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Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main · 1929-07-01 · 11 (7.1929) · p. Seite 393

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
Volume
7 (1928-1929)
Issue
11 (7.1929)
Date
1929-07-01
Page
Seite 393 (sequence 13)
Language
German
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Aus den Gemeinden. Deutschland. Allenstem. Unter dem Vorsitz des Herrn Arthur Cohn (Königsberg) fand am 9. Mai die Hauptversammlung des Verbandes der Synagogengemeinden Ostpreußens statt. — Berlin. An der neugegründeten „Arbeitsgemeinschaft der Konfessionen fürden Weltfried e n" nimmt von jüdischer Seite der „Jüdische Friedensbund" teil, dessen Konstituierung vor einiger Zeit unter dem Vorsitz von Direktor Oscar Wassermann stattgefunden hat. — Der Etat der jüdischen Gemeinde für das Jahr 1929—1930 schließt in Einnahmen und Ausgaben mit 11 026 000 RM. gegenüber einer Summe von 10 000 000 RM. im Vorjahr ab; eine Erhöhung der Sieuerquote (10 Proz.) wird nicht in Betracht gezogen. — Justizrat Arnold Seligsohn, der Vorsitzende des Kuratoriums der „Hochschule für die Wissenschaft des Judentums" und Herausgeber verschiedener Eesetzeskommentare, wurde zum Ehrendoktor der Berliner Universität ernannt. — Der „Allg. Deutsche Rabbinerverband" hat beschlossen, drei seiner Mitglieder in das deutsche Initiativkomitee für die erweiterte „Jewish Agency" zu entsenden, und zwar Dr. Leo Baeck (Berlin), Präsident des Verbandes: Dr. Max Dienemann (Offenbach) und Dr. Jakob Horovitz (Frankfurt a. M.). — In seinem Heim in Lichterfelde beging der Verein „Israelitisches Lehrerinnenheim" sein ZVjähriges Bestehen. — Der „Hilfsverein der deutschen Juden" h^t beschlossen, die Herren Max M. Warburg, Berthold Israel und Professor Eugen Mittwoch in das deutsche Initiativkomitee für die erweiterte „Jewish Agency", das am 26. 6. zusammentritt, zu entsenden. Der „Deutsch-Israelitische Gemeindebund" hat die Herren Professor Dr. Moritz Sobernheim und Justizrat Philipp Salomon delegiert. — Unter dem Vorsitz von Rabbiner Dr. I. Cohn (Breslau) hielt die „Vereinigung traditionell-gesetzestreuer Rabbiner Deutschlands" vom 20. bis 23. 3. ihre diesjährige Tagung ab, die sich u. a. mit der Bekämpfung der Mischehe beschäftigte. 393 — Die „Vereinigung liberaler Rabbiner Deutschlands" faßte auf ihrer diesjährigen Tagung am 21. und 22. S. folgende?^solution: „Die Vereinigung der liberalen Rabbiner Deutschlands begrüßt mit Dank das Erscheinen des auf ihre Anregung und im Auftrage des liberalen Kultusausschusses des Preußischen Landesverbandes verfaßten Gebetbuchs für liberale Gemeinden und empfiehlt es allen Gemeinden zur Einführung: sie wünscht die Ausarbeitung einer Denkschrift, die allen in Betracht kommenden Gemeinden zugehen soll." — Unter dem Vorsitz des Herrn Oskar Wassermann fand am 2. 6. die 10. Jahresversammlung der „Akademie für die Wissenschaft desJudentums" statt, an die sich eine Trauerkundgebung für ihren Mitbegründer, Gustav Bradt, anschloß, bei der Rabbiner Dr. Leo Baeck die Gedenkrede hielt. — Nach Erledigung der Vorbereitung des XVI. Zionistenkongresses wurde in der Sitzung des zionistischen A k t i o n s - C o m i t e e s am 3. 6. folgende Resolution angenommen: „Das A. C. stellt nach Prüfung des von der Exekutive vorgelegten Entwurfes einer Verfassung für die erweiterte Jewish Agency fest, daß dieser Entwurf den wesentlichen Forderungen genügt, die vom Kongreß und vom A. C. als hauptsächliche Grundlagen für die Agency beschlossen worden sind." — Zu Ehren von Lord Robert Cecil, dem Präsidenten der „Palestine Mandate Society" in England und hervoragenden Verkünder der Völkerbundsidee fand am 4. Juni im Hause von Professor Ludwig Stein ein vom Deutschen Komitee Pro Palästina veranstalteter Tee statt. — Der bekannte Berliner Antiquar Albert Jolowicz, der am 20. Juni seinen 60. Geburtstag feierte, hat den Ruf der 1882 begründeten Firma, die jetzt den Namen „Ewer-Antiquariat" führt, erfolgreich gemehrt. Die 186 Kataloge zeugen von ungewöhnlich großen bibliographischen Kenntnissen. — In Berlin starb vor einigen Tagen Rechtsanwalt Dr. Joseph Katzenstein aus Kassel, Mitglied des Hauptvorstandes des Central-Vereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens und Mitglied des Vorstandes des Landesverbandes ZsIts^S SslSgSt^sit! lZin Sonclel-posten noenwerti^er v de?kem cße > aus feinstem Popeline, flink-encles Fabrikat, in vczrnenmen.xeclie^enen Zireiken, VersrdeiiunA unc! Vit? erslklsssi^. kuz»nskmsZS5s»s Stücks ^.9^ >F^j Soe/Hesl/'asse 55 Verlcln^en.Zie meinen illustrierten prospekl sürp fü l! e r-KrsAen --^1 lXlscn IsngjZnrigsr Istigksit als Oberarzt cisr UnivsrzirSK-^ugsnktinik TU frsnkturt s. (virsktor Prot. vr. O. Zcnnsucligsl) nsbs ick mick nl«r s>5 DHsti,-«? ^sn«t»t?»ks S /^UHSIHLkZt? nis«jergsls55«n. Vf. ms«j. krnst ^Dt^ser pocnsr^t für ^ugsnlcrsnknsilsn Zprvcnsiunclsn: Si/z—10>/z, 5>/z. Islefon: Isunus 1447 (Zröüles Spe^ialksus keiner I-MMKII. Wer ü-We-Mries unerreichte ^us^sdl in jeöerpreislaxe Loewenherz gegr.1881 Goetbestrahe 13 gtgr.1881 u. Zeil 114 /A//?? ^M^- AvFÄS^A^^ /W/^>5/? c^/aF'^' ^MM^.M^.MsMMI/FM^^^ — KKMsUl — " LMM «K58 k^rsnkfurt s. IVI. kr. siirsongrsdvnl? l?sicnnsltigs Huswsnl sucn in Spsiislitätsn — IVIÄöigs?rsiss Mittsgsssen »dsntip»-i««n von IVII«. I.so SO von IVNi. 1.20 SO Vo^eilnstts ädonnsmsntg fUr käittsgu. äosno'kLssn tl-isktc-tisn a 10 Ksrtsn) Usbsrnsnrne von Noekxsitsn un«l keitlickllsitsn jeclsr /^rt. I'el. i-lanss 2355 l.ö>vvnstoln

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