Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1934
- Issue
- Heft 28 (6.7.1934)
- Date
- 1934-07-06
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 6 V. b. b. DIE WAHRHEIT Kalender-, SIdra-, Perelt», Omer- und Haftorah-Tafel OabelaUiaaen Tamm S604 JnU 1834 früh abds. 7-CO Tanns 23. 7-35 /Pincnoa » (4. B. M.) Haftora, Diwre 8- 30 « 24. jinne jonu J 835 Mewarchim Hacnaudescn [i. Perek ) i .25. bis i 1M{ . 29.1anin kipur 1.7.00 ( kotatm. J abds. Freitag, 6. Juli 785 Samstag, 7. JnU 8 35 Sonntag,8. Jlll UlL« Donnerst., 12. Juli' seltenen menschlichen und seelsorgerischen Tugenden des Verblichenen, der bloB 58 Jahre alt wurde. Der Wiener jüdische Gesangverein muß auf diesem Wege seinen Freunden und Gönnern die traurige Nachrächt geben, daß sein langjähriges und treues Vorstandsmitglied Herr Oskar Blüh nach qualvollem Leiden gestorben ist Er war unser rührigster Mitarbeiter und hat speziell in letzter Zeit für den Verein und damit auch für die jüdische Kunst Großes geleistet. Wir werden unseren lieben Freund stets in guter Erinnerung behalten. Das Begräbnis fand Dienstag, den 26. v. M., statt. _ flmtndje Verfautßarungen der JsraefftiscQen Xuftusgemdnöe Wien Ausbildung von Krankenpflegerinnen. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien hat beschlossen, eine Anzahl von jüdischen, die österreichische Staatsbürgerschaft besitzenden Mädchen zn diplomierten Krankenpflegerinnen ausbilden zu lassen. Die Ausbildung wird an einer staatlichen Krankenpflegeschule erfolgen. Der Lehrgang beträgt drei Jahre und bezweckt die planmäßige, praktische und theoretische Schulung in allen Zweigen der Krankenpflege auf wissenschaftlicher Grundlage sowie die berufliche Erziehung. lieber die endgültige Aufnahme entscheidet aus-» schließlich eine kurz vor Schulbeginn tagende staatliche Aufnahmskommission. Die Schülerinnen aller drei Jahrgänge erhalten '.ti Schülerinnen-Internat der Krankenpflegeschulen die unentgeltliche Verköstigung, die Beistcl'.ung der Berufskleidung und kostenlose Reinigung derselben. Die Bewerberinnen haben sich schriftlich zu verpflichten, nach Vollendung ihrer Ausbildung über Verlangen des Vorstandes der israelitischen Kultusgemeinde für die Dauer von 3 Jahren in den Dienst des Spitales oder der Versorgungsanstalt der israelitischen Kultusgemeinde zu treten. Ein Anspruch auf eine solche Anstellung wird jedoch durch Absolvierung der Krankenpflegeschule nicht erworben. Die mit einem Stempel im Werte eines Schillings versehenen eigenhändig geschriebenen Aufnahmsgesuche sind bis spätestens 1. August 1934 bei der Amtsdirektion der israelitischen Kultusgemeinde Wien I., Seitenstettengasse 4, 3, Stock, einzubringen. Jüdischer Witwen- und Waisenhilfs-Verein, Wien IX. Hahngasse 12. Die unsagbar große Not. die sich gegenwärtig allgemein fühlbar macht, hat Tausende von Familien ins grausame Elend gestürzt, wirkt sich besonders unheilvoll bei armen Witwen und Waisen aus. Seit 25 Jahren entfaltet unser Verein im Interesse der hilflosen und bedürftigen Witwen und Waisen nach verstorbenen Mitgliedern eine segensreiche Tätigkeit, doch die vorhandenen Mittel reichen jetzt nidhtt aus, um alle Bittgesuche berücksichtigen zu können. Um doch allen zu helfen und den Kranken. Witwen und Waisen durch einen Kurbeitrag etc. die Erlangung ihrer Gesundheit zu ermöglichen, treten wir an die jüdische Oeffentlichkelt mit der Bitte