Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1931
- Issue
- Nr. 4 - April
- Date
- 1931-04-01
- Page
- [Seite] (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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Die »Deuts schaftlichen I des Deutschtu sich eine Sektion Jiddischen ang vieler in Osteuropa hunderten aus Deut;i Sprache ihrer Vorfal u wahrt haben. che Akademie zur wissen» rforscbung und zur Pflege ns« an der Universität München hat; ur Beschreibung und Erforschung des < gliedert. Das Jiddische ist das Idiom lebender Juden, deren Ahnen vor Jahr» chland vertrieben wurden, und die die ren in seltsam gewandelter Form bea m In Wien starb rühmte Talmudforsch Dr. Adolf Sch Seminars. Verschied^ worden. 14. Februar im 85. Lebensjahr der betr und Hebraist Hofrat Professor rarz, Rektor des Wiener Rabbiner» ne seiner- Bücher sind grundlegend ge» Am 10. Februar -denken des Rabbinets seines 100. Geburtsl a Jahre 1865 als Rabb eine ungemein rege als philosophischer politischen - Tageszei Nähe Rußlands bra russischen öläubensgi folgungen er mit eigei Anwalt, Fürsprecher: Reise nach Kowno«, »Die russischen Juden Welt auf ^as traurige in hebräischer Spr; ammi« gilt Rülf als er sich nach dem Au Auf dem Gebiete der bündiges Werk »Sysiet aditliche Stellung d. Js. .ehrte die jüdische Presse das An» Dr. Isaak Rülf, Memel, aus Anlaß ges durch besondere Gedenkblätter. Im ner nach Memel berufen, entwickelte er t nd mannigfaltige Tätigkeit als Seelsorger, Schriftsteller Und als Schriftleiter einer i ung »Das Memeler Dampfboot«. Die hte ihn in enge Beziehungen zu den enossen, deren Drangsale und Vernen Augen gesehen hat. Fr wurde ihr und Helfer. Seine Schriften »Meine »Drei Tage im jüdischen Rußland« und t lenkten das Interesse der zivilisierten Los dieser Unglücklichen. Durch seine che verfaßten {Schrift »Arudiath bath /ofläufer des ntodernen Zionismus, dem , treten Theodor Herzls auch anschloß. — Philosophie hat er sich durch sein fünf» . m einer neuen Metaphysik« eine be» "gen. ' Anläßlich des 71. Todestages Heinrich Heines (17. Februar d. Js.) begaben sich deutsche und französische Ver» u seinem Grabe auf dem Montmartre- Friedhof zu Paris, im es mit frischen Blumenspenden zu schmücken. Der von der Stadt Düsseldorf durch eine besondere Abordnung liedergelegte Kranz trug auf rot-weißer Schleife die Inschri t:' »Ihrem großen Sohne die Stadt Düsseldorf«. Der ehemalige C r B o w m a n <Sr. Lon Bücherschau. Ostdeutsches von Heinrich Knrtii »Es gibt keinen selber.« D eses Wo die Lektüre der Famj seinem Buche »Os pflichten den Wörter ausgezeichneten Voi daß eigentlich jede um nicht das ganze, wertvolle Material v gehen zu lassen, geschichte, die uns oßpräsident des 2 Distriktes Br. Samuel ts>, der vor 2 Jahren den Deutschen Distrikt besuchte, feierte in geistiger und körperlid er Rüstigkeit seinen 80. Geburtstag. Wir wünschen dem Je bllar noch viele Jahre der Arbeit, des Glückes und' der in ihm verkörperten Lebensbejahung. ’ r_ * Die Frankfurter Logen der Bne Briss (Franl furt-Loge, Hermann Cohen»Loge und Markus Horovitz»Lo| e) veranstalteten im März einen musikalischen Abend, in dem die bekannte Cembalistin Alice Ehlers (Berlin) und lie hervorragende Frankfurter Violinistin Anni Steiger -Betzak Werke von Bach und anderen Komponisten seil er Epoche spielten. Mit diesem Konzert bereiteten die Legen ihren Brüdern einen Genuß' erlesenster Art. Sie dienten außerdem dem Ziel, jüdische Künstler von Können intensiv tu fördern. . 1 Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums E. V. Im Anschluß an die . Hauptversammlung vom 25. Februar d. Js. sprah Dozent Dr. Harry Torczyner, Berlin, über »Die Bibel und die Literaturen des alten Orients«. An Hand unteret durch die. 'Ausgrabungen im vorderen Orient erweiterten Kenntnis der altorientalischen Sprache, Völker, Kultur und Literatur versuchte der Redner die Stellung der Bibel zu den Literaturen des alten Orients zu kennzeichnen. Hilfsverein der Deutschen Jud Hilfsverein berichtet aus seiner Arbeit für Kin Ferienkolonien, Sozial-Hygienisches Hilfswerk, Berufsberatung und Berufsausbildung, Studenten] Emigratipnstätigkeit in Litauen, Polen, Rumänien und Deutschland und mahnt die deutschen Juden : Teilnahme an seiner Organisation und seinem :n. Der clerfürsorge, Schulwesen hilfe und i, Rußland i stärkerer Hilfswerk. K ar t e 11 - K o n v e n t der Verbin deutscher Studenten jüd. Glauben Dic,.am 10. und 11. Januar d. J. in Frankfurt 27. ordentlichen K. C -Tag versammelten Mitglied eine Resolution, in der sie Stellung nehmen mehreren Studentenparlamenten' gefaßten Beseht Einführung des qumerus clausus für jüdische Stu Derartigen Bestrebungen müßten Staats- und behörden entschieden Widerstand entgegensetzen, um das ureigene Recht, als deutsche Studenten zu zu arbeiten, werde bis zum letzten Atemzuge in der Unterstützung aller deutschen Volksgenossen werden. Judentum, ig. interessanteren Roman, als das Leben t wird uns aufs neue lebendig durch ilienchronik, die uns Heinrich Kurtzig in deutsches Judentum« gibt. Und wir Erdmann Graesers bei, der in seinem ort zu diesem Buche darauf hinweist, Familie ihren Chronisten haben sollte, für die (geschichte eines Volkes so elgestaltiger Menschengeschicke verloren C enn es ist durchaus nicht nur Familientus solchen Büchern überliefert wird, — düngen . (K. C.) a. M. zum er faßten u den in Ussen auf identen, -lochschul- I )er Kampf leben und Erwartung geführt Tradition einer Familie es ist ein kleiner Ausschnitt des gesamten Kulturlebens, der uns oft deutlicher als die großen Werke der Hisoriker das Räderwerk des Weltgeschehens in seinen feinsten Zusammenhängen offenbart, in denen das Geschick des Einzelnen, dem Glied einer Kette gleich, in das des Anderen ein [reift. Es ist als schlüge man das Buch des Lebens selbst an einer beliebigen Stelle auf, um sich mit fortreißen zu assen von dem lebendigen Blutstrom persönlicher Schicksals; [estaltung, die sich bis in spätere Geschlechter hinein erfüllt, - - ein lehrreicher Hinweis für die Mehrzahl der heutigen Jugend, die, der Tradition gänzlich abgewandt,‘ nur Gegenwirtswerten huldigt. Und doch, — es gibt nicht viele Menschen, die nit so viel 66