Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 30 (1913)
- Issue
- 52 (26.12.1913)
- Date
- 1913-12-26
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
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Gelte S44 Dr. Bkrchs WochMfchrist. Nr. W fatorischen Arbeiten und Referaten zugezogen und war ein Hauptnntarbeiter füt den „Pavillon des kleinen Kindes" in der Weltausstellung 1873. Für seine Verdienste aus dem Gebiete der Kleinkludererziehung wur^e er durch das goldene Verdienstkreuz mit der Krone und die große goldene Salvator-Medaille der Stadt Men ausgezeichnet. Die Dohne des Verstorbenen sind Direktor Max Fischer, seit dem Jahre 1896 sein Nachfolger in der Leitung der Kinderbhwahranstalt und des Kindergärtnerinnenkurses, und der Frauenarzt Dr. Isidor Fischer, die beiden Töchter des Verstorbenen sind mit dem Bürgerschullehrer und Ortsschusiat Professor S. Kühner und dem Institutsdirektor Und Handelsakademiefachlehrer Julius Urbach vermählt. * " ' Am 14- Dezember fand unter großer Beteiligung das Leichenbegängnis des Verblichenen statt. In den Anstaltsräumen hat sich in Vertretung des Vorstandes der Kinderbewahranstalt eingefunden: Frau Hofrat Elise Gomperz, Frau Sophie von Bauer, Frau Pauline Kauder. Frau Dr. Paula Landau, Frau Ottilie Rosenthal und Frau Friederike Schütz sowie Reichsratsabgeordneter Hofrat Camill K u r a n d a, ferner der Bethausvorstand der .israelitischen Kinderbewahranstalt unter Führung des Kultusvorstehers S. B r o d. Unter den Anwesenden bemerkte man: den Präsidenten der israeliischen Kustusgemeinde Dr. Alfred Stern, die Kultusvorsteher Dr. Markus Spitzer, Adolf Schramek, Carl Lemberger und S. Steiner, die Bethausvorstände Anton Beck, Rudolf Ko hn und Dr. Löwi, den Vorsteher der Chewra Kadischa S. Simon, Rabbiner Dr. I. M. B ach, 1. Sekretär kais. Rat Dr. Theodor Lieben, Sekretär Dr. Emil Adler, Amtsleiter Wilhelm Freistadt und Rudolf Kraus, Gemeinderat Kodicek, Bezirksvorsteher-dbellv^rtEer - Ernst Klebin-er, die .Ortsschulräte Jvses Fuchs und Guido Fuchs'g el'b, die Professoren M. Kanitz, M Antscherl und Schulrat Dr. W eiß^ die kais. Räte Wilhelm Anuinger, Direktor Max Al hi na, Koloman Prager, Ferdinand Goldste'i'n und Dr. Adolf Broch, Vorstand-Stellvertreter des reichsrötlichen Stenogvaphenbureaus, Oberbibliothekar Dr. M. Holzmann, die Umversitätsprofesßoren Dr. Schmitz -! e r. Dr. H e r z f e I d und Dr. N o b I, die Aerzte Primarius Dr. Z a p p e r t, Direktor Dr. L i n d e n t h a l, Dr. Anton Stertter Dr. I. L. Braun, Dr. G. Schreiber, Dr. M Eisenstädter, Dr. Tennen'b'a'u'm, Dr. Dorer, Dr. Eckstein, Dr. Hitschmann, Dr. H. Klein, Dr. A. Herz selb, die Hof- und Gerichtsadvokaten Dr. Zilsel, Dr. Fried. Dr. Reis, Dr. W. Pola.cz e k, Großindustrieller P o l l a k R. v. R u d i n, Schulrat M!. H usse r l, BlindeninistituLsdirektor kais. Rat S. H e l° ler, Oberrechnungsvat Löwit, die Schuldirektoren A. Ma u t n e r, I. H o lz e r, G. P l'am'er, I. Kap p'lmacher, A- M'a'nd'l, den hochwürdigen Josef Schreiner, den langjährigenn Katecheten des Bilöungskurses, Frau Direktorin Regine Ulmann, Frau Melanie Schü,tz Frau Dr. Bondy, Redakteur Brügel, Herrn Markus B o n d i, Kantor L ö wit u. v. a. Oberkantor Morgenstern trug mit dem Chor in ergreifender Weise die Gesänge vor. Im Namen des Bet- Hausvorstandes der Anstalt, an dessen Spitze Fischer lange Jahre stand, sprach Kultusvorsteher S. Brod tief bewegte Abschiedsworte. Auf dem Zentralfriedhofe hiel Ehrwürden Herr Rabbiner Dr- Max Grunwald die Trauerrede, in welcher er in warm empfundenen Worten das Wirken des Verblichenen schilderte. Im Namen des Ortsschulrates sprach Herr Guido Fuchs ge lb einen Nachruf, erner -sprachen der ehemalige Anstaltszögling Buchdruckereibesitzer Adolf Groß für die vielen Lausende, die;uGer Fischer die erste Erziehung erhalten hatten!,; sowie am: Grabe Frl. G o ld färb im Namen der Kindergärtnerinnen, die von Fischer ausgebildet worden waren. Wie«. (Frau Gabriele Straus.) Freitag den 19. Dezember ist hier Frau Gabriele S t r a ü s, die Mutter des Komponisten Oskar S t r a n s und Schwester des Präsidenten der israelit Kultusgemeinde Dr. Alfred Stern, nach längerem Leiden im 75. Lebensjahre gestorben. Frau Straus hinterläßt noch zwei Töchter, von denen die eine mit demHof- und GerichtSadvokaten Dr. Norbert Klinger, die andere mit dem Arzt Dr. Moritz G o l d d e r g e r verheiratet ist. Der Tod der Frau Gabriele Straus, deren ganzesLeben ihren Kindern und der Wohltätigkeit gewidmet war, wird in weiten Kreisen lebhaftes Mitgefühl hevorrufen. Vom Trauerhause II., Untere Donaustraße 37 aus, fand am 21. d. M., vormittags um 10 Uhr, das Leichenbegängnis statt. Unter den zahlreichen Leidtragenden, die der Dame die letzte Ehre erwiesen, befanden fich die beiden Vizepräsidenten der israelitischen Kultusgemeinde Dr. Gustav Kohn und Hofrat Dr. Rappaport, dann sämtliche Mitglieder des Kultusvorstandes und des Bethausvorstandes, die Vorsteher der Chewra-Kadischa, die beiden Sekretäre kais. Rat Dr. Lieb en und Dr. Adler, der Rektor des israelitisch-theologischen Lehranstalt Dr. Schwarz mit dem Lehrkörper der Anstalt, die Mitglieder des RabbinatSkollegiums, die Obmänner der Tempelvereine, ferner die Schriftsteller Chefredakteur Leopold L i pfchitz, Julius Ster«, Ludwig Karpath, Dr. Joses S. Bloch, und Dr. M. L ö w y. Univerfitätsprofeffor Doktor Herzfeld, Spitaldirektor Dr. Fleischmann, der Direktor W e i s s e vom Deutschen Volkstheater, Frau Regina Bettelheim und Frau Klotilde Benedikt in Vertretung des israelitischen Frauenhort, die Großindustriellen kaiserlicher Rat Paul Lemberger, Kommerzialrat Max Schweiger, kaiserlicher Rat Alexander Engel von Janofi, Religionsinspektor Kanitz. Direktor Planer, rc. re. und die trauernde Familje. Nachdem Mrw. Rabbiner Dr. Max Grunwald der Verblichene« kurze Worte des Gedächtnisses widmete, stimmte Oberkantor Morgenstern mit Chor die Trauergesänge an. Der Sarg wurde dann gehoben und auf donZentralfriedhof gebracht, wo Ehrw. Oberrabbiner Dr. Gü d e m a n n der Verewigten einen ergreifenden Nachruf hielt, worauf die Beisetzung erfolgte. Wie«. (Auszeichnung). Frau Charlotte Frischauer, städtische Lehrerin im II. Wiener Gemeindebezirke und Präsidentin des Frauen-Wohltätigkeitsvereines «Franz Josef- Kinderhort" im II. Bezirk wurde von der niederösterreichischen Statthalterei die vom Kaiser anläßlich seiues 50jährigen Negierungsjtzbiläums geschaffene Ehrenmedaille für 40jährige treue Dienste verliehen. Frau Dr. F r i s ch a u e r, die demnächst iy den Ruhestand treten wird, ist die erste im kommunalen Dienste stehende jüdische Lehrerin in Wien, welcher diese Auszeichnung zuteil wurde. Kaiser Franz Josef I., Huldigungs-Tempel. II., Patzmanitengasse 6. Freitag den 26. d. M., 4 Uhr nachmittags (Erew SchabboS Chanukah) findet im Vereinsbethause eine Fest-Predigt Sr. Ehrwürden deS Herrn Rabbiners Dr. Max Gruuw ald statt. Wie». Samstag den 27. d. M., findet im Leopoldstädter Tempel beim Hauptgottesdienst eine Predigt Sr. Ehrwürden des Herrn Rabbiners Dr. Max Grunwald statt. Wie«. (G a st p r e d i g t.) Herr Rabbiner Dr. Ludwig Lazarus aus Göding wird am Freitag. : den 10. Dezember 1913 beim Abendgottesdienste im Fünfhauser Gemeindetempel. XV., Turnergaffe 33 eine Gafipredigt halten. Wie«. Samstag den 27. Dezember um 9 Uhr vormittags feiert der ReligionSschul-Jufpektor Herr Prof. M. Kauitz im Tempel, I., Seitenstettengaffe 4, die Par-Mizwah seines- SohneS Ludwig. n