Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 24 (1860)
- Issue
- Heft 39 (25.9.1860)
- Date
- 1860-09-25
- Page
- Seite 572 (sequence 2)
- Language
- German
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«r W‘K*. 572 m .WKWGK „JtS gct ein Ueberfluß von Geschmacklosigkeit und Plattitüde. Dies ist aber noch nicht haß ^lergste. Eine solche Germ hcit,Meh.riMt, HÜSenLGiKitMMumMgEtZ kiüWechMäDxnWd-WäHerrMmP schein gekommen und dauernd Platz gegriffen, möchte wohl* in solchem Grade, nicht wieder zu finden sein. Ist es nun Thatsache, daß alle diese Dinge noch ihre Abnehmer unter ') p II IV' . .... mer des 8. Augusts Ihres geehren Blattes eine Berichtigung meines Mhrten Freundes Munk, hie Hm ZweZe^hatausK^ lWHPreK zMKHH. .AHl MnHen, gue sein Recht Widerfähren zu lassen und meine etrdalgen künftigen Biographen zu ersuchen, dem durch Arbeit erblindeten so würdigen Gelehrten sein Verdienst ungeschmäor^t^ryeines gelehrten * Mrng und be- Uii itkK^ÄE kh'eÄrn und Sittlichkeit nicht so verbreitet sind , um nicht eitM allgemeinen Abscheu vor allen derartigen Erzeugnissen hervorzurufen, und muß es einem'lRÄm/cher^öPMÄ^fich^ trägt, widerwärtig sein, mit dergleichen Leuten zu rangiren. Dies lenkt zunächst unsre AufmerksaMit apfMAete des rohesten Fanatismus, die in diesem Jahre in großer Fülle zu Tage'kamen/und Heren Reihe durch die letzten. Vorgänge in Berlin, wo ein Lehrer des Judenthums seine. Demission gab, weil er einemTobten den Platz mißgönnte,, an welchem man diesen während jenes Abwesenheit begraben, würdiggeschlossenwurde. Unste -^eftr. ,wepden.,es.,Ws gern gestatten/ hie^s widrige Gemälhe picht ssstch einmal vor ihren^ Äugen aufzurosten. Mährend allgemeiner- Jubel herrschte, daß der. hie Judew so, fanatisch .verketzernde Pariser' 'voivero seinen. wohlverdienten Ilntergang gefunden, daß hie zu Haß undHerfplgurlg hnMüdlich aufhetzende „Wiener Kirchenzeitung" .den' Moralischen.Todesstoß empfing: thaten, sich' in. uMerer eigenen Witte ganz.gleiche Tendenzen kund / die mit .denselben Mitteln gletche Ziele verfolgten und^ ihren Gifthauch nicht minder..perbreiteten. Möge diese her Hgemeiyen Regetton sp.spät.naMumpelnde jüdische Reäction kein. Jahrzehend. bedürfen, um .wie , jene ein. schmählich es Ende zu erreichen,, nachdem sie .gründlich überzeugt hat,, daß ' sie' zwar. zu verderben,, nicht aber zu schaffen vermag^. und,daß jeder, ihrer Schritte nur Per- Wüstung und Moder hinter sich, läßt., .Mögen die Juden überall die religiöse und sittliche Kraft Habk-n, alle diese Versuche, das finsterfteMittelalterinunserem.Schoße wieder erstehen zu mächen,/während es draußen.von uns glücklich abgewvrftn worden, schnell zu vereiteln, daß am, Schlüsse des begonnenen Jahres das. Gras, längstharühex gewachsen! Schreiben des Herrn Albert Cohn an den Herausgeber. . Paris,, den. 3.. September. Hochgeehrter Herr Rabbiner!. Zurüchvon meiner Peise nach Spanien, Marokko und Algerien, lese ich in her Num- . dgure nur, daß. Herr Reich, der schon seit Monaten im Besitze eines Schreibens von mir war/ nicht schon längst derrWähtheit^LreKLhüdl'sseöffnet hat. Erlauben Sie mir, Ihnen einige Worte über die Resultate meiner Reise, auf Perrich diesmal pon meiner lieben Frau begleitet war, mitzutheilen/ Nachdem ich Spanien verlassen hatte, jenes Land, das feit Palästina beinahe'em zweste's PaterkandHr^inen großen Theil der Judenheit geworden war- 'und jetztsich wiederanschickt,diezer streuten Glieder Israels mit Freundlichkeit, Menschlichkeit, ja Zuvorkommenheit zu behandeln-; nachdem ich in Toledo, die, drei, noch bestehenden Synagogen, von honen eme sogar vollständig in -eine.Kirche verwandelt ist, besucht/.und. lPem/Palafte Samuel Levy's, so wie feiner zu Ehren- - Don Pedros el Jmzgero's in seiner Synagogel abgefaßtett 'Inschrift' den schuldigen Tribut der-Erinnerung gezölltzchmkep begab'ich mich über Cordowa; Sebilla^ und' Cadir nach Gibrättar, dessen' Gouverneur, General Eodringion, mit einer ehemaligen Jüdin! perheirathetz- -siM den! -maxokkanischen Flüchtlingen so liebevoll bewiesen hatte, und der uns mit-'ein er Freundlichkeit, sowohl während unseres Aufenthaltes in der Festung, als Mch behusL.-mein.ep,Hess^ ptach Tanger behandelte, für^ die ich diesem würdigen Manne wiedcrholentlich meine Erkenntlichkeit ausfpreche, . Alber in welchem Zustande fand ich die religiösen Anstalten dieser beinahe 1800 Seelen zählenden jüdischen'Getneiüde! wohl giebt es einige Millionäre, die-:Benoliet,. Berget, Levy,-?w.ohl befindet^sich,.ein Theil des,Handels,^ in-.den Händm. der,Wbischen Bevölkerung, hie - zum größten Theile aMAeMn abstammi-.sich aber seit.150 Jahren; nach und,mach -un^ ter, englischem.Schutze.hier -angesiedelt!chat.^Mgg^Jnnere der Häuser mancher Familien ist; prachMsi unppnGrichp euMchem,fr-nzösischewiUnd.iWenWem Lprug^ es-giebti Pier Synagpgen: m.«. /n^i^^ gb^r keinemHabbiner, keine Mädchens schule, als Knabenschule eine Art Chedar, das- Mchnicht, mit Ausnahme einiger Zöglinge- - zum, hesten -gchaltenW; eiyallgemeines Hofpitaf hat eine protestantische, katholische