Mannheim
Compact Memory

Der Orient · 1848-12-23 · 52 (23.12.1848) · p. Spalte 803-804

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Orient
Volume
1848
Issue
52 (23.12.1848)
Date
1848-12-23
Page
Spalte 803-804 (sequence 2)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
93% known words query
IRI
…/8555529-9897534-9897592--5728-3534704
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

3 entity mentions

804 Studien. Berichtigungen von Dr. Beer. 80s (nicht 1720) in fol. — 47) 3pj>’ Von. Deruschim zum 1 B. Mos. ucn dem Maggid zu Dubiio. Joscfof, 1830, 4. — 48) pV' 'TD, Erklänmgcn zum Scdcr Moöd von Rabbi Jesaja Horwitz, Verfasser des n’Vtp. Amsterd. 1757, 4. — 49) 301 ’Jidjid. Deruschim zu Tehilim, von dem Maggid zu Krotoschin. Fürth, 1769, 4. — 50) DddV *pyD 3dd, d. i. ein Auszug vom ri'bw, sammt einem Anhänge betitelt 30lV 313 d. i. ein Auszug vom DLWDO 3H3D Zuerst gedruckt Franks, a. d. O., 1681. Daun zum zweiten Mal mit Hiuzufügung eines Auszuges von nmVn n3in, betitelt: 33V sN3 heransgegcbcn, durch Chajjim Schmelke ben Sceb ha- Kohcn. Meserow, 1794,4. — Literarische Ergänzungen und Berichtigungen von Dr. B. Beer. . Im Laufe dieses Jahrgangs fanden sich im Literaturblatte des Orients allerlei Aeußerungen und Angaben, welche theils den geehrten Verfassern blos aus Versehen entschlüpft zu sein scheinen, theils aber auch aus Mangel an Kenntniß des betreffenden Gegenstandes beruhen. Damit nun dergleichen irrige oder mangelhafte Angaben, wenn sie unberichtigt stehen bleiben, nicht wieder weitere Jrrthümer erzeugen und zu falschen Schlüssen führen, nach dem Erfahrungssatze pr> by by^, sehe ich mich zu deren Ergänzung oder resp. Berichtigung in Folgendem veranlaßt. - 1. Nr. 17. col. 261 und 262 erwähnt Herr Dukes eine Ausgabe des ub]y rwrD Mant. 1556, dann eine Ausgabe desselben Venedig, 1706, 4, „welche in Deutschland sehr selten sein soll". Es existirt aber eine solche gar nicht; Hr. Dukes meint wahrscheinlich ' die Ausgabe Venedig 1 5 46 bei Adelkind, welche den von Hrn.D.erwähnten kurzen Kommentar enthalt. 2. Nr. 25. col. 396 und 307 widerlegt Hr. Dr. Frankel in seiner Biographie des die Meinung des Hrn. M. Heß in Trier, daß im ^nno Interpollatiorien stattgefunden, weil Erdäpfel daselbst erwähnt seien, „daß es vielleicht Wafferrüben gewesen sein mögen". Hr. Dr. Fr. hat hierbei meine im LB. des Orients Jahrg. 1843 Nr. 1. col. 13 befindliche ausführlichere Widerlegung des Hrn. M. Heß übersehen. Zur Charakteristik des ^"nnD t)ätte übrigens auch das im "MN Bd. 7 von S. D. Luzzatto erwähnte und in cnp n)Dv>n Amsterd. 5607. S. 79 rc. abgedruckte (auch in meiner Schrift gegen Ronge S. 6 citirte) Manuskript nicht unbenutzt bleiben dürfen. Dasselbe enthält namentlich einen Brief des welcher über sein Wirken im Jahre 1419 zur Zeit des Hussi ten kriegs interessanten Aufschluß giebt, ferner eine merkwürdige Gebetordnung des (welche bereits in dem R.G.A. des R. Jakob Weil Nr. >157 eil. Ven. Bl. 67 kurz erwähnt wird), für die wegen der schrecklichen Judenverfolgungen damals von ihm angeordneten außerordentlichen Fasttage, woran sogar Kinder und Säuglinge theilnehmen mußten und wobei er, nach mehrfachem Bedenken, sich endlich entschloß, sogar das n^^-Gebet vorrichten zu lassen. Ebenso hätte nicht unerwähnt bleiben sollen, daß früher bedeutende rabbinische Schriftsteller den Jakob Molin und für zwei verschiedene Personen hielten, deren Identität, eigentlich erst Asulai näher nachwies. — Daß auch eine Abhandlung über Gifte verfaßt habe, ist dem De Rosst nachgeschrieben, soll aber (nach einer Mittheilung S t einschneid er s) ganz unbegründet sein, eben so wenig sind wohl die — nach De Rosst — dem zugeschriebenen Gedichte von ihm, sondern vermutlich von R. Jakob den Moses ha- Levi in Venedig, der eine poetische Vorrede zu dem Buche ’priN JpN |W M geschrieben hat. 3. Nr. 31. col. 193 heißt es in der Biographie des Chiskijja de Sylva (t£nn ns) von Dr. Fränkel: Er verfaßte auch Gutachten zum PTHN unter dem Titel „O'O . Diese Angabe ist unri chtig. — Das aus 44 Blatt im fol. bestehende Buch des Chiskijja de Sylva Amsterd. 5487 enthält: Bl. 1 bis 13. cr^nD über Mischna und Gemara nach Ordnung der fast über den ganzen Talmud. (Von R. Akiba Eger in den iopy /TI DlDDin häufig citirt.) Bl. 14 bis 39 einen Kommentar (-hio) über alle vier Theile von Maimuni's Jad ha-Chasaka. Bl. 44 wieder einige Erklärungen mehrerer Sätze in NDO151 Dahingegen befinden sich blos von Bl. 39 bis mit 43 19 Gutachten (nw), von denen das 1., 7., 8., 9., 1t. auf Gegenstände des n^n m)N sich erstrecken, das 2., 3. (daß ein n£n^ 1DWD sogar die B eschneiderfunktion ausüben dürfe) 4., 5. und 10. (ob man Moschus genießen darf), das Gebiet des nyi mi\ das 6. und 12. den -)tyn pN und das 13. den ddbw berühren. 4. Nr. 33. col. 526 sagt Hr. Dr. Klein, „daß R. Jecheskel Landau durch seinen miTO Z-NU schon eine große Celebrität erlangt, andererseits aber auch dadurch seine Stelle (als Rabbiner in Jarnple) eingebüßt habe." Es wird dann erzählt, daß R. Jecheskel wegen eines Vorfalls in Eheangelegenheiten, worüber er mehrere ri'w gewechselt und sie dann im ersten Theil seines rn;rp3 yiü veröffentlicht hatte, seine Stelle in Jample verlassen mußte, und von Seiten der Ccn-

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.