Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 24 (1860)
- Issue
- Heft 39 (25.9.1860)
- Date
- 1860-09-25
- Page
- Seite 573 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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und jüdische; Abtheilung,;'ich?befuchte Unter Leitutig des humanen j christlichen Arztes tund Verwaltüngsratheä;- fM-g'eS in seinen! Th eilen -Und fand drei -jüdische! Kranke,- die ziemlich gnt.-vetpstegtrsind-j In Tanger angekommen und von dersdortigemWischen'Mevölkerung^mit Enthusiasmus ausgenommen /sswür ^eS mir möglich, durchl dieeinflußreiche Verwendung, deschumanenrftanzösifchen Diplomaten/ Margüisi de -Castullön/, nicht nur eine mildere Behandlung'der rm:Lanpejletzrüdechi150,00-0>Seelen!ZählendeNjüdischenBrvölkerung - zu' erhalten- . so wie auchdurch Muleh .Abbas, Brüher! -des KaiseLsiMnd dessenualter-ego.,:und danmauch vom? Kaiser Midi Mohamed. in Fez unterzeichnet^ vpllstan- - hige Amnestie/für die. Bevölkerung in Tetuan -nach Abzug der Spanier -Mud die-Freilassung zweierarmer Juden, von dtznen-rder Leine seit 18 Monaten, der andere feit 15 Jahren . wegen -religiöser Gründe im Kerker schmachtete//-zu erhalten.. -Much 5erlangte-ich-die- Erlaubniß und Protection für? die;- in den verschiedenen Gemeinden, zw gründenden europaischen Bildungsanftalten-.? Tanger vötirte unmittelbar .einen.jährlichenBeitrag./von,4000 Franken ffür! eine ähnliche Schule;-hie-Landern Ausgaben-bestreitet iin den ersten -Jahren unM ComM aus dem Fond.-der-in Frankreich « veranstalteten! Marokko-Sammlung.- - Zu :Lande alsdann! vom einer Garde des Paschas, begleitet, gelangten wir durch . alle -Schlachtfelder, des.letzten:spanischen Krieges! über Fou-; douk nach - Tetuan .:und--wurden Hort aus das Freundschaftj lichfte;vom spanischen.Kommandant en Chef Luat General! Turon-her feit der. Krankheit des General-Rios unddes- - fen:Tode den Oberbefehl-Hatzj empfangenbesucht-und .erhielten-was-, wir;von Hm verlangtm^-Zn der?Hauptshn- \ agoK versaMmelte,- ich die. -Bevölkerung / sowie nnrTan-!!gG> GHrattar---Oran-uMMostaganem> zeigte-Hnen Han \ Mutzen, > denhon -der so verändertengünstigen Behändj .lung f schöp senj können - - überall - wurden bedeutende Unteri stützungen-iverthM^-wo hies/nöthig schienundsspäter 1 -wurde-ich Mn-^chzeVsspanischM/Ehremseortesaus/hem.-Aalj valeriefRegimente- Farneseunter Comutando eines Brigaj hier 1;Z/2.MundemweitzzuMiHaftnMrtinbeg^ Melcher Umschwung; der -Perhaltniste! - -In. Algerien/fand? ich! heNkZustauh unftrer Untexrichtsanstaltenchlüheyd!;.? 2 Kna-? Otzuschuleniin Mgier>!>27iEOran,ntz in Eonstantine, h in j Dyna-f-ft MkMostaganeM'L ftnMasearah/ l iin .Tlemcem, j zäUMüher 2400. Mähen-; hvMädchenschule und 1 Kin- - derbewahranstaltzinMgiex, ..din Orau- S in Constaniine, i l^in Mostaganenri: und - 1-sin.Tlemkemzählen-über- 1O60 Mädchen,■) und,.4 Lehrerinnen (hon einheimischen Jüdinnen) i haben schon hast Lrevetschlystitutriee; inMgiep und Or-an erhielten Einzelne -Juden den ^Ehrenpreis und Frankreich hat Algier erst seit 30 Jahren,- Tlemcem seit 16 Jahrem Nächstens - meinen -gedruckten' vollständigen Rapport. '-.'..'-r-;K>! ' r'. / Albert Eohn. - i .•!• ' -;/ Paris, 11. September. -. Ich bin im Begriff- - mich übermorgen (Donnerstag) nach Marseille , zu begeben, und'von da 'r\Wn nach Beiruth und Damaskus mich, einzuschiffen, in welcher ersteren'Stadt-ichvor -,182 vi'> mit Gottes Hülse einzutreffen . gddenke, um, wie -Sie aus dem iournsl äes vsdst8 vomSeptember ersehen haben werden, hie niederträchtigen - Verleumdungen- . Welche über die dortigen Israeliten verbreitet worden /in; ihren Keimen niederzüschlagen- < Albert Cohn. (Wir haben dieser Verleumdungen: bereits in No. 37'. d. Bl. ./gedacht; seitdem sollen sogar einige Juden als cömpromittirt hingMchtei sein! Man kann diese Schlinge, in welcheman abermals« die Damascenischen Juden,' die bei dem Gemetzel selbst: so schrecklich gelitten/fangen will, leicht durchschauen. - Was ist nicht voneiner türkischen Justiz und von dem Haß der syrischen Christen zu erwarten! Redact io n.) . Berlin, 19. September. f, Die,-letzten Vorgänge in Werlin.*) - -: - - Die Wirksamkeit des 'verstorbenen' Rabbiners und Predigers l der jüdischen Reformgemeinde in Berlin, Herrn vr. Samuel Holdheim auf Veül-Gebiete der jüdischen Theologie zu schildern- Muß ich^ einer hieMbefähjgtern Feder überlaffen/-Nttd' -beschränkeMich daraütz Ihnen' eine -wahrheitsgetreue Darstellung der- Vorgänge -zu geben, - welche sich aN seiften 'Tod - riftd ffeineWestattüttg lüpfen'/--Dieselbe wird JhrenHlhlreicheff-Leftrn' gewiß: ebenfalls von großem Jüterisse sein - um so mehr, da sich ein Ereigniß an diese Vorgänge.knüpft,: welches -die Berliner Gesammtgemeindd gegdttWÄrttg./iMgroße^BOeguNg-' versetzt'. - ' ' cHoldheimks Tod War bereits seit 'mehreren Tagen Mit Gewißheit vorauszufthen, als' eram -22. August MH erfolgte- Unter nameftlosen Leiden des völlig bewüßten-Kranken wär der Brand am Fuße unaufhaltsam vorgeschritten. -Ein älteres Nervenleiden - des Fußes und die übermäßigen geistigen Anstrengungen, welchen sich der Verewigte bei seiner letzten-' in hebräischer' Sprache verfaßten Arbeit unterzogenhatte, wareft die Ursache einer Schwäche, welche ,•; --*)'Correspofldenz aus bester Hand..' Redaktion. ' 39*