sie freu ligfcr, seien sie trauriger Art, ent ist ies keiner Regel Es kann dem Gemiitshcwegesetzte es jodoe Absicht zehngebetes i ibacb das Geselliölil “infach von! unterworfen, Jaakob a e Rede, sondern von]de n u r auf?t nicht dann hat es keinen andent Zweck als den, anszugpreclien. Die Kon|inuiti t der was eben im. Herzen h bt und nach Ausdruck ringt, dannist es persönlichstes Bekennen und Sprechen, frei dahinströmend, wie der Flug des Denkens daliinzielit, wie der Rhythmus des Herzens ift seinem Schlage ist. ' Und es gibt das festgefügte Lebet der Gemeinde, nicht dem einzelnen überlassen, {iiieh nicht dem vor der Gemeinde tenden, in langer, mühseliger Arhwer, angefüllt von gefühlsbetonmit ihr lind fiir sic B beit gefügt, gedankens ■ W arum haben sie der, und wenn man seinem strengsten Sinn teil W orten, die der Beter sprechen soll, picht, weil er sic will,' soitdr Männer schüpferischei srliung des Erbes der Frömmigkeit und kluger Belierr- Gemeinde haben sie gefügt. stclit im gnadeiiv geht. I) Alu i-t d i-t das irllUeln \om en, Be ist lin zweite Lehen zlf r kenutnis L u ( diesem Lhhcii wißheit ( Welcl! Leben? IHarauf’aiitw sie so geformt, wie eiet nun sind? Welche Absieht verfolgten sie damit? In jedem solcher Gebete spiegelt sich ein bestimmter Dogmenstand: wie- Ziicli das W ort Dogma nicht in c nehmen darf, es sin'd bestimmte Lehren, die mit dem Gebet ins Herz gesenkt werden, bestimmte Gcdankrngän^e, auf die als wichtige Lebensgüter hingelenkt werden soll. Es ist bei keinem Gebet zu fragen, warum gerade diese und andere, nicht minder wichtige, nicht, denn die Meister der Gebet ‘Schöpfung überschauten den ganzjen Verlauf der Gebetsreihen und gaben jedem Teil seinen Inhalt. i W elches sind die Lehriiilialte, die in dem Acht-' zehn gebet in dem Betenden befestigt werden sollen? Das sei dargestellt zu Ehren des m{uihcs, der mit seiner Gescliichle des Achtzehngebets seiii|eii wissenschaftlichen Ruf begründete. Abgesehen sei dabei von -der Art, wie die einzelnen Teile des Gebetes der achtzehn Segenssprüche zifsammcngekommen sind, welches Stück älter, welches jünger ist, sie werden genommen, , wie sie jetzt sind, in ihrem cfestj gewordenen Gefüge, ihrem bekannten Wortlaut, ihrer Ordnung. Das Gebet gliedert sieh in drei Abteilungen. Drei Stücke leiten es ein, drei Stücke leiten es aus, dazwischen eingespannt sind dreizehn Bitten —also sind es neunzehn Stücke, aber der Name 6tammt aus einer Zeit, in der es nur achtzehn Stücke waren, und der Name blieb. Die ein- und ausleitenden Stücke sind nicht Bitten, sondern Danksagungen, die bestimmte Lehrinhalte wiedergeben. Das Gebet beginnt mit dem Hinweise auf die Erzväter. Das erste, was in dem ßetenden befestigt werden soll, ist das Bewußtsein der Gemeinschaft, das Wissen um das Wurzeln in der Tiefe. Daß der Mensch sich nicht als nur auf sich gestellt betrachten darf, als frei- \on dei dem Wortlldei Bibel Fxisteiz, da» ist alles W ich tigen Anfang. Kommt das Geschiehtibewußtsein au? Mit Vhrahuin, Jizehak und in Gott Ahrahams, religiösen Idee und Aufgabe Üdc und dujs W issen um Gott, den in al}e Erlösung aus-- ende (soll Kraft füij* Leben schöpfen. i Stii ns Leben auf Erden en d i ewigen Iadj< ck das i.-r Ein h eit v erb ott, der der Erhalle Kt, ui d auf dessen ekigen la'hens gegrii) 1 i g e 11 heilig hinllch Mali und fcler ist. So wird a g u li g des |l.e ortet das (fri Gott. Gbtt|e! ..l.leili::' .«■ Die di als der Teil ■Opfer geluii ilclt und Goti. »el das letzte Wort?,-L'ml zu trennen? Pan|m s c li e ' und ewige n de n in dem ’Ber lind . \ emorger in Verheißung die Gendet ist. »er ist die inenscldiclie Aufgabe in diesem tc Stück. Es spricht s Heiligsein ist nach ihr werden, denn eilt euer Gott" das Vorbild, dem nach dem Grenze . des Menschlichen nachzustreben s die ’n enschUehe Auffgal}e' die 11 e i 1 i - lens täglich neu’ jns Bewußtsein gesenkt’. t ( dem ein Später riie Herzensdiei|> A’ordergrun Gottes GegiV w i Der Mer des Lehens könne es gar Daß er dafür Güte ist, aus' ■Bewußtsein lei en wird diese Pflicht zinn Ausdrucv Bekennt!) is aasleitemleii'Stiickp: Pas erste hat einmal, noch'Stand:'von jdeln Trtnpeldicnst. dem gipfelte in 'dem Bekenntnis zu' er. in Ehrfurcht angehetet wird, der Gewißheit, daß der Gottesdienst ist. in den läuluce Zjivs rsiclit. daß Zion uifd (jler AiuilTiiek es Gebetes de l die rt kiinlti" w iedef v .«reinigt sein werden. - j . ■ neigt dazu, seip Leben und alle Güter selbstverständlich liinziuiehnien, als rht anders sein, a^s daß sie ihm zuflögeii. a n k h a r sein ijnn I. und daß es Gottes r alles <[iiillt, ^nl^ eisiclji täglich neu ins In» zweiten der alisleitenden Stücke der I I) a'n k 1^ a )• k e:i t vor Gott gebrach t. j und Firderungj sie-sind ewig gültig, ten auch in.den un|ruliigsten und unsicher^ steil Zeiten. Eie weüiesten ahet 1 iahen die- Kraft, sie festzuhalten i i Zeiten t er Unruhe und des Unfriedens. Alle sittliche Ki^ltnr erblüht wajhrliaft erst im Frieden. Darurr schließt das Gebet a» mit dem Bekenntnis, daß Frieden der Segen ist, : der aus Gottes Hand kommt. Abei der Niclitkrie Schlußstück z;im Ausdrick, ist jda, wo die Thora des Lehens und da Lehens sind. es handelt sich|ni;ht um den Frieden, ist. Frijeden, s<j komrnt es in dem tätige Verlangen (nach Liebe Herrin des 47

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