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Grunwald, Max

Person · http://data.judaicalink.org/data/ep/1000088

Also known as (9 names)
he
גרונולד, מקס · גרינולד, מאיר · גרינולד, מקס · מאיר גרונוואלד
–
Gruenwald, Max · Grunvald, Me'ir · Grunwald · Grunwald, Meir · Grunwald, Mordecai ben-Yaaqov
Born
1871
Place of birth
Zabrze
Died
1953
Place of death
West Jerusalem
Place of death (as recorded)
Jerusalem
Occupation
Rabbi · Rabbiner · writer · Schriftsteller · Historiker
Occupation (as recorded)
Rabbiner, Volkskundler
Geb. 10. Okt. 1871 in Zabrze (Hindenburg), Oberschlesien,Gest. 24. Jan. 1953 in Jerusalem.Gymnasium in Gleiwitz (Gliwice), 1889 JTS und Univ. Breslau, 10. Nov. 1892 Promotion in Rostock. 1895 Rb. an der Neuen Dammtor-Synagoge in Hamburg, Mitglied der Henry Jones Loge Hamburgbegründete 1897 in Hamburg die Gesellschaft für jüdische Volkskunde und das Museum für jüdische Volkskunde. 1903-1912 Rb. am Fünfhauser Gemeindetempel in Wien (XII.-XV. Bez.), seit 1913 Rb. am Großen Leopoldstädter Tempel in Wien (II. Bez.), 1927-1930 zugleich am Seitenstettentempel der Inneren Stadt. Richtete 1911 auf der „Internationalen Hygieneausstellung“ in Dresden in der historischen Abteilung die Gruppe „Hygiene der Juden“ ein. 1913 Mitbegründer des Archivs für Familienforschungrief 1915 die Hilfskommission für Palästina ins Lebenwar während des Krieges Vertreter des „Roten Magén David“ für Österreich-Ungarn, leistete Fürsorgearbeit für Flüchtlinge und jüdische Soldaten und versorgte Soldaten und Kriegsgefangene mit Nahrungsmitteln und Ritualien. Leitete seit 1918 das „Sanierungskommitee“ zur Unterstützung notleidender Anstalten in Wien, das u. a. die 1843 gegründete jüdische „Kinderbewahrungsanstalt“ in Wien unterhielt. 1918 verhandelte er als Vertrauensmann der österreichisch-ungarischen Juden mit diplomatischer Unterstützung des österr. Außenministeriums mit der türkischen Regierung über die Verbesserung der politischen Lage der Juden in Palästina. Wirkte 1926 in Düsseldorf erneut an der Hygieneausstellung miterhielt mehrere deutsche wie österreichische Auszeichnungen für patriotisch- humanitäre Betätigung. Seit 1902 korrespondierendes Mitglied der American Jewish Historical Society, korrespondierendes Mitglied der Deutschen Historischen Vereinigung. Er war seit 1899 verheiratet mit Margarete Bloch, der Tochter von Rb. Dr. Josef Bloch, die mehrere humanitäre Vereine begründete und über viele Jahre erfolgreich leitetesie leitete auch die Wiener Gruppe des Frauenverbandes für Kulturarbeit in Palästina und gehörte der österr. Frauenpartei an1930 wurde ihr der Titel eines bundesstaatlichen Fürsorgerates verliehen. Febr. 1931 trat G. in den Ruhestand. Übersiedlung nach Baden b. Wien, hier wissenschaftliche Tätigkeit. Der Bundespräsident von Österreich überreicht ihm im Jan. 1932 das silberne Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik. März 1938 kurze Zeit inhaftiert, anschl. Emigration nach Palästina.

