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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1905-01-01 · III. 1905 - 5666 (1905) · page 77

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
III. 1905 - 5666 (1905)
Date
1905-01-01
Page
– (sequence 77)
Language
German
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…/3486266-3486271--0822-3487183
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14 Dieser Vergleich wurde von allen Parteien und Beteiligten am 1. und 2. Ellul vollzogen 4 * *יי) und der Rabbinatsbrief41) dem R. Akiba Eger zugehändigt. Trotzdem beharrte die Regierimg auf ihrem früheren Bescheid. Infolgedessen wählten am 12. September 160 von 196 kontribuierenden und stimmberechtigten Mitgliedern der Posener Gemeinde42) unter Leitung des Stadtpräsidenten den R. Akiba Eger einstimmig zum Oberrabbiner, worauf die Regierung am 14. September dessen Anstellung endlich genehmigte. Schon vorher waren zu seinen Rabbinatsassessoren der alte, schon vor 1780 in Posen amtierende R. Hirsch Skag, R. Jechiel Peyser, R. EleasarZülz und R. Josef Landsberg, der aus Freude über die Ankunft des von ihm vorgeschlagenen R. Akiba Eger den AVeisen der Jeschiwah beitrat, gewählt43). Noch am 14. September 1815, an einem Donnerstag, hielt nim der damals 53jährige R. Akiba Eger, begleitet von einigen seiner würdigsten Schüler und einer 4®l Hinter den 10 Punktationen und Unterschriften befindet sich die Entscheidung des Vicerabbinats laut Punkt 1.: אגהנו אלופי ראשי הב״י ובד7'צ דקהלתנו פאזען שקלנו ומרינו בדין ד״ת עבור אויפנאמע הג' מוה' עקיבא ויצא הדבר מאתנו עפ״פ שהגאון הנ׳י׳ל ווידקליך פור הק, יוסף בה״ר /Peyser) אונזערן רב אנערקאגנט ווירד ע״ם דין תורה לראיי' בע״ה הק׳ יחיאל ב' יאקב הק׳יעקב בה״דב ארי׳ ליב קאלפאר♦ ,(Landsberg) 'אלי. Darunter die Annahmeerklärung R. Akiba Egers. Siehe bei Bloch a. a. O. 41) Derselbe ist bereits von Lewin im Kobez al jad v. J. 1903 nach' dem Originale im Gemeindebuch veröffentlicht. 42) Die relativ geringe Zahl der Stimmberechtigten in einer circa 5000 Seelen zählenden Gemeinde erklärt sich wohl durch den Beschluss vom fahre 1778, wonach ausser den früher zur Aufnahme des Rabbiners bestimmten 32 Wahlmännern alle Gemeindemitglieder, die eine Steuer, von 400 fl. und darüber jährlich zahlen, bei der Rabbinerwahl stimmberechtigt sind. (Kscherimbuch.) 1822 werden in einem Aktenstück des Archivs über 750 stimmberechtigte Nitglieder aufgezählt, 1834 mehr als 800. 1817 wurden zu ihren Beisitzern bestimmt: Eli es er Spiro (siehe jedoch Lewin S. 336) und Markus Markuse; später fungieren noch als Dajanim des R. Akiba Eger in Posen ausser dem Kislew 1837(6) verstorbenen R. Jakob Kalvary der im Kislew 1847(6) verstorbene Samuel Lasi Vogelsdorf, Raphael Moses Halevy, gest. Adar 1858, Mordechai ben Josef aus Landsberg, gest. Cheschwan 1834, Simon Segal (?) Chajim Auerbach, gest. 6. Kislew 1836, Dob Beer Wilehn (Halevi) seit 1812 und der als המאוד הגדול auf der Grabschrift gerühmte R. Simon Halevy, der viele Schüler ausstellte und hochbetagt am 8. Nissan 1857kstarb.

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