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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1926-01-01 · XVII. (1926) · page 238

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XVII. (1926)
Date
1926-01-01
Page
– (sequence 238)
Language
German
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IRI
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188 Im Aboda zara 11a erzählt der Talmud, dass der römische Kaiser an אונקלוס הנר zur Zeit, als er Jude wurde, wiederholt Abgesandte aehickte, um ihn zur Rückkehr zu veranlassen. Es ist ihm aber stets gelungen, diese zu bekehren. Daraufhin wurde eine neue Gesandtschalt an ihn geschickt mit dem strikten Befehl, sich in keinerlei Diskussion mit ihm einzulassen. Als sie ihn aus dem Hause führten, erblickte er die Mesusa אותיב ידיה עליה״“, er legte seine Hand auf sie, sodass sie ihn fragten, was das bedeute? Auf diese Weise war es ihm gelungen, eine Diskussion mit ihnen anzuknüpfen und, wie dort näher ausgeführt wird, auch diese Abgesandten zu bekehren. Wie lässt sich nun die Behauptung des R. Akiba Eger, dass für das Berühren der מזהה keine Quelle im ש״ס zu finden sei, mit dieser Stelle in der Gemara Aboda zara vereinbaren? Ist es denn denkbar, dass ihm diese Stelle entgangen sei? Ich meinerseits konnte ihm keine Antwort auf diese Frage geben. Ich konnte sie nur durch die weitere ק שיא verstärken, dass dem grossen נאק nicht nur diese גמרא-Stelle entgangen zu sein scheint; er hat scheinbar במב״ת auch das Nächstliegende unbeachtet gelassen. Wenn man für eine Stelle in der הגה des ש״ע keine Quelle weise, so sucht man im דרכי משה nach und findet sie dort in den allermeisten Fällen. Hätte R. Akiba zu unserer Stelle den ךיס nachgesehen, so hätte er gefunden, dass sieh dort der ausdrwekliebe Hinweis auf diese Gemarasteile im עבודה זדה findet1). XVI. Tossafot Sabbat 137b und Pesachim 7a werfen die Frage auf, warum der Vater des Kindes, wie es daselbst in Sabbat heisst, erst nach der Mila die Berocho אקב״ו להכניסו בבריתו של אברהם spricht; ף Es liegt nahe zur Erklärung obiger Schwierigkeit darauf hinzu weisen, dass nach den» Wortlaut der Gemara, Onkelos, zufällig auf dem Wege eine Mesusa erblickend, die Hand darauflegte, um die Häscher zur Frage zu veranlassen, and um dann als Antwort sein eindrucksvolles Gleichnis zu erzählen. Aas der Gemara könne man also einen Gebrauch beim Verlassen des Hauses die Mesusa za berühren nicht ableiten. Zugegeben, dass diese Auffassung richtig ist, so bleibt immerhin der Ausdruck אין שורש בגסדא auffallend; Ebenst» merkwürdig: ist es«, dass ß. Akiba Eger weder auf den Gebraut h des ß. Schalem v. Oesterreich, der im Schlusskapitel der Minhoge Maharil erzählt wird, noch auf die Worte des B. Moses isserles beistimmend oder polemisierend Bezug nimmt. (Der Herausg.)

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