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GND
116901373 · about
Library of Congress
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35220121 · 35220121
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Q1912601
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Max_Grunwald de
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116901373
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116901373
www.isni.org
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Sources (6)

Grunwald, Max

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10 statements
birth date
1871
normalised birth date
1871
birth year
1871
death date
1953
normalised death date
1953
described at
BHR II.1, 205-207, id:2207
has abstract
Geb. 10. Okt. 1871 in Zabrze (Hindenburg), Oberschlesien,Gest. 24. Jan. 1953 in Jerusalem.Gymnasium in Gleiwitz (Gliwice), 1889 JTS und Univ. Breslau, 10. Nov. 1892 Promotion in Rostock. 1895 Rb. an der Neuen Dammtor-Synagoge in Hamburg, Mitglied der Henry Jones Loge Hamburgbeg…
Geb. 10. Okt. 1871 in Zabrze (Hindenburg), Oberschlesien,Gest. 24. Jan. 1953 in Jerusalem.Gymnasium in Gleiwitz (Gliwice), 1889 JTS und Univ. Breslau, 10. Nov. 1892 Promotion in Rostock. 1895 Rb. an der Neuen Dammtor-Synagoge in Hamburg, Mitglied der Henry Jones Loge Hamburgbegründete 1897 in Hamburg die Gesellschaft für jüdische Volkskunde und das Museum für jüdische Volkskunde. 1903-1912 Rb. am Fünfhauser Gemeindetempel in Wien (XII.-XV. Bez.), seit 1913 Rb. am Großen Leopoldstädter Tempel in Wien (II. Bez.), 1927-1930 zugleich am Seitenstettentempel der Inneren Stadt. Richtete 1911 auf der „Internationalen Hygieneausstellung“ in Dresden in der historischen Abteilung die Gruppe „Hygiene der Juden“ ein. 1913 Mitbegründer des Archivs für Familienforschungrief 1915 die Hilfskommission für Palästina ins Lebenwar während des Krieges Vertreter des „Roten Magén David“ für Österreich-Ungarn, leistete Fürsorgearbeit für Flüchtlinge und jüdische Soldaten und versorgte Soldaten und Kriegsgefangene mit Nahrungsmitteln und Ritualien. Leitete seit 1918 das „Sanierungskommitee“ zur Unterstützung notleidender Anstalten in Wien, das u. a. die 1843 gegründete jüdische „Kinderbewahrungsanstalt“ in Wien unterhielt. 1918 verhandelte er als Vertrauensmann der österreichisch-ungarischen Juden mit diplomatischer Unterstützung des österr. Außenministeriums mit der türkischen Regierung über die Verbesserung der politischen Lage der Juden in Palästina. Wirkte 1926 in Düsseldorf erneut an der Hygieneausstellung miterhielt mehrere deutsche wie österreichische Auszeichnungen für patriotisch- humanitäre Betätigung. Seit 1902 korrespondierendes Mitglied der American Jewish Historical Society, korrespondierendes Mitglied der Deutschen Historischen Vereinigung. Er war seit 1899 verheiratet mit Margarete Bloch, der Tochter von Rb. Dr. Josef Bloch, die mehrere humanitäre Vereine begründete und über viele Jahre erfolgreich leitetesie leitete auch die Wiener Gruppe des Frauenverbandes für Kulturarbeit in Palästina und gehörte der österr. Frauenpartei an1930 wurde ihr der Titel eines bundesstaatlichen Fürsorgerates verliehen. Febr. 1931 trat G. in den Ruhestand. Übersiedlung nach Baden b. Wien, hier wissenschaftliche Tätigkeit. Der Bundespräsident von Österreich überreicht ihm im Jan. 1932 das silberne Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik. März 1938 kurze Zeit inhaftiert, anschl. Emigration nach Palästina.
has publication
Hebräische Frauennamen, 1894Die Eigennamen des alten Testaments in ihrer Bedeutung für die Kenntnis des hebr. Volksglaubens, 1895Die religionsgeschichtliche Bedeutung der Eigennamen des Alten Testaments, 1895„Über die religiösen Beziehungen der Semiten zu ihren Nachbarn“, MGWJ 39…
Hebräische Frauennamen, 1894Die Eigennamen des alten Testaments in ihrer Bedeutung für die Kenntnis des hebr. Volksglaubens, 1895Die religionsgeschichtliche Bedeutung der Eigennamen des Alten Testaments, 1895„Über die religiösen Beziehungen der Semiten zu ihren Nachbarn“, MGWJ 39 (1895)„Handschriftliches aus der Hamburger Stadtbibliothek“, MGWJ 40 (1896) und 41 (1897)„Ueber kanaanaeischen Volksglauben“, Populär-wissenschaftliche Monatsblätter 16 (1896)Spinoza in Deutschland, 1897„Die hebräischen Frauennamen“, MGWJ 41 (1897)„Randbemerkungen zu Steinschneiders bibliographischem Handbuche“, MGWJ 42 (1898)„Sitte und Brauch“, MGJV (Leipzig 1898), Heft 1, S. 81-110Kultur- und Kunstgeschichtliche Bedeutung der Schriftzeichen, 1900Weltpolitik und Reichsverfassung: ein wenig absolutistische und sozialdemokratische Verfassungspolitik, 1900Zur jüdischen Namenskunde, 1901„Miscellen“, Archiv für Geschichte der Philosophie (1901), S. 337ff„Ein altes Symbol in neuer Beleuchtung“, JJGL 4 (1901)„Wie baut man Synagogen“, AZJ 08.03.1901 (Jg. 65, Nr. 10)Aus dem Hamburger Staatsarchiv. Beiträge zur Geschichte der Juden in Prag, Wien und Hamburg, Berlin 1902Portugiesengräber auf deutscher Erde (Beiträge zur Kultur- und Kunstgeschichte), Hamburg 1902 (160 S., rez. in AZJ 07.11.1902 [Jg. 66, Nr. 45]; JLB 08.01.1904)„Bilder und Zeichen auf jüdischen Denkmälern“, MGJV 2 (1902), Heft 10, S. 121-144„Der Hamburger Judentumult im Jahre 1730“, Mittheilungen des Vereins für Hamburgische Geschichte 7 (1902), S. 587-595„Juden als Rheder und Seefahrer“, Ost und West 2 (1902), S. 479-486; auch separat, Berlin 1902 (13 S.)„Portugiesengräber auf deutscher Erde“, Ost und West 2 (1902), S. 527-534Ein Petrefakt des Judenhasses“, AZJ 07.02.1902 (Jg. 66, Nr. 6)Die moderne Frauenbewegung und das Judenthum, 1903„Die kaufmännische Ehre bei den Juden“, IdR 9 (1903), S. 129-149„Die Statuten der ‚Hamburger-Altonaer Gemeinde’ von 1726“, MGJV 1903, Heft 11, S. 1-64Hamburgs deutsche Juden bis zur Auflösung der Dreigemeinden 1811, Hamburg 1904 (rez. in JLB 14.10.1904; AZJ 28.10.1904 [Jg. 68, Nr. 44]; Dr. Bloch’s Oesterreichische Wochenschrift 04.11.1904; Israelit 17.11.1904 [Jg. 45, Nr. 91]; JR 09.02.1906)Zum Raschi-Jubiläum: Raschis Einfluß auf die spätere hebr. Literatur, 1905„Kleine Beiträge zur jüdischen Kulturgeschichte“, Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde [NF] 1 (1905), S. 144-175„Gabriel Rießer“, IdR 12 (1906), S. 129-150„Gabriel Riesser. Zu seinem hundertsten Geburtstag“, Neue Freie Presse (Wien) 01.04.1906„Ein deutscher Jude. Zum 100. Geburtstage Gabriel Riessers“, Berliner Tageblatt 02.04.1906„Rembrandt als Judenmaler. Zu seinem 300jährigen Geburtstag“, Hamburgischer Correspondent 15.07.1906Beruria: Gebet- und Andachtsbuch für jüdische Frauen und Mädchen, 1907 (rez. in Ost und West 7 [1907]; Israelit 10.01.1907 [Jg. 48, Nr. 2])Deutschland in englischer Bedeutung, 1907„August von Hennings, der Freund Moses Mendelssohns“, JJGL 11 (1908), S. 127-150Beruria: Gebete und Andachten für jüdische Frauen u. Mädchen. Ausgabe für junge Mädchen, 1909„Aus dem Nachlaß August von Hennings“, MGWJ 53 (1909)« Un Juif, fournisseur militaire de Napoléon Ier; contribution à l'histoire des campagnes de 1812-1813 », RÉJ 1909, S. 79ffWiener Hƒxevra Kaddisha, 1910« Le procès de l’Inquisition contre Diego et Manoël Teixeira (Rezension) », RÉJ 1910, S. 239ffEin Wort über die religiösen Beziehungen der Semiten zu ihren Nachbarn, o. J. [1910?]Die Hygiene der Juden, 1911 (rez. in IFH 16.11.1911; Neue Freie Presse [Wien] 28.07.1912)Eine Autobiographie Heymann Arnheims, 1911„Gemeindeproklamation der Dreigemeinde (Hamburg, Altona, Wandsbek) von 1724-1734“, Mitteilungen zur jüdischen Volksskunde 14 (1911), S. 121-127„Die jüdische Abteilung auf der Internat. Hygiene-Ausstellung“, Frankfurter Israelitisches Familienblatt 12.05.1911Goethe und die Arbeiter, 1912Zur Einführung in Marx’ „Kapital“, 1912„Die Juden der Zeit Napoleons“, IFH 17.10.1912, 24.10.1912 u. 31.10.1912Die Feldzüge Napoleons nach Aufzeichnungen jüdischer Teilnehmer (Hrsg.), 1913 (rez. von Prof. Ottokar Weber (Prag), Die Zeit [Wien] 15.11.1913; Ost und West 14 [1914]; Neue Freie Presse [Wien] 01.02.1914; AZJ 17.04.1914 [Jg. 78, Nr. 16])Geschichte der Juden in Wien, 1625-1740, 1913Kultur und kunstgeschichtliche Denkmäler der Wiener Juden, 1913Samuel Oppenheimer und sein Kreis, 1913 (rez. in AZJ 17.07.1914 [Jg. 78, Nr. 29])„Zur Geschichte und Kunstgeschichte der Juden in Wien“, Exkursionsbuch für Mittelschulen, hrsg. v. Landesschulrat, 1913„Gabriel Riesser in Bild und Karikatur“, Ost und West 13 (1913), S. 47-62„Das neue Palästina“, Ost und West 13 (1913), S. 457-488„An biblischen Stätten auf den Spuren Maimonis“, Ost und West 13 (1913), S. 621-630„Juden als Erfinder und Entdecker“, Ost und West 13 (1913), S. 703-712, 743-758, 809-812, 875-884Gebetbuch für israelitische Soldaten im Kriege, 1914„Die Juden Wiens 1624-1740“, Geschichte der Stadt Wien, 1914„Portugal sírok németországban“, Mult es jövö, Budapest 1914, S. 247- 249„Mitglieder der Familie Goldschmidt-Hameln auf dem jüdischen Friedhof zu Hameln“, Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde 18 (Wien 1915), S. 68-70Empor die Herzen, 1917„Konstantinopel im Kriege“, Die Zeit (Wien) 01.10.1918Der Kampf um die Orgel in der Wiener israelitischen Kultusgemeinde, 1919„Seelsorge“, Gemeindeblatt (Berlin) 07.02.1919„Monistische Märchen. Aus einem Briefwechsel“, Dr. Bloch’s Oesterreichische Wochenschrift 1919-1920 (zur Fortsetzung), 12.09.1919 bis 30.01.1920; SeprDruck 1921 mit dem Zusatz: der Neuen Dammtorsynagoge in Hamburg, der Stätte meines ersten rabbinischen Wirkens, zur Feier ihres 25jährigen Bestehens am 29. August 1920 in treuer Anhänglichkeit zugeeignet (rez. von Prof. A. Sulzbach, Israelit 11.04.1922 [Jg. 63, Nr. 15/16], S. 10f.)„Was wird aus der Israelitisch-Theologischen Lehranstalt? Ein Weckund Mahnruf“, Dr. Bloch’s Oesterreichische Wochenschrift 10.10.1919„Arnold Zweigs ‚Ritualmord in Ungarn’“, Dr. Bloch’s Oesterreichische Wochenschrift 31.10.1919„Dr. Josef Samuel Bloch“, Festnummer von Dr. Bloch’s Wochenschrift 20.11.1920„Eine Gemeindekammer“, Israelit 14.07.1921 (Jg. 62, Nr. 28), S. 3f„Beerdigen oder Verbrennen?“, Israelit 18.05.1922 (Jg. 63, Nr. 20), S. 1f., u. 25.05.1922 (Jg. 63, Nr. 21), S. 2f„Die ‚Milah’ als allein vollwertiges national-jüdisches Merkmal“, Israelit 27.07.1922 (Jg. 63, Nr. 30), S. 4-6, u. 03.08.1922 (Jg. 63, Nr. 31), S. 3f„Luxusverbot der Dreiergemeinden (Hamburg, Altona, Wandsbek) aus dem Jahre 1715. Original jüdisch-deutsch aus dem Archiv der jüdischen Gemeinde in Altona“, Jahrbuch für jüdische Volkskunde 1 (1923), S. 227-234Das Judentum bei Oswald Spengler, 1924 (rez. in Jüdische Volksstimme [Brünn] 11.03.1925; CVZ 20.03.1925 [Jg. 4, Nr. 12])„Die Juden in den Hauptstädten des Altertums“, Gemeindeblatt (Berlin) 05.09.1924 u. 26.09.1924„Gedanken am Ssederabend, Gemeindeblatt (Berlin) 03.04.1925„Drei Gräber. Eine Pessach-Schlußbetrachtung“, Die Wahrheit (Wien) 01.05.1925Beiträge zu Jüdische Familienforschung 2 (1926)Geschichte der Wiener Juden bis 1914, 1926 (rez. in Die Wahrheit [Wien] 02.07.1926; Der Schild 02.08.1926; JLZ 13.08.1926 [Jg. 6, Nr. 33], S. 8; Die jüdische Frau 15.08.1926; Jüdische Familienforschung 09/1926; Das Jüdische Echo 17.09.1926; Jüdische Volksstimme [Brünn] 18.11.1926; Menorah 4 [1926]; IFH 16.12.1926; CVZ 01.07.1927 [Jg. 6, Nr. 26]; Die Wahrheit [Wien] 06.01.1928; Jeschurun [NF] 13 [1926])„Mark Antokolski“, JJGL 27 (1926), S. 91-111„Altjüdisches Gemeindeleben. Bestimmungen der Chebra Kaddischa Horn 1784 u. a.“, Menorah 4 (1926), sowie in Mitteilungen zur Jüdischen Volkskunde 29 (Wien 1926)„Anteil der Juden an den geographischen Entdeckungen“, Menorah 4 (1926)„Schnorrer“, Menorah 4 (1926)„Zu unseren Bildern“, Menorah 4 (1926)„Purim-Bräuche“, Gemeindeblatt (Berlin) 26.02.1926„Ein Rabbiner vor dreihundert Jahren (über Jomtob Lipman Heller)“, Die Wahrheit (Wien) 15.03.1926„Aus der Vogelperspektive. Eine aktuelle Betrachtung zu Schwuaus 5686“, JWB 18.05.1926„Chanukkafreude“, Gemeindeblatt (Berlin) 03.12.1926„Unsere Herbstfeste im Spiegel des Volkslebens“, Gemeindeblatt (Berlin) 01.09.1926„Die Hygiene in Bibel und nachbiblischen Schriften“, Ostjüdische Zeitung 19.08.1926„Jom Kippur 5687“, JWB (Berlin) 17.09.1926„Das Scheiden der Sukkothgäste. Einešemini ‘as. eret Phantasie“, JWB 22.09.1926„Juden, Monarchen und Päpste. Eine Erwiderung an den Grafen Adalbert Sternberg“, CVZ 05.11.1926 (Jg. 5, Nr. 45)„Jüdische Frauenideale“, Die Wahrheit (Wien) 1926-1928 (zur Fortsetzung), 05.11.1926 bis 03.02.1928„Ein jüdisches Gemeinschaftsheim“, Die Wahrheit (Wien) 12.11.1926„Päpste, Kaiser, Könige und Juden. Eine Erwiderung an den Grafen Adalbert Sternberg“, Jüdische Volksstimme (Brünn) 18.11.1926„Die Milah“, Die Wahrheit (Wien) 10.12.1926Die Portugiesengemeinde in Hamburg, 1927„Jüdische Symbole“, Grab und Friedhof der Gegenwart. Im Auftrage des Reichsausschusses für Friedhof und Denkmal, hrsg. von Stephan Hirzel, München 1927, S. 36-44„Aus Böhmen“, MGWJ 71 (1927), S. 416-425„Aus Hausapotheke und Hexenküche“, Menorah 5 (1927)„Das jiddische Theater in New York“, Menorah 5 (1927)„Jüdische Grabsteine in Friesach“, Menorah 5 (1927), S. 309-344„Die Juden als Bewahrer altdeutscher Volkssitten“ (zus. mit Oberlehrer Spatz, Rexingen), CVZ 11.02.1927 (Jg. 6, Nr. 6)„Söhne des Jordanlandes vor 1900 Jahren am Rhein“, CVZ 18.03.1927 (Jg. 6, Nr. 11)„Antisemitismus als Gruppenerscheinung. Aus einer Kanzelrede“, Die Wahrheit (Wien) 13.05.1927„Die Ehe. Aus einer Schabuothrede“, Die Wahrheit (Wien) 10.06.1927„Jüdische Einflüsse im deutschen Volksleben“, CVZ 05.08.1927 (Jg. 6, Nr. 31)„Was verdankt die Welt den Juden“, Gemeindeblatt (Berlin) 02.09.1927„Altjüdisches Gemeindeleben an den Herbstfesten“, Gemeindeblatt (Berlin) 23.09.1927„Lo b’chajil“ (zur Haftara des ersten Chanukka-Schabbats), Gemeindeblatt (Berlin) 02.12.1927„Chanukahfreude“, Gemeindeblatt (Leipzig) 16.12.1927„Gesetzliche Bestimmungen über Schändung jüdischer Friedhöfe aus älterer Zeit“, Gemeindeblatt (Dresden) 31.12.1927„Holics vor hundert Jahren“, Hickl’s Illustrierter Jüdischer Volkskalender, 1928„Chewra Kaddischa“, EJ dt. (1928- 1934), Bd. 5, S. 430-438„Betrachtungen zum Isenheimer Altar des Matthias Grünewald“, Der Cicerone 20 (1928), S. 685ff„Aus Rothenburg ob der Tauber“, MGWJ 72 (1928), S. 204-212, und 77 (1933), S. 140„Bemerkungen zu Pessach“, Menorah 6 (1928)„Gedanken über moderne Bibelkritik“, Menorah 6 (1928); erneut abgedruckt in Die Wahrheit (Wien) 11.05.1928„Die jüdische Volkskunde auf der ‚Pressa’“, Menorah 6 (1928)„Pessachgedanken“, Die Wahrheit (Wien) 04.04.1928„Baden“ (bei Wien), Die Wahrheit (Wien), 03.08.1928„Aus dem jüdischen Kochbuch“, Menorah 6 (1928); auszugsweise auch abgedruckt in Selbstwehr 01.02.1929; erneut abgedruckt in IFH 1930 (zur Fortsetzung), 09.01.1930 bis 24.07.1930„Das Wohlfahrtswesen in der jüdischen Gemeinde“, Bne Briss 10/1928; auszugsweise auch abgedruckt in Die Wahrheit [Wien] 26.10.1928„Wiener jüdische Familien aus Mähren“, Hugo Gold, Die Juden und Judengemeinden Mährens in Vergangenheit und Gegenwart, Brünn 1929, S. 83-98„Aus Spanien und Portugal“, MGWJ 73 (1929), S. 366-376„Pessachbräuche“, Gemeindeblatt (Dresden) 04/1929„Das ‚Israelitische Familienblatt’ im Urteil deutscher Juden. XXIII.“, IFH 01.05.1929„Spaniolen in Deutschland“, Gemeindeblatt (Berlin) 12/1929„Es will doch Friede werden!“, Die Wahrheit (Wien) 13.12.1929Josef S. Bloch, 1930„Menschen mit Tierköpfen“, MGWJ 74 (1930)„Jüdische Handwerker aus älterer Zeit“, MGWJ 74 (1930) und MGWJ 75 (1931)„Was geschieht für die jüdischen Kunstdenkmäler in Polen?“, Menorah 8 (1930)„Adolph Crémieux“, JJGL 29 (1931), S. 152-186„Zur Peßach-Hagada“, MGWJ 75 (1931)„Nachträge zu dem Aufsatz Jüdische Handwerker aus älterer Zeit“, MGWJ 75 (1931), S. 68„Zu der Grabschrift MGWJ 1930, 428“, MGWJ 75 (1931), S. 68„Durch Spanien und Portugal. Reiseerinnerungen an das Jahr 1929“, Menorah 9 (1931) und 10 (1932)« Note sur des Marranes à Rouen et ailleurs », RÉJ 1931, S. 381ff„‚Flamänder’ als Spitzname“, ZGJD 3 (1931), S. 269-272„Juden im Kriegshandwerk während des Mittelalters“, CVZ 06.02.1931 (Jg. 10, Nr. 6)„Aus dem alten Wiener Ghetto. 1. Die älteste jüdische Grabinschrift eines Juden in Wien“, Jüdisches Jahrbuch für Österreich, Wien 5693 (1932), S. 131fRezension von Paul Rieger, Jüdische Gotteshäuser und Friedhöfe in Württemberg, Frankfurt/M. 1927, in Menorah 10 (1932), S. 514 (Nd. des rezensierten Buches Haigerloch 2002)„Das Toleranzedikt Josefs II.“, IFH 07.01.1932„Zur vergleichenden Märchenkunde“, MGWJ 76 (1932)„Der Sohar“, CVZ 26.02.1932 (Jg. 11, Nr. 9)„Holzsynagogen in Polen“ (zus. mit Alois Breier und Max Eisler), Menorah 10 (1932), S. 17-40, 109-132, 217-240, 293-316; erweiterter Nd. der Beiträge o. O. [Baden b. Wien?] 1934 und Tel Aviv o. J. [ca. 1934/35]- „Zur Ikonographie der Malerei in unseren Holzsynagogen“ (23 S.), ebd„Gleiwitzer Lustigmacher“, IFH 16.06.1932„Neue Spuk- und Zauberliteratur“, MGWJ 77 (1933)„Nachtrag zu Jahrgang 1928, S. 204ff.“, MGWJ 77 (1933), S. 140„Ergänzung zum Aufsatz ‚Neue Spuk- und Zauberliteratur’“, MGWJ 77 (1933), S. 467« Les archives d’une famille juive au moyen âge (Rezension) », RÉJ 1933, S. 199ffRezension von Gustav Cohn, Der jüdische Friedhof, Frankfurt/M. 1930, in Orientalistische Literaturzeitung 36 (Leipzig 1933), S. 168fGrabinschriften des jüdischen Friedhofes im 18. Wiener Gemeindebezirk (Währing) aus den Jahren 1784-1799, Wien 1934 (Sonderabdruck)„Jüdische Echatologie“, MGWJ 79 (1935), S. 336-338„Abessinische Juden“, Der Morgen 11 (1935/1936), S. 309-312„Bräuche am Wochenfest“, IFH 06.06.1935„Ein kleines Buch – eine große Staatsaffäre“, JLZ 31.07.1935 (Jg. 15, Nr. 31), S. 5„Psychoanalyse. Eine Jaumkippurdeutung“, JLZ 02.10.1935 (Jg. 15, Nr. 40), S. 4„Die Schwester der Makkabäer“, JLZ 25.12.1935 (Jg. 15, Nr. 52), S. 7Vienna (Jewish communities series der Jewish Publication Society of America; übersetzt ins Englische von Dr. Solomon Grayzel), 1936„Hollekreisch“, Der Morgen 12 (1936/1937), S. 126-129„Palästinaerde als Grabbeigabe“, Der Morgen 12 (1936/1937), S. 319f„Briefe von David Friedländer“, ZGJD 6 (1936), S. 171„Dankbrief Salomon Rothschilds an die Vertreter der Israeliten Wiens für den Glückwunsch zur Verleihung des Wiener Bürgerrechts 1843“, ZGJD 6 (1936), S. 171-173„Chamischa assar bischwat“, Gemeindeblatt (Berlin) 16.02.1936„Eine Pessachbetrachtung“, JLZ 06.04.1936 (Jg. 16, Nr. 15), S. 1f„Chanukka“, F. Thieberger, (Hrsg.), Jüdisches Fest, jüdischer Brauch, 1937, Nd. Berlin 1967, S. 343-346„Purim“, ebd., S. 364-368„Rosch Chodesch“, ebd., S. 381-385„Chamischa Assar bischewat“, ebd., S. 385f„Lag baomer“, S. 386f„Folkloristisches“, ebd., S. 447-450„Aus der Gemeinde Paderborn“, ZGJD 7 (1937), S. 112-114„Steinchen auf Grabmälern“, Der Morgen 14 (1938), S. 30-34« Le Cimetière de Worms ». RÉJ 104 (1938), S. 71-111Sipure ‘am, romansot we-’orh. ot-h. ayim šel yehude sefarad: t. eqst. im u-meh. qarim (Tales, songs and folkways of sephardic jews: texts and studies), hrsg. von Dov Noy, Jerusalem 1982. Gab 1923 eine kommentierte Ausgabe der Pesach-Hagada herausWar seit 1898 Herausgeber und Chefredakteur der Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde, sowie 1923-1925 der Jahrbücher für jüdische Volkskunde.
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Rabbi
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Grunwald, Max

Grunwald, Max

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Rabbiner, Volkskundler, geb. 10.10.1871 Zabrze (von 1915 bis 1945: Hindenburg) / Oberschlesien, gest. 24.1.1953 Jerusalem. G. studierte Philosophie an der Breslauer Universität und besuchte dort zugleich das Jüdisch-Theologische Seminar. 1892 wurde er mit einer Arbeit über Spinoz…
Rabbiner, Volkskundler, geb. 10.10.1871 Zabrze (von 1915 bis 1945: Hindenburg) / Oberschlesien, gest. 24.1.1953 Jerusalem. G. studierte Philosophie an der Breslauer Universität und besuchte dort zugleich das Jüdisch-Theologische Seminar. 1892 wurde er mit einer Arbeit über Spinoza promoviert. 1895 wurde er als Rabbiner an die neu gegründete, gemäßigt konservative Neue Dammtor Synagoge (47) nach Hamburg berufen. 1898 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern der Gesellschaft für jüdische Volkskunde und gab seit diesem Jahr auch deren Mitteilungen heraus. Er legte ein Archiv sowie eine Fachbibliothek an und sammelte Objekte der jüdischen Volkskultur, ließ wichtige Objekte fotografieren und die Grabsteine des jüdischen Friedhofs ...
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Grunwald, Max

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Rabbiner, Historiker; gründete 1897 in Hamburg die Gesellschaft für jüdische Volkskunde und das Jüdische Museum; 1903-30 Rabbiner der israelitischen Kultusgemeinde in Wien, emigrierte 1938 nach Palästina
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Max Grunwald

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