Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1052 (3.1.1922)
- Date
- 1922-01-03
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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^eite '4r /Wien," Dienstag WIENER MORGENZEITUNC! ■«wni-ca-w /3. JäBSer 1921' Nr. 1052 Triebe Arbeit des Signieren« eines Bildes in der Regel 500 bis iopo Marie berechnete. Einen ange blichen Böckli-n, den er in Paris für ioo Franken erworben haben, will, der aber nach der Meinung d)er Sachverständigen keine zehn Mark wert war, isuohite er um 20.000 Marie zu verkaufen, und wenn ihm von irgendeinem Künstler! ein Bild als unecht zurück-gegeben wurde, bot er es dem, nächsten ran den doppelten Breis am. Denn Bilder sind um so echter, je teurer sie sind. Hoher Preis zog bessern-i derts bei den Amerikanern, die in so vielen Fällen getäuscht wurden, daß sie in New-York schließlich ein großes Museum vom gefatschtem Bildern errichtetem, p Kjcufliehhaber„au warnen. :/X Einer der erfolgreichsten Fälscher 'der Hefteten 'Jahre, war der ehemalige Ateäserdäener Thiiege, der: seinem Herrn, einem Kunstmaler ih Nancy, dläis Malen : ealbgesehene hatte. Er lernte, wohl auch etwais maäeäü, sein Haupts-öu-dium ging alber in der'Hauptsache auf -däis'. Kopieren von Kirnstleruntersehriften. Aus dem veri Echledenen Museen hatte er sioh ein‘ganzes Batch von. Kümistlersigne.n z.u-siatnniengetiragern*. In Paris kaufte,eri dann bei Trödlern wertlose Arbeiten unibekahint.er. Künstler für billiges Geld, -maßte in eine Ecke das Si-g-/ «am eines berühmten Meisters und trug diese Balder zu einem Kunsthändler, der als ehemaliger Dienst miamn sie kritiklos kaufte und' sie mit einigen hundert oder tausend Mark Aufgeld wieder veräußerte. Und dieser Kniist-- händler kaufte immer wieder von ihm, trotzdem er einmal von einem der aingebotenen Bilder das noch frische riigmum glatt mift dem Finger wegwischen Icanaite, iiriid manches Bild von ihm. bekam, desfeen angeblicher iMeister schon jahrzehntelang tot war, aber desteen 'Del lioch roch. . •' . ,f; ’ Die Hauptarbeit der 'bewußten Falscher geht darauf, die Bilder künstlich alt zu machen. Für ' sie handelt es sich zunächst darum, ihrem Material das ‘Kennzeichen des Neuen z-u nähmen. Dem Holz und der Leinwand, auf die die B'ildler gemiaßlt sind, kann man ihr Alter mit ziemlicher Sidbealhert amisehem. Benützt nun. ein Fälscher neues Holz oder (neuie Leinwand, muß er sie künstlich alt machen. Leinwand'wird in' ein Gemisch von Tabakabsud, Kuß und Leim gelegt und Holz mit einer besonders konstruierten Pistole' wurmstichig (gemacht. Da der gewiegte Kenn er aber diese'Tricks kennt, arbeitet der Fälscher mit wirklich' altem, wenn auch etwas teuerem Material Er kauft beim'Trödler alte Holz- oder Ltinwamdhilidler,- aus deir Zeit,: /da der :Maler gelebt hat, die er fälschen will, und übermalt nun das Bild des unbekannten Malerls m. der Technik des -Berühmten. Entweder kopäent er irgendeine Arbeit dös ^Künstlers, ändert aber die Stelhinig ddr Hände, die Farbe der Kostüme, läßt Figuren weg oder fügt -neue h-wizui, um so die gefälschte Arbeit als einen Vorentwuirf,: älis eine Skizze des Künstlers ausgefoea zu können. ATon vielen alten Meistern sind Bilder im Laufe der Jäihlrhuin'derte vernichtet worden oder verloren gegahgeÄ; man, könnt sie aber noch aius a-liten.Bäsöhreibungen; Ttie .und da auch noch aus Kupferstichen. Naidh diesen -•Unterlagen werden die verschoNsnen Werke a|fter Künstler wieder zum Vorschein gebächt. Nun -muß der Fälscher auch die Farbe alt machen. Die Bilder müssen iPisse und Sprünge auch iin der' Farbscha-öht haben ünd 3) achgedunkek' sein*- ■ Um - sie i NÄicihdluMkel-u zu I-Lsssn, Mitteilungen au8 dem Publikum. ' £ “ Jula Hasten Samuel Halpern Mon*3t€fZy8kA Kamlonka Strmailowa Verlobte Wien, I. Tebetli 5682 SM Zur Verlobung meines Bruders Saniuel mit Fräulein Jnla Hasten gratuliere ich herzlichst Isak Halpern Wien, im Jänner. 1922 5333? Wir gratulieren herzlichst unserem Cousin Herrn Samuel Halpern .anläßlich seiner Verlobung mit Fräulein Jula Hasten Familien Roth und Krachmal 5831 die Bll der in einen Badeofen geschoben, -und regelrecht .gebacken. Schadhafte Stellen und Scmmmdfledke- ,eav . hohen die Echtheit und den Wert eines alten Bildes;' bo wi-rd die Leinwand vielleicht etwas eingerissen, dieril Holzbild eine Ecke weggesclagen, und dtsreh eine Mischung aus Ruß und. dem Absuidr von Süßholz? ’Sciidmmel erzeugt. Dann erst ist der Mefeter 2>edhtc{H:: Die meisten Fälscher arbeiten auf eigene P-aiüist; besonders in Deutschland, ki anderen Staaten, vor allem in Holland, Belgien und Italien wird die Kunlstfäb:chung f-aibriksmäßig betrieben. Einer der. berühmtesten Fälscher, der vor einigen Jahren in Paris ges-todben. ist, hatte einige Dutzend Maler und Bildhauer in seiner In Rußland leben zu viel Juden iund man müsse 3 ah er eine wohlgeordnete Emigration nach einem freien Lande ein leiten. - Nur auf diese Weise könne man die Lage der Huden verbessern. Und. mit folgenden, etwas allzu stark ins Predigerhafte ausflclingenderi-' Miahnungdn schließt er seine Gegenrede, die,mit keinem'Wortetöuf eine gründliche Erfassung der Pin siker sehen -Gedanken, die ihm nur als Symptome der pathologischen Zustände in Rußland! galten, eingegangen ist. r.Geben Sie, mein lieber Freund, Ihre schwermütigen Gedanken auf und verzweifeln Sie nicht an Unserem geschichtlichen Genius.« >Sie werden aber ivohl nicht in Abrede stellen können, daß Sie angegriffen und zu aufgeregt sind und noch unter dem Unmittelbaren Eindruck dessen, was Sie gesehen rnd erlebt haben, stehen, al$ daß Sie imstande wären, mit -der nötigen Geistesruhe und der;erf ord erlicheh bbjektivität über den Gegenstand unserer Unterredung zu verhandeln. Reisen Sie nach Italien*)’, klöge der Anblick 4er blühenden Natur Sie allmählich zerstreuen, 'beruhigen, erfrischen und (jene bösen Freister aus Ihrer Nähe verscheuchen, welche. Sie lüenthalben nur Haß und Feindschaft, Antisemiten 'und Panslawisten erblicken lassen! Ihr Herz ■'‘ist trank, Ihr Kopf aber, hoffe ich, wird auf den Fluren' Italiens von neuem Kraft und Frische gewinnen'.« Mit diesen, wenn auch sehr schön klingen^ len Phrasen verabschiedete der berühmte Prediger [cllinek den Schöpfer des jüdischen iStaatstedankens Leo P i n sk e r, der, wenn er auch histÖtisch nicht so geschult war wie dieser, doch mehr Verständnis für den Sinn der jüdischen Geschichte gezeigt und; auch, wie es die Gegenwart beweist, fiel mehr'-recht behalten hat als der gründliche Cenncr des Judentums — Jellinck. / > Pinsker befolgte nicht Jellinefks Rat Schläge 4fn Gegenteil; einige Monate nach diesem Besuch, icL5 er seinen mächtigen Mahnruf — die »Auto- »man-zipatk-n« —' erschallen. " Wien. Dr. N.AL G clbc-r. Echte iägerwSsche Ä Aftbert lauster, Wien, I., KohlmessergasseS Brillifiiei .Perlon. Ml lijsll lei falsche Zähne kauft von Händlern, Juwelieren, Zahnärzten und Privaten IST Weftfirma Juwelier RABIKOWIYSCH "WS I., Mahlerstrafte llr. 5 II., Hollantfstraße Nr. 2 Telephon 3541 (frühere Steplianiestraße) Haltestelle Opernrine: Telephon Nr. 45146 Zugang Kärntnerstraße Klan beachte die große Straßenuhr Samstag geschlossen im eigenen Hause Nr. 3 5820 Emil Reich | DENTAL-DEPOT Wien,Bauernmarkt 11 Telephon 65-1-79 Billige Bezugsquelle aller Dentalwaren Vertreter für- RuntSnleet, Polen and Palästina gesucht 9349 > Fabrik . alter' Meistere sitzen. Er lieferte auf Bestellung jedeto Künstler, vor allem aiber Caröts, Go-urbets, Tenders, W’atteaws ’i-n.' gawz hen’orragendeir , Echtheit. Seine - Künden - waren-' inder Hauptsache ■ gewissanffio.se Händler. ...Ist einmaT ein Bild als c-diitlängere Zeit -diurch den -TvurislJhandelgelaofen^ •. dann fällt, es. "schwer,, gute Fällscihiungeii zii erkennen-, Die schwierigste ’Ähbeit für den Fälscher -ist' es' freilich, sein-e Bilder an dfein Maiun zu fbringon, - Gfediegetoe und erfalhrene Küinsthä-i^d&er. sind ja nicht leichit;zu täu«che-n. So'm'uß der Fäls-clheir'wieder zu allieriei Kniff^a seine ZuBudit 'nehmen. Er bedient sich dabei ergebener Miittels-perlsohan. Bei neueren MeiBt.emn, l-enbach, Leabl, Stäi'dk.uisw. 'Sin.des gewöhn lieh ehemalige Modelle dieser Maler, -d’ie die Stücke ver- . .äußern müssen. Bei älteren Stücken müssen eie sich, als Söhne oder Neffen von: KunsthaHidCiern. saatsgeben, deren. Nachlaß, sie geerbt hasben. * 5. bis 10. Jfitmer schulfrei. In den Schulgebäuden,| in denen die Brötkommissionen untergebracht sind, werde« in der genannten Zeit die Kommissionen für den Abbau) der Lebensmittelzuschiisse amtieren. Da liiefür sehr viele! Schulräuinlichkeiteu notwendig sind, hat dSr Bezirksschuw rat verfügt, daß vom 5. bis einschließlich 10. Jänner deq Unterricht an den Volks- und Bürgerschulen entfällt * Die Schnellzüge Salzburg—München eingestellt^ Vom Ministerium für Vorkehrsweisen wird befkalnait-j gegeben: Wegen zuuehmenden Kohden mangels iu| Deutsrilife.nd werden v-otti Dienstag, den Z- Jänn-er am bi® auf weiteres die Schnellzüge 18 und 19 in der Strecke) S ta ü! z b: 111 r g M ü n c h e >n. . eimgestellt. Hiedoreh ‘Ver-| Heren uimsere Schnellzüge 209 u-nd1 210 (W.ion-WesfcbalbnJ hof rib 22 Uhr, Wien-Westlbdhnlbof an 6 U'hr 50 Minuten^j ihren. Sdhneljzugsainsohluß naoh und von* Münchemu Ea uniteii'iblei'bit -daher bei diesen Zügen vcwi- Montag dlehj 2. Jäntner -ain für die Dauer der Verkehiriefnstellung diäöj bayrischen. Schnellzüge die Führung des rim*chlaufenidieh| Personenwagens rinid «des Schlafwagetiß Wien-W es!> hahmfhtof—Miinohen. * Schließung der Innsbrucker HafldelsakadcmiÄj Wie die Innsbrucker Handelsakademie mitteilt, muß die) Handelsakademie in Ermanglung der zur Aufrechterhaltungi des Schulbetriebes notwendigen Geldmittel vorläufig geschlossen bleiben. . * Ein Telegrammwort Prag-Wien eitic tschechische Krone. Aus Prag, 1. d. wird telegraphiert: Mit heutigem Tage Wurde die Telegrammgebühr, nach Oesterreich mit einer Krone per Wort festgesetzt. 'j * Entführung eines, Wiener Realschülers durchs! einen. Franzosen. Der 15jährige Realschüler Franiaj R iin -p f 1 ist seit dem 21. Dezember aus der elterlichei«j Wohnung, XII., Eibrenfellagas-se 17, verschwunden. Did besoirgten Eltern erhielten am -.22. Dezeiuber ein Teilegramm a:ui5 Kitzib ühe 1 iin Tirol mit d)^m lalkoinilsdh^j Inholit: >F-aihire .mit einem Herrn nach Pawis. BrieS folgt.«. Der* angekündi-gte Brief langte Tatsächlich aud ' Inhsbräcik ein unick enEieÜt nebst' -der Bitte ...um -VeiH PK. jZ’i C:.:la.n b-:> Rabbinerregistrierung in Sowjetrußiand. Riga, 1. Jänner. (Tel. der „Wiener Morgenzeitung“.) Ays M 0 s k a u wird gemeldet, dafr' über Initiative des „Kombund“ (Jüdische kommunistische Organisation) die Regierung eine Verordnung erlassen hat, wonach . sich alle Rabbiner registrieren - müssen. Demzufolge werden neue Verfolgungen der Rabbiner durch die jüdischen Kommunisten befürchtet. * Der Sturm.’ Der gestrige Sturm hat mehrere Un- . fälle .'venu-rdacht, ' Auf der Florklisdorfer Brücke wunden zwei Kräne limgelegit -ulnd verursadhten, eine großeWeirkebfsstörUng, Änd riesigen Schiadten. Vielfach .wuindbu Pletnikein ümgewoiriein, Fiirmentafeffin herasbgerissel», Ziegel aus den Dächern gelöst -und von einem Last-zügs der Verh-lndiühgsibähn sin ganzes WriAgonibleüb-dLch au-f das PflaisHe-r -der A ti-s.steil-u n gs/straße gesühleivdlert, zum Glück, oih-ne jemand en zu verletzen. Vor demBuegthioaiter ti.nri auf der M-arieiibrüdke wurden Person en zu Boden geworfen und! mußten von der Re-ttungsgeselischaft .beihandielt -und. -ims Spital. überführt werden. * Begräbnisse am heutigen Tage. Alter E r! e d- : hof: 11 Uhr Fürst Ida. — Neuer Fried h 0 f: 10 Uhr Heisstein Klemens, 10 Uhr 30 Min. Dr. Kaniilaar Karl Isidör, l.t Uhir.'Hein Moritz. — Döblinger Fried h o f :T2 Uhr Dr. Jerusalem Josef. — F 1 0 ri d sdorf er F r i efd H 0 f: 3 Uhr Berger Ignaz. * Der neiie: Straßeriibahntarif. Zuir Meldiung.über den Aehitzigkrori-önfärif an.(f der Sbrtaßetubäh'n wird mitgeteilt, | daß die Straßen'bQihnbedlien'Sfteteih. tleia Kolle.ktjvverträg, der im Mai 1920 abgeschlossen wuitdie, voir eimgen Tagen ■ gekündigt haben-. Dieser Kollektiv vertrag, isit dluiroh die seither erfolgten Lohn-eirihöhu-ngeinbereits derart duiröhlöohjert, daß eine Neuform-m'icruinig dringend niotwendig geworden ist. Die Mdhrbetetu-n-g für die Straßenlbaihinen : beträgt aiu-f das Jalhir umgereclhmet einige Milliarden-. Die Durdhrechm-uing ist aber gegenwärtig noch nidht aib-geschloisism/ so daß mit dein Verhandlungen lioeh nicht begotninem werdieiji. konmlte.Aus diesem Grunde ist eiatie .Annahme irgendeines bestimmtem -Tarifsatzes Kombination u-nd können bestimmte Tarifsätze nicht gemiairiint werden. Die. yerhainidilminigen mit den- Straßen!ba/hn- •bedkanoteten dürften m den nächsten Tagen aufgemommetn worden. ■ ./ * Säuglingskurs an der Allgemeinen Poliklinik. Deir nächste Kurs für Fmiuen -und Mädchen (mdit -praktischem. Udbuingcn) beginnt am 16. d. M. -ran ö.Uiltr abends. Vornicricnngen,-finden tägkeh zwi-sdh-em 0 und n Uhr vormittn'gs an tle-r Sä-uglin//1:abteiluug d> r Pi'liVinik. IX,, j ':'raria-u;ir“V:.-- 10, str.tt, ' \> Li» ira:Qe»Oi iimu iv,cT1uiuiLCAit; au öu**». w^w^ er dies uir veratphlem-.tum Ixminte. Erhelwimgein- ^crgaibeuAj daß der Vermißte dfte Absicht geäußert-'haste te Ap^-i la-nd zu gehen, um sich dter BiihlnienSkarri^C zu; widttteirij Vom. seinem Umgaimg anit einem Framzoßsn weiß riber niemand etwas. 'Diesem, fallt, auch wenü Eiteipfl frew willig mit ihm gefahren ist, angesichts dessen Mrhjcl'erjährigkeit Entführ-ung -zur Last. . P ♦Verunglückter Professor. Wie die Innsbruck^ Blätter melden, gerieten Professor PaP k«aus aü»! Pforzheim und sein Begleiter am 31. Dez^ber ber einer! Skitour auf dem Sulzkogel, einem Ausläufer der Getztalerj Alpen, unter eine Lawine. -Der Begleiter konnte sich retten^ Zur Auffindung Pack hä u s' sind RettuPgsexpeditioneh abgegangeh. ♦ Uebersiedlung des Kinder-WohUäkrtswerke^ Das Kinder-Wohlfahrtswerk (bisher I., Naglergasse j» übersiedelt in neue Bureauräume, I., GoU^agagasse. III. Stock, und wird seine Tätigkeit dort am 10. d. M. wieden aufnehmen. *^Verschwundenes Schlachtschiff. Aus Lo^dort; wird ^gemeldet: Das Schlachtschiff ^Veng^nce das zur- Demolierung geschleppt wurde, riß sichbei schlechtem Wetter im Kanäle von seinem Schlepper los; seither fehl® jede Nachricht von dem. Schiffe. ♦ Das Leichenbegängnis Korolenkos hat, wie auH M 0 iS Jea ü gemeldet . Wird, airi ". 29. Dezember untej massenhafter Beteiligiing der Bevölkerung in Poitawa aur Staatskosten stattgefundeni Der Tag der Bestattung ist zum Trauertag erklärt worden. Schüler! und Aemter waren geschlossen. Die Werke des.Verstorbenen werden auf Staatskosten in ukrainischer und russischer Sprache herausgegeben. * Das Pensiopsinistitut* der österreichischen Jouf-j r.alisten. Am 30. Dezember famid! idiie grmlläönde Hiauipt-1 ver-sammlung des Penisicaisinistiitu'ts. der öFteri-ÄcIhisohsw Jouimalisten -statt. Direktor Bmi‘1 R e g e 11 begrüßte die Ersiphiemenen tamd erstattete den Bericht über, die Vew waffitungstätigikeit des ■iCm*a)boirituims. HierMt «MAriff -che^ ersdhii-oneine M»mister-Dn. >PL'ucr -das Wort zu erne»( längeren Änslpiiacbe, i'n der er .die Jchschn, hegfüÄrWÜÄsdhtej daß sie, die' sich dteitis fftr Aie Foitd^^ riinge-ii aller möglichen Berufe eStfseteen - müssen, euddich, ajudh für sirii selfbis-t eiitne;* Alitersvefsorguinig vge-:’ schaffen 'halben. Obmarain Rogcsndanlkte dem Ministe^ für die herzlichen Worte, die er^-der ‘Pfesse urnd ,dpn( J-ouirnali-sten gewidmet. hat, worauf Redakteur Miarzell Z a p.ip.le r -den Amibraig stellte, der- Regierung vorziin sdh-lagen-, Direktor* Enril Regenzum Obmann des ai-eueri P enri-cÄsinstiituts - z-u emn-einn-en; ^Dieser. A^tag^ w-üirde einstimmig angenommen und, fhieinaiufdiel vvaihlen .dejp Funktionäre für -die neue Panlsionsalrilstailt -dlurch-gefühlrit^ F.s Svui’rden gewählt: ' Aus de-rXRurie der' Arbeitgeber^ Voustaihldsrntitglied nm'd Obmanmisteli!veritreter Harns Bös^ baiu^r, äM'9' dier Kurie dsor - Arbeitnehmer: VorstanidtemflW giied und 0-b-m>am-ns teil vertreten M-arrzell Zapipler. HiörlauiVeirBtät-teite, Dr. Friedrich Leiter Vorschläge zur Aüri steliliung von Grrm-dsä'tzeh -für die Ausgaben ^us , dpiiü Utnit-erstützuaig’sfonids ,.fü,r 'bedürftige Stelldn'lose utFd'> fun Zvveclkö. des .HeÄvcrilalhrsnis.sowie für. d-i-s Bestimmiuinig' dek hiefür ziuilässig'ein -Aufwandes. Sie würden einstimmig angenommen. Damit.'war» die- Tagesordnung.ersonopH mid'-dis Sitzunlg wurde gesMossen. > ÄussteUung von- Erfindungen während der Prüft« Jahrsniiesse, in Wien. Ihilialbe-r geschätzter und - nnge-, sdhätzter -praktischer "• ErfSnidüngeri (Patente, .ZeiodnuAg-ein,, Modelle und Wöire-n), die aln der.FruhjMWs-. messe teilmehmem wollen, mögen ihre Adresse mit k’areer ’Angalbe’ ihrer Sacüie mititels einigesc-hrisbMen Briefes' unter Beischl'iiß etmes A-ntwortspesenbciträges von 30 Krönen am -die Auisstellllum-gskommissior! der Aussdel-. lüing . voui Erfindungen in Wien, I., > 9» bis . längstens 13. Jänner 1922 eilpisenden. (Auch l eilmehmer an der Au-sstelltiihg im In-genieuri üiild Airihi-, te'kltehvereün. Seipltembe-r I921, welche neüerlicn auisstelleni wbllfeni) Spätere Zuschriften können nicht berücksichtigt werden. ' . , j , * Verlängerung der Weihnachtsferien aii der Tech* nischen Hochschule. Angesichts der Möglichkeit dca Einttirilttes eines Brennm-aterialien-miangels hat <3las Rek«, torat detr Technischen Hochschule -den Begmn -der Vorlesutngen n-adi Ablauf der Weihnachteferi^n w;ie rä tatidj bereits an den übrigen Wiener U oCbschmten ^ge-- $chebea — -um cilnie kurze Frist verschoben. Die Vorlegungen wevdtii statt am 9. um.,R. 6 --U-- ^-^'»-Piio.mmen. . werdW»-