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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1926-01-01 · XVII. (1926) · page 237

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XVII. (1926)
Date
1926-01-01
Page
– (sequence 237)
Language
German
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IRI
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Sprachliches und Sachliches aus dem Talmud II. Von Rabbiner Dr. Ehrentreu, München. XV. וזאת ליהודה: Am Beginne dieser Reihe der Beiträge 8011 der Name des teuren Freundes stehen הרהיב מרה ליב קרויזע דל, des ehemaligen דיין von Posen, der vergangenen בשיבה טובה — ר״ה שבט zur ewigen Ruhe eingegangen ist. Es ist mir eine wehmütige Genugtuung, irgend ein דבר תורה in seinem Namen zu veröffentlichen בדי שיהיו שפתותיו דובבות בקבר. Wenige Wochen vor seinem Heimgang schrieb er mir folgende קשיא: In den שרת des R. Akiba Eger סי' נ״ח steht folgende .הערה ״Viele Menschen berühren beim Verlassen des Hauses die מזוזה, auch wenn sie unverhüilt ist. Das finde ich nicht in der Ordnung; denn die גזירה, dass כתבי הקודש מטמאים את הידים bezieht sich nicht bloss auf das ס&ר תורה, sondern auch auf Teile desselben, also auch auf die מזוזה. So steht es ausdrücklich im ריש zu Jadajim, am Ende des zweiten Perek und in der תוספתא daselbst, angeführt in שבת י״ד תוספות דיה האוחז. Es ist demnach nicht nur eine טומאה, sondern auch ein איסור, mit der blossen Hand einen Teil der כתבי קודש zu berühren.“ Er fährt dann wörtlich fort: והך מילתא מפא להניח ידו על מזוזה אין לו מקור בשים רק בשויע ס* רפיה בהגה בשם מהרי״ל א״כ פשיטא שלא לעשות בן אם יש בו חשש איסור שמקורו בש״ס והיינו דר פרנך והוי מצוה הבאה בעבירה. ״Diese Übung, die Hand auf die מזוזה zu legen, hat keine Quelle im Talmud; nur der RMO bringt sie im Jore Dea 285 im Namen des MHRIL. Demnach ist es doch sicherlich besser sie zu unterlassen, wenn mit ihr ein Verbot verknüpft ist, welches im Talmud seine Quelle hat, und sie einer מצוד. הבאה בעבירה gleichkommt.“ Gegen diese letztere Bemerkung richtete sich die קשיא des genannten grossen תלמיד חכם, der am Ort von R. Akiba Eger Jahrzehnte lang als דין fungiert hat.

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