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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1904-08-19 · 34 (19.8.1904) · page 4

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
21 (1904)
Issue
34 (19.8.1904)
Date
1904-08-19
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Seite 544 Dr. Llocb's MlocvenscbrLkl. «r. 34 so gut davonkommen wie früher. Die Zeiten sind andere geworden, das jüdische Volk ist erwacht. Es wird ihnen bald klar machen, in welchen Kampf sie ihr Uebermut und ihre Dummheit verwickelt hat." „Unsere Frommen aber werden sich bald überzeugen, wer den Juden und der Thora mehr schadet, die Herren Breuer und Komplizen oder die wahrhaft edlen, selbstlosen Männer, die in aufrichtiger Frömmigkeit an unserer Thora festhalten und dabei für die Zukunft unserer Verheißungen arbeiten wollen." „Sie mögen ruhig sein. Es wird sich nicht um einen Kulturkampf handeln, wie sich die frechfrommen Verleumder unserer Ziele einbilden, sondern einfach um die Unschädlichmachung giftiger Hasser. Unsere Verleumder aber mögen gewarnt sein. Wir werden chrer denken, wie wir Amaleks denken müssen." So weit das Organ des zionistischen Aktionskomitees! * * * In der „Hazefirah" widmet der Herausgeber dem orthodoxen Judentum Ungarns ein besonderes Feuilleton, welchem wir folgende Stellen entnehmen: pop pV»''"©» 1NPKD („Elien Magyar“.) . o&m nobn 0*331 aer ’2 . iro^ px nur b:z„ . px33iX2 — rfo» esie w» ab Bbtya *]X ee eipie ’2i . px33ixa j” -e* ’2 »rpee eron CTX331X "v-nnsv '2 . 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('2 ,T-0') :7>182L H 1VX Tins DK '3 HDD i6l b'HD *6 „Nicht durch Heeresmacht, nicht durch Gewalt, sondern durch meinen Geist spricht der Ewige der Heerschaaren, (wird es geschehen.)" In diesen Worten ist schon der Zweck unseres Aufrufsausgedrückt. Wir wollen ein Unternehmen gründen das, nichts Gerin geres will, als von nun an jeder Hungersnot im heiligen Lande Vorbeugen. Wir wollen unseren armen, dürftigen, aber arbeitsamen Brüdern und Schwestern daselbst eine menschenwürdige, frohe Existenzgründen, die sie bis jetzt nicht besitzen — kurz wir wollen ihnen Eigentum zukommen lassen, daß sie zu solchen Notschreien, wie wir sie wiederholt gehört, nicht mehr ihre Zuflucht nehmen müssen. Dies, glauben wir mit Zuversicht, ist nur durch Kolonisation von Palästina möglich und auch der Hauptzweck obengenannten Vereines. Sein zweiter Grund wird darin bestehen, um Ihnen endlich Gelegenheit zu bieten, zum Vollzüge einer der höchsten rmat» nämlich der x Die»' mara worüber es unzählige Belegstellen in der schriftlichen und mündlichen Thora gibt. Sein dritter Zweck soll der sein, um uns der Erfüllung unserer heißen Bitten näher zu bringen, die wir doch drei- bis viermal täglich aussprechen: im 86hemoneh Esreh, im Tischgebet und bei jeder Gelegenheit, nämlich der um Erlösung, d. h. Rückkehr nach Jerusalem und Palästina; wir folgen dabei dem Ruf des göttlichen Wortes „Kehret zu mir zurück, so will ich zu Euch zurückkehren!" Der Realisierung dieses einzigen Unternehmens stehen allerdings sehr zahlreiche, aber nur persönliche, keine sachlichen Bedenken im Wege; denn sowohl vom Standpunkte der Nationalität, Humanität und Gesetzestreue aus, als auch vom politischen, sozialen und finanziellen ist es ein sehr berechtigtes. Eine jede einzelne schon von diesen Erwägungen fordert uns gebieterisch dazu auf. Wir wollen hier nur auf die religiösen Bedenken näher eingehen, alle übrigen sind schon zur Genüge in der Druckschrift FS NV'-N widerlegt. Die religiösen Einwendungen gipfeln vor Allem in den Befürchtungen, es könne von den Landbebauern Sabbath, Schmittah, Orlah, Klajim re. re. nicht gesetzmäßig befolgt werden; wozu wir nicht die Hand bieten dürften, da wir doch ni D'Dip n6 sind. Diese und andere dergleichen Einwendungen sind an sich sehr löblich, denn sie bezeugen, daß die, welche sie erheben, H “cp hv n'T'n sind, allein sie können keinen Anspruch auf Beachtung machen, in Bezug auf das Unternehmen selbst, und zwar aus folgenden Gründen: 1. Wird der Verein durch seine Aufsichts-Organe, wozu natürlich nur rechtschaffene, bewährte Männer gewählt werden müssen, hinreichende Garantie bieten können und selbst besitzen, daß jene Gesetze und Gebote strenge beobachtet werden bei Vermeidung der Exmission der Kolonisten. 2. Wagen wir die Bemerkung, daß diese religiösen Befürch- -tungen ein beleidigendes Mißtrauen gegen die Gewissenhaftigkeit unserer Brüder im heiligen Lande involviert. Denn wir halten sie dadurch für so undankbar, daß sie für die glückliche, nahezu sorgenfteie Existenz, die wir ihnen schaffen, nicht einmal Gottes Gebote halten werden. Das ist doch gewiß nicht anzunehmen! Ueberdies haben wir ja auch die Versicherung in unserer Thora: mni6 ttw Dcb-rsi “idd^-tik -pnbx h b>ai :*Fn prab “pss bDcrpcb-bDD -prfcs p-dk ci b ll'-QN)

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