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Wiener Morgenzeitung · 1922-01-03 · Heft 1052 (3.1.1922) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1052 (3.1.1922)
Date
1922-01-03
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr. 1052 Wien, uienstag , WIENER MORGENZEITUNQ _3. Jänner 1922 _Seite 3 Tagesbericht Das Palästina-Emigrationsheim in Kahlenbergerdorf. Die feierliche Eröffnung. Sonntag den i. d. M., am acht©» Chaniu-ka- Tage, wurde in feierlicher Weise das neue Emigranten-heim in Kah1enbergerdort 'bei Wien eröffnet. Es ist bezeichnend für die Liebe, welche den jüdischen Palästina-Pionieren, den Ghaiuzim, entgegengebracht wird, daß sich eine überaus große Zähl Wiener Besucher bei dieser Feier eintfan-d. Das neue Heim ist im »Weingut Donau warte« lun tergebraoht, das bekanntlich' vor einigen Monaten dank dier Opferfreude einiger Zionisten erworben wurde, und um das, sich insbesondere die unermüdlich für die Gkialuizim, wirkende Frau Dr. Sofer verdient gemacht hatte. Es liegt gegenüber dem Hakoah-Bade in der Küchel au, und das monumental gebaute Haiuis war einst dais Aufnahmsgebäude einer Drahtseilbahn-, die zum Gipfel des Leopoldsberges führte. Es verfügt daher nebst Einzelräumen über weite Hallen, die sidh all« Söhlafsäle -vorzüglich eignen. N-aidb- Anzündung der Cbaixyuka-Licihter durch Herrn Überkantor M o r g e n s. t e r n begrüßte der Leiter des Palästina-Amtes Herr Dr. Leo Sofer die Gäste in der festlich geschmückten Halle, worauf Herr Obe-r-rabbiner Dr. C h,a j e s' die Festrede hielt. Bianiu-n sei es jüdischer^ Biräj|cfh" gewesen, an. neuen Gebäuden eine Steife des Mauerwerks unge weißt zu belassen, die an die Zer-,. Störung des jüdischen Reiches erinnern , seid. .'. Nun / seien wir in der glücklichen Lage, Häuser zu errichten, die an die E r n e u e r u n g. der jüdischen Heimstätte in Eraz I-srael, malmen. Ein' solches Wahrzeichen sei dieses Chalnzimheimi.; Obferrabbiner Cha-jes fan-d dann erhebende Worte für die Tat der Ghaiuzim: Die jüdischen Palä-stina- Pioniere der Gegenwart stehen in der Weltgeschichte einzig da und ihre oipferfrohe Arbeit ist unser teuerstes Unterpfand für die jüdische Zukunft. Der Weg, den die Ghaiuzim aus dem Osten zurückzulegen haben, - bis sie eingeschifft werden, ist ein höllischer Weg. Es ist Zeit, daß wenigstens in Wien für sie die Hölle aufhört.- In diesem Chaluizimbeim, dais ein wichtiger Stütz-: punkt der Palästina-Wanderung zü werden versprüht, werden unsere Pa lästina-Proniere sich nicht nur ' vorübergehend, hoffentlich •:unter weit menschlicheren Bedingungen, aufbaltien als bistnun-; sie werden hier auch ein .Weingut,•'bewirtschaften können und sich sa für dazs Leben, .in der a!tn-euen Heimat rüsten. Herr Dr. Z e g a 1, einer ^der hoch verdien ten Förderer . . dieses Werkes, sprach hierauf über Smn, ümdxWEH^^äerDMs^eve Erneuerung und gedachte in warmen Worten der Verdienste des Herrn Leo - W e i ß und der Frau Dr. Sofer um dieses Chafyuzimheim. —. Ein Chorgesang ' schloß die würdige und eindrucksvolle Feier. Die Teilnehmer unternahmen sodann einen Rundgang durch die ' Räumlichkeiten, ' die vo-n jüdischen Handwerkern,- .fast durchwegs Ohial-uzim, mit schmu-cken, zweckmäßigen Möbelstücken versehen wurden. Das neue Heim ira Kahlenbergerdorf wird auch insofern große Bedeutung haben,, als es bei richtiger Organisation und tmsfcradierung möglich seih wird, unsere Palästina-Fahrer vom Wiener Ankunftsbahnhof, ohne daß sie in Wien auch nur eine Na-dhit verbringen, M ihr schönes eigenes Hehn am D-o-nauistroni zu führen. Es gibt auch Gelegenheit > zutr Errichtung einer Hau-shadtunigsschule, einer Geflügelzucht sowie mehrerer Lehrwerkstätten. Jüdisches Flüchtlingselend. Der Präsident des Chicago-er Joint Relief Committee B. H o r w i c h berichtet in der »J. P; Z.« über seine Eindrücke von dem Elend der jüdischen Flüchtlinge in Antwerpen. ' »In Amerika war ällgemein dD Meinung verbreitet, Belgien sei im Kriege ganz vernichtet; mit ( dieser Vorstellung landete ich kürzlich in Antwerpen. Aber ich sah.-keine“Spur mehr, die an den Krieg erinnern konnte. Fröhliches, geschäftiges Treiben 'überall,'. zpfriedei'nC vGe|i«chter,. aus deren Mienen Siegcrstojz strahlt, bis man ins jüdische Viertel gelangt, wo einem ein. Bruchteil vom Wrack' der ukrainischen JudenheiLin seinem ganzen Fluchtlingsjammer packt. Etwa 5000 traurige Gestalten, die auf die Ucberfahrt in die neue Welt harren. Ukrainische‘Flüchtlinge aller Art und fclassen, alte Männer und junge Kinder, Mädchen und Mütter durcheinander, aus dem Sturm der Pogrome übrig gebliebene FamiUenruinen, wie einzelne Teile einer Explosion-sikata'strophe in alle Richtungen der Welt geschleudert. jeder von ihnen hat seine furchtbare Geschichte, of t schrecklich sie aüoh nur an zuhören, ohne, daß einem das. Blut starr im Leibe wird. Ich . greife nur einzelne Lebenisschiciksale heraus aus dem bitteren Meer von Leid, das ich in Antwerpen sah und \Vas ich dort mit Schaudern .vernahm: Sophie F i sc h e r, •.ein I7jäbriges Mädchen, deren Gesicht von nervösen Zückungen immerfort verz'errt wird, - erzählt in einfachen Worten ihre ergreifende Geschichte. Meine Mutter, mein Vater und meine zwei - Schwestern wurden' in meiner Gegenwart getötet. Jeder von ihnen wurde einzeln gefoltert und ermordet. Es dauerte, einen ganzen Nachmittag. Ich, als Jüngste, sollte zuletzt ümgebracKt werden. Als die Reihe an mich kam, sagte einer der Mörder: »Lassen wir diese Ratte am Leben, damit sie ihr Volk warnen .möge; unser Land zu reinigen, andernfalls wir mit ihnen verfahren werden, wie mit ihrer Familie von Hunden.« Sie konnte fliehen und mit einem Kainszeichen, das als hysterischer Reflex in‘ihrem, Gesicht •unaufhörlich -flammt* erreichte sie einC Gruppe von Flüchtlingen, denen sie sich anschloß, und so wander ten sie von Oft zu Ort, Zwei Monate lang, bis sie Antwerpen erreichten. Cha-jim L i b s t, 40 Jahre alt, kam, heim'und fand Weib und Tochter ermordet am Boden auf. Seih kleines Kind lag bei der Tür und winselte. Es .gelang ihm, mit dem Kleinen nach Antwerpen zu entfliehen, wo er-über die Trümmer seines Lebens zu klagen erst jetzt Zeit und Gehör findet. Chaskil L a n o k s, 16 Jahre alt, erzählt, sein Vater sei niedergemetzelt worden; seine Mutter, Schwester und Bruder lagen zwei Tage lang ohne Nahrung im Keller verborgen, wo sein jüngerer Bruder vor’ Hunger starb. In ihrer Verzweiflung rannte die Mutter mit der Leiche ihres Kindes jammernd duroji die Straßen., bis ihr von einem Mord-» gesellen der Schädel gespalten wurde und sie tot in . den Straßengraben fiel. Mit dieser entsetzlichen Er-*, innerung schleppten sidh Bruder und Schwester fort, bis nach Antwerpen, wo sich tausende ähnliche Golus-Sehicksa-le zu einem Jammerhaufen zus&mmerifanden und wo sie ihr tristes Dasein so kärglich als nur denkbar weiterfristen. Dank dem Entgegenkommen der belgischen Regierung, können sie sich' frei und uhbelästigt bewegen. Die arbeitsfähigen, Männer erhalten, wenm auch nur vorübergehend', Arbeit. Andere, die sich mit den’Verwandten oder Bekannten in den übrigen Ländern schon in Verbindung setzen konnten, leben; bis sie die Ueberfahrt machen können, durch deren Hilfe. Der ganz Hilflosen nimmt'sich der Hilfsverein »E s r a« an. Die meisten Pogromflüchtlinge, die Ich gesehen habe, stehen im Alter von 13 bis 21 Jahren. Sie warten darauf, nach Amerika oder Kanada einwandern zu können, und da liegt für sie die große Schwierigkeit und das ungeheure Problem der jüdischen Emigration. Die Einwanderung nach Amerika ist begrenzt, und um nach Kanada hineingelassen zu werden, muß man ah Barem 250 D 011 a r mitbringen. Die kanadischen Aerzte sollen auch, wie man mir erzählte, eine neue Krankheit erfunden haben, und man/müsse dem zu Untersuchenden die Nägel abnehmen,'um sie zu entfernen und: zu heilen. Ich sah zahlreiche jüdische Flüchtlinge mit verbundenen Händen, die aussagten, daß man ihnen die Nägel abgenommen hatte. Zionistischer Provinzverband. Der zionistische Provinztag ln Linz wird Samstag den 7. d. M., präzise 6Uhr abends, ira Vortragssaale des kaufmännischen Vereinshauses, Landstraße49, eröffnet. Die Delegierten werden ersucht, sofern dies noch nicht erfolgte, ihre Ankunft bekanntzugeben (Adresse: Paula Schwager, Linz, Bischofstraße ,7) sowie Wünsche wegen Zimmerbestellung, Besorgung der Retourbillette usw. Im übrigen werden die Delegierten an die Bahnhofordonnanzen verwiesen. Um allen Delegierten die Möglichkeit zur Teilnahme an der Tagung zu geben, werden über Ansuchen die Reise- und Hotelspesen vergütet Bilderfälschung. Die Technik der Bilderfälsdh-ung ist beute s6 raffiniert ausgebildet, daß selbst Autoritäten aiuf dem Gebiete der Kunst getäuscht worden si'nid und Humidterttau'seai'd’e |für Bilder und Plastiken gezahlt haben, die kämm Hunderte wert gewesen sind. Welchen unheimlichen Umfang diese Art der Fäfechmmg genommen hat, geht wohl am besten aus der» Tatsache hervor, daß iip Amerika etwa 13.000 Bilder allein von Corot zu zählen, sind, und wären alle Lembachs, Leibis, Mentzels echt, die die Namen dieser Meister tragen, dann hätte wohl! jedier doppelt umd dreifach so alt werden müssen, um sie zu malen. Nicht immer mag es der Geldgewinn gewesen sein, der zur Fälschung reizte — Schon Rembraudt und Dürer klagen über Fälschung ihrer Bilder — manchen! mag es getrieben haben, diesen Namen eines Berühmten unter seine Bilder zu setzen, um zu beweisen, daß die Kritik nur auf den Namen geht. In der Hauptsache aber werden Bilder aus Gewinnsucht gefälscht. Das ist auch ein recht einträgliches Geschäft So wurde üb einem der Münchener Biliderfälsctoungiaprozesse festgestellt, daßder Hauptfälsdher Thiiege für die eäim- Regenmäntel Her?en» undSfaman^scheJedll- und SttrEckwaren, aSßos erstklassig und bllllgsl Ion Warenhaus [ Schiffmann En gros 1074 En detail Leo Pinskers Begegnung mit Adolf Jellinek. 'Zur Wiederkehr des 100. Geburtstages Pinskers. Von Dr. N. M. Gelber. II. Auf die Frage Jellineks, wer die großen' Summen zur Verwirklichung seines nationalen Planes hergeben , soll, erwiderte Pinsker mit dein ihm eigenen Stolze und um auch Jellinek zu beweisen, daß in den Ostrudem nicht nur Schnorrer, zu sehen sind: »Geld verlangen wir russischen Juden durchaus nicht.« Er sei absolut nicht der Dolmetsch des ärtneren Teiles der jüdischen Bevölkerung. Denn auch die reichen und wohlhabenden Juden haben an den Sieg unserer Sache ip Rußland zu glauben aufgehört, wo sie mit Füßen getreten werden, auch sie wollen fort und eine »Heimat sich erarbeiten«. Geld ver’ange er nicht, sondern »Rat und Tat, damit unser ne-ugegründedes Vaterland unter den Schutz der; Mächte gestellt und von denselben als ein iselbständiges anerkannt werde«. Jellinek bat ihn nun, ihm »um des Himmels willen« Aufschluß über den Wandel in seinem Innern zu geben, Ganz erstaunt fragte er Pinsker, ob er dehn derselbe Mann sei,, der in Leipzig studiert, in Heidelberg und Berlin geweilt hat, um mit den Errungenschaften der modernen Naturwissenschaften vertraut zu werden. Er machte ihm-kein Hehl daraus, daß ihn sein Aussehen, »der schwermütige Zug in Ihrem Gesicht, Ihre total veränderte Lebensansclnau- •ung und die Worte, die ich aus Ihrem Munde vernommen habe, aufs tiefste erschüttern«. Pinsker antwortete ihm hierauf» daß er als Arzt, Russe und Jude, den Werdegang seiner Gedanken schildern wolle. Jn klaren Ausführungen, denen wir später, in seiner »Autoemanzipation«, in so prägnanter Weise begegnen, erklärt ihm nun Pinsker die »psychische«! Grundlage des Judenproblems,. die »judophobie« der, Völker, die er als »morbus fidei« bezeichnet.- Als'Arzt gebe er das Parere ab, daß es noch der Arbeit von Jahrhunderten bedürfe,, bevor eins psychischen Umbildung der Völker in puncto ihrer Judophobie ein treten wird. Als Russe hege er gar keine Hoffnung auf d-as.Eintreten besserer Zustände und freundlicherer Beziehungen der Russen zu den Juden, da das russische Volk in einer tiefen Demoralisation stecke und zu Judenexzessen gehetzt werde. Was Wunder, - wenn selbst das große * deutsche Kulturvolk die antisemitischen Hetzereien eines Stöcker toleriere, ohne »gegen diese laut und feierlich vor aller Welt zu .protestieren«. Aus diesem. »Labyrinth der Verkommenheit und Versoffenheit des. Rassen- und Religionshasses« sehe er keinen anderen Ausweg, »-als wie einst unter Moses«, den Pinsker als'großen Lehrmeister keiner Politik ansieht, »aus Aegypten-Rußland -ziehen und ein, freies,. unabhängiges, politisches Gemeinwesen gründen«. Als Jude sehe er, daß sein Volk geisund sei und uie Fehler, die ihm anhaften, nur die Folgen des Druckes'sind, sobald dieser verschwinden, wird, werden auch all diese Fehler aufhören. Die Juden müssen ein neues Kanaan »durch Arbeit» Fleiß, Mannhaftigkeit, Tatkraft, | Ausdauer, strenge Gerechtigkeit und hohe Sittlichkeit erobern, diesen St^a-t sollen die Mächte unter' ihre Protektionen nehmen, damit wir dort endlich die Ruhe finden,- die man uns seit Jahrhunderten mißgönnt«. Als Pinsker seine Ausführungen geschlossen hatte, bat er Jellinek um sein Urteil. Sogleich zu Beginn seiner Gegenrede gab ihm Jellinek zu verstehen, daß er auf keinen Fall seine Anschauungen , billige und. mit ihm »die himmelblaue Flagge eines jüdischen Staates und einer jüdisch-politischen Nation aufhissen, werde, weil er dadurch seine ganze Vergangenheitverleugnen und alle seine Predigten und Reden widerrufen müßte. Und schließlich haben denn die luden »seit den Tagen Moses Mendelssohns und 'besonders seit der großen weltgeschichtlichen. Umwälzung in Frankreich deswegen ihre basten Männer ausgesandt, uni ihre Anerkennung und Gleichberechtigung in den europäischen Staaten zu kämpfen, in zahlreichen Flugschriften, auf der Tribüne wie auf den Kanzel ihre geistigen Kräfte für das hohe Ziel der Emanzipation in Bewegung gesetzt, um im Jahre 1.882 alles Errungene preiszugeben, alles Erkämpfte aufzugeben, sich selbst als Fremde, Heimats- und Vaterlandslose, oder wie Sie sagen, als Vagabunden zu bekennen und den Wänderstab in der Hand ein problematisches-Vaterland aufzusuchen? Nein.«.’ Schon in diesen paar Sätzen erkennt man, wie; wenig Jellinek die psychologischen Voraussetzungen der Pinsker sehen Ideen verständen hat und mit welch; schwachen Argumenten är den jüdischen Nation a- :Tismuis zu bekämpfen suchte. Wenn es auch den An-? -schein hat, daß er vielleicht Pinsker deshalb nicht zustimme, weil er erst auf der Suche nach einem ' »problematischen Vaterland« sei —- so ist aus seinem früheren Kämpfen gegen Smolensk!5 ipalästinozentnschen Nationalismus 'klar zu . ersehen, daß ’ Jellinek sich'allzu stark an den Ideen der beglückenden Assimilation berauschte. - Im 'Nationalismus sah er eine "Gefahr, die den' Antisemiten, welche »uns, jedes wahre patriotische Gefühl in Europa absprechen«, rechtgeben würde. Er erklärt, daß die Juden Deutsche, Franzosen, Engländer, Magyaren, Italiener usw. mit allen Fasern ihres Wesens sind und auch seit langem schon aufgehört haben, »echte Vollblut-Semiten« zü sein und das Gefühl einer »Nationalität« zu bo sitzen. Sodann führt er aus, daß der Antisemitismus — »diese Giftpflanze an der Spree« — rascher verdorren werde, als Pinsker an nimmt, weil er keine Wurzeln im Boden der Geschichte gefaßt habe. Er wisse wolt, daß die Lage der russischen Juden eine bekümmerte sei. Er hoffe aber, daß -die dänische Königstochter — die Zarin — ähnlich wie die Popäa für die russischen Juden ein Schutzengel sein wird.

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