Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 85 (1921)
- Issue
- Heft 24 (25.11.1921)
- Date
- 1921-11-25
- Page
- Seite 276 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Atagnus D av i d s oh n, Oberkantor, Berlin-Charlottenburg, Fasanenstraße 15: 1. Biblische Poesien in Wort und Ton>. 2. Die Melodien und Gesänge des jüdischen Gottesdienstes. 3. Die Geschichte der Juden in Dichtung und Lied. 4. Die Gebete und Melodien der jüdischen Feste. Dr. Max Dienemann, Rabbiner, Offenbach a. M., Kaiserstraße 58: 1. Der Talmud, sein Wesen und seine Bedeutung. 2. Die Bedeutung der israelitischen Propheten für die Gegenwart. 3. Das Judentum zur Zeit der Entstehung des Christentums. 4. Jüdische Mystik (Kabbala, Chassidismus). 3. Religiosität und Religion. 6. Probleme jüdischer Erziehung. 7. Die jüdische Wertung von Gesetz und Gerechtigkeit. 8. Judentum und Christentum (2 bis 3 Vorträge). 9. Die Bedeutung des Irrationalen für das jetzige Judentum. M. E s ch e l b a ch e r, Rabbiner, Düsseldorf, Kasernenstr. 67 b: 1. Die Bedeutung der jüdischen Religion in der Gegenwart. 2. Vom Werte der jüdischen Religion (religionsvergleichend). 3. Judentum und Sozialismus. 4. Die Zünftigen und die Draußenstehenden. (Ein Beitrag zur Judenfrage). 5. Mose. Dr. Felix Goldmann, Rabbiner, Leipzig, König-Johann-Straße 17: 1. Vom Wesen des Antisemitismus. 2. Die Ostjudenfrage. 3. Vom Wesen der jüdischen Sprache. 4. Altjüdische Rechtsanschauungen im Vergleiche zu denen unserer Zeit. 5. Was ist der Talmud, was bedeutet er für unsere Zeit? 6. Der soziale Gedanke des Alten Testaments. 7. Trennung von Staat und Kirche und das Judentum. 8. Bildung und Religion. 9. Individualität und Persönlichkeit. (Ein Beitrag zur Erziehungsfrage.) Frau Anna G o l d s ch m i d t, Schriftstellerin, Nordhausen, Löbnitzstraße 15. 1. Die jüdische Ehe. 2. Der Kastengeist. 3. Wie erziehen wir unsere Kinder (resp. uns) zum Frieden? 4. Die Ethik des Verkehrs. 5. Ueber den jüdischen Witz. 6. Vorlesungen eigener Dichtungen, Ernstes und Heiteres. Alfred Grotte, Professor Dr.-Jng., Breslau, Feldstr. 15: 1. Das Prager Getto, seine Geschichte, Künste und Kultur (mit 50 Lichtbildern). 2. Aelteste und alte jüdische Kunst. (50 Lichtbilder.) 3. Die Tempelbauten des'Salomo und des Herodes. (30 Lichtbilder.) 4. Die Verwendung der Menschen- und Tiergestalt in der Kunst der Juden. (40—50 Lichtbilder.) 5. Neueste Ausgrabungen: a) Die 12 Synagogen in Galiläa; b) die mittelalterliche Mikwah. (40 Lichtbilder.) Dr. SigmundJampel, Rabbiner. Schwedt a. d. O.: 1. Die neuesten Ausgrabungen in Palästina und ihre Ergebnisse für die Religions- und Kulturgeschichte Israels. (Mit Bildern.) 2. Die neuesten inschriftlichen Ergebnisse betreffs der Abstammung des Volkes Israel. 3. Was hat die moderne Kultur der semitischen Rasse zu verdanken? 4. Was hat die moderne Menschheit unserer Bibel zu verdanken? 5. Die moderne Frauenfrage im Lichte der Bibel. 6. Wesen der Propheten und ihrer Weissagung im Lichte der Geschichte. 7. Neugefundenes Stück biblische Geschichte und der Ursprung der Falaschas in Abessinien. (Mit Bildern.) 8. Israels Aufenthalt und Knechtung in Aegypten nach zeitgenössischen Inschriften geschildert. (Mit zahlreichen Bildern.) 9. Aus der Kulturgeschichte des alten Orients. 10. Semiten und Arier am Beginne der Kulturbildung. 11. Beruht das Purimfest aus einer Sage oder aus Geschichte? 12. Die verlorengegangenen Zehn-Stäwme. (Mit Bildern.) 13. Die vormosaische Religion Israels. 14. Kulturstand im alten Israel. 15. Anfänge des Antisemitismus im Altertum. Dr. Lazarus, Rabbiner, Memel: 1. Die soziale Frage im Judentum. 2. Das Humanitätsprinzip in den jüdischen Sklaven- und Fremdengesetzen. 3. Entstehung und Bedeutung der Ahasversage. 