heran: Helfet uns trotz der Not der Zeit, ermöglicht es ans. unsere edle Pflicht zu erfüllen. Jede Spende, wenn sie noch so klein ist, hilft. Für die Vereinsleitung: Isidor Trebitsch, Ehrenobmann. Josef Klein. Obmann. Heinrich Keßler Ministerialrat M. W e i n e r Obmarm-Stell vertreten MODERNE LEIHBIBLIOTHEK Pf. RATH Wien, S. Bez., Taborstraße 20A Telephon R <43~1~SS Reichhaltige Auswahl. — ALLE NEU¬ ERSCHEINUNGEN. Judalca u. Hebralca. Täglicher Umlausch. Monatagebahr nur S 5.10 Keine Bandgcbfibr. In unserer Buchhendluno: Reicheio AusvohL BaUge Bücher. Zeltcnren wmm Verleger T«»«ndet Jiaiiial esne«* par l'ecHtrar. Falls Adressat verzogen, nicht nachsenden; mit neuer Adresse zurück an VerlagDie Wahrheit", Wimm Ik, HalnestraBa IS/12 Leopolilsiädter Tetnpelverelo Aescbel Awrobom B.,PazmiiBtfeB4asie 6,Tel.R4?-o-«3 AMMMaiMtCB f. ABtge&ofea, Tranaagen CiMf&m. freiem tunnei) a. Barmizwaiu PartotaMverkekr u Werktagen von 2 Ms ifri Uta nach, mittag!, an Saaatagen von 10 bis 12 Übt vormttUga Oabatatunden fitb Tamu M84 abdt. 6-80 Tamua23. 730 JPlnchos (4. B. M.) \ Haftora, Diwre jinne jobu lo.cn u.».t.„u:„ ui..h.«4a«Mi >B0° 5.30 \ '■\ Meworobim Hacbaudeecb 11. Perek t5. Ms 29. Jaum kipur kotaun *7-15 Die Gesuche sind zu belegen mit: a) Geburtsschein, b) Heimatsschein, c) behördlichem Zeugnis überunbescholtenem Lehenswandel, d) bei außerhalb Wiens wohnenden Bewerberinnen vom Amtsarzte der zuständigen Bezirkshauptmannschaft ausgestelltes Zeugnis über die volle physische Eignung für den Krankenpfiegeberuf, e) Bestätigung über die Impfung innerhalb der letzten 2 Jahre, f) letztem Schulzeugnisse, g) Zeugnissen über allfällige bisherige berufliche Tätigkeit, h) selbstverfaßter und eigenhändig geschriebener Schilderung des Lebenslaufes. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Werke von Richard Krautheimer über „Mittelalterliche Synagogen" und ein Aufsatz des Nürnberger Rabbiners Dx. Max Freudenthal über die Eigenart der Wormser Gemeinde, die unter Ablehnung französischer und östlicher Einflüsse frühzeitig einen eigenen deutschen Ritus ausbildete; Rabbiner Dr. Max Dienemann schreibt über „Die Geschichte der Einzelgemeinde", die Rechtsstellung der Wormser Juden im Mittelalter behandelt Dr. Guido Kisch, der Kölner Rabbiner Dr. Adolf Kober hat einen Aufsatz „Die deutschen Kaiser und die deutschen Juden" beigesteuert, Prof. Ismar Elbogen schildert Wirken und Bedeutung von drei hervorragenden Persönlichkeiten aus den ersten Jahrzehnten der Wormser Synagoge, des Rabbi Meir Ben Isaak, des Rabbiners Isaak Halevi. eines der Lehrer Raschis, und Eliesers Ben Isaak, der den Beinamen der Große führte. Ueber den „Wormser Reichsrabbiner Anselm" schreibt Oberbibliothekar Dr. Moritz Stern, der Wormser Rabbiner Dr. Isaak Holzer schildert nach dem Minhagbuch des Juspa Schammes Sitten und Gebräuche in der alten Wormser Judengemeinde. Schließlich enthält das Heft historische Beiträge von 1. Kiefer, Rabbiner Dr. S. Le\i, B. Rosenthal und Rabbiner Dr. Paul Lazarus. Jiunst und XUewatm. Zeitschrift für die geschiente der Juden in Deutschland, Herausgegeben-von Prof. Dr. Isrnai Elbogen, Prof. Dr. Aron F r e i m a n n und Rabbiner Dr. Max Freudenthal. Philo-Verlag. Berlin W 15. 4 Hefte RM 8.