Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 23 (1859)
- Issue
- Heft 33 (8.8.1859)
- Date
- 1859-08-08
- Page
- Seite 474 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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474 macht. DichAM ist.dersichtbare Träger der- Sieben., vergegenwärtigt Israel, . ist Herold des - huldigenden BWuKtseins^Jeschurun.5619 und 1858!); Lie.'pöstnger Symbolik sagt.: Drei drückt das Allerheiligfte-aus,49.-; die Dreiheit.wzistauf dir vollkommene Einheit Hin,^ S. 58.; und die Vier verabscheut Gott, denn es heißt VPW•!, .Kiest gepäth aber bei der Zahl- Acht in, Verlegenheit, ste soll eine, zu respectirende Zahl sein, .und besteht doch aus 2 mal 4? Koch die Symbolik kann inkeine Verlegenheit gerqth^n,sie ventilsrt, und —7-, Herr Rauch der Phantasie steigt in die Höhe. Die Ihr-das Judenthuni zurecht, symbolistren wolletnehmet einmal,-die rerste. beste Geschichte her Philosophie. zupHand, unp/Zhr werdet -lesen: Die Pythagoräer nannten die. ungerade Zahl die vollkommene und die gera.de die unvollkommene. Die gerade Zahl hahe zwar Anfang und Ende, aber kein Mittel, die ungerade dagegen habe Anfang, Ende und Mittel. Einen besondern Werth hatte dann die Zahl Zehn (d«<cef) weil sie nach dem dekadischen System die erste Reihe schließt, Nnd den Uebergqng zum Eins macht. Die Musik mit ihren 7 Tönen ist das Symbol des xoc/uog. Dürfen wir auf dem Gebiete der Religion mit Zahlen ein phantastisches Spiel treiben, wenn es die heidnischen Pythagoräer aus dem Gebiete i hr e r.Religion gethan? Der Gegenstand ist übrsgenh.. zu bedenklich,, um ^in Weiteresi darüber zu sagen.. Zunr froste.möge hier eine Stelle aus Chqrisi angeführt werden: „Besonders, lieb und werth ist dem Herrn, dah Dritte. Jakob, der dritte. Patriarch, war der Äuserwählte ui?ter den. Erzväterndenn von seinen - HKh--. nen ward keiner von Gott verwarfen-- - Lews, der.drftt.e Sohn Jakobs, . ward Ahnherr, des, Priesterstammes.-- Moses,. das dritte ^inh Amrams, ivaxd, von Gott zum größten Propheten auserkoren, Der Siwan, der dritte in der Reihe der Monate, sah während, seines Waltens die Offenbarung Gottes auf Sinai. Darum ist auf den Siwan alle Herzensfreude gebaut — und jubelt laut — wer., daschaut — die Flur geschmückt wie eine Braut." — (Nicht,-- andalustsche Poesie andalufischer Dichter von Dr. Kämpf.) Dagegen möchten wir auch an den berühmten Brief dK PeripotDuran ^^1.282 7Nr»b«, erinnern, undzum, Schluffe noch . bemerken, daß Moses Sofer das. Verbot 12ni2d iina '8.Q^an noch immer.aufrecht halten un.d. den. Schr/ftftellen dadurch, eine Schranke ziehen will, und nur da,^ wowan. für die Erhaltung und Rettung-, der Religion arbeitet und. auf Erfolg rechnen kann,-M das.rp anwendbar. Chatam Sofer, Orach.CHaiM 20,8,.-..Di^4.stKMh-Uche.Kauketzv.ttk ah^ ist gtzfghMiM gend für -die 'Religion,- so daß es äußer den sieben Tod^ sünden noch, eine achte giebt:^)! -Dr. M. Dnschak, ' . . Bez.-Rabbiner.:. ■ Zeitungsnachrichten. Deutschland. Hannover, 22. Juli. (Privatmitch.) Da gerade während, der jüngsten Conftrenz, der Landrabbiner(un* sereS Königreiches der Geburtstag. Se.. .Majestät des Königs, gefeiert wurdeso benutzten die Mitglieder derselben diese Gelegenheit, ihrem Landesherrn ihre Loyalität und Anhänglichkeit in einer Adresse., auszusprechen. Hierauf erfolgte von Zeiten des. KhniM folgende Erwiderung : „Es hat Uns zur Freude, reicht, aus dem Vortrage der Landrabbiner Unseres. Königreichs, die aufrichtigsten Glückwünsche zu Unserm diesjährigen Geburtsfeste und die Versicherung treuer. Anhänglichkeit an Uns und.unser Königliches Haus entgegenzunehmen. Indem Wir für diesen Ergebenheitsbeweis Unfern Dank auSsprechen, wollen Wir Uns gern der Ueberzeugung von dem loyalen Wirken der Landrabbiner innerhalb der ihnen anvertrauten israe- - litischen Gemeinden hin geben. Wir verbleiben denseli ben in landesväterlicher Gnadegewogen.Herrenhau-!sen, den 11. Juli 1859. Georg Rex. E. v. .Kieli männse^ge. An die LandrabbinecUnsers Königreichs/^ | Von der Duldsamkeit und der Anerkennung -der Gleichberechtigung auch der jüdischen Glaubensgenos-, ftn, welche in unserer Residenz' fast alle Schichten .der. I Gesettschast durchdringt, gab ein am 1. d. M. zur Feier, ^ves Anschlusses der Vorstädte an die Ztadt hegange- Nies Fest Zeugniß. Von Seiten des Magistrats wurde, -nämlich unter Anderm auch ein Festessen aygeordnej, lzü welchem gleich den übrigen, städtischen Geistlichen rauch unser Landrabbiner vr. Meyer geladen würde, hder bei dieser Gelegenheit einen mit vielem Beifalls f a'üfgenömmenen Toast, auf den Stadtdirector ausbrach.lt'., Mls Vertreter jener alten Lehre, so sprach er ungefähr, ^welche zuerst den Grundsatz ausgestellt hat/ daß ein ^Gesetz und eist Recht für Alle sein, solle, freue -.auch *)^Daß' bie Xrabifion :tooit bei: nichts Ehätwissen wollen,' geht aus der bekannten 'Thgtsache hervor,. daß. sie ausden sieben Festtagen des- Jahres inach der Schrift — 13 gemacht. Redactiion, .