Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2535 (14.3.1926)
- Date
- 1926-03-14
- Page
- Seite 13 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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Stets waren cs lediglich die Staotebürger, die in Eifenstadt, in Preßbnvg und in Wien gegen die Inden aus Gefchäftsneib hei den Herrschern hetzten. In Eisenstabt wohnten die Juden, soweit sich ans oocha-ndenen geschichtlichen Quellen ersehen läßt, vom 14. Jahrhundert bis Mitte des 17. Jahrhunderts ivehl in einem gesonderten Mertel, aber int Weichbild der Freistadt Eisenstadt und unter kläglichen Verhältnissen. Als aber Eisenstadt neben anderen Teilen WestNNgarns zu Begiün des 16. Jahrhunderts für 156 Jahre von Ungarn an Ocsterveich verpfändet wurde, und die österreichischen Kaiser das Gebiet wieder an Pfandherten weiter Verpfändeten (Beith von Fürst und die Freiherr»» von Weißpriach), da entstanden den Juden an diesen Pfandherren Schützer, da diese -erhaben Mer die Kleinlichkeit und Schelsücht der Bürgerschaft waren, .jumai sie an ihnen, den Zinspflichtigen, auch eine beträchtliche Einnahmsquelle hatten. In ihre Fußstapsen traten die Eßtechazys, die mit noch größerer Liberalität — man muß das auch heute mach dankbar anerkennen — sich der Juden annahmen. Wir sind noch nicht so iveit wog von der Zeit, in der wir noch Schutzstiden waren, und unsere Häuser haben wir erst vor etwa 26 Jahren von» fürstlichen Grundzins los-gMrrft. Die in Nikolsburg im Exil Lebenden traten in Verbindung mit dem Fürsten Eßtechazy, unter dessen Schutz sie sich begäbe»», und wanderten nach Eisenstadt aus, geführi von einem geistlichen Oberhaupt, Hirz Kamen, der ihr Führer und Mittelpunkt schon in Nikolsburg war, und einigen anderen großen Wienern, die, erfahren iltt der Verwaltung eines Gemeinwesens, die Niederlassung in Eiseustadt organisierten. Die Pviv!ileg>ien, die Fürst Eßtechcvzy ihnen 1676 gewährte, wnrdecr Wohl 1660 neuerlich bestätigt. Sie sind von Dr. B. Wachstoin 'im Kveiiten Band der „Eisenstädter Forschungen", „Urkunden und Akten zur Geschichte der Inden (in Eisenstadt und den Men Gemeinden" abgedruckt; leider konnten dort die ersten drei Punkte nicht gebracht werden. Wir sind heute i>n der glücklichen Lage, das nachzntragen und öcu Beginn dieser Urkunde hier abjudrucken?) „Wir Paulus von Gottes Gnaden des heiligen römischen Reiches Fürst Eßtechazy v. Galanta Palatin d. Löblichen Königreiches Ungarn und Richter der Ritter des goldenen Fließes, Erbgraf zu Jorchtenstein, der Herrschaft Eisenstadt, LanAfeo, Lackeribach, Kreuz, Köbersdorf, Kittsee und Kapuvär, Herr der Herrschaft Schwarzenbach und Forchtenstem, Oberster niib Erbherr der Gränzsestungen u. Herrschaft Czobayy aru Plattensee, Obergespaitn der hochlöblichen adeligen Gespannschaft Ocdenburg, Pcst Pillisch und Salbt, des römischen Kaiser auch zu»n Hui»gavie>t und Boheiin gekrönten römischen Majestät wirtlicher geheimer Rat, n. Kämurerer der wchlbef»»nber»-e»» umliegenden ungarischen Gränzfestungen bestellter General und Statthalter inx .Königreich Ungarn, urkunden hiemit und gelben zu vernehmen, daß deneu Juden von N i k e l s b u r g kontraktlich volgende und verlangte gestalten die Schutzpnnkten ausgefolgt werden. Cvstlichen, »vollen »vir die Jude»» so bey uicseren» schloß Meyerhof aufgenorMlen wurden und sollen vns i»achla»neudei» vorhin aufgevichteten Punkte»» das Schutzgeld ohne Perhindernis jährlich »n unser Rentamt Eyssen Stadt bezahlen, entgegen sollen wie der erste Beschluß, Bermög tu unserem Schloßmeyerhof Zwanzig Wohnungshäusel erpaut »verden, doch daß sie das Geld zur Erpauung derselbe»» zu jede»n Haus 60 Guide»» dargeben