—, Einzelheft RM 2.25. Die „Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland" ist soeben in einer Doppelnummer als Erinnerungsgabe des Vorstandes der Israelitischen Religionsgemeinde Worms zum 900jährigen Bestehen der Synagoge zu Worms erschienen. Im Geleitwort weist der Vorstand der Wormser Religionsgemeinde darauf hin, daß die Wormser Synagoge die einzige in Deutschland und wohl auch in Europa ist, die vom hohen Mittelalter — die Synagoge wurde 1034 vollendet — bis zur Gegenwart ihrer Bestimmung dient. Als Zeugnis für den ungebrochenen Lebenswillen der jüdischen Religionsgemeinschaft und für den Gottesgeist, der in ihr lebt und wirkt, rage sie aus alter Zeit in die Gegenwart hinein. Nach einem Vorspruch von Rabbiner Dr. Leo Baeck über die Bedeutung des Gotteshauses als Künders bleibender Heimat folgt eine von zahlreichen Illustrationen begleitete Beschreibung der Synagoge aus dem Beerdigungen. 25. Juni 1934: Karoline Fleischmann. 77 Jahrer 9. Bez. (I. Tor). — Ignaz Reich, 80 Jahre, 7. Bez. (I. Tor). — Dr. Wilhelm Klausner. 69 Jahre, 3. Bez. (IV. Tor). — Franziska Teitelbaum, 51 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). 26. Juni: Cäzilie Hört. 64 Jahre, 16. Bez. (I. Tor). — Otto Weihs, 62 Jahre, 6. Bez. (I. Tor). — Ing. Otto Deiries, 54 Jahre, 4. Bez. (I. Tor). — Shnson Kornblüb, 41 Jahre, Kalusz (Polen), (IV. Tor). — Oskar Blüh, 58 Jahre, 9. Bez. (IV. Tor). — Tobias Weingast, 56 Jahre, 7. Bez. (IV. Tor). — Rosa Eibuschitz. 41 Jahre. 18. Bez. (Döblinger Friedhof). 27. Juni: Emii Siegel, 73 Jahre, 6. Bez. (I. Tor). — Richard Salonion, 3 Monate, 20 Bez. (IV. Tor). — Maria Brand, 79 Jahre, 9. Bez. (IV. Tor). — Moriz Löwinger, 68 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). — Simon Hauser, 60 Jahre. 3. Bez., (IV. Tor). — Max Reiner. 67 Jahre. 9. Bez. (IV. Tor). — Samuel Rosen, 76 Jahre, 13. Bez. (IV. Tor) — Samuel Stare, 85 Jahre. 2. Bez. (IV. Tor). 28. Juni: Rosa Groß. 43 Jahre, 15. Bez. (I. Tor). — Felix Fische!, 59 Jahre, 8. Bez. (I. Tor). — Nathan Neugasser, 54 Jahre, 2. Bez. (I. Tor). — Betti Schreier. 80 Jahre, 4. Bez. (IV. Tor). — Sophie Tittinger, 74 Jahre, 8. Bez. (IV. Tor). — Markus Weiner, 65 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). — Samuel Weinstock. 63 Jahre, 4. Bez. (IV. Tor). — Josef Lustig, 68 Jahre. 9. Bez. (IV. Tor). — Abraham Kohn, 60 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). — Ernst Mondschein, 68 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). 29. Juni: Sigmund Riesenfeld. 61 Jahre, 20. Bez. (IV. Tor). — Richard Pick, 25 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). 1. Juli: Bernhard Kohn, 88 Jahre. 9. Bez. (I. Tor). — Berl Schmuckler. 66 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). — Josef Weiß. 79 Jahre, 9. Bez. (IV. Tor). 2. Juli: Marie Cohen. 59 Jahre, 2. Bez. (I. Tor). — Heinrich Groner. 71 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor) — Ida Harburger. 54 Jahre, München, IV. Tor). — Hirsch Löw- Vogl, 63 Jahre, 20. Bez. (IV. Tor). — Karl Adier, 58 Jahre, 16. Bez. (IV. Tor). BEATRIIDADI IflCHAELERBAD III.« Unke Bahngasse 9, nächst Stadtpark | XVIII., Mlchaalaratr. 12« nächst Volksoper Größter Komfort Ausschneiden! ErmüßlSUIlg Aufbewahren! Gegen diese Anweisung lahlen Sie bis Ende JnU im Beatrixbad nur S 1.30 (statt S 2.20) lür ein originales fiuMiMne* ^teinatftnritefiari inkl. Wische. —Irstlich empfohlen gegen Rheuma, Gicht, Ischias, als Vorbeugnngsmittel gegen Erkaltungen, vorzeitiges Altern usw. 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