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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1924-01-01 · XVI. (1924) · page 250

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XVI. (1924)
Date
1924-01-01
Page
– (sequence 250)
Language
German
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212 merkung auch in der 1909 (5669) erschienenen vierten Auflage noch immer steht, so wirkt das störend und verwirrend. Das Jahr 5662 war doch damals schon vorüber, die Tabelle im Text des Chaurew ist ganz korrekt, die unten angemerkte Differenz ist, wie allgemein anerkannt und oben nachgewiesen wurde, in Wirklichkeit nur eine scheinbare, da wäre es denn längst am Platze gewesen* die betreffende Anmerkung wegzulassen. Bei einer neuen Auflage sollte von berufener Seite darauf hiDgewirkt werden, v Wenn wieder eine solche Constellation des Molad eintreten wird nach mehr als 200 Jahren — 5909 — dann wird ja, wie wir mit vollster Bestimmtheit hoffen, משיח צדקנו bereits längst erschienen und der קידוש החדש על מי הראיה wieder eingeführt sein. אשרי המחכה ויגיע — לקץ הימין בב״א Hier bietet sich Gelegenheit eine Bemerkung über קדוש החמה anzuknüpfen, welches im nächsten Jahre nach einer Pause von 28 Jahren wiederkehren wird. Die Grundlage dafür ist die Gemarastelie in Berachoth 59a, wo es heisst (1״ הרואה חמה בתקופתה וכר אומר ברוך עושה בראשיתWer die Sonne zur Zeit ihrer Tekufah sieht macht die ברכה u. s. w.a Das ist, sagt Abbaji, nach Verlauf von 28 Jahren, wenn der Planet שבתאי [Saturn] am Dienstag Abend in der Stunde von 6—7 Uhr regiert, eine Constellation, wie sie bei der Schöpfung vorhanden war und stets nach 28 Jahren wiederkehrt. Raschi gibt dazu die nötige Erklärung. Wenn man die ganzen Wochen abzieht beträgt der Jahresüberschuss nach der Tekufah des Mar Samuel 1 Tag und 6 Stunden. Die nächste Tekufas Nissan rückt um 6 Stunden vor, so dass sie in 4 Jahren wieder auf die Stunde von 6—7 eines anderen Tages fällt. Erst nach 4.7 28 Jahren fällt sie wieder auf die Stunde von 6 — 7 des Dienstag Abends. Aus verschiedenen Anzeichen ergibt sich jedoch, dass die alten Geonim an unserer Stelle eine andere Lesart vor sich hatten. Das bemerkt bereits R. Akiba Eger im בליון הש״ס zur Stelle, wo er beweist, dass der Aruch unsere Lesart nicht kannte, denn er bringt zwei ganz verschiedene Erklärungen für das חמה בתקופתה, woraus sich ergibt, *) So hat es auch Rif und Rambam, der Rosch aber zitiert ,עושך מעשה בראשית-

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