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Wiener Morgenzeitung · 1924-09-17 · Heft 2008 (17.9.1924) · p. [Seite]

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Das Buch der zeit «syerhält sich die Sache .wesentlich anders. Hier beruht die Einheitlichkeit in der äußeren Gewandung, der Sprache, einerlei, oh He ehnzdnefl Werke inhaltlich dem jüdischen Geiste verwandt sind oder nicht. Artur Sakheim hat mit viel Geschick und umfassender Sachkenntnis sowohl das jüdische Element in der Weltliteratur als auch die jüdische Gesamt-, speziell aber die hebräische Literatur in den Kreis seiner Betrachtungen gezogen. Das Ganze ist eine literarische Wanderung durch die Jahrhunderte, von der Septuaginta bis zu den letzten Verkündern jüdischer Geistigkeit in fremden Zungen, eine Wanderung, bei der in blitzartiger Beleuchtung und in blitzschnellem Tempo «ufgezeigt wird, wie sich jüdischer Geist in den Literaturen der Völker und im eigenen Schrifttum spiegelt. Die Betrachtungsweise Sakbeims. ist ungemein geistvoll, Leider mitunter überspannt geistreich, gewollt paradox. So wenn er beispielsweise Juda Leib Gordon mit Voltaire, Theodor Herzl mit Salomo Molche, Mendele Moicher Sforim mit Cervantes* Georg Herrmann mit Akiba Eger, Karl Kraus sogar mit einem mittelalterlichen Pajtan, der Selichoth schrieb, vergleicht. Solche Vergleiche machen einen stutzig, zumal der Verfasser auf das Warum und Wieso die Antwort schuldig bleibt. Die Schrift Sakheims enthält indes soviel des Geistvollen und Lehrreichen, das man diese literarischen Gewaltsamkeiten leichten Herzens mit in Kauf nimmt s. an. Eine tschechische Goethe-Ausgabe , Der Prager Schriftstöhler und Kritiker Ottokar Fischer hat eine Nachdichtung von Goethes „W estöstiichem Divan“ unternommen. Diese erste Übersetzung von Goethes Altersdichtung in eine fremde Sprache soll in die tschechische Goethe-Ausgabe aufgenommen werden, die unter Fischers Redaktion dm Prager Verlag F. Borovy in Vorbereitung steht. „Das Flammenhemd“ So heißt ein türkischer Roman, der in deutscher Geber- . Setzung im Interterritorialen Verlas „Renaissance“, Wien-Berßn, erschienen ist Die Verfasserin, Challde Edib, ist eine bekannte türkische Romanschriftstellerin, die seit kürzerer Zeit im Mittelpunkt des türkischen nationalen Lebens steht. Ausgestattet mit fehler englischer Bildung hat sie sich dn jungen Jahren der Schriftstellerei gewidmet und durch mehrere Romane die Aufmerksamkeit der türkischen Leserwelt auf sich gelenkt. Bald nach dem Weltkrieg, ab sich das türkische Volk und seine Jugend der Fesseln einer nicht nationalen Regierung entledigen wollte, fachte sie durch flammende Rede das Feuer der Revolution zu ungeheurer Stärke an. Während der Besetzung Konstantinopels durch die Engländer flüchtete sfe mit ihrem zweiten Gatten, Dr. Adnan Bey (idem jetzigen türkischen Deputierten der Angora-Regierung in Konstan-, fcbiopd) nach Anatohen zu Kemal Pascha. Anatolien wurde ihr eigentliches Betätigungsfeld. Sie feuerte die Bauern zum Widerstand gegen die Griechen auf, zog selbst mtt dem Heere Kemal Paschas in die Schlacht. Ihre Begeisterung für den Kampf um die nationale Freiheit riß alle mit, die ChaUde Edib reden horten. Das „Flammenhemd“ ist die nationale Leidenschaft, welche alle die Kämpfer umhüllte. In ein Flammenhemd der Begeisterung und liebe sind auch die Gestalten des Romanes erngehüllt. Im Mittelpunkt des Geschehens stehen zwei Männer und eine Frau. Alle drei sind miteinander durch die liebe zum Vaterlande und durch den gemeinsamen Willen, das Volk in seinem 'Freiheitskampfe zu unterstützen, verbunden. Die politischen Ereignisse, die auch für den Leser noch nicht allzulange zurückliegen, rollen sich vor unseren Augen ab, Das ganze Geschehen spiegelt sich ln einzelnen ausdrucksvollen Bildern in der Erinnerung des einen überlebenden Mannes. Im Spiegel der Rückerinnerung erlebt er noch einmal sich und sein Verhalten zu der Frau, die durch ihr persönliches Leid nach Erlösung ruft und ihm ihre Glut mötteilt. Er sieht langsam dre Leidenschaft seines Freundes für diese Frau wachsen, «Seht, wie er und alle anderen, wie unter einem magischen Zwange stehend, sich zu der von ihr geforderten Tat aufraffen und wie für ihn und seinen Freund die. Liebe zur Frau und Kampf um die Freiheit tn eins verschmelzen. In glühenden Worten wird Anatolien, das Land der Banden, die sich nur schwer einer Organisation fügen können, geschildert. Mit großer Sachlichkeit ist der Kampf der Revolutionären bis zur siegreichen Schlacht von Sikorije dargestellt. Aus der Masse der agierenden Personen erheben sich die lebendig und wahrheitsgetreu geschilderten oben erwähnten Gestalten. Jede für sich Ist eine Persönlichkeit und so wird für jeden Einzelnen dieser Freiheitskampf zum eigenen individuellen Erlebnis. Dadurch, daß die Gestaltung der Menschen und ihrer Geschichte über die mit epischer Breite geschilderten äußeren Vorgänge überzeugt, unterscheidet sich dieser Roman von den üblichen Kriegsromanen. Mit großem Geschick i-si das individuelle Erlebnis mit den alle Welt bewegenden Tatsachen verbunden und zu einem Ganzen verwoben. Die deutsche Uebersetzung von Dr. H. Donn ist sorgfältig, i>edacht und lebendig. . Felizitas Je Hi ne k. Des Märchendlchters Andersen Todestag. Am '4. August 1925 sind 50 Jahre sedt dem Tode des dänischen Märchendichters Hans Christian Andersen verflossen. An diesem Tage wird das Abdnuoksrecht seiner Werke ln Dänemark freigegeben. Bisher war es Im Besitze .des Gyidendaäsehen Verlages. Dies&r bat seit 1900 Kr die "vefscbfedeäerf Ausgaben der Werke Andersens fast eänefnbalb Millionen dänische Kronen (über 16- Millionen 'österreichische Kronen) eingenommen. DAS BUCH IM URTEIL DER ZEIT Die moderne Mischna-Forschung *) Die moderne Mlschnaforschung fand bereits in der zweiten Hälfte* des vorigen Jahrhunderts eifrige Pflege und ihre literarhistorischen Probleme wurden — um nur die Größten zu nennen -- von Zaehärfeid Frankel, David Hoffman n und von einem besonderen Gesichtspunkte aus von Naohman Kroch mal In klassischen Arbeiten behandelt. Dennoch fehlte es. an überzeugenden* endgültigen Aufschlüssen Über die 'Wesentlichsten Fragen dieses Wissenszweiges, der das gigantische Gebäude der talmudischen Wissenschaft trägt. Ueber die Anlage und die Komposition der Mischna lagen keine befriedigenden Antworten vor» Was es für Bewandtnis mit den parai 1 elen M1 schnajot hätte, die in verschiedenen Traktaten unverändert oder mit geringen Aenderungen wiederholt erscheinen, war nicht geklärt und dergleichen mehr. Die nunmehr vorliegende verdienstvolle Arbeit Alb ecks zeitigt auf Grund einer ernsten kritischen Durchforschung des umfangreichen Gebietes neue und wesentliche Ergebnisse. Seine „Untersuchungen“ verbinden gründliche Sachkunde, scharfsinnige Klarheit der Deduktion mit einem sichern Blick und einer wohltuenden Einfachheit in der Darbietung. Der Verfasser übt in der Einhaltung der Grenzen seines Themas eine strenge Selbstzucht, die man nach der Richtung, der ungeheuer wichtigen aktuellen Folgerungen, die sich aus seinen Studienresultaten ergeben, gerne etwas gelockert gesehen hätte. Er kennt und anerkennt keinerlei Voraussetzungen und kann daher nicht, wie so mancher Gelehrter, in die Notwendigkeit geraten, früher einmal geäußerte Irrige Hypothesen durch Vergewaltigung der Vernunft „beweisen“ zu müssen. Seine Argumentation Ist zwingend, sein Werkzeug das reine logische Denken. Tälmudische Arbeiten dieser Art, die die Königsstraße ziehen und die V^ahrheif suchen, ohne nach rechts oder links auszubeugen,- wären mehr denn irgend etwas dazu angetan, der talmiidischen Wissenschaft den ihr gebührenden Platz an der Sonne zu verschaffen. Wenn es auch an dieser Stelle nicht möglich Ist. die methodischen Vorzüge dieses Buches auch nur an einigen Beispielen zu zeigen, so seien doch einige der wesentlichsten Erkenntnisse, für die Alb eck die Beweise erbringt, kurz verzeichnet. Die Schlußredaktion der Mischna ordnete die Mischnajot in dem Zusammenhänge und In der Form, wie sie ursprünglich in den einzelnen Schulen gelehrt wurden, ohne irgend einen Eingriff oder auch uui einen Versuch zu einem Ausgleich zu machen, und überlieferte sie in absoluter gewissenhafter Treue. Hierdurch ist die Möglichkeit für eine Quellenscheidung in 'der Mischna offen. Parallele Mischnajot, die sich in zwei Traktaten übereinstimmend finden, in dem einen oder anderen aber durch Zusätze vermehrt sind, weisen auf eine Herkunft von verschiedenen Sammlern Mn. Die verschiedene Formulierung der gleichen Halakot an verschiedenen Traktaten, ohne daß sachliche Differenzen vorliegen, beweist, daß oft selbst Von alten Halakot ln den Schulen kein best ImmterWortl aut feststand und die Entscheidungen nur in Umrissen bekannt waren. Aber auch in ein und demselben Traktat sind oft die einzelnen Mischnajot aus verschiedenen Schulen zu$ammengetragen. was aus „Unebenheiten und Wiederholungen, verschiedenartiger Ueberlieferung desselben Ereignisses, Varianten in derselben Haläka und endlich auch aus latenten Widersprüchen“ hervorgeht. Der Zurückführung der einzelnen- Lehrsätze auf, ihren Ursprung dienen Tbsefta und Baraitot, aber vor allem die genaue Analyse der Mischnajot. von deren Sätzen der eine oft den «toten, der andere einen anderen Tanaiten zum Urheber, hat. Es hat also bis zur Sammlung .unserer Mischna keinen redigierten, in allen Schulen gleichlautenden Misehnatext gegeben. Aus dem Umstande, daß die Schlußredaktlon es grundsätzlich unterließ, die Verschiedenheiten der Halakot aus den einzelnen Schulen auszugleichen oder zu verwischen, geht hervor, „daß sie „keinen Kamoh fürs praktische Leben schaffen wollte“, Für die Ansetzung des Zeitpunktes für die erste Redaktion unserer Mischna, kurz nach 70 p„ vermag Alb eck.immerhin eine größere Wahrscheinlichkeit zu erweisen als andere füT ihre Vermutungen beibringen konnten* ' In den Untersuchungen über den Text Ü,er Mischna zeigt der Verfasser, daß viele Traktat® am Ende-der Kapitel oder dies ganz«! Büohfes NaoHtfRge erhalten haben, daß aber auch andererseits ^trrch Hdmoioteleuton kürzere oder längere Satzteile, schob früh ausgefallen sind. Daraus geht notwendig hervor, daß unsere Mischna entgegen der Ansicht, einiger Talmudforschef nicht mündlich überliefert, sondern schriftlich fixiert wurde. Obgleich der Verfasser die beiden Talmuds. Tosefta und die halachischen Midraschim ständig heranzieht, bietet ihni im wesentlichen die Mischna selbst das Rüstzeug zu seinen Forschungen. Andererseits erfahren sehr viele Mischnajot syst durch die methodische Verwendung und die Beleuchtung, in die sie der Verfasser rückt, die ungezwungene, richtige Interpretation. Das Verständnis für den Aufbau und diel Quellen der Mischna erweist sich sonilt als der zuverlässigste Führer zu ihrem Sinn und Inhalt. Es äst zu wünschen, daß dieses ausgezeichnete Buch die Würdigung und vor allem die Verbreitung unter den Gebildeten finden möge, die es verdient. Dt. M. Rosenfeld. : : -- - i- Artur Rössler: „Der Malkasten.“ Künstleranekdoten. E. P, Tal u. Co., Verlag, Wien. — Nicht den Künstler im SaMafrock, sondern den Künstler als denkenden und fühlenden Menschen Im blendenden Licht von Anekdoten aiufzuzeigen, das war Artur Rösslers Absicht. Und sie ist vollauf gelungen. An Geist und Witz, an Menschenkenntnis und Erfahrung ist diese kleine Sammlung reicher als diokbämdlge Monographien. Von 87 Künstlern werden charakteristische Aussprüche und Erlebnisse gebracht, die das Innere des Menschen enträtseln, ihn groß, erhaben, eitel, lächerlich oder bewundernswert machen.. Die Kapitelüberschriften «Schaffen", ,/Handwerk", „Spleen" „Erkenntnisse". „Umwelt", „Kollegen", „Kritik", „Atelier" bezeichnen die Atmosphäre, ln-welcher das Erlebnis sich absplelt. Von Hofousal bis Kokoschka! Satire und Tragik stehen hart nebeneinander.*. , . i . o. r. *) Dr. GhanooK Alto'eck': „Untersuchungen über die Redaktion der Mischna“. Veröffentlichungen der Akademie für die Wissenschaft des Judentums. Talniudisohe Sektion, Zweiter Band. C. A. Scbwetschke u. Sohn. (IX. und 165 S.) Berlin 1923. NEUERSCHEINUNGEN Wilhelm Cr emor: „Die Entdeckung de* Erdballs.“ Kühne Fahrten zu Wasser und zu Lande. 1924. Verlag Rudolf Mosse, Berlin. Heinrich Gunow; „Ursprung der Religion und des Got- : tesglaubens,“ 1924. Verlag J. H. W. Dietz Nachfolger, Berlin. „Dokumente der Klassenjustiz“, Heft I: Justlzbarbareien. (Moderne Inquisition in den deutschen Kerkern.) Herausgegeben von der Kommunistenpartei Deutschlands, Sektion der Kommunistischen Internationale. 1924. Vereinigung Internationaler Veriagsan&talten, Berlin. Monographie-Bibliothek, Materialien und Dokumente zur Geschichte der Juden in Polen: I.-..D i e Familie Da wids ohn“, bearbeitet von Frarut und iZagorodski. Vertag M. J. Fnedd, Warschau. 1924. (JMsOh.) „Mit Gott für Kaiser und Vaterland.“ Erlebnisse deutscher Proletarier während der „Großen Zelt“ 1914 bis 1918. 1924. Vereinigung internationaler Vieriägsanstalten, Berlin. P. Frölich: „Zehn Jahne Krieg und Bürgerkrieg.“ (I. Der Krieg.) 1924. Vereinigung Internationaler V-eriagsanstalten, Berlin. Arno Holz: „Kiftdlieitsparaidies.“ 1924. Verlag J. H. W. Dietz Nachfolger, Berlin. Prof. Dr. S. H. Lieben: „Das Jüdische Museum ln Prag.“ 1924. Verlag Dr. Josef Flesch, Prag. II., Soukenlcka 5. A. Maslow: „Die neue Aera des Pazifismus.“ 1924. Vereinigung internationaler Verlagsanstalten, Berlin, Leonard Nelson: „Vorlesungen über die Grundlagen der Ethik.“ (Hl. Band: „System der philosophischen Rechtslehre und Politik“). 1924. Der Noue-Geist-Verlaig, Dr. Peter Rein-hold. Leipzig, Karl L. Kossuk-Raytemau: „Gesichter 'der Zeit.“ (Gespräche auf einer Bank). 1924. Vertag Ernst Oldenburg. Leipzig-Wien. Max Scheler: „Schriften zur Soziologie und Weltanschauung.“ (III. Band: „Christentum und Gesellschaft“). 1924. Der Neue-Geist-Verlag, Dr. Peter Reinhold, Leipzig. Friedrich Schreyvogl: „Katholische Revolution.“ 1924. Der Neue-Geist-Verlag, Dr. Peter RednhoM, Leipzig. Julius Toldi: „Lebenskultur.“ 1924. Verlag Richard Lanyi, Wien. Dr. Hermann Unger: „Max Reger.“ 1924. Verlag von Vellingen u. Klashvg, Bielefeld. * Die Großbuchbinderei F, Rollinger» Wien, XII., Niederhofstraße 37—39. empfiehlt sich zur Anfertigung von modernen Verlagsbänden und flandbänden für Private und Vereinsbibliotheken. (Entgeltlich.) El BCbinUl Papierfabrlks- und EInDE 1*1 whbI» Verlags-Gesellschaft Zentralbureaut Wien, I. GrUnungei-ga»»« Nr. 9 Erzeugen alle Paplersorten, .holzfreie und mittelfeine Kanzlei-, einseitig glatte Plakatpapiere, Pellüre, Löschpapiere, einseitig glatte Superioraorten uiw. uaw. „Der Jude.“ 4 m e Monatsschrift, herausgegeben von Dr. Martin Buber im Jüdischen Verlag, G. m. b, H„ Berlin NW. 7, Dorotheenstraße 35. — Das eben erschienene 9. Heft des, 8. Jahrganges hat folgenden Inhalt: Hermann Glenn: England, Arabisten und Erez Israel. — Gerhard Holdtoelm: Lösung der zionistischen Krise. — Solomon Scäiechter: Die Frau Im Tempel und in der Synagoge, — Emst Müller: Von Wort und Sinn der biblischen Schöpfungsgeschichte. — Franz Kafka: Aphorismen. — Bemerkungen: H. Bergmann; Tagebuch eines Anttakxnisten, — Hans Kohn: Frage der zionistischen Propaganda. — Umschau: Helene H. Cohn: Die Stellung der Palästinenserin zur Gemeinschaft. — Karl Cohen; Urtel da Costa, r— Paul, Plant: ReVglöse Symbolik. „Die Bücherstube.“ Blätter für Freunde des Buches und der zeichnenden. Künste. 1. Heft. HI. Jahrgang. Vertag Btiöhertau und Reichert, München. Beiträge von G.Hiidebrhndt über seltene Bücher der deutschen Literatur, Faber diu Faur über Handzeichnungen Goethes,. Max 0 81 ir o p, Paul Renner, Bibliophilie Miszellen. Buehbeopreohungen und Anzeigen. „Der Harz,“ Monatsschrift dos Harzklubs. Verlag F. Eller s. Magdeburg. Die Septombernummer ist dem „ arm .Bergbau In alter und neuer Zelt gewidmet. „Der Vorbei.“ Ein Führer zum guten Buch. Vertag Karl Rauch, Dessau. Das August-Septemberheft bringt Absätze aus den Werken von Hans Jobst und H. H. Grote, Besprechungen über „Erzählende Dichtung“, Uebhaberdrucke. Neue Bücher über Kunst, Bemerkungen zur öffentlichen Kritik und eine Büoberschau, „Kunstwart und Kulturwart.“ Begr. Ferd. Avenarius. Kimstwiart-Verlag Georg D. W. Callwey ln München. Das eiben erschienene 11. Heft des 37. Jahrganges bringt eine Rdhe interessanter Beiträge, unter anderen BHddeu* tung von Robert Eisler, einen Epilog für Eleonore Düse, wertvolle Prosa- und Verdichtungen, und im Spr-eohsaal „Volksbund und Antisemitismus“ von Wolfgang Schumann. Informativen Zwecken dient der Literarische Viertelljahrshericht des Dürerbundes 1924-25. Zweiter Teil, PELADAN’5 AUSGEWÄHLTE ROMANE JN 10 BÄNDEN Schöne Halbteinenbände in Geschenk-Kassette INHALT) Das allmächtige Gold f Der Sieg des Gatten / Una cum uno / Pas unbekannte Schicksal / Das Weih des Künstlers / Weibliche Neugier / Biaweihung des Weibes / Das höchste Laster / Finit // latinorum / Der Androgyn // Zu beziehen durch: , R. LÖW1T, BUCHHANDLUNO ■ WIEN, I, ROTENTURMSTRASSE 22

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