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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1912-03-08 · 10 (8.3.1912) · page 14

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
29 (1912)
Issue
10 (8.3.1912)
Date
1912-03-08
Page
– (sequence 14)
Language
German
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Sette 162 Dr. Bkochs WochenschM Nr. 10 Gegensätze, hier ist ein neutraler Boden, auf dem jüdischer Gemeinsinn sich freudig betätigen kann und wo die Wirkung sich unmittelbar offenbart. An unsere „obersten Zehntausend" ergeht hiemit die Einladung, der Toynbee-Halle einmal einen Besuch abzustatten. Hier sind keine Zehnkronen-Sitze im Voraus vergriffen. U.nd die Besucher werden einen reinen und edlen Genuß nach Hause tragen. Philantropus. Literatur. Die Hygiene der Juden im Auscnlusi an die Internationale Hygiene- Ausstellung Dresden 1911, heraus gegeben von Dr. Max Grunwald. Verlag der Historischen Abteilung der Internationalen Hygiene- Ausstellung Dresden 1911. Dresden N., Grossenhainerstrasse 9. Preis 15 Hark. Rabb. Mag. D. Camerini. La sqnilla della libertä Sermone prenunciato il giorno di Chippur del 6672 (2 Ottobre 1911) nel Tempio Israelitico di Parma. (Estratto dalla Eivista II Vesillo Israelitico fascicolo di Novembre 1911) Via Lanfranchi, 22 Torino. Accentstudien lautet der Titel eines grösseren Werkes, welches den Eabbiner von Kanitz, Dr. Heinrich F1 e s c h zun i Verfasser hat und demnächst in zwei Teile zerlegt, der Monat? - schrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentumes und n der Zeitschrift für alttestamentliche Wissenschaft erscheinen wird. F. der Herausgeber der Borajtha di melekhet hamisenkan und anderer wissenschaftlicher Arbeiten blickt auf eine reiche und vielseitige literarische Tätigkeit zurück. Auch vier Eeden und zahlreiche Artikel und Bücberbesp;echungen sind von F. erschienen, der sich aber in der Eegel unter einen Denkmantel verbirgt. Dr. 8. Dr. J. Goldenstem. Afacerea Szakmaiy Na^terile la populatiunea saraeä evree din la§i Doctor Lippe. Starea jgienicä a la^ului un avort Episod din vista unui medic Je^an. 0 scrisoare cätre un advocat din Jasi lasi—Tip. Staierman & Steinfeld str. §tefan cel Mare 37. 1911. Esperanto macht Fortschritte! Man schreibt uns : Die Schul* deputation von Berlin-Schöneberg hat einem Lebrer die Erlaubnis erteilt, Volksschüler in Esperanto zu unterrichten. Auch aus Spanien kommt die Kunde, dass durch königliches Dekret Esperanto in allen Schulen gestattet ist, so dass Esperanto nun bereits in deutschen, englischen, französischen, spanischen und nordamerikanischen Schulen gelehrt wird, ln Deutschland bestehen nun zirka 300 Esperantovereine und zirka 200 Esperantoauskunftsstellen, von denen die des V. D. E. in Leipzig, Dresdnerstr. 45 angewiesen ist, an Interessenten gegen Einsendung der Selbstkosten (20 h in Briefmarken) ein Esperanto-Lehrbuch mit aufklärenden Schriften portofrei zu versenden. Von Interesse ist schliesslich noch, dass bereits in neun deutschen Städten Polizeibeamte in Esperanto ausgebildet sind. Dr. W. S t e 1 z n e r. Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden. Herausgegeben vom Bureau für Statistik der Juden. Berlin C 2, An der Spandauerbrücke 15.; Begründet von Dr. Arthur Euppin. Eedigiert von Dr. Bruno Blau. 8. Jahrgang, Heft Nr. 1. Januar 1912. Inhalt: I. Abhandlungen. I. Max Grünfeldt, Wismar: Die Juden in Mecklenburg- Schwerin von 1810—1910. — 2. Dr. oec. publ. Jakob Segall, Berlin: Stand der jüdischen Bevölkerung in Deutschland auf Grund der Volkszählung vom 1. Dezember 1910 (II. Bayern). — U. Statistisches Archiv. Selbstmorde in Preußen i. J. 1909 nach der Konfession. — Städte in Bayern i. J. 1910 mit mehr als 500 Juden. — Zahl der Juden in Württemberg 1910. — Konfession der Schüler in den höheren Lehranstalten in Baden in den Jahren 1900—1910. — Zahl der Juden im Großherzogtum Baden 1910. — Die Verteilung der Konfessionen im Großherzogtum Hessen nach dem Ergebnis der Volkszählung vom Dezember 1910. — Bevölkerungsbewegung in Eumänien 1909—1910 mit Rückblick bis 1871. „Jung-Juda“. Illustrierte Zeitschrift für unsere Jugend. XIII. Jahrgang Nr. 5. Pragden 1. März 1912 (12. Adar 5672). Inhalt: M. A. Klausner: Höre Israel. — Ben Jehuda. — Oberrabbiner Dr. Nathan Ehrenfeld. — H. Rosenbaum: Peters Geschichten. — Berthold Auerbach. — Josef Hart: Die Zwillinge. — Der Hofmeister und sein Zögling. — Bildad, der reisende Heilkünster. (Schluß.) — Verschiedenes. — Uebersetzungsaufgabe und Eätsel. — Redaktion und Administration: Prag, 11., Stephansgasse 629. KriefKasten. Adelsforschnng Die Kontroverse über die Frage, ob der jüngst verstorbene österreichisch-ungarische Minister des Aeußeren Graf Äehrenthal jüdischer Abstammung sei, wird in den österreichischen und ungarischen Blättern noch immer fortgesetzt. Die Einen halten an seiner jüdischen Abstammung fest, die Anderen hegen darüber Zweifel. Nun wird als Beweis für die jüdische Abstammung des Grafen Äehrenthal die folgende, angeblich von einer dem Wiener Hofe nahestehenden Persönlichkeit herrührende Aeußerung angeführt: Die Tätigkeit eines österreichisch-ungarischen Ministers des Aeußeren wird seit jeher immer durch die Verleihung des „Goldenen Vlieses" gekrönt. Graf Kalnoky, Graf Goluchowski. Julius Andrassy, sie alle erhielten die höchste Auszeichnung, nur Graf Äehrenthal erhielt sie nicht, obwohl er durch die Annexion Bosniens und der Herzegowina eine große Tat vollbracht hatte und das Vertrauen des Kaisers in vollstem Maße besaß. Er erhielt nur die Brillanten zum Großkreuz des Stefansordens, denn das goldene Vlies erhalten nur solche in hohem Staatsdienste stehende oder gestandene Aristokraten, deren Ahnen durchwegs katholisch waren. A. A. Wien. Das von Ihnen genannte palästinensische Hospital ist uns nicht bekannt. Der uns übersandte gedruckte Aufruf zur Spendensammlung ist wenig vertrauenerweckend und es wird daher sich empfehlen, vorsichtig zu sein. Wenn Sre für Palästina etwas tun wollen, gibt es dort so viele altbewährte und auch neuere sich bewährende Erziehungs- oder Krankenanstalten, daß es nicht notwendig ist, auf dem ersten besten gedruckten Bettelbrief, mit denen, wie es scheint, Oesterreich überschwemmt wird, hereinzufallen. Externist M. L. Wenden Sie sich an das Schulamt, I., Seitenstettengasse 2. Glaubensgenosse. Ein israelitisches Wöchnerinnenheim existiert derzeit in Wien nicht. _ Notizen. Jüdische Bühne. Direktion: M. Siegler. „Hotel Stefanie" 11., Tavorstratze 12. Freitag den 8., Samstag den 9., Sonntag den 10. und Montag den 11. März „Vor 400 Jahre", Operette von I. Lateiner. Sonntag Nachmittag Uhr „Kidusch Haschem" von I. Lateiner. Dienstag den 12. März Benefize des Herrn und Frau KaUsch. „Al Naharojs Buwel", Operette von I. Lateiner. Mittwoch den 13.März „Joim Hachipe" von I. Lateiner. Donnerstag den 14. März „Chanale" von Sigm. Feinmann. ' Wiener Bank-Verein., Die zweiundvierzigsfce ordentliche General-Versammlung findet am 4. April 1912, um 11 Uhr vormittags, in Wien, 1., Herrengasse 8, statt. Verhandlungs-Gegenstände: 1. Jahresbericht des Administrationsrates. 2. Bericht der Zensoren über den Rechnungsabschluß pro 1911 und Beschlußfassung über denselben. 3. Beschlußfassung über die Verwendung des Reinerträgnisses des Jahres 1911 (§ 59, lit. c der Statuten). 4. Antrag auf Aenderung der §§ 9, 14, 15 und 59 der Statuten. 5. Wahlen in den Administrationsrat. 6. Wahlen in das Zensoren-Kollegium und den Aufsichtsrat für die Filialen. Nach § 47 der Statuten sind zur Stimmführung in der General-Versammlung nur jene Aktionäre berechtigt, welche seit wenigstens 14 Tagen vor dem Zusammentreten derselben mindestens fünfundzwanzig Aktien nebst Coupons bei der Gesellschaftskasse oder den sonst hierzu vom Administrationsrate bestimmten Stellen erlegt haben. Je fünfundzwanzig Aktien geben das Recht auf eine Stimme (§ 48 der Statuten). Die stimmberechtigten Herren Aktionäre werden daher eingeladen, ihre Aktien samt Coupons bis spätestens 21. März d. J. in Wien bei der Liquidatur des Wiener Bank- Verein (1., Herrengasse.1 8), in Agram, Aussig a/E., Bielitz- Biala, Bozen, Brünn, Budapest, Budweis, Czernowitz, Friiedek-Mistek, Graz, Innsbruck, Jägerndorf, Karlsbad, Klagenfurt, Konstantinopel, Krakau, Lemberg, Marienbad, Meran, Oesterr.-Nowosielitza, Pardubitz, Pilsen, Prag, Proßnitz, Przemysl, Salzburg, St. Pölten, Smyrna, Tarnow, Teplitz, Tescken, Villach, Wr.-Neustadt und Zwittau bei den Zweigniederlassungen des Wiener Bank-Verein, in Triest bei der Banca Commerciale Triestina, in Berlin bei der Deutschen Bank und der Dresdner Bank, in Dresden bei der Dresdner Bank und der Deutschen Bank, Filiale Dresden, in Frankfurt a/M. bei der Deutschen Vereinsbank, der Deutschen Bank, Filiale Frankfurt a/M. und der Dresdner Bank in Frankfurt a/M., in Stuttgart bei der Württembergischen Vereinsbank, in München bei der Deutschen Bank, Filiale München und der Dresdner Bank, Filiale. München, in Zürich bei der Schweiz. Kreditanstalt und beim Schweiz. Bankverein, in Genf bei der Societe de Credit Suisse und beim Schweiz. Bank-Verein, in Basel bei der Schweiz. Kreditanstalt, beim Schweiz. Bankverein und bei der Basler Handelsbank zu deponieren. Die. Aktien sind,, von arithmetisch geordneten und vom Einreicher eigenhändig Unterzeichneten Konsignationen (und zwar bei der Liquidatur in Wien in zwei, bei den sonstigen Deponierungsstellen in drei. Exemplaren) begleitet, einzureichen. Ein Exemplar der Konsignationen. erhält der Deponent mit der Empfangsbestätigung versehen zurück und gleich-

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