Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2535 (14.3.1926)
- Date
- 1926-03-14
- Page
- Seite 14 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 83% known words query
- IRI
…/2979076-2981549-2981622--25864-3013561- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Wert, TMMg MeM^ MsrMkMKMg ll Mkr; M8 mk «RE» Leopoldjellinek OuaWs Schice * Konferenz für musikalische Aufführungsrechte. Tie .«. o <fi nt o M tititcm nttteni<ttioitolot •Hotuncit j;t-!;v»ttntiits getretenen Trlcgienen der bedou.-endsten Atlfführ-tugsrechtsgchlffchaften von Belgieit, Dentschlmtv, - England. Fmnlreich, cholliaud, Italien, Oesterreich, der Lchiveiz, der Tjchechoslckvakei tind von Ungarn jaßwn zur Frage der Tantiemepflicht der tadiotelearachischcr, llcbciuritnutt,] utusü'a:>:jchcr Auffichrmmeii fof* gcnde (inijduiejjunyK „Die Regierungen derjenigen .'urepäischen Ltaaren, in denen die Besteuerung der radivrele graphischen Uckcrmitttung von Anssiihningen noch nicht erfolgt oder noch nick: noch bestimmten Grundsätzen geregel: ist, werden ackeren, «w Frd so rasch wie möglich ihre Ausmerkiamkeit zu 'schenken und zu Prüfen, in welcher Weise die Besitzer von Empfangs.,pparaten zur Entrichtung einer Taxe verpfliichte: werden können, denen Erträgnisse ierSwerje dem Staate und teilweise den Radioge'-ellschaden Zufällen loürden, und aus denen die Aufführungsrecht-;- gebühren an die Autorengesellschafteit zu entrichten wären." / Beginn der elektrischen Stterkenausrüstung östlich van Innsbruck. Das Unterwerk üa11 ist in seinem baulichen Teile nunmehr so wert fertiggestellt. daß demnächst mit der'Montage der elektrischen und mechanischen Einckchtunaett dieses Unterwerkes begonnen lverden kann. Mit dem 11. d. erfolgten Ansstclluna des ersten Fahrleitungsmastes bei Innsbruck ist auch der Bau der Fahrleitung ö st l i ch von Innsbruck in Angrm genommen worden. Durch diese Arbeiten tritt die Durchführung der bisher geleisteten, sehr umstmgroichen Vorarbeiten für die im Vorjahre irt Genf beschlossene Focksetzung der Elekttifizicruug der Oesterreichischeu Bundesbahnen äußerlich -um ersten Male in Erscheinung. _ Radioprogramm. Heute Sonntag den 14. Marz. 10 Uhr 30 Min.: Orgeloor-caa des Domorganlsten Kart Walter. Z S. Bach: Phantasie 0-Dur; Chorvorspiel „Vor deinen Thron tret' ich allhier". — 11 Utir: Orchesterkonzert des Wiener SymphomeorchesterS. Mitwirkend G. Peters (Klavier). Josef Haydn: Symphonie 6-Dur Nr. 8; L. v. Beechoven r Klavierkonzert Ls-Dur; Anton Dvorak: Legenden; Leone Sinigaglia: „La barulke cbiozotte", Ouerture. — 16 Uhr: Nachmittagskonzert des Wiener Kouzeckorchesters Fritz Recktenwald. 18 Uhr: Orchesterkonzert des Wiener VolksopernorchesterS. Mitwirkend Koniertsängerin Mia Rücker- Kalmar. — 19 Uhr 30 Min.: Die Charakterlomodien Nestroys. Hofrat Dr. Max Lederer. (Zur Aufführung: „Der Zerrissene".) — 20 Uhr: „Der Zerrissene", Posse von Johann Nestroy. Mitwirken-: Walter Huber, Christian Ehlfeld. Theo Sball, Heinz Altringen, . Helene Lauterb öck. Oskar Sachs, Arpad Kramer. Gisa Wurm. Franz Kammauf, Heinrich Jensen, Rudolf Fsrstl. Spielleitung Dr. Hans Nüchtern. Nach dem zweiten Akt wird das Konzertorchester I. W. Ganglberger den „Donau- Walzer" von Johann Strauß zmn Vortrag bringen. Morgen Montag dm 13. Marz. 11 Uhr: BormittaHsmmik. — 16 Uür 15 Mtn.: Nachmittagskonzert. Johann Strauß (Vater): Sorgenbrecher, Walzer; Golomark r Ballettmusik aus der Oper „Die Könijsin von Saba"; Greßl: An der Weser; Michelir i Canzona dl Mäggio; I F. Wagner: Der liebe Augustin und seine Nachfolger Potpouni; Koller: „Achtung l Welle 50;".— 17 Uhr 5 Mm.: Märchen für groß und klein. Gesprochen von Dora Mtklofich und Anna Kainz-Schrötter. — 17 Uhr 50 Mi».: Jahrhundertschau deutscher Malerei. (Dr. Franz Ottmann.) — 18 Uhr 25 Min.: Adrsttsche Probleme des Runvfunks. HL Vortrag. (Prof. Dr. Franz Aigner.) — 19 Uhr 10 Min.: Efperautokurs. — 19 Uhr 40 Min.: Englisch für Anfänger.— 20 Uhr 15 Min.: Julius-Bittner-Abend. Mitwirkend Konzertsängerin Emilie Biltner; das Wiener Symphonieorchester. Einleitender Vortrag Prof. Richard Specht. Vorspiel zur Oper „Die rote Gred"; Orchesterlieder, gesungen von Emilie Bittuer; Gebet aus der Oper »Höllisch Gold"; Symphonie f-Moll. Vereine, Bortröge und Bersammlimgeu. WienerBeth-H amidrasch, 2. Bez^. Ferdinandstr. 23. Heute, 6 Uhr abends, Lektor Dr. S. Rubin: „Midrasch, nach den Quellen erläutert und interpretiert". Montag, 7 Uhr abends, Lektor Rubin: „Talmud (Majorität und Minorität)." — Zionist t s ch e Sekttou Prater. Heute im Heime. 2. Bez.. Jungstraßv 8, große AbschkedSfeier. Festrede: Vizepräsident der israelitischen KultusgemeMde, Dr. Josef Löwenherz. — „Die Mediceer und ihre StadtFlorenz." „Die Steinplastik der Renaissance" zeigt Dr. Else Hofmaun heute, 9 Uhr vormittags, in der Estensischen Kunstsammlung, äußerer Burghof. Karlendortselbst. — Liga aktivistischer Zionisten (R e v i s i o n i st en). Dr. Wolfgang W ei 8 l, Mitglied des Waad Leumi (Ievustrlem), spricht morgen um 8 Uhr im gwßen Saale des -Hotel Post, 1. Bez., Fle.ischmarkt, über „Miviismus und Passibismus in .Palästina". i'" Del-Ka bringt" sechs. Schlager! Kinderschuhe, schwarz, Größe 19 Vis 35 S. 5,50, DantenihMschuhe, braun und schwarz, Strapasaussichrmtg S. 11w0, Spangenschche, schwarz, Stvapazausfichruna S. 16F0, dieselben in braun, echt Ehevreau S. 20M, Spangenschuhe, echt Ehebreau, schwarz, französische Absätze S. 16^0, Herrenhalbschuhe, echt Ghevreau, mit Lackkappen, schwarz-weiß gedoppelt S. 20,50, Herrenhalbschuhe, braun, echt Chevrecm, Strapazausfichrung, weiß gedoppelt S. 20M sowie Damenstrümpfe iin bewährten Qualitäten und vielen Modefarben S. 2M, 2,90, 340, 3,70,. Beachten Sie Inserat Seite 17. Wir empfehlen den nach Wien komme,wen AüslarKslejeru unseres Blattes, ilm Hotel National. 2. Bez., Tabochraße 18, Quartier zu nehmen. Erstklassiges Etablissement. Mäßige Preise. Case urw Restaurant im Hause. Vorzüglich speisen. Sie in Spitzers Restaurant „National". Wwn. 2. Be;., Tibor^ße 18. Bekannt erstklassige Wiener Küche sowie spezial - mmäni’iv Küche. Speisen Natur, am Rost und Spieß. Best- Getränk?, Ae bestrickende StriSwode. wortende Frage, nur in cihtcm Fall ist es nicht schwer und das ist die lsvortk leid ring. Für die gibt es bestimmte Regeln, die aus der Zweckmäßigkeit abgeleitet wurden. Zu den zweckmäßigen und daher schönen Kleidungsstücken gellöven die S t r i ck w a r e n. Die hochentwickelte Strickindustrie, die b csonders in Wien zu solch nncr- Ijvrtcr Blüte gekommen ist, bringt ja heute Sackten heraus, die jeden"Beschauer entzücken. Man ist auch schueidertechuisch auf der HAx und fassoniert die kompliziertosten Modelle mit -größter Akkuratesse und für jcd-es Land in seinen Matzen. Es ist daher nicht nötig, sich über Reise-, Promenade- oder Sportkleidung auch nur im geringsten den Kops;u zerbrechen. Dian möchte unterwegs int Coupe nicht gleich zerdrückt und unansehnlich dastchen — was ist da gegebener als ein Strickkcstüm zu Mhlen, das nach allen Mißhandlungen ntit immer gleicher Geduld wieder ein saltcnloses Aussehen zeigt? Für Dantcn, die in ihrer Kleidung das Feminine mehr betonen möchten, gibt es entzückende, ^awz klein gemuftcrtc Iacquardstofse iln diskreten Faroenstellungen, unter denen braune Mischungen oder ein Mantelgrün, init ein paar Farbfleckchcn durchsetzt, besonders beliebt sind. Dann gibt es für die Promenade die lounderbar weichen Kashatrikots, die so schicke und praktische Jumperkleidchen ergeben, die federleicht im Sragen sind. Bill man sehr „smart" auf der Proinenade oder auf der Kur-errasse erscheinen, so wäL-lt man den Seiden tr ikotmantel, der über und über mit Maschinstickerei in imeressanlen Muftcrtx bedeckt ist. In oen Jacquardntustcrn der Strick- 4node haben wir die stilisierten Blumen. Blätter, Tiere und sogar Land schastcn schon lange. In den neue«! Jacquards gib: es neben den kleinen geometri'chen Mustern auch manche lustige Streublumeumotive in leuchtenden Farben. Die Farbstettrmgen sind durchwegs sehr matt, bisweiilen rauchen aber auch!f-attc Töne aus. Unter den Fassons dominiert die gerade, bis zur Hüfte reichende Jacke je in der vorderen Mitte in Ärpzen Abstäüdetl geknöpft wird, aber die Leiste reicht bis zur Kehle und ein kleines, aufstehendes chinesisches Kragerl oder ein Umlegkragen macht den Abschluß. Sehr beliebt lverden auch die Strandjäckchen sem. die man mit eineni Leder- oder Bastgürtcl sammenhäll und dann gilbt es die praktischen ärmellosen «Westen. Dann enrpfdchlt sich der gestrickt Schal in den verschiedensten Breiter sowie der Mantel, -der ungeheuer beliebt ist, m ganz weiß mit nur emeni Strickmuster, etwa Seide in Wolle ornamentieck oder der auch gern sehr große, dekorative Muster i-u satten Farben haben darf. Spezialgeschiifte für moderne Strick-«. Wirtwaren C, & R. Alexander Leopold Feldstein Freuiz X. Ibg, Raimund Ittncr „Ladg“-Strickmode J. Littmann Oskar Löwy Albert Matzner Anton Mariin <t Co. Raimund S. Neugröschl Alfred Rabl J. Rosenberg J. N. Seidl „Vindobona" VII. Neubaugasse 15 IX. Währingerstrasse 6 I. Tachlauben 4 I. Spiegelgasse 2 1. Kärntnerstrasse 45 IV. Margaretenstrasse 8 IV. Wieaner Hauptstr. IS VII. Mariahilfersirasse 114 VIII. Lerchenfelderstr. 124 IX. Nussdorf ersirasse 16 I. Seilergasse 2 IX. Porzellangasse 52 I. Kohlmessergasse 8 I. Neuer Markt 9 * III. Landstr. Hauptstr. 3 IV. Wiedner Haupstrasse 8 I. Jordangasse 7 II. Hollandstrasse 18 II. Taborstrasse 23 I. Wipplingerstrasse 22 VII. Mariahuf ersirasse 81 /. Kärntnerstrasse 18 VIII. Josefstädterstrasse 33 Berichtigung. Es ist unwahr, daß die rwussteu Modelle in Herren- und Darnenschuheu nur in der Stadt zu halben wäre»:, wahr ist vielmehr, daß Sie auch rm Spockhaus Dorn, 2. Beg., Tavorstraße 8 a, zu Okkasionspreffen Schuhe bekommen. Palästinaweine. Die alte Löivenapochekc, Wien, 8. Bez., JosLfstädterstraße 25, hat das Alleindepot der woltberühmten Karmelweine aus den Rothschild-Kellereien. Verkauf cu gws und en detail. Auch Postversand. Näheres im Inserat in der heutigen Ausgabe. Die hebräischen mtb jiddischen Tagesbliitter: ,H n j o m" „t> a|n l" und ,Momen t", ferner „Ha ola m", ,>B en- A r z t" und „Jüdische Rundschau" sind tcuitid) in der Buchhandlung M. R a 1 h, T a b o r st r a ß e 20 a, z/'haben. BMiger Vtonat für hebräische und jiddische Bücher. Die Buchhandluttg M. Rath, Taborstraße 20a, verkauft hckräiiche und jidd'Hche Bücher aller Berlage bis Ende April mit 10 bis 20 Prozent Rabatt vom Ladenpreis. Söche Inserat. Promotion. Dienstag den 16. d., viertel 11 Mr vormittags, findet im Senatssaal der Wiener Universität die. Promotion des Herrn Hans Bruck, Sekretär der A. GerngroßM.-G., zum Doktor der Rechts- und Staatswisjeuschaiften stqtt. Kunst, »8hm, Buch. »La« Aebermagari«." Reue Wiener Bühne. Die Arbeitsgemeinschaft der Schauspieler, tvelche dae Neue Wiener Bühne übernommen hat, muß wohlwollerck» behandelt werde,!. Nur ihnen zuliebe legen, wir u«S alle Zurückhaltung auf. Die „Revue-Operette", Text von Felix Fischer und Oskar Fried mann, Musik von Kamilla Frydan nennt sich „Liebcsmagazin" und sollte einen viel bezeichnenderen Namen tragen. Die poetische Umschreibung ist in diesem Falle wirklich nicht angebracht. Die armen Girls können nicht tanzen. Primadonnen weder tanzen noch singen, aber dafür halten so ziemlich alle, die daz-u in der Lage sind, dem Publikum zumindest eine ihrer Brüste hin. Das Orchester nlacht eine kotzenjämmcrliche Musik dazu. In dieses ^Liebes magazin" wird Beethoven gezerrt . . . Ein Liä)tpunkt die ausgezeichneten Schanspielerkopien des Herrn Benard, bemerkensweck öie Bichnenbilder von Walter William Fisher. .Dar SespenfterschU." MlSernes Theater. Es fanden sich zwei zusammen, um in die leertaufende Maschinerie mittlerer heimisch-deutscher Lustspieldramatik einzugrcisen, und es wurde eine amüsante Groteske. Wenn ein Märchen, mit dem Krenzworträtscl beginnend und, wie es sich geziemt, mit eineck Verlobung anshörend, den Rahmen für drei flotte, lustige Llkte bilden soll, gewürzt mit witzigen Einfällen und Blitzlichtcharakterisierung der Gestalten ohne die übliche Derbheit, so ist es von Vorteil, daß es drüben in Amerika ein Alkoholverbot gibt. Was Wunder, daß geschmuggelt wird und daß es Paffagieren, die ans ein Schmuggelschiff geraten, schlecht geht. Sie stören den Kapitän, und er muß eine Fabel ersinnen, um sie in. Schach zu halten. Die Autoren Rudolf Lothar und Oskar Ritter besorgen das für ihn sehr geschickt und sogar witzig. Sie bringen eine Gesellschaft zusammen, die sich scheu lassen kann: einen mit Gott in direkter Verbindung stehenden amerikanischen Reverend samt bebrillter moralischer Gattin und gewitzigtem, nach dem Schiffsoffizier lugenden Nichtchen; einen Bankbeamten, der vergeblich beflissen ist, die chm vor wenigen Stunden aNgetraute Gattin zu eurer solchen zu machen; eine sehr alte Jungfrau mit Kanackerwogel; einen Filmagenten, der schon alles kennt, weil er schon alles war, Hungerkünstler, Seebär usw.; eine Miß, von der man erfährt, daß sie es in Sachen der Opsermrg von jungfräulicher Ehre mit den drei anwesenden Jungfrauen nicht aufnchmen kann. Der Klabautermann, ein Wüterich von einem Soepiraten, will eine Jungfrau haben, oder das Schiff geht mit Mann und Maus in den Meeresgrund. Entsetzen auf Bord, aber nicht bei den Jungfrauen. Sie drängen sich förmlich, die Braven, zu heroischer Opferleistung, und sind nur enttäuscht und gekränkt, da der Wüterich die Empfangsbererten aufsitzen läßt... Er aber kann nicht anders; er ist eine Erfindung des Kapitäns, der mtt seiner Hilfe die Passagiere für eine ganze Nacht hinter Schloß und Riegel bringt, um ungestört seinen Alkohol verfrachten zu können. Das Nichtchen guckt ihm aber in die Taschen und — erpreßt 'ihm den Offizier , Die Schauspieler des Modernen Theaters unter der Regie Körners ließen sich vonr lebendigen Stück zu ihrem Vorteil inspirieren. Jeder Mann war an Bord. Der Kapitän des Herrn Friedrich machte seine Sache der Täuschung mit der Ehrenhaftigkeit des Seemanns und, ertappt, kapitulierte er ebenso. Der Reverend des Herrn D umont und Frau Rosar, seine Gattin, ließen an der Ausstattung ihrer Rollen mit drastischer Komik nichts zu wünschen übckg. Camilla Weber als Nichtchen und ihr Partner, der Seeoffizier des Herrn Smytt, erfüllten ihre Aufgabe so lebendig nnd so graziös, daß es eine Freude war. Ganz besonders gut placiert war Hans Lachner als Filmagent. Es wäre ratsam von ihm zu lernen, wie man jüdischen Einschlag ohne dumme Uebertreibung in eine Rolle bringt. Auch alle übckgeu gut. P. Haller. Die Feftvorstellvogen zum Burgthraterkubilikum. Die ersten Festvorstellungen Mt IMjThrigen JübiläuM des Burgchertrrs werden Zue Neueinstudierung und -Jnszemerung von Lessings Minna von Barnhelm" am 8. Schckl und eine Aufführung von Büchners Lustspiel „Leonee und Lena" am 10. Apnl im Mademiecheater sein. Im Rahmen der Festveranstaltungen folgen hierauf eine Neuinszenierung von Grillparzers „Der Traum ein Leben" und ein modernes Work, die Komödie „Duell am Lido", von Hans I. Nohlfisch. JmWadomietheatvr wird zunächst Schönherrs „Frau Suitner" wieder in den Spielplan ausgenommen. W nächste Neuheiten folgen die Komödie ^Jhrsr Mutter Kind" (,JUne and after) von Maurice Baring, nnv das Lustspiel „Die verhängni?' volle Frau" („La sttnme fatales von Andre Birabeau. Da» Rem Wiener Statzttheater wird eine Revueblihne. Das Nene Wiener Städtthö^ter eröffnet die nächste Saison a>iS Wiener Revuebüyne, und Mar unter der Direktion und künstlerischen Leitung der Herren Fritz Grünbaum und Äwvl Farkas, welche auch als Darsteller diesem Unternehmenu ausschließlich ihre kunsttevische Tätigkeit widmen werden. Alle Prommmten Wiemr Komponisten, wie Emmerich Kalman, Fratttz Lchar, Oskar Straus, Bvmw Gr.utichstädten usw., haben sich bereit erklärt, die Kompositionen für die zur AMHmng gelangenden Revuen zu liefern. * p V I