sollen, M den Hanvvlschrfte»» wollen wir in unseren Graf- und Herrschaften, Vtarcktu. Dorflecken auch tu denen ausgenommenen Gewölben ihr« Handluirgen uitd allerlei Waaren ruhig nno »»>»- vechinderlich treiben, dabei wir stütze»» und auch durch »»nsere Heren Präfäkt«» u. Verwalter solle»» geschützt iverdei», sie »olle»» *) Entnommen einer Abschrift des Privilegs van 1675. di? Dr. M. Idarkbreiter vor länywer Zeit a»»iertigte. auch gegen denen offizieren und Untertanen allen gebierlichen Respekt erzaige». Zu anderem sollen sie alle ihre jüd. Cerenwnien zelleprieren »md eine Synagoge mit ihren Unkosten erpauen nr»d den Friedhofs so lvohl eine Tunby wie auch einen Rabbiner, Gemain- und Schnldiener, Schlächter urrd Schuldiener zugelassen werden und vor oaS Begräbnis solle»» sie jährlich 30 Pfund Pfeffer gebe»». Drittens: Da sich unter ihnen Raufs- und andere Händl ergeben, cs sein dieselben wie sie wollen, sollen sie ditrch ihre jüdischen Cercmonien aitgehörth, wann Straffe»» eraignen, sie sint wie sie wolle»», wollen dieiselbe»» in unser Rondt-Amt Eysenstaot, doch ttlit Wissen des Verbrochen abgestrafft als zwey Theil vor Uns und ein Theil vor sie bezahlt werde»». Wann dann sie dergleichen uit .mssagen, wollen sie die versprochene Straff bezahlen." Deutlich geht ans diesem Privileg hervor, daß der Fürst die Nikoltzburger, das heißt die Wiener Ernigranten, die nach Nikolsbarg ins Exil gegatlgen waren, unter seinen Schutz gei»omme,n hatte. Da die Eisettstädter Siedlung, die vorher nur ans ztvölf Häirsern bestand, fcrtfö nach der Ansiedlung der Wiener 32 Objekte umfaßte, so kann Man »vchl mit Recht das heutige Ghetto als Wiener Gründn»»g bezeichire»». Wem» man Wachstein in seinen, beiden Eise»»städter Büchern niid seinen beiden Wieiter Werken „Die Inschriften des alten Iude»cfricdhofcs in Wien" folgt, finden »vir unter anderen folgende Exulanten, die sich in Eisenstadt ntederließen-. Als Führer H e r z^ Käme u, Rabbirratsbeisttzer in W!en (der Staiiimvatcr der heute in Eifenstadt und Wien noch vertretenen Familie Benedikt) mit seiner Frau niid seinen drei Töchtern und Schtviegersöhnerr, darunter Moses Leb Lipschütz, Sohn des Bambergör Oberrabbiners Löb Allsterlitz, Sohn des Hirsch Austerlitz. Die Vielen Mitglieder der-Familie Austerlitz, alle untereina»lder. verivandt, die Söhne des Wieiter Genieindevorstchers Aaron A »t st erli tz, H i r f ch »lud Abraham mit ihre»» Frauen. Die Frau des Hirsch lvar die Tochter des in Padua graduierten Wiener Arztes.Dg. Aaron Lnocrna Baruch Austerlitz. Inda Löb». Sohndes Bar»»ch Austerlitz, Tchlvager des Wolf (Margitlies — Jafse) Schlesinger. Salomo»». Sohn des-Hirsch Austerlitz mit Frau. Benjamin Wo l f-A uste r l i tz, Sohn des Sal»»»an Sohn des Aaron ha Leoi Brod Ailsterlitz (gestorben als Vorsteher der Genreiivde in Wien 1652). (Sta»»m»vater der Familie Wolf.) Aaron Go ld sch »n id-t, Sohn oes Elias Zoref, gestovben in Eisenstadt, 1087, Hausbesitzer im Wiener Ghetto. Abraha nt Spitz (der Stailbrivater der Familie Spitzer) mit seinem Söhnen, der selbst , später während des Kurnzze»»- rnlnmels. »vieder nach Wien ging und seinem Schn Isaak sein Hans übergab. AbvchaNt Spitz war ein bedeutender. Fi»»anzmailn. nsid Wohltäter. Er gründete das Lehr haus in Eisenstadt und förderte den Tempelban.. Ei»»en. allgemeinen Ruf verschaffte er.sich durch den Loskaiif der jüdischen Gesangetien ans türkischen Häitdein Iä ko b . b e n Dä v i>d (Po ll rk). (Stammvater der• Familie Pollak), öcfjctt Tochter. Frau oes Asriel Brill (Großvater der FrtlNlet Wolf), eines Sprosses einer berührnten Gelehrten- Familie. ' V ' Wo! s'Schl e s.l u ger, Schn des Marx Schlesinger, welch letzterer