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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1910-06-24 · 25 (24.6.1910) · page 15

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
27 (1910)
Issue
25 (24.6.1910)
Date
1910-06-24
Page
– (sequence 15)
Language
German
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Dr. Blochs Wochenschrift. Rr. 25 M. Epstein, Poesien des Alten Testamentes im deutsche n G ewande. Leipzig-Möckern 1909. Dreßlers Verlag für moderne Literatur. Ein neuer Versuch, die Bibel umzudichten, dem weitere desselben Verfassers folgen sollen. x. A. Fr. Fuchs, Briefe an de nFeldmarschall Rai mund Grafen Montecnccoli. Wien und Leipzig, 1910, C. W. S t e r n. K. 10.80. Dieser II. Band der „Veröffentlichungen der Gesellschaft für neuere Geschichte Oesterreichs" bietet in den vorliegenden Briefen willkommene Beiträge zur Geschichte des nordischen Krieges in den Jahren 1669 bis 1660. insbesondere eine Ergänzung zu Pribrams Lisola, dessen Methode auch für den Verfaffer maßgebend war. Es fällt aw8 diesen Briefen ein neues Licht auf die Expedition nach Pommern, deren Plan Montecnccoli ausgearbeitet hatte. (Merkwürdig ist der Name des Lübeckffchen Gesandten L e v i Klaus Moltich.) S. S. L. Gordon «. I. Garsowski, 1.) H a - k e r i a we-hakethiba. Mit einer Anleitung für den Lehrer. 1897. 2.) I. Bergmann, lat schacharuth. Verlag „Tuschijah", Warschau. Der ausgezeichnete Verlag reiht seinen früheren Ausgaben von Anleitungen zur Erlernung des Hebräischen nach der Berlitz-Methode in dem erstgenannten Werk einen sehr leicht zu handhabenden und mit Geschick verfaßten illustrierten Lehrfaden an. Das zweite Buch enthält eine gleichfalls illustrierte hebräische Chrestomathie für Kinder. Unsere Pädagogen sollten der Frage näher treten, ob durch diese Methode, die Kleinen in das Hebräische einzuführen, nicht das erreicht werden könnte, was jetzt auf allen möglichen Wegen, aber meist vergebens, erstrebt wird, dem Kinde Lust an diesem Unterrichte einzuflößen. ' A. I. F Cooper, Lederstrumpferzählungen in der ursprünglichen Form. Bd. II. Der letzte Mohikaner. Bd. III. Der Pfadfinder. Paul Cassi: rer's Verlag, Berlin,.W. 10. Preis elegant gebunden M. 3 80. Diese'beiden Bände halten, ja übertreffen fast, was der erste versprochen hat. Nur die glückliche Vereinigung erster Kräfte in Uebersetzung, Illustration, Gesamtausstattung, nur der wohlangelegte Plan eines opferwilligen Verlages, der hier einem wirklichen Volksbuch zur alten, nicht durch eigene Schuld ein wenig verblaßten Ehre verhelfen will, konnte ein Werk ins Leben rufen, das den Alten heute ganz neues Jntereffe an Geschichten abgewinnt, die sie als Kinder, fteilich mit ganz anderen Augen gelesen und ihren eigenen Kindern Nicht..piehr -gut7zumuten mochten. Das Buch wurde eben durch den literarischen ZwischenuNd Trödelhandel so herabgkwürdigt, daß der Wein darin sich schier zu Effig verwandelte. In schmuckem Gewände wieder erstanden, wird es aber, zumal bei dem bescheidenen Preise, von Neuem seine alte Zug- und Zauberkraft bewähren. M. Ullstein-Bücher. Unter diesem Sammeltitel leistet die bekannte Verlagsfirma U l l st e i n u. Co., Berlin, zum Preise von 1 Mark für den Band.in handlichen und dabei gut ausgestatteten Ausgaben die besten Romane unserer hervorragendsten, zeitgenössischen Schriftsteller. Vollgewichtige und vielverheißende Erstlinge dieses in einer Zeit des Lesezirkels mit all seinen Schattenseiten doppelt verdienstvollen Unternehmens sind die bisherigen Proben: Clara Viebig, Dilettanten des Lebens: G. v. O m p t e d a, Maria da Caza; R S t r e tz. Arme Thea; Heinz Tovote, Frau Agra. Besser konnte der Reigen nicht eröffnet werden. Besonders gefesselt und zur .Bewunderung ergriffen hat uns die Arme Thea, mit das Beste, was uns der Moderne Roman überhaupt geboten hat. L. ' " Neue Bücher. Mitteilungen zur jüdischen Völkerkunde. Herausgegeben von Dr. Max Grunwald. 13. Jahrgang. 3. Heft. Wien 1910. I n h a l t: Dr. M. Grunwald, Das Joseffpiel. S. W e i s s e nberg — M. Grunwald, Josef und seine Brüder. I. W e l l e s?, Volksmedizinisches aus dem jüdischen Mittelalter. B. W a ck st e i n, Julibris. N. Weld ler. Kinderreime aus Galizien. — Bücherschau. — Berichtigungen von I. Lö w und W. B acher. — Beilage: M. G rün W ald, Die Familie Arnstein. — Alle Sendungen werden erbeten an den Herausgeber, Wien, XV., Mariahilfersträße 167. Palästina. Monatsschrift für die Erschließung Palästinas. Wien IX. VII. Jahrgang 1910, Nr: 6 und 7, Ausgabe B. Inhalt: A. B. Wie n: Eitte Siedlungsgenoffenschaft in Palästina. — Herzlwald. Dr. Aron Sandler, Bre-slau-: Zeugen Wider Palästina.— Davis Tritsch, Berlin: Jüdische Frauenarbeit für Palästina I. — Colonel Conher. — Die Anglo Company. — Deutsche Palästinabank.— Banque de Falestine. — Eine Gesellschaft für Palästinaforschung. — „Esra". Reisebetrachtungen und Informationen aus Palästina I. Von Dr. Al. Hausmann, Lemberg. -Mitteilungen des Jnformationsbureaus. Studienreise nach Palästina. Kurze Nächrichtenschäu. Freie Stellen. ■— ®ie Nationalitätenproblem e d er * Ge gen wart» Eine staatsrechtlich-politische Studie: Druck von ch na kenburg, Rig a 1910. Sette 4SI Der Roman „Jünglingsjahre" von Hermann Blumenthal, den die „Oesterreichische Wochenschrift" veröffentlicht hat, erscheint soeben in Buchform im „Jüdischen Verlag", G. m. b. H., Köln a. Rhein. Oft und West. Illustrierte Monatsschrift für modernes Judentum. Herausgegeben von Leo Winz. Verlag Ost und West. Berlin, S. 42, Wafferthorfiraße 50. Organ der Deutschen Konferenzgemeinschaft der „Alliance Jsraelite Universelle. Heft Nr. 6. X. Jahrgang. Juni 1910. Inhalt: M. A. Klausner: Der Tag der Emanzipation. M. Rapsilber: Leffer Ury (mit neun Illustrationen). A. H e b r ä u s: Die spaniolischen Juden. S. G. F r u g: Die Legende von König Salomo und den drei Schachspielern. Dr. Emanuel L a s k e r: Schach. Dr. Alexander Stein, Ehrenrabbiner von Worms. (Mit Porträt.) Leo Scheinhaus: Vor 70Jahren. Gustav Josephthal (mitPotträt). Jakob K r a u s z: Die jüngsten Wiener Gemeinderatswahlen. — Mitteilungen aus dem deutschen Bureau der „Alliance Jsraelite Universelle" : Das fünfzigjähttge Bestehen der Alliance. Die Alliance-Expedition nach dem Jemen. Die Jsraeltteu in Rumänien. Die Israeliten in Persien. Die Israeliten in Marokko. — Notizen. — Inserate. Dr» Daniel Sanders. Handwörterbuch der deutschen Sprache. Neu bearbeitet, ergänzt und vermehrt von Dr. I. Ernst Wülfing. Achte Auflage, erste der Neubearbeitung. Lieferung 7, Kr. 1.20. Verlag von Otto Wigand, m. b. H., Leipzig, 1910. Philipp Spatz, Redakteur. Hilfsbuch für Zeitungsleser. Erläuterung der in Zeitungen häufig wiederkehrenden Fremdwörter und Ausdrücke, welche insbesondere die Politik, die Technik, den Sport und die Kunst betreffen. Verlag Motttz P e r l e s, k. u. k. Hofbuchhändler, Wien, I., Seilergaffe 4. 1910. Max Speier. Daheim und Draußen. Ein Geschichtenbüchlein, Guggenheim-Bibliothek III. und IV. (Jüdische Volksbücherei Band 6 und 7.) Jüdischer Volksschriftenverlag, G. m. b. H., Frankfurt am Main. Freiherr v. Reitzenstein. „Liebe und Ehe in Ostafien und bei den Kulturvölkern Alt- Amerikas. (Stuttgart. Franckh'sche Verlagsbuchhandlung M. 1.—.) Adolf Heinrich Lauda«. Ein neues Licht. Verlag von R. Löwit, Wien, I., 1910. Kriefkasterr« L. S. in Brzesko. Die Angabe „Berlin" genügt vollkommen. Alter Abonnent. I. Das neue ungarische Parlament zählt in stiner Mitte 18 Juden, von denen 13 der Regierungspartei, einer der Justh-Partei, 2 der Koffuth-Partei und 2 der demokratischen Fraktion angehören. II. Se. Majestät der Kaiser hat in Sarajewo "sowohl den sephardischeu, als auch den österreichisch-ungarischen israelitischen Tempel besucht. III. Daß in der althebräischen Bevölkerung es auch Schwarzhaarige gegeben hat, ist zweifellos, allein neben diesen bat es auch Blondköpfe gegeben. Dcr Ausdruck „Locken wie Purpur" kann nur auf die Farbe nicht auf „die Form der Frisur" Bezug haben. „Atter Abonnent." Die Widerlegung des Werkes wird in einer eigenen Schrift erfolgen. H. F. Sie find falsch unterrichtet. Der berühmte Botaniker ist jüdischer Abstammung. M. St. in Budapest, Franzensring. Wir müssen dankend ablehnen. „Gelübde". Von einem unerträglich gewordenen Gelübde, welches man außerstande ist, zu erfüllen, kann man frei werden; a) Wenn man vor drei unbescholtenen Laien die Erklärung abgibt, daß man aufrichtig bereut, ein solches Gelübde geleistet zu haben» worauf dann die drei Personen die Entbindungsformel sprechen. d) Wenn man vor einem Rabbiner die Reue über das Gelübde zur Aeußerung bringt und dieser dann die Auflösungsform ausspricht. e) Wenn eine Frau ein solches Gelübde abgelegt, kann der Gatte es auflösen. Derart find die Bestimmungen, über welche keinerlei Kontroversen möglich find.

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