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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1918-11-15 · 45 (15.11.1918) · page 14

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
35 (1918)
Issue
45 (15.11.1918)
Date
1918-11-15
Page
– (sequence 14)
Language
German
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Seite iSl 'L-r. Äioch's Eochenfchrift ° Rr. LL yiv-h,- Perl Jupiter, Samuel Merberg^Rifka Rechel Meth, Wolf Ehrlich, Moses Glotzer, Chaie Braun, Made! Höuich, Josel Münz Sinifon Jampel, Süßkind Feldbau, Moses Feldbau. Wolf Schnrtmann, Zimer, Ella Roher, Anna Zimer, Jsak Petz, Abraham Wolf. Glotzer, je 2, Wolf Glotzer, Chane Fenster, Mater Podhaizer, Leiser Londner, Nachman Breiter, Dora Banner, Petze Hammer, Reisel Glotzer, Perl Mandelberg, David Breiter, Gitel Lpsöerg, Etka Wohlfrsch, Alter Stein, Toni Groß, Sara Schwarz. Ruchel Potzik. Frieda Lerner. Ziwie Kletter, Osias Ostrower, Basta Feldbau, David Kliersfeld, Klara Glotzer, Beile Gürtel Dina Apfelberg. Leiser Frtedler, Salonwn Rudy, Nute Haber. Berl Haber je 1. zusammen 111 K.; Bella Löw durch Oberrabbiner Jmman. Löw, Szeged 160 K.- Rabbiner Dr. M. Lew in, Nikolsburg 80,- Israel. Kultusgemeinde Mißlitz (Spenden) 69, Rabbiner Dr. Julius M. Bach, Wien (für Kriegswaisenhaus), Sammlung im Tempel 31, beim Familienfeste des Herrn Leopold Mayer 30, zusaarmen 64 K.; Wilhelm Glasner, Ziewiec, Naftali Herz Bemnosche, Wien je 5V K.; Osias Wasserniann, Steinhaus, Spenden von: P. Wassermann 26 K., Fran M. Czaczkes 13.66, Familie Wassermann 7.68, zusammen 47.64 K.; Rabbiner B. Ballak, Bobrka 40 K.j Rudolf Fafal, Teschen 35. Israel. Kultusgemeinde Iglo 30, Humanitärer Geselligkeitsvcrein der „Holleschaner" durch Obmarm Albert Löw und Einy Cahn-Spetzer, beide in Wien, Markus Vogel, Postafsistent. Halicz je 20, Sicgmund Srark, Wien 15, Helene Pollak, Wien, Josef Dohan, Preßburg je 10, Julius Plaschek, Straßnitz 5, Michael Fischer, Wien (für die Evakuierten) 2 K. ._ KriegsspiLalshilfe für PalMua. JL 1 Hofrat Dr. Julius Schlag, Wien, 2. Bezirk, Obere Donauftratze 109. Geschäftsstelle Wien, 2. Bezirk, Kleine Schisfgasse 3/6. Telephon Nr. 44.971. . - Geselligkeitsverein der „Holeschauer" durch Obmann A. Löw 10 K., Robert Gutniaun. Prag l.20. k Zahlstelle für Oesterreich!: Bankhaus S. M. n. Rothschild) Men, 1. Bezirk, Renngasse 3^ Neue Freie Presse. (Wßen.I. Bezirk, Fichtegasse 11; für Ungarn: Magyar-Altalanos Hitelbank, Budapest; für Deutschland: Deutsche Bank, Berlin, Postscheck- Konto Nr. 1000, auf das Konto „Kriegsspitalshilfe für ^Palästina". - _ I ■ ... Hperrdcrr. ... Bei der „Wochenschrift' eingelaufen: F. Brunner, Wien 9 K. für H.-K. 1915 für Palästina, Samuel Weiß, Wien, 6., 20 K. für den Leopoldstädter Tempelbau, Familie Rabb. Klingberg, Krzeszvwice, 5 K. für jüd. Nationalfonds statt eines Tclegramm-s zur Trauung des Fräulein Lolo Kupfermann nnt Herrn Oberleutnant Samuel Bleicher, Neutitschein. Israel Szobel, Klabertelep beiÄajosmirse, 30 K. für die armen und notleidenden Juden in Palästina. in dem iallAELin mlsge/iprüchLnen Wirnschj, daß^der unermüdlich tatiM -PKMr Herr.. G.lKck noch! lange iml MittelpunHe seiner h-nMjanÄären Bestrebungen wirken möge. ___ Erster zionistischer FmileiwereiK Wen (Cafe City, .9. Bez., Berggasse). Indische Frauen Wiens! : Herr Oberrabßiner Dr. Chajes wird am 21. November, 7 Uhr abends, im großen Konzerthaussaale über „Die jüdische Frau und ihre Arbeit für das jüdische Volk" sprechen. Um zahlreiches Erscheinen wird gebeten. Karten zu 1/2, 3 uiO 4 Kronen zu haben an der Kassa im. Konzerthause, im Bureau des Jüd. Nationalfonds, 2. Dez., Zirkusgasse 33, in der Buchhandlung Löwit, 1. Bez., Rotenturmstraße 22, im Cafö 'City, 9. Bez., Porzellangasse 1, und im Caf^ Döbling/ 19. Bez., Hauptstraße 39. Jüdischer Nationalvereiu. Der Jüdische Nationalverein in Deutschösterreich veranstaltet am! Samstag den 16. November 1918 eine Versammlung mit der Tagesordnung: „Die Stellung der Juden in D eutfchösterreich" iM Dreher-Saale, 3. Bez., Landstr. Hauptstr. 97. Referenten: Dr.. Otto Abeles, Dr. Wilhelm Stein. Beginn 7 Uhr abends, Eintritt. frei. Wien. AM 10. November 1916 fand inr Verein „Theologia" (Verein jüdischer Hochschüler.an der isrtheol. Lehranstalt in Wien) die 49. - Generalversammlung statt, die für das laufende Wintersemester den nach^, folgenden Ausschuß wählte:' Dr: S. Hirschfel d, Präses; Dr. A. Will Mann, Vizepräses; Dr. M. Alte r, 1. Schriftführer; sind. phil. A. Geller, 2. Schriftführer; stud. phil 3. Flef ch, Kassier; sind.' phil. Ch. Alb eck, 1. N.-F.-KomMissär; stud. phil. G e r st e l, 2. N.-F.-KoMMissär. ' Wiener Brockensammlwrg für jüdische Arme. Es gehe» uns zwar viele Bittschreiben zu, in denen Arme um Kleider, Schuhe rc. bitten, aber das goldene Wiener Herz scheint sich in Stein verwandelt zu haben; alle Voräte sind verteilt, neue Spenden langen rächt ein. „Ich bitte fleh ntlich unl ein Paar abgelegte Schuhe", schreibt uus eine kranke Frau, „gehe tatsächlich barfuß und habe täglich weite Wege zu machen." Die Arme hat einst bessere Tage gesehen; ist jetzt von allem entblößt. — Vielleicht wird ihr durch .eine menschenfreundliche Seele Hilfe, wie unlängst der Mutter von Zwillingen, für die wir in der „Wochenschrift" um einen Kinderwagen baten. Ein edler Mensch spendete ihr nicht nur tief fit, sondern auch eine größere Geldsumme, die der Armen eine große Wohltat war. . v An Beiträgen gingen im letzten Monat ein von: Fritz Ehrlich Kr: 150, Ungenannt 100, Wellecz & Schwitzer 100, Dr. v. F'eischl, Hil Badian, Max Ritter v. Anhauch je 50, Nägel & Wötmann 75, Hirschlcr L 30, Schreier, Gartenberg' 50, R. v. Hohler, Dr. S. Stransky, Lurie L Comp, ze 20, H. Deutsch 10, Jak. L Jos. Kohn 5, Julius Traub, N. E. und W. A., Julie Kurländer 10. Gütige Spenden befördert die Administration der^„Wochcnschrift" mid die Admin.stration der „Neuen Fr. Presse". Wien. (Ternpetüovst,eher Ignlaz Gl ück.) Das! Mehrjährige Mitglied, des Tempelvorstaudes? Im 9. Bezirke, Herr Jgujlch G l K ck, beging! vor wenigen Tagtzni seinen 60. GÄnrtshag. Trotzdem Herr ^Glüjck diesen Dag in voller Zurückgezogenheit begehen wollte, ließen es sich; die VorstandsVollegen unÄ die Beamtenschaft des Tempels in der Müllnergasse nicht nehmen- Herrn Ignaz Glück gls den verdienten Vorstand und das! Mitglied mchrerer humanitärer Institute, durchs schmeichlelhaste KundgMingen ün Tempel zu ehren, und diese gipfelten Zionistischer Zentralverem (Sektion II.) Glockengasse 30. Samstag den 16. November 1918, um 4 Uhr nachmittags, wird Herr Ingenieur Josef Tischler über: „Die Ansiedluugsmöglichkeit der .Juden in Palästina" sprechen. Gäste willkommen. Versammlung jüdischer Frauen. Sonntag. 10. November, fand in den Reichshallen die stark besuchte, vom jüdischen Nationalverein einberufene und von Frau Erna Patak präsidierte Frauenversammlung statt. D?. Finkelstein überbrachte die Grüße des Jüdischen Nationalrates, der das Stimmrecht der Frau als etwas Selbstverständliches betrachtet. Frau Eva S ä l z^ r-begrüßt das Erwachen der jüdischen Frauen zur selbständigen Tätigkeit und fordert detr vollen Einfluß der Frau in der jüdischen Schule und in der Erziehung der Jugend im nat onalen Sinne. Oberleutnant Margulies überbringt die Grüße des Jüdischen Soldatenrates. Dann sprach Frau Anitta Mül IJe r über das Erwachen der jüdischen Seele in der schweren Kriegszeit, welche die jüdische Fran demokratisiert und national zum Judentum zurückgesührt hat. Nachdem Fräulein Schur jüdisch für die Poale Zion, Fräulein Rohatyn für den jüdischen Mädchenverein Moriah, Frau Dr, Orenste in für den Verein jüdischer Hochschülerinnen gesprochen, brachte Frau Patak die Resolution des jüdischen Nationalrates und eine Entrüstungskundgebung anläßlich der neuerlichen Pogroms namens/ der Frauen jüdischer Nation zur. Abstimmung. Die'Bkrsammlrmg der Orthodoxen fand Dienstag, 5. November, im Großen Konzerthau?saale statt. Oberrabbiner Dr. Chajes begrüßt es freudig, daß endlich die.Orthodoxen, welche ja die Mehrzahl der Ostjuden bilden,, sich rat dem Gedanken der Wanderung nach Erez Jsroel aussöhnen, büämpst^die Meinung, di s dürft nicht geschehen, weil der Messias noch nicht gekommen, und erklärt die Ansicht der großen Talmudrabbiner, die nur deswegen ihren Bannfluch auf die Rückkehr einzelner legten, weil diese Haus und Hof, Frau und Kinder schutzlos verließen. Im Augenblick, da die Orthodoxen

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