in ^Kltsternenbnrg 1683 vo>» polnischen Soldaten eernovder wurde; und Bruder des Ascher A»»schel. Letztere wunderte von Nikolsbnrg erst »»ach Giins nutz kam erst später nach Eisttlstadt. Ist Sta»l»n»vater des berühnuen in Eifenstadt geborenen Posener Oberrabbiners Akiba Eger. Wir haben nur einige von den Exulanten hemusgegriffe»», zulneist solche, deren Nachkommen noch in Eisenstadt leben oder vor» hier »visoer »rach Wie»» ginge»». Kaum z»va»»zig Jahre lebten sie Exulante»» friedlich in ihrer neuen Heimat, als 1704 die Kuruzze»» käme»» u»»d Eisertstavt bei lagerte»». Die Judengel»»eiilve »var »»»»geschützt u»»d viele von Ihnen »»'»hlltei» Z»»flncht in der ei»lgai»gs envähnte»» Feste Forchtenstein; viele slttchtetei» nach Wie»» zurück, »vo der Aufenthalt voir Jude»» »vioder toleriert »vurde. Die Unruihe» rvaren 1708 vorüber. Wie »run die Wiederbesieblung vor sich gi»»g, ist am beste»» c».»s den vor den» Rabbinatsgerichtshos oes bekannte»» Hosfaktors und ungarischen Landesrrabbjuers Sannon Werthei in er geführten Verhandlungen zu erfcheyc . . . __-_yi. f!"r, W, _SttfelB Sainion Wenheirner s.ibst hatte für Eisensladt ein ldhhasvrE Ji»teresse. Tort baute er sich ein vor»»ehn»es Hans m»t ZgMeM Tc»npel und siedclie dort auch sei»»e>» Br'.ider Moses WercheiMl! an. 1663 »v»»rde er «nt Ober- und Landrabbiner gewühllt, wobei Eisenstadt die führende Rolle erhielr. Tie Pergamenturkunde, mit welcher diese Würde ihrn verliehen wurde, ist in Eisenstckb» noch erhalten. Unter den zwölf Unterschriften, die sie trägt, sind drei von Söhne»» vvn Märtyrern. Jetzt kamen >»icht nur die versprengten Exulanten wieder zurück, sondern mit ihnen auch eine Menge anderer Wiener, darunter Benjamin Wolf P r e i s a ch, dessen Eitkel der Großhändler und Vertreter der Wiener Geineinde zr»r Zeit der Er* richtnng des Bcthanses in der Seitenstettengasse Salomon Preisach (begrabe»» ii» Eiseilstadt) war. Sainson Wertheimer brachte 1717 seine»» gelehrten Freuird Meir ben Jsak, bekannt unter der Abbreviatur Maharam, als Oberrabbiner nach Eiisenstadt, der mit feiner Gelehrsamkeit und Fröminigkeit r»»d seinem Bekstand Eisenstaot zu einem Mittelpunkte machte, auf de»» die ganze dankalige Welt hinblickte. Der »reue Zuzug von Wienern echohte a»»ch den Glanz der Gm»eindc. 1735 zählte sie »»ach der Konskriptionsliste 699 Seelen. J»»»mer mehr Sta»»»»»»esgenvssen wünschten Mitglieder der Gemeinde zu werden, besonders solche, die auf Grund des Eßterhazyschen Schutzbriefes in Wien sich a»»shalten wollten, den mittels dessen konnten sie von der k. k. Polizeidirektion eine Aufenchaltsbowilligung erhalten, die tvohl nur für drei Tage, jedoch immer verlängert w»»rde. Und deshalb treffen »vir iminer mehr Eisensläidter im Wiener Ha»»del an und so wie Salomo»» Preisach treffen wir oft Nachkomme», der Exulanten in der Vertretung >der Wiener 5kultnsge»neinde. Das Erscheinen der Wiener Inden in Eifenstadt bedeutete nicht nur für diese, daß sie nun a»»fatr»ten konnten, sondem Eisenstadt selbst begann anfzuloben. Es begann die Blütezeit des jüdischen Eiserrftadt durch den Zufluß der hochstehenden, in Handel nird Wandel durch Jahrhunderte erfahrenen Familien, deren Mtglieder in Wien wiederholt össentliche Aemter bekleidet hatten Md so auch die Grundlage für die strenge Ordnung in -der Führung des Gemeindewesens schasse»» konnten. Und »venir wir heute aus Anlaß der Jahrhundertfeier des Deitenstettentempels von den Beziehungen Eisenstadts zu Wien sprechen, so geschieht es, »veil das jüdische Eisenstadt, so wie es heute bestcht, eigentlich ei»»e Wiener Kolonie, ist, die, wie alles »vas abseits von den Bevkchrslvegen liegt (ährrltch wie in ei»»em Tiroler Gebirgstal), sich in ihre»» Sitten und Gebräuche»» cher konserviert und beinahe eine Vorstellu»»-g davon gibt, wie im Jahre 1670, vor Austreibung der Juden aus Wien, deren Siedlung im „Unteren Werd" ausgesehen höbe»» mag. Gab es im „Unteren Werv" eine Gasse (die heutige Große Pfarrgasse), di« „Obere Gasse" hieß, so hestt heute noch eine der beiden Ghtttvstraße»» in Eisenstadt ,»Obere Gassi". Selbst das Aussehen der Häuser, &a§' alte „KvtzeNkops"-(Kie>se1stöin-)Pslaster, die beschauliche Ruhe der Betvohner, die am Sabbat geschlvssenen Tore und Ketten» das Zusa»r»menstchen der Bewohner »n Leid und Frertd, das Herrufen der Gläubigen in den Tempel durch Klopftn an die Häuser (Schulklopfen), das Ausrufen des.Beginnes des Gottesdienstes „In Schill", die Hochzeiten anf offener Straße unter dem Tranzelt (Eh»lppah), Vas gesonderte Herbe »führen des Bräutigams und der Braut Mit. Musikbegleitung, das Einladen der ganzen Gemeinde drtrch Ausrufen „Alle gebetenen Leut zur Chasem"^ (siehe „Sitten NNd Gebrällche im Ghetto zN Eisenstavt" vvn Dt. A. Fürst), gemahnt an längst entschwundene Zeiten. . Noch vor fünf Jahren ertönte in den das Ghetto »Mgebvnden Gassen, die größtenteils auch von Juden bewohnt sind, der nächtliche stündliche Ausruf des mit einer Hellebarde böwehrten Nachtwächters: „Alle meine Herren laßt. Euch sagen» der Hammer hat . . . (zehne »lsw.) geschlagen. Geibt's acht auf's Feuer und a»»f's Licht, damit kein Unglück geschiächt." Ist das nicht Müvien von anno daz»»mal. Und wenn heute noch Leute loben, die Frumet Wölf*) geborene Brill a»»s Preßbnrg karrnten, und wenn wir dann hören-, »Nie sie Sonntng früh bei dem nach Wien abgchenden Stellwagen stand, um den är»»»eren Ka»»fle»lte»t GeldbeutÄ auf den Weg mitzügeben, mit dem sie die Woche über in Wien Geschäfte machen »nächte»», um das Geld dann ohne Zinse»» und Nutzen am Freitag» »venu die Leute hennlkchrten, um den Sabbat in ihrer Fanlilie §it verbringen, z»»rückzuempfanzen, so schen wir, »vie uns die lebendige Tradition ünmer tvioder nach Wien zurückführt. Sie zeigt uns» »vie öh* Jude»» den Verkehr mit Wien stets aufrecht erhalten haben. Wir haben hier den silte»»en Fall, daß die Tradition eines großen Ge»nei»»wesens, »vie es Wie»» im siebzchnten Jahrhlvnderr war, nach dem östlich gelegeuen kleine»»!, anmutigen Ort verpflanzt ni»d in streikger Selbstzncht vo>» einem Häuflein Emigrmten und bereit Nachkomnien durch ein Bierteljahrtanftlid bis auf den heutigen Tag hochgchalten wurde; man ficht ferner, wie sich in . Eifenstadt »nid in ähnliche»» Ge»nein>den . die alten Familien erlwlten Haber», »nährend in der Gvoßst.idt »tahezit gesetzmäßig die Fanlilien mit »venig Ausnahmen in der dritte»» und vierten Generation verschwi»»de»l. He»rte noch sind trotz der sort»vÄhvenden Ab* »vandernng ein Viertel der Jrrdei» in Eisenstadt Nachkommen der Wiener En»igra»»ten. Urrv so grüßt das alte Giser»siad» mit seinen Nachkommen der Wiener Ernigr.inte»» das jüngere Wien ans Anlaß der Jahrhnndertfeiek seines Gotteshauses u»»d möchte nur den» Wunsche Ausdruck gebe»», daß die große Schtvester es unter seinen starken Schutz uchine, der» es durch sein jahrhu»»bertlanges Ausharren sicher vetvient hat. Es »vivd vielleicht eine Zeit kommen, wo die schrver »im ihre Existenz ringe»»de alte Ge»»»einde Men daran erinnern »viro, daß es Fleisch vo»» seinen» Fleische ist und daß Men sich selbst ehrt, iveii»» es die schivache Schwester vor dom Unter gnlge bewahrt. *) Frumet Wolf, Frau des Ehn-jim Wolf ha Levi Austee« litz (Joachim Wolf), Enke!in des aus Wien einqewanderten Asriel Brili»», Sohn «X's (Rabbiners von Mannhem) Isaak Britin und Nofsi des Sarnuet Oppenheim.