4. Der ewige Jude in der Weltliteratur. (Mit einigen Lichtbildern.) 5. Die Frau im Judentum. 6. Der jüdische Voltaire des Mittelalters. (Immanuel de Rorni.) 7. Höhepunkte der jüdischen Geschichte. 8. Kommunismus und Judentum. Andere Themata nach Uebereinkunft. Dr. L e w i n s k y. Landrabbiner. Hildesheim: 1. Gellert und Herder über Juden und Judentum. 2. Lessings „Die Juden" und „Nathan der Weise". 3. Goethe und die biblischen Schriften. 4. Alexander und Wilhelm v. Humboldt in ihren Beziehungen zu Juden und Judentum. 5. Grillparzers „Esther" und „Die Jüdin von Toledo". 6. M. I. Schleiden und Gerhard v. Amyntor über Juden und Judentum. 7. Ein jüdischer Finanzrat an deutschen Fürstenhöfen im 16. Jahrhundert. 8. Der Talmud (in 3 bis 4 Vorträgen). 9. Geschichte der Juden in Spanien bis 1492 (in 4 Vorträgen). 10. Die Mischnalehren (in 4 bis 5 Vorträgen). Dr. Löwenstamm, Rabbiner, Spandau, Feldstvaße 11: 1. Judentum und Sozialismus. 2. Abraham Geiger, der Mann und sein Werk. 3. Wir Juden und unsere Bibel. 4. Die Entstehung des Christentums. Dr. S. N e u f e I d, Rabbiner, Insterburg: 1 Der demokratische Gedanke im Judentum. 2. Orthodoxie und Liberalismus vor 100 Jahren. Weitere Themen nach Vereinbarung. Dr. S. Pick/ Rabbiner, Berliü-Wilmersdorf, Motzstraße 50, bei Sanitätsrat Dr. Nast: 1. Das Humanitätsideal des Judentums. 2. Der Kaufmann von Venedig. 3. Beer-Hofmann, „Jaakobs Traum". 4. Uriel Acosta in Geschichte und Drama. 5. Hebbels „Judith" und „Herodes und Mariamne". 6. Die Lebenskraft des Judentums. 7. Der ethische Geist im Talmud. Dr. R i eg er, Landesrabbiner, Braunschweig: 1. Seit wann leben Juden in Deutschland? 2. Anteil der deutschen Juden an der Geschichte des deutschen Schrifttums. 3. Mohammed und die Juden. 4. Hillel und Jesus. Dr. Ludwig A. Rosenthal, Rabbiner, Berlin N 24, Krausnickstraße 18: 1. Gegenwartsfragen im Lichte jüdischer Geschichte. 2. Deutsche und Juden. (Ein ethnologischer Vergleich.) 3. Der Kamps der Juden um den Acker. (Nach Bibel und Talmud.) 4. Juda Halevi, Herder und Walther von der Vogelweide. 5. Biblische Königsbücher und Shakespearesche Königsdramen. 6. Jeremia und seine Zeit. 7. Entwicklung des Talmuds. (Nach eigenen Arbeiten.) 8. Hiob. Dr. M. S a ck h e i m, Hagen i. W., Eilpertstraße 90: 1. Die Frau im Judentum. 2. Die Sünde wider das Volt. 3. Ost- und Westjuden. Dr. Samuel, Rabbiner, Essen (Ruhr): 1. Kulturwerte ider B.bel. .2. Das Urbild von Stefan Zweigs „Jeremias". 3. Martin Bubers Ansichten von Juden und Judentum. 4. Die neueste Darstellung der jüngsten jüdischen Geschichtsepoche (1789—1914). 5. Jüdisches Leben am deutschen Rhein im Wandel der Zeiten. Dr. Silberberg, Rabbiner, Recklinghausen, Kurfürstenwall 17: 1. Weltschmerz und Lebensfreude im Licht des Judentums. 2. Ein Blick in das Schul- und Studierzimmer unserer Alten. 3. Gesellschaftsformen aus alter Zeit. 4. Abraham ibn Esra. 5. Samson Raphael Hirsch. 6. Messias und Messiasidee im Judentum. 7. Erziehungsfragen im Talmud. Dr. Straßburger, Rabbiner, Ulm: 1. Hiob. 2. Psalter. 3. Der israelitische Prophetismus. 4. Moses Mendelssohn. 5. Karl Emil Franzos. 6. Der Kampf urn> das Heine-Denkmal, ein Kampf des Antisemitismus.. . ErichToeplitz, Berlin NW, Kavlstraße 33, III: 1. Die Probleme der Kunst bei den Juden. 2. Gibt es eine jüdische Kunst? 3. Die Bauausgaben der Jüdischen Gemeinde. 4. Jüdische Friedhofskunst einst und jetzt. 5. Bauliche und rituelle Einrichtungen von Synagogen. 6. Jüdische Hyimatspflege. Honorar, Zeit und eventuelle Tournees nach Uebereinkunft. Außerdem werden — aber nur gelegentlich und nach besonderem U-ebsreinkommen — auch die Herren Rabbiner Dr. Braunschweiger (Oppeln), Dr. Emil Cohn (Bonn), Dr. David (Bochum), Dr. Jsmar Freund (Berlin - Grunewald), Rabbiner Dr. K a e l t e r (Danzig)'