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Wiener Morgenzeitung · 1921-12-18 · Heft 1037 (18.12.1921) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 1037 (18.12.1921)
Date
1921-12-18
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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( Sötte 6 d-en, SonEss Wiener morgenzeitorö i8. Dezember ffll ffr.WSf Palästina. .Frankreichs Seeherrschaftsbestrebungen. Tagesbericht Eingängen eines amerikanischen Werkzeugtransports. Jerusalem, 13. Dezember. (J. C. B.) In Haifa traf ein zweiter Transport in Amerika gesammelter Maschinen und Werkzeuge für die jüdischen Arbeiter, im Palästina ein. Ein litauischer Geschäftsträger. Kowno, 14. Dezember. (J. C. B.) Die litauische Regierung verständigte das jüdische Ministerium, daß sie beschlossen habe, einen diplomatischen Geschäftsträger nach Palästina zu entsenden. Wie verlautet, beabsichtigtig die Regierung, mit diesem Amte einen Juden zu betrauen. Die Efltwkklttiig von Tel-Awiw. ’i Dr. A. MSbuisfoain schreibt im >Israe5stisciIioa Wochenblatt für cM.6 Schweiz«: anis Tel-Aviv; ta. a.: Soeben erhielt T c 1 - A w i w, alls erste Stadt (Palästinaas, die Erlaubnis, eme städtische Anleihe von 75-goo Pfatnd ausz-ugeben, welche zum »Zwecke der Durobführumg wichtiger öfitenfSHacher Arbeiten, wie: Yergrößer-mng der Wasser- und Lichtanlage,' Kamalisatiotn, diurreh greif ende . tmd moderne Suraßenpf5astea,03rg‘, Kleimfefentoau, Trambahn -üsw, verwendet werden so?!. Der Bürgermeister von Tei'- lAwhv, Herr Dlzengoff, verreist nach Europa, um ‘dort die Verhamrdihanigen wegen der Uaterb-rimgu-n.g der LAnfleihen zu führen. Die Anleihe soll zu sieben bis acht Proceirt varzmslidh •und in zwamrig Jahren rückzahlbar sein, und. wird (sowohl m 'bar wie in Maisdhiiien, - ^Materialien -und Geräten GufgeiKmumen wenden. Bs Hst interessant, daß bei der Gelegenheit der Geneihmiigtrng dairch die Regierung für diese Aukähe, eine Reihe (bedeutender Iwformatitonen über . das Vermögen j&nd die Fiat an zkraft Tel-Aw iw ts bekahimtt jwtmten, die früher mir ELugetveahten mitgeteiüt (werden durften. So besitzt Tel-Awiw licnste nach «km-afpdp Ewölf Jahren des Bestehens, wovon fast die Hälfte Kriegs- und Stuirmjähre waren, em Vermögen an {HäRüsefiiTt (zirka 400), Grundstücken (zirka 2000), joffontlfelrew An/lagen usw. von 1,700.000 Pfund oder srirka, 44 Milli emen Goldtfraitikeii, wovon 36.000 -Ffuin^ oder "nahezu eine MMon Goldframtken Gemeindegut i-Lnd. Die Einnahmen der Hausbesitzer im ganzen Areal K^roß-Tcl-Awiws an Mieten belaufen sich auf zirka <196.000 Pfund, während das diesjährige Budgetder 'Stadt 20.000 Pfund bcaiie>pradieu wird. Die Steuerkraft der Gemeinde Tel-Awiw ist durch Regier ungsu er Ordnu n gen und den eben erwähnten Besitz desain' gesichert, daß eine Jabreisamiortfearioai. von 7500 Pfund Lur Deckung der othgenanrnten Anleihe mit Leichtigkeit tauf gebracht werden kämm, auch wenn die aus dien tGelderfto der Anleihe durchs ufüh-renden Arbeitern die feärmtlirih reiebhaiteige Einlkomtnenquellen bilden werden, keinen Keiler Ertrag aJbwerfen sollten. Hieraus erklärt sich auch der Umstand, daß, während im ganzen Laude die E-rscMießtuigsarbeit nur langsam und tastend! jurr sich geht, hier an Tel-Awiw d&s ajmerihamisdh-eTempo vorherrscht, wo mit jedem Tag nette Gründungen, Industrien, Geschäfte, Verdüen'Stzweige entstehe«, .und Ln die 2000 Arbeiter- -und Handwerkerfami1'ie.n 'bereits ernähren: können. Die sprichwöntli'che Pietbefba-rtägkrit der Entwicklung Tsi-Awiws lockt immer ,neue Menschen, immer weiltere Unternehmer und ii.-'aiäs-tina-Fireivndc hicher. Eben beginnt auch die 'Gruppe der S c ii. v e i z er j u -d'-s m hier. BoÜen zu fassen. Der junge Rechtsanwalt Farhstein, der. .vor kurzem aus Europa (ZuriidcgdkeliTt ist, arbeitet mit dem erst cingetroftenfau jugendlich011 Architekten Hack aus 'Basel an ernenn Projekt für die Gründung einer Kolonie 2US s c h w c i ‘2 c r i s c h e n Einwanderern, die frialhc am Strande ein eigene® Viertel «ach •modernen- PrinzM-ie« aufbzncn wcMeu. Telegramme. Die Aufgaben der Londoner Konferenz. Paris, 17. Dezember. Pertinax teilt im jtf.'Echo de Paris« mit, die Londoner Konferenz werde bunächst die Aufgabe haben, die französisch-englisrihen Beziehungen einer allgemeine n P r üitt'iig z\v imter-ziehen. Es sollen die Möglichkeiten, (untersucht werden, wie das Bündnis oder die lEiitcn-te zwischen den beiden Ländern aufrecht erhalten werden [könne. Theoretisch höre das Bündnis am, dem Tage auf, an dem der Friedensz-ustand mit ■der T ü.rlc e i wiedenhergestellt sei, das heißt sobald frier Londoner Vertrag vom 4. September 1914 erledigt sei. An die Stelle der Tri-plecmtente, die der [Widerstand des amerikanischen Senats definitiv be- 'fs*citigt habe, solle ein französisch-englisches Abkommen treten. So wichtig aber diese Frage sei1, so •erwarte man doch, daß das P r obl c m der d c<tntsehe 11 Zahlungen schon den Inhalt der ersten Fi nt err Gelungen »bilden werde. Pertinax glaubt nidht die Möglichkeit einer internationalen Anleihe. Eine ratcrnatronale Anleihe könne erst in. Frage Ivommen, wenn die deutsche Wirtschaft, von dem gemeinsamen Plan der Alliierten geleitet, ein wenig hi Ordnung gebracht sein werde. Es fehle aber an einem solchen »Plane. Senator Borah für die Annullierung der europäischen Schulden. New York, 15. Dezember. (Woiff.) Senator £ 0 r a h von der Partei der Unversöhnlichen erklärte da einer Rede, er werde im Senat die völlige Annullierung der .europäischen Schulden an Amerika beantragen, aber nur unter «er Bedingung, daß Lirrena den Versailler Friedensfefkag., r c v. i-d i-c tjc. New York, 17. Dezember. (Fnnksprticb. Woiff.) aAssociated Preß“ meldet aus Washington: Was sich gegenwärtig mit dem französischen Flottenvorschlag ereignet, ist durch das Geheimnis, das die Sitzungen des Unterkomitees umgibt, vor dem Bekanntwerden bewahrt worden. Der offizielle britische Wortführer wagte es indessen auszusprechen, daß die F r a n z 0 s c ti ein Schiffsbauprogramm vorgelegt hätten, das ihnen während der auf 1925 folgenden Dekade 10 Ueberdreaduoughts von 35.000 t gebe, und daß England, Amerika und Japan sich diesem Plan widersetzen. Die Bekanntgabe der französischen Forderung machte auf die Mitglieder der Konferenz einen verblüffenden Eindruck* Das Abkommen mit Irland angenommen. London, 17. Dezember. (Funkspruch.) Das englischirische Abkommen ist von beiden Häusern des englischen Parlaments angenommen worden. Der Antrag auf Verwerfung fiel im Unterhause mit 58 gegen ,401, im Qberhause mit 47 gegen 166 Stimmen durch. Die ägyptische Kabinettskrise. London, 17. Dezember. (Funkspruch.) Eine halbamtliche Mitteilung aus Kairo besagt, daß Sarvat Pascha die Bildung des Kabinetts abgeiehnt hat Die Lage wird als ernst betrachtet Das portugiesische Kabinett gebildet. Lissabon, 17. Dezember. (Havas.) Das Kabinett wurde unter dem Vorsitz Cunha Reals, der gleichzeitig das Portefeuille des Innern übernimmt, gebildet Dantes übernimmt das Ministerium des Aeußern. * Die Minoritätsrechte. Kowtto, 14. Dezember. (Privat.) Auf der am 10. Jänner 1922 stattfindenden Pariser Tagung des Vöikerbundrats werden unter anderem auch die Fragen der Minoritätsrechte in Litauen, Lettland und Estland behandelt Im Zusammenhang damit hat der Völkerbundrat Litauen um eine ausführliche Darstellung seines Standpunktes in dieser Frage ersucht. Die litauische Regierung hat hierauf den Minister für jüdische Angelegenheiten Dr. Solo.wejczik beauftragt, ein Gesetzprojekt über die Minoritätsrechte in Litauen auszuarbeiten. Neue Konferenz der baltischen Staaten. Riga, 14. Dezember. (Privat.) Wie die Blätter melden, findet in einigen Tagen in Reval eine neue Konferenz der Außenminister von F i n n I a n d, Estland, Lettland und Litauen zwecks Regelung verschiedener gemeinsamer Fragen statt Verhaftung von Bimdisten in Rußland. Kowno, 14. Dezember. (]. C B.) Wie aus Moskau berichtet wird, wurden dort die Führer der jüusch-sozialistischen Organisation Bund,, und zwar Eisenstadt, Rubin und Guterniann, verhaftet, ohne daß hiefür ein Grund angegeben wurde. Man vermutet, daß ihre Verhaftung wegen der Zugehörigkeit zu menschewikischen Organisationen erfolgte. Das jüdische Hilfswerk für Rußland. Berlin, 16. Dezember. (J. C. B.) Die hier anläßlich der Beratung des vereinigten Eniigrationskomifecs anwesenden Mitglieder der jüdischen W e 11 h i I f skonferenz in Paris haben nach allseitiger Erörterung der Tran s po rtschwierigkeiten für das jüdische Hilfswerk in Rußland beschlossen, alle Hilfsmittel durch die Berliner Agentur des „Idges- ’k 0 m“ (Jüdisches gesellschaftliches Komitee) nach Rußland zu befördern, Das „Idgeskom“ hat sich verpflichtet, der Exekutive der jüdischen Welthilfskonferenz jede gewünschte Kontrolle über die Verteilung zu ermöglichen und die Einreise eines Kontrollorgans der Exekutive nach Sowjetrußland zu erwirken. Im Zusammenhang mit den die Hilfeleistung für jüdische Emigration aus Rußland betreffenden Verhandlungen zwischen dem Vereinigten jüdischen Emigrationskomitee und. der russischen Vertretung in Deutschland begab sich ein hiesiger Vertreter des „Idgeskom“ nach M o s k a u, um den von ihm mitgeführten Entwurf eines diesbezüglichen Uebereinkommens der Sowjetregierung zur Unterzeichnung vorzulegen. Das Uebereinkommen soll die jüdische Auswanderung rn gesetzliche Normen und geregelte Bahnen bringen, wobei dein Vereinigten jüdischen Emigrationskomitee auch gewisse Rechte eingeräumt werden. Eine Krise in der orthodoxen Kirche. Konstaotinopel, 15. Dezember. Der erste Würdenträger der orthodoxen Kirche, der ökumenische Patriarch von Konstantinopcl, weilt als Flüchtling in. New York und ist außerstande, sein Amt auszuübeh. Meletios Metaxakis war Patriarch von Athen, wurde aber,, da er ein Freund des Diktators Venizelos ist, nach der Rückkehr des Königs Konstantin als Hochverräter verfolgt, und der dem König willige Klerus hat ihn seiner geistliche« Würde entsetzt und in den Kirchenbann getan. Nonmehr haben die Griechen jti Konstantinopel, -welche 'fast durchwegs mit Vcnizelos sympathisieren, den Verjagten für die höchste Stelle in Vorschlag gebracht und er wurde mit 16 von 18 Stimmen vom Synod zum Patriarchen erwählt. Aber ebenso wie die griechische Regierung erkennt auch die türkische die Wahl nicht an, weil angeblich Verletzungen des Statut« unterlaufen sind. So muß Meta-safeife in New York bleHxm* Zionistisches Landeskomitee. Die dieswöchige Sitzung findet ausnahmsweise nicht Montag, sondern Donnerstag um 6 Uhr abends statt. Sämtliche Sektionen, Vereine etc. werden aufgefordert* die Wahlen für den Parteirat und das Lokalkomitee ehestens vorzimehmen tmd die Ergebnisse bekanntzugeben. _' Die Ausstellung der Arbeitsschule. Das Dogma von der Arbeitsträgbeit und mamt* eilen Ungesdiidlelicbkeit der Jüdin iist in Wien so. täel eingewurzelt, daß es audh diuiroh dem Augenschein nicht widerlegt werden kann. Zwar beschäftigt die Arfeeiitsschule (IX., Berggaisse 7) eine Griindmmg von Frami Amitta Müller, außer den 22 festa<ngestol3ten Arbdibetinnen .der Schorle noch über 800 Heimarbcitterilauenj, fast lauter Jüd'imen, aber dir die .Arischamung: die Jüdin ist zu faul, die Hamide zu rühren, für manche Kreise bequem ist, so wird sie sich dornt sicherlich erhalten.' Die Anfänger dfieses Glaufbemissatzes müssen; nur dien Umkreis d»r’ Berggasse meiden, denn wo'liltii es <3as Unheil, daß sich einer diese? Kritiker in die Ausstellung verirrte, so müßten diie Wutnidier, diie geschickte Frauenbünde geischaffen, auch dem festestem Gtetulbeii ins Wanken bringen. .. Was gibt es da mdchit an Herrirobikeiteu zu besfraiuinen! Prunkvolle Goldtmd SülberstiCkereien neben, dem schlichten Weiß der Madeirauind Richelieu- Arbeit, Aschenbecher, Löschwiegen mit ziertlidhenl Petit-Point, 'kleine Rahmen mn entzückende Schwanz^ wei ß-Sil:h ouett ensti eik er ei, gestrickte und gehäkelte Jäckchen, die Albsat-z finden wie frische Semmeln,' Diej Perle.Tibcttüel, wenngleich noch vert-neten, zeigen * eine entschiedene Verminderung,' während -die stattliche'ZahiL der 'buntesten un d kühnsten Sa'lonipu^pcn auf die metien} Wege der Mode hinweisit, Aus der Schiair dieser seit* tarnen Gestalten ist insbesondere eine wunderbar naturechte 2Ruthenische BäuerilK hervo-nzu'heberu Das ifst’ Verismus in der Handarbeit,-und die junge ungarische Jüdin, eisi Pogromflü.ehitl&mg, die sie geschaffen — dlas Wort äst hier nicht zu groß —' 'hat persönliche Eigenart darin auszudrücken vermocht. Auch die Plupipe mit decn Glotzaugen, die vom Kolpf hi« zum Fuß gestrickt äst (aiuch das Kopf- und däs wüsifce Zottelfhiaiair) jkairm, sich sehen lassen. Eine Neuerung ist die Eitniy fübruing feiner Damenwäsche, von der die Leiterinnen mit Stolz berichten, daß sie in Hoüüarad sehr viel Anklang findet. Ueberbauip’t: interessiert siidh dais Aitus-. land lebhaft für die Ailbribaschavle und so konnifce es auch geschehen, daß der Preis für die allwdiimigs märchenhaft schöne Bettdecke — sie würde der Biraiutdcammer jeder Königstochter rum Schmucke goreiichem — zaghaft und zögernd zwar, aber doch immerhin auf 1 £0 Dollar ange-setszt wurde. . ' Ja,, die Preise! Selbstverständlich sind säehock» — wie kömrute es anders sei<n in dieser Zeit dior ■■ Geldentwertung. Ab-er . erstens sind :sie immer n-odh mieidrigor als in den Handarbeitsladen, und dtamn — —- dieses reizende Brotkorbdeckdhetn mit seinen schwarz-weißen,.'5 Häkclsipitzen (eine wamiderfhü'bsc'he neue Mode)' hat’ eine älrte, kränkliche Oat(jüdin geliefert, die einst eimeun großen, reichen Haußweseti vorgesitinden, -die ein hailbea Dutzend Dienerinnen zur Verfügung hatte uud jebat vom Ertrag ihrer Arbeit leben muß. Ae wäre, verein sannt und verlassen, sicherlich schon längst nrec-: •hungert, hätte sie nicht in: d'er Arbeiifasscihule VencMenst gefunden und Brotgeber, diie sie nicht autsheuten. Für die ä'ltei’en Fraiien, die sich in neue Techniken «schwer hinein finden, Weiht dais Stricheln-, Häkeln-und. Netzen 'vorbolrilten. So manche Mittelstamdisfraiu, diie sich nicht hätte träumen lassem, daß sie ei:umal >fiir Geidl« arbeiten wird, h-at im der Arbeitsschule eiinen Erweiib gefunden, durch den siie sich und die Ihren vor diem Hunger schützen kann. Dieser Ballon — die Nachfolger des im modern gewordenen SorfaJkissens halben KugeHform — ist von der Jungem. Witwe eines Rechtsainwailüst, das Teetiischdeckchen in Weißistidkerei von der Frau eines ,pensionierten M it t dschul profess o-rs verfertigt. Viele gute Wünsche für diais' Gedeihen der Anbeitssclnuile, viele Segenswünsche für jene, die ihre Bnltwi-cMtung fördern, sind mit all dien fei nm Stichen hiineingenälit worden. Denkt ddran, ihT glüdklichcn, begüterten Framen, und <n.ützit das kostbarste Gut, dajö ihr besitzt: die Möglichkeit, zu helfen. Eis üst sddhieriich kein Opfer, die Schätze der Arbeitsschule zu erstehen, dennoch soPl es euch ab Opfer amgeredhmet wardea* um dev vielen hundert Frauen willen, diie ängsriidh auf das Erg'dmi'S der' Ausstellung hainrön^ ängstlich späheh, ob ihr ihmen Brot öder Hunger beschert, Denkt dämm! j Die * Prügelknaben. Da-s Piairiser Blartt »L’Oemirc« hat sich -em-Keigenenrigie Auslegung dter Affäre Lamdmi zuirecihtgelegifc. Es fc-aliktdiert: Wer-in die Lerdhsnpme detl ning-eblidi Ermordeten nicht geftundeni werden! könm-ean, dann, müssen die beteeffenidem Firattnou eb'ertv uoch leiben-, rand wentu sic tmtzde/m iversidHiaHeni. bleiben, dainn; iisit diais ein Beweis datfün, d'aß sid nicht Opfer, semd-om — M i 't s c 1h u -l d i g e Lamrims' sind. Wer die französische Psyfcliose kemln't, wird1' Weits ahnen-, wohin dieser Gedafnjkemigalnig führt1 und was für eiui Vicirbrcchon d'ais puir sein (fcatnn, das Landimt nicht a n, sondern cm i t den veiTgieb-lidh ge«: siichtem Firaiuen (beg?airtgeni HE: Eis kewnuut irauri Sp'ionage f iit die D ciu t s clh en in Bctraichiti, und daß Blatt sichou*t sich auch totsädhilich nicht, dieisc S)ch'lußfolgctrung z>u ziehen. Sehr ztim Verdruß der >D euitch östenrei chischen Tageszseiiibuhg'^, •die mit ibiitteirer Inotnie dias Bestrelbai aniniaigielit, die Deutschem für -alle Uebeli der Welt verantwortlich ' zu maidhienr. Das Wiener großdcutchc Organ ist über diese den Demitischen zugoteiilitie Rolle umsm nnigefihailtenjetr, als Keine Partei eiru g^nnz anderem Volk: für den Allerwelitsprügdknaben1 präclestinicrt halt. Wäre 7Mm Beispiel irgendein Blatt dem Welt, dc-atif dbe »ißrWdrttiüsr« ^rfallein*, Iximidunsei

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