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Wiener Morgenzeitung · 1919-04-23 · Heft 94 (23.4.1919) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 94 (23.4.1919)
Date
1919-04-23
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Ä»» Sette 6 Me«, MÄivW Wie««« Morgs»ze«m«g Ä. AM isiri M Nk Rsnaudel gegen den Chauvinismus. Genf, 22. April. In der französischen Kammer jgrtff Renaudel die Regierung überaus heftig an und sagte: Ihre Blätter richten seit 14 Tagen Angriffe gegen die Regierungen Englands und der Vereinigten Staaten sowie den Präsidenten i l s o n. Sie werden in einigen Tagen die 'Folgen Hetzen, namentlich, wenn man ihnen melden wird, daß kdie Demobilisierung ausgehalten worden ist. Kongreß -er französischen Sozialisten. Paris, 22. April. (Havas.) Der sozialistisch e Kongreß ist Sonntag eröffnet worden. Der in der Nachmittagsijzmlg den Vorsitz führende Bürgenneister von Straßburg, Peirotes, feierte die Rückkehr Elsaß-Lothringens zum Mutterlande. H e u d e r s o i\ forderte einen Frieden der Sicherheit und nicht der Rache. Man dürfe nicht dulden, daß Rußland in Stücke zerfalle. Man müsse eine Regierung der Demokratien Herstellen und einen gerechten Frieden machen. Man darf den Sieg nicht mißbrauchen Henderson schloß mit dem Wunsche nach einem Bündnis aller freien, gegen den Imperialismus und Kapitalismus einigen Völker in der Internationale. Der ehemalige Präsident der Labour Party Pardey gab eine gleichlautende Erklärung ab. Der Münchener Kriegsminister gefangen, i Neu-Ulm, 22. April. In Lindau wurde durch Mstimmung die Räterepublik mit Übewiegender Mehrheit abgelehnt. i Am 19. d. M. wurde ein aus München kommender Zug mit Truppen der Rätearmee durch die Postierungen der Regierungstruppen südlich von P s a s f e n h o f e n a n g e h a l t e n. Die Insassen wurden gesangettgenommen. Patrouillen der Regierungstruppen haben am Samstag nachmittags den Kriegsminister Reichhardt der Röten Armee bei .Patershausen gefangengenommen. ' J; Augsburg nach Kampf besetzt, f Augsburg, 22. April. Große gemischte bayrische und württembergische Trupp enverbände haben am ersten Osterseiertag die Stadt Augsburg besetzt. Infolge des Widerstandes der Kommunisten kack es zu Straßenkümpfen» bei denen es auf beiden Seiten eine große Anzahl Toter und Verwundeter gab. Ueber Augsburg wurde der Kriegszustand verhängt. Nach den Angaben des Führers der Regierungstruppetr erfolgte der Einmarsch, weil es für das Vorgehen gegen München notwendig fei, daß die rückwärtigen Verbindungen über Augsburg, insbesondere der Eisenbahntransport, unbedingt gesichert bleiben. Da es der Regierung nicht gelungen sei, dieses Ziel durch politische Vereinbarungen zu erreichen, sei sie gezwungen gewesen, zu militärischen Mitteln zu greisen. > Die Vorgänge in Budapest. , Budapest, 22. Avril. (Tel. der „Wr. Morgenztg.") Hin herrscht Ruhe. Der Privattelephonv er k e h r — vis auf die Dienstgespräche der Aentter, Aerzte, Apotheken — ist eingestellt. Die Kaffeehäuser sind g e s p e r r t. Das Tanzen ist verboten. Die Gerüchte von dem Sturz der Räterrgierung sind erfunden. Keine Hausdurchsuchungen bei fremde« Staatsangehörigen. Budapest, 22. April. (Nna. Tel^-Korr.-Bur.) DaS Volks' kommissariat für auswärtige Angelegenheiten hat strengstens unter' sagt, daß bei f r e m d e n S t a a t s a n g e h ö r i g e n, di* ihre kremdländische Staatsbürgerschaft Nachweisen, Hausdrrrch' such ungen vorgenommen werden. Zuwiderhandelnde werden vor ein Standgericht gestellt. Veffuung der Budapester Kaffeehäuser. Budapest, 22. /April. (Ung. Tel.-Korr.-Bur.) Vom 34, Apri an dürfen die Kaffeehäuser, deren Schließung Sonntag ange ordnet wurde, von 6 Uhr früh-bis 9 Uhr vormittags und von * Uhr nachmittags bis 9 Uhr abends geöffnet werden. Kowno und Breft-Litowsk fallen an Polen. Paris, 22. April. (Tel.-Komp.) Die Kommission für pol Mische Angelegenheiten hat beschloffm, Kowno und Brest Litowsk Polm zuzusprrchen. Der Warschauer Arbeiterrat Über PinsK. » Warschau, 22. April. (Tel. der „Wr. Morgmztg.^ De^ f warschauer Arbeiterrat faßte in seiner jüngsten Plenarsitzung eint esolution in bezug aus die Geschehnisses nPiNsk In dieser Resolution wird rmter anderem erllärt, daß die Regierung offenkundig die reaktionäre Bewegung durch eme antisemitisch« H e tz e unterdrücken wolle. I Die Kunst im Dienste der Pogromhetze. > Warschau, 22. April. (Tel. der „Wr. Morgrnztg.") Wie i^Hajnt" Wldet, wurde jetzt auch die polnischeKunst m den Dienst der Pogromagitation gestellt. Große Theater- §rsellschaften bereisen jetzt dre größten Städte des andes, wo sie Stücke ausgesprochen j u d e n h e y e r i s ch e r Tendenz auiiühren. In weitesten jüdischen Kreisen herrscht darüber Unruhe, zumal seitens der Behörde nichts Mternomyun ^wird, um diesem Treiben Einhalt zu tun. Die Piusker Pogrome. Die Pressevertreter dürfen nicht nach PinsE » Warschau, 92. April. (Tel. der ,Wr. Morgmztg.") Der vom Reichstag nach Pinsk delegierten Untersuchungskommffston hatte» sich mit Zustimmung deS Präsidiumauch Vertreter der polnischen und jüdischen Presse angeschlossen. Die Journalisten mußten jedoch uuf Verfügung deS Generals L ist o w Sk i in Brest-ZitowSt ihre Refft unterbrechen Umd nqjn Warschau znrückkehren. V '■ 'güj’.j.yiWJT , Grotze jüdische.. Wählerversammlimg im ix. Bezirk. Donnerstag den 24. 2tprtt «m */,7 Ahr abends im Beftaurant „zum Auge Gottes", IX., Nußdorferstrvße 75. Äedner: Abgeordneter Zug. SMcker, Anitta Müller, Nebenzahl, Dr. Bruno Pollak. Ämbitdnng der Volkswehr in eine Not« Arbeitsarmee. M« ans Bolkswehrkreisen uns mitgetetft wird, macht sich innerhalb der Bolkstvehrkreise eine Gtrömung geltend, welche dahin geht, ans der Balkswehr eine ArbeitDarmee zn bilden. An der Spitze dieser Bewegung steht der Kommandant des in der Siebenbrunngasse hequartierten VolkswehrbätaillonS Oberstleutnant I n z e r,. welcher aus Vvlkswehrlenten und Arbeitslosen eine Arbeitsarmee mit allgemeiner .Arbeitspflicht gründen will. An Stelle der Noten Armeen Rußlands und Ungarns, die auf Kosten der Arbeitsleistung der Gesamtheit konsumieren, ohne zu produzieren, sott eine bewaffnete, dabei aber produzierende Rote Arbeitsarmee treten. Ihre erste Aufgabe soll eine großangelegte Holzgewinnung und Ausfuhr im ganzen Lande unter Ausschaltung jede- Privatgewinnes seid, ferner die Inbetriebsetzung von Torfstichen und unserer Braunkohlenlager. Für die Zeit der Ernte ist die Verwendung solcher ArbeitSkompagnien für hie Landwirtschaft vorgesehen. Aus den Volkswehrbataillonen Siebenbrunnengasse haben sich bereits mehr als 600 Volkswehrmänner mit Unterschrift perpflichtet, an jedem Orte in Deutschösterreich unter denselben Bedingungen wie in der Volks- Wehr jede Arbeit durchs führen, dabei, wenn es nötig sein sollte, Waffendienst zu leisten, ohne eine andere Forderungzu stellen» als daß sämtliche, zu diesen Arbeiten verwendeten Produktionsmittel verstaatlicht sind und der Ertrag ausschließlich der Gesamtheit zugute kommt. , Die Abschaffung des Adels und der Titel. Die „Wiener Zeitung" veröffentlicht die BollzugSanweisnng zu einem Gesetz über die Aufhebung des Adels und der Titel. Es werden aufgehoben: Die Würde eines G? heimen Rates, einer 'Geheimen Rats fr au, eines Kämmerers, Truchsessen, einer Palastdame, des Kaiserlichen Rates und die Anredeform „Exzellenz". Strafbar ist nicht nur die Führung des Adels Und der Titel im öffentlichen, sondern auch im gesellschaftlichen Verkehr. Neu ist die Bestimmung, die'das Recht zur Führung von Familienwappen, insbesondere auch der fälschlich „bürgerlich" genannten Wappen, sowie das Recht zur Führung gewisser ausländischer, an sich nicht immer mit einem Adelsvorzüge verbundener Titel, wie zum Beispiel Contr, Conta, Palatino, Marchese- Marchio Roman uS, Comes < NoManus, Bavo Romanus usw., selbst wenn es nichtadeligen Familien zukam, aufh-bt. Nicht aufgehoben werden die Titel Ho f rat und Regie r u u'g s r a t. ' Staatsaufsicht über die Verficherungsunter- , nehmnngeu. Die „Deutschösterreichische Staatskorrespondenz" teift mit: Die hestrhenden außerordentlichen wirtschaftlichen und zwischenstaatlichen Verhältnisse, di« auch die Privatversicherung nahe berühren, