Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 3 (1930)
- Issue
- Heft 139 (21.8.1930)
- Date
- 1930-08-21
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 6 DTE STIMME Nr. 130 Großfleischhauerel SIEGM. KORNMEHL Zentrale IX, Berggasse 19, Tel. A17-3-99 u. A16-9-34 Lieferant für Heilanstalten AbteilungenfOrjgjJFIeisch unter Aufsicht des Ehrwürdigen Rabbinats der Israelitischen Kultusgemeinde Wien Autoxustellung kostenlos IX, Berggasse 15 XVIII, Währingerstraße 97 Pogromland Rumänien Niederbrcimung der großen Synagoge in Marmaros-Sziget durch Cuzisten Cluj (Klausenburg). (J. T. A.) Am 11. August abends wurde die jüdische Bevölkerung von Marmoros-Sziget durch den Ruf alarmiert, daß die Hauptsynagoge, die größte jüdische Synagoge Rumäniens, auf die die Gemeinde stolz war, in Flammen stehe. Die jüdische Bürgerschaft efite zur Rettung der Synagoge, als man aber in den Gebetraum eindrang, entdeckte man, daß die Thora-Lade erbrochen war, die Sifre Thora durcheinander geworfen und angezündet worden waren. Man entdeckte weiter, daß die Synagoge an mehrere Stellen mit Petroleum übergossen worden war und daß der Brand auch an mehreren Stillen gleichzeitig ausgebrochen war. Die ganze Nacht über dauerten die Anstrengungen zur Löschung des Brandes fort, aber erst gegen Morgen konnte der Brand eingedämmt werden, die Synagoge ist fast vollständig eingeäschert. Ausstreuung von Gerüchten, daß die Juden von. Szighet ihre Synagoge selbst angezündet haben Cluj (Klausenburg), 17. August (J. T. A.). Fortschrittliche Zeitungen drücken ihre Empörung darüber aus, daß von interessierter Seite das Gerücht verbreitet wird, die Juden hätten die große Synagoge des «Wischnitzer Zaddik» in Szighet selbst in Brand gesteckt. Noch empörter sind die Zeitungen darüber, daß offizielle Funktionäre nach dieser Richtung hin recherchieren. Codrcanu freigesprochen! Bukarest. (J. T. A.). Am Mittwoch, den 13. August, abends, wurde das Urteil gegen den antisemitischen Agitator Zelea Codreanu, den Organisator der Eisernen Garde, verkündet. Codreanu hatte sich wegen zweier Manifeste zu verantworten, in denen er das Attentat auf den Unterstaatssekretär Anghelescu verherrlicht und die Studenten zu anderen Attentaten und zur Vernichtung der Juden auffordert. Er war in allen Punkten geständig. Er erklärte: Ich. bin der Autor dieser zwei Manifeste und üoernehme . die ganze Verantwortung für deren Inhalt. Das Urteil lautete auf Freispruch, nachdem die Geschwomen mit zwei Stammen Mehrheit die Frage der Schuld Codreanus verneinten. Der Staatsanwalt hat Berufung eingelegt, so daß Codreanu vorläufig weiterhin in der Untersuchungshaft verbleibt. Das Urteil hat im ganzen Lande ungeheure Bestürzung hervorgerufen. Erneuerung der antisemitischen Ausschreitungen Clnj (Klaasenburg), 17. August (J. T. A.). Die Freisprechung Zelea Codreanus gab anscheinend das Signal zur Erneuerung der antisemitischen Ausschreitungen. In Galatz wurden mehrere Juden durch Mitglieder der Eisernen Garde mißhandelt, ein Student wurde verhaftet. In Kischinew wurden "einige jüdische Bürger verprügelt, mehrere Exzedenten wurden verhaftet, aber bald wieder freigelassen. Laut Meldung der Sigurantza haben die antisemitischen Studentenführer Danila und Totu ihren Sitz von Marmarosch nach Bessarabien verlegt; zu ihrer Verhaftung wurden Detektive entsandt. «Adeverul» teilt mit, daß der Polizeipräfekt von Galatz, Amarascu, wahrscheinlich abberufen werden wird, weil die Untersuchung ergeben hat, daß er die antisemitische Bewegung aktiv unterstützt. . Kleine Nachrichten ausPalästina Die Mitglieder der Palästina-Exekutive Dr. Arthur Ruppin und Josef Sprinzak sowie die Herren Glücksohn, Twersky, Mereminsky, Elijahu Berlin und Frau Schoschanah Persitz haben sich nach Berlin zur Sitzung des A. C. begeben. Die Feier des Geburtstages des Propheten am 7. August ist in ganz Palästina ruhig verlaufen. ln der Nähe der jüdischen Kolonie Nachlath Jakob im Emek gab ein unbekannter Attentäter drei Scnüsse auf den jüdischen Kolonisten Alexander Glücksohn ab und verwundete ihn schwer. Dr. Daniel Elkana ist als erster Jude nach Hebron zu-» rückgekehrt. Unweit von Petach-Tikwah befindet sich eine Orangenpflanzung von 200 Dunam, die einer Gruppe von Leipziger Zionisten gehört. Sie ist nach den neuesten Methoden angelegt, entwickelt sich gut und beschäftigt nur jüdische organisierte Arbeiter. Eine Abordnung der Agudah unter Führung des Rabbi Sonnenfeld besuchte den stellvertretenden Oberkommissär Sir Davis, wobei Rabbi Sonnenfeld die Erklärung abgab, daß die Agudah in allen bedeutenden Fragen mit der jüdischen Gemeinschaft Palästinas zusammengeht. Die Palästina-Regierung hat die arabische Zeitung «Al Hajat» wegen Abdruckes einer Rede des Aegypters Zaki Pascha, in der die Mörder von Hebron und Saffed als Helden verherrlicht werden, verboten. Der stellvertretende High Commissioner hat den Jerusalemer Mufti ersucht, seinen Gast Zaki Pascha zu ermahnen, daß er sich einer gemäßigteren Sprache bediene, da er sonst Palästina verlassen wird müssen. Am 11. August besuchte die Bevölkerung Tel Awiws in großen Scharen die Gräber der vor einem Jahre getöteten sechs Juden vom Selbstschutz der Stadt. Der jüdische Gemeinderat von Jerusalem wendet sich ln einer Kundgbung gegen die neugcgriindete Organisation «Toschav/» (LHirger), die die Schaffung einer separaten‘jüdischen städtischen Behörde in Jerusalem anstrebt. Die Wodte Prag: Dr. Ernst Schwarz wurde zum außerordentlichen Professor für altdeutsche Sprache und Heimatkunde an der deutschen Universität in Prag ernannt. Er ist Jude und 35 fahre alt. Genf: Die schweizerische antisemitische Gesellschaft «Res Helvetica» verbreitet Aufrufe, in denen die Bevölkerung aufgefordert wird, gegen die «erste jüdische Internationale», die Freimaurer, die «zweite jüdische Internationale», den Sozialismus und die «dritte jüdische Internationale», den Kommunismus, zu kämpfen. Bern: Gegenwärtig tagt hier, auch unter Teilnahme von jüdischen Vertretern, aas internationale Exekutivkomitee zur Vorbereitung einer Weltkonferenz für internationalen Frieden. Darmstadt: Im rheinhessischen Ort Dolgesheim wurde das Haus des Juden Frank gestürmt. Frank mußte sich mit seiner Familie auf dem Dachboden verbarrikadieren. Zwölf der Angreifer — Nationalsozialisten — wurden verhaftet. Berlin: Der tragische Tod des Berliner Großindustriellen und bekannten Zionisten, Arthur Nathan, der auf der Fahrt nach Hamburg tödlich verunglückte, hat ln Berliner zionistischen Kreisen große Trauer hervorgerufen. London: Rabbiner Dr. Nurok, Deputierter des lettischen Parlamentes, erklärte während der 27. Konferenz der Interparlamentarischen Union in London, daß die jüdischen Minoritäten in Osteuropa nur in Lettland und Estland kulturelle Autonomie besitzen und staatliche Subventionen bekommen. New York. Der jüdische Richter Bernard L. Shientag wurde an Stelle des verstorbenen Richters Natan Bijur, Mitglied des Obersten Gerichtshofes des Staates New York. Al Singer aus New York City errang die Weltmeisterschaft im Boxen, Leichtgewicht durch einen Knockout-Sieg über Sammy Mandel aus Rockford. «The American Jewish World» meldet, daß der Kownoer Rabbiner Abraham Schapiro beim Arbeitsdepartement der Vereinigten Staaten vorsprach und erwirkte, daß jüdische Kriegerswirtwen befristete Visa nach U. S. A. erhalten werden, um zum Zwecke einer Wiederverehelichung die dem jüdischen Gesetze entsprechende Freilassungserklärung seitens der in Amerika lebenden Schwäger zu erreichen. Der Berliner Kongreß und die Judenstaatsfrage Von Dr. N. N. Gelber (Schluß.) Außerdem droht die Gefahr, daß die Juden auch wirtschaftlich starke Positionen erobern, wodurch sie in die Lage kämen, sowohl das ungarische Volk als auch den ungarischen Staat zur Gänze zu beeinflussen. Er führte sodann in seiner Rede eine Reihe von Tatsachen ah, die er verschiedenen antisemitischen Flugschriften entnommen hatte. Aehnliche Verhältnisse, wie in Ungarn herrschen auch in den übrigen europäischen Staaten, in denen die Juden wohl nicht dank der relativen Zahl, vielmehr aber dank ihrem finanziellen und wirtschaftlichen Uebergewicht einen nach Istoczys Meinung unheilvollen Einfluß auf Staat und Wirtschaft ausüben. Er will überall Anzeichen einer jüdi sehen Vorherrschaft erblicken und glaubt, daß es im Interesse der. europäischen Gesellschaft und der christlichen Zivilisation liege, eine Lösungsart ausfindig zu machen, die Europa von einer Katastrophe befreien sollte. Die europäischen Völker müßten sich daher gegen das zunehmend! Uebergewicht des jüdischen Elementes schützen und be-. streben, daß die Lösung der Judenfrage im Einvernehmen mit dem jüdischen Volk erfolgen soll. Es gebe aber nur eine einzige Lösung, die Wiederherstellung des alten, jüdischen Vaterlandes. Seit 1800 Jahren gab es nie eine so günstige Gelegenheit.— wie gerade jetzt — im Zeitpunkte der Lösung der orientalischen Frage, die Ungerechtigkeit, die an dem von seiner Heimat vertriebenen jüdischen Volke verübt wurde und den «weltgeschichtlichen Mißgriff«, der durch die Vernichtung der selbständigen Staatlichkeit eines so lehensfähigen, zähen und konstanten Volkes begangen wurde, wieder gutzumachen. Nur die Wiederherstellung des jüdischen Staates in Palästina wird alle jene Mißhelligkeiten und Konflikte, die zwischen den Juden und Wirtsvölkern, in deren Mitte sie leben, bestehen, mit einemmal aus der Welt schaffen. Die Idee, daß die Juden in ihre Heimat zurückkehren, erklärt Istoczy, beschäftige bereits seit den Tagen Luthers verschiedene Geister und die Geschichte der letzten Jahrzehnte habe bewiesen, daß es möglich sei, Völkern, die bereits ihre Selbständigkeit verloren haben, ihre nationale und staatliche Freiheit wiederzugeben. Ungarn, Italien und die Völker der Balkanhalbinsel sind genügende Beweise dafür, daß es möglich sei, ehemalige Staaten wieder zu errichten. Dies könnte auch sicherlich hinsichtlich des jüdischen Staates möglich sein. Wenn auch gewisse Schichten der Juden sich bereits assimiliert haben, so ist es andererseits Tatsache, daß der DANKSAGUNG Aus Anlaß des Ablebens unserer unvergeßlichen Mutter, Esther Funke (Finkeistein),, sind uns so zahlreiche Beweise aufrichtiger Anteilnahme zugekommen, daß wir außerstande sind, jedem einzelnen geziemend zu danken. Wir erlauben uns daher auf diesem Wege Sr. Ehrwürden, Herrn Rabbiner Dr. Max Grunwald, Herrn Rektor Hofrat Prof. Doktor Schwarz, dem verehrlichen Präsidium der i s r a e 1. Kultusgemeinde, dem Kultus- und Bet haus Vorstand, der Amtsdirektion und der Betriebsgruppe/sowie den diversen Korporationen, Kollegen, Freunden und allen Bekannten unseren innigsten Dank zum Ausdruck zu bringen. Wien, im August 1930. fceo Funk und Familie Großteil der Juden an ihren nationalen Traditionen mit einer Zähigkeit festhalte und innerlich mit Palästina verbunden ist. Er ist überzeugt, daß es möglich sei, die Juden als ein nomadisches Volk, das über bewegliche Vermögenswerte verfügt, innerhalb der kürzesten Zeit nach Palästina zu bringen. Die Juden könnten sich nicht nur in Palästina, sondern auch in den angrenzenden Gebieten ansiedeln und so die Möglichkeit haben, große Teile ihres Volkes dorthin zu bringen. Der von ihnen geschaffene staatliche Organismus würde sicherlich, da die Juden dorthin als ein frisches Element kämen, eine gesunde Entwicklung durchmachen, dies umsomehr, als sie über ein arbeitsames Menschenmaterial verfügen und mit der Zeit im Orient die Ftihrerrolle übernehmen könnten. Sie würden auch zur Regenerierung des türkischen Reiches beitragen. In Palästina würden sie nicht mehr als Parasiten an anderen Völkern angesehen werden, sondern als Bürger des jüdischen Staates, ihre nationalen Tendenzen verfolgen und Vorkämpfer der Zivilisation, Kultur uiid der von ihnen jetzt in Europa gepredigten humanitären Prinzipien werden. Tstoczy hält die Verwirklichung dieser Idee für leicht, da der Wunsch noch immer bestehe und nur eines äußeren Anlasses bedürfe, um diese Frage ins Rollen zu bringen. Er erinnert auch in seiner Rede an einzelne Ereignisse in London, die darauf hinweisen, daß sich die Juden durch Schaffung von Komitees bemühen, Palästina neu zu besiedeln. Er meint aber, daß man nur einzig und allein bei den jüdischen Politikern und Presseleuten auf Widerstand stoßen werde, da es ihnen vorteilhafter erscheine, «jüdische Tendenzen dadurch zu verfolgen, daß sie das Kommando über die europäischen Nationen führen», statt im Interesse ihres eigenen Volkes eine Heimstätte in Palästina zu begründen. Er appelliert daher an die «jüdischen Patrioten», die Gelegenheit zu ergreifen, die der Berliner Kongreß zur Wiedererlangung eines jüdischen Palästina biete und im jetzigen günstigen Augenblick, wo im Orient alles wankt und brodelt, auch die diplomatischen Schwierigkeiten zu überwinden und ihre Heimat zurückzuverlangen. Er ist überzeugt, daß die Errichtung eines selbständigen jüdischen Staates oder, einer unter der Oberhoheit der Pforte stehenden Provinz in Palästina nicht mehr in das Reich der Chimären gehört und die Idee, die bereits auch von anderer Seite angeregt wurde reale Formen annehmen werde. Er hält es daher nicht für unmöglich, daß im Verlauf der Verhandlungen des Berliner Kongresses, der die Zukunft des Seite angeregt wurde, reale Formen annehmen werde. Er richtung, bezw. Wiedererrichtung des jüdischen Staates zur Sprache gebracht werden wird. Er glaubt, daß dies vielleicht entweder. unmittelbar von Seiten der leitenden Kreise der europäischen Judenschaft oder vo nseiten irgendeiner europäischen Regierung geschehen könnte. Er hofft, daß vielleicht der englische Ministerpremier Lord Beaconsfield- D’Israeli, den er für den mächtigsten Träger der jüdischen Weltherrschaftstendenz hält, sich in seinem vorgerückten Alter endlich einmal hinsichtlich der Judenfrage zu einer anderen Ansicht bekehren und im Interesse der Wiederherstellung des jüdischen Reiches von selbst die Angelegenheit zur Sprache bringen wird. Die türkische Regierung, glaubt Istoczy, würde gegen die massenhafte Aufnahme der Juden und selbst gegen die Errichtung eines unabhängigen jüdischen Reiches sich schwerlich auflehnen, wenn die europäischen Großmächte hiezu ihre Zustimmung geben möchten. Er verlangt daher, daß Oesterreich-Ungarn im Falle der Aufrollung dieser Frage auf dem Berliner Kongreß keine Schwierigkeiten bereiten soll. In derselben Sitzung erklärte der ungarische Kultus- und ünterrichtsminister August Treffor, daß er es bedauere, ini Parlament Doktrinen erörtert zu sehen, welche mit den humanitären Prinzipien des Zeitalters und mit dem edlen Geiste dieses Hauses und zum guten Teil auch mit den Tatsachen im Widerspruch stehen und welche nebstbei zu falschen und schädlichen Interpretationen Anlaß geben könnten. Im übrigen betrachte er das Ganze als ein literarisches Essay, welches auch hätte unterbleiben können. Er nehme an, daß auch die Verhandlung des Antrages unterbleiben werde. Hierauf erklärte Istoczy, daß er angesichts der Tatsache, daß er keine Hoffnung habe, seinen Antrag in Verhandlung gezogen zu sehen, denselben zurückziehe.*) Istoczy ahnte wohl kaum, daß sein Antrag und seine Rede vier schjichten Breslauer Juden Anlaß geben werde, unter Berufung auf denselben an den Berliner Kongreß die oberwähnte Denkschrift zu überreichen. Die Frage der Wiederherstellung eines jüdischen Palästinas kam nicht zur Verhandlung, da weder die Vertreter jüdischer Körperschaften, noch Lord Beaconsfield — wie es Istoczy so gerne gesehen hätte— es für notwendig erachteten, diese Frage auf die Tagesordnung der Kongreßverhandlungen zu bringen. * Die orientalische Angelegenheit wurde auf dem Berliner Kongreß allerdings in einem ganz anderen Sinne erledigt. Die Wiedererrichtung eines jüdischen Palästinas sollte erst Im nächsten Weltkriege einer näheren Erörterung unterzogen werden. Es ist vielleicht ein Zeichen des Schicksals, daß gerade der am Berliner Kongreß teilnehmende junge Sekretär des englischen Vertreters Lord aSlesbury, Lord Arthur Balfour, berufen sein sollte, durch eine Deklaration den Juden die Möglichkeit zu geben, itr Palästina eine eigene Heimstätte zu gründen. *) Diarium des ungarischen Abgeordnetenhauses des für den 28. August 1875 einberufenen Reichstages, Bd. XVIII, S. 265, 415. Plenarsitzung vom 24. Juni 1878, Der Istoczy'sche Antrag und seine Rede erschien auch als Broschüre.