Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 29 (1912)
- Issue
- 10 (8.3.1912)
- Date
- 1912-03-08
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/3020846-3021981-3021992--20973-3046041- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
9tr. 1Ü Dr. mm» WochEM Sette 168 zeitig wird gemäß § 55 der Statuten die Legitimationskarte für die Teilnahme an der General-Versammlung erfolgt, welche auf den Namen de!s Deponenten lautet und nur für die bezeichnet© Person oder deren gehörig legitimierten Bevollmächtigten Geltung hat. Wien, den 4. März 1912. Wiener Bank-Verein. Kais. Kön. privilegierte Oesterreichische Länderbank. Die einunddreißigste ordentl. General-Versammlung der Aktionäre der Kais. Kön. privilegierten Oesterreichischen Länderbank findet Mittwoch den 10. April d. J., 6 Uhr abends, im Anstaltsgebäude (1., Hohenstaufengasse Nr. 3 j statt. 1 >.! { i Gegenstände der Verhandlung sind: 1. Bericht des Gouverneurs über das abgelaufene Geschäftsjahr; 2. Bericht der Zensoren über die 'Gefechäftsgebarung im Jahre 1911; 3. Beschlußfassung über die Verwendung des Reingewinnes des Jahres 1911; 4. Beschlußfassung über die Erhöhung des Aktienkapitals um 30 Millionen Kronen; 5. Statutenänderungen (§§ 10 und 48); 6. Wahlen in den Verwaltungsrat (§§ 22, 23 und 25;); 7. Wahl der Zensoren und deren Ersatzmänner für das Jahr 1912 (§ 39), sowie Wertbestimmung der Anwesenheitsmarken für dieselben (§ 42). Die stimmberechtigten Aktionäre (§§ 43,44), welche an der General-Versammlung teilzunehmen wünschen, werden hiermit eingeladen, ihre Aktien spätestens am 27. März d. J. zu deponieren, und zwar: in Wien bei der Kais. Köng. privilegierten Oesterreichischen Länderbank; in Baden, Bozen, Graz, Innsbruck, Linz, Pilsen, Prag, Reichenberg, Salzburg bei den Filialen,' respektive Exposituren der Kais. Kön. privilegierten Oesterreichischen Länderbank; in Berlin bei der Deutschen Bank sowie deren Filialen und bei der Dresdner Bank; in Frankfurt a. M. bei der Deutschen Bank, Filiale Frankfurt, bei der Deutschen Effekten- und Wechsel-Bank, bei der Deutschen Vereinsbank, bei der Dresdner Bank in Frankfurt a. M.; in Stuttgart bei der Württembergischen Vereinsbank; in London bei der Kais. Kön. privilegierten Oesterreichischen Länderbank, E. 0. 9 Bishopsgate; in Paris bei der Banque Imp. Roy. Privilegien des Pays Autrichiens, Succursale de Paris, 12, rue du ,4. Septembre und Societe Generale pour favoriser le developpeiment du Commerce et de 1’ Industrie en France, 54 rue de Provence; in Lyon bei der Societe Lyohnaise de Depots de*s Comptes- Courants et de Credit Industriel. Knadmachnag. Die achtundvierzigste ordentliche Generalversammlung der Aktionäre der Angle-Oesterreichischen Bank findet am 2. April 1912 um ß1/2 Uhr abends im Kassensaale der Anglo- Oesterreichischen Bank (i. Strauchgasse 1) statt. Gegenstände der Verhandlung: 1. Jahresbericht des Generalrates; 2. Bericht der Zensoren über den Rechnungsabschluß des Jahres 1911 und Beschlußfassung hierüber; 3. Beschlußfassung über die Verwendung des Reingewinnes pro 1911; 4. Bestätigung der Kooptation von Mitgliedern des Generalrates und Wahl von zwei Mitgliedern infolge Ablaufes der Funktionsdauer. Laut Artikel 30 'der Statuten berechtigen 25 Aktien zu einer Stimme. Die stimmberechtigten Herren Aktionäre werden eingeladen, ihre Aktien samt den nicht fälligen Coupons bis inkl. 26. März d. J. in Wien bei der Liquidator der Anglo- Oesterreichischen Bank; in London bei der Anglo-Austrian Bank; in Aussig, Bodenbach, Brünn, Brüx, Budapest, Czernowitz, Eger, Falkenau, Graz, Innsbruck, Korneuburg, Linz, Lobositz, Marburg, Pardubitz, Pirano, Prag, Prossnitz, Saaz, St. Pölten, Teplitz, letschen, Trautenau, Triest, Wels und Znaim bei den Filialen der Anglo-Oesterreichischen Bank in Pilsen bei der Bank-Kommanditgesellschaft Hofmann u. Kottlarzig zu deponieren. Laut Artikel 27 der Statuten können Vollmachten nur an stimmberechtigte Aktionäre erteilt werden. Wien, 1. März 1912. Der Generalrat. Israelitische Kultusgemeinde Wien. Es wird die Aufmerksamkeit der Interessenten darauf gelenkt, dass in Nr. 48 der „Wiener Zeitung“ vom 29. Februar 1912 zwei Dr. med. Gabriel Porges’sche Homeopathen-Stipendien für jüdische Studierende, bezw. Doktoren der Medizin im Betrage von je K 850 mit dem Bewerbnngstermine bis 31. März d. J. und in Nr. 49 der „Wiener Zeitung“ vom 1. März 1912 von der Kultusgemeinde Czernowitz ein Löw-Friedfertig’sohes Stipendium für Rabbinatskandidaten im Betrage von K 200 mit einem Bewerbungstermine bis 29. März d. J. verlautbart werden. Wien, 5. März 1912. Kundmachung. In der Versorgungsanstalt der israelitischen Knlfusgemeinde Wien, IX., Seegasse 9, ist an einen armen oder gebrechlichen, den im Organisationsstatute dieser Anstalt festgesetzten Bestimmungen entsprechenden Verwandten des am 18. Oktober 1907 in Wien verstorbenen Herrn Donat Tauszig ein Freiplatz, eventuell an Stelle dieses Freiplatzes ein Jahresbeitrag per K. 320.— bis auf Weiteres zu verleihen. Als Verwandte des Herrn Donat Tauszig sind in Hinsicht auf diesen Freiplatz diejenigen Personen anzusehen, welche nicht über den sechsten Grad hinaus mit dem genannten Erblasser verwandt sind. Bewerber um diesen Freiplatz, beziehungsweise um den ausgeschriebenen Jahresbeitrag haben ihre mit den erforderlichen Beilagen belegten Gesuche bis 15. März 1912 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I.. Seitenstettengasse 4, II. Stock, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Sachdienliche Auskünfte werden im Stiftungsamte der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 2, II. Stock, während der Amtsstunden erteilt. Wi™, «>- Jännet 19ia- Der Voretaed der Israel. Kultusgemeinde Wien. Konkurs. Bei der israelitischen Kultusgemeinde in Prag ist die Stelle eines Schächters (Schocket) zu besetzen. Diese Stelle wird vorläufig auf ein Jahr provisorisch verliehen und erfolgt die definitive Ernennung nach zufriedenstellender Tätigkeit während des Provisoriums. Gehalt nach Hebereinkommen. Die Gesuche belegt mit den Nachweisen der Befähigung des Petenten durch Zeugnisse hervorragender konservativer Rabbiner, des Wohlverhaltens, des Alters, der Zuständigkeit und der Familienverhältnisse und mit Angabe der Gehaltsansprüche sind bis Ende März 1912 bei der israelitischen Kultusgemeinde-Repräsentanz einzubringen. Prag, den 25. Februar 1912. Isr. Kultusgemeinde-Repräsentanz. (Nachdruck wird nicht honoriert!) Kundmachung. Vom Rabbinate der israei. Kultusgemeinde Wien wird Herrn Adolf Schmidt, XXI., Kaiserin Elisabethstrasse Nr. 19 anf Wunsch hiermit bestätigt, dass dessen Mazzes-Iläclterei, die seit vielen Jahren unter Aufsicht des Rabbinates steht, auch hener die einzige in Wien und Umgebung ist, welche unter Aufsicht des Betriebe steht. ' Herr Adolf Schmidl hat durch strikteste Befolgung aller zur strengsten Wahrung des getroffenen Anordnungen sich die vollste Zufriedenheit des Rabbinates erworben. Das Rabbinat nimmt gerne Gelegenheit, diese ausgezeichnete Bäckerei bestens zn empfehlen. Das Rabbinat der Israel. Kultusgemeinde Wien. Die mustergiltigen Einrichtungen der seit 37 Jahren bestehenden Mazzes-Bäckerei, XXI., Kaiserin Elisabethstraase Nr. 18, ermöglichen die Durchführung auch der rigorosesten, an die Mazzes-Bereitung zn stellenden rituellen und hygienischen Anforderungen. Mazzes-Bäckerei Adolf Schmidl, XXI., Kaiserin Elisabethstr. 19. Verkaufslokale: II.» Stefaniestrasse 12 und II., Grosse Schiffgasse 7. Verein der SabtatMrennde „Sdmnre Schabbos“, Wien, II., Kleine Schilfgasse 10. 1541 Bnreanstnnden: 8-9 Uhr vormittags und 8—9 Uhr abends. Offene Stellen: Perfekter Buchhalter (deutsch, ungarisch und slovakisch nach Ungarn), Tüchtige Strazzistin, Strazzistin (Anfängerin), Kommis ans der Mannfakturbranche (jüngere Kraft), Praktikanten aller Branchen. Bewerber: Kontoristen, Buchhalter, Verkäufer ans der Wirkwaren- und Galanteriebranche, Praktikanten verschiedener Branchen, Goldarbeiterlehrling, Hilfsarbeiter, Ratenkassiere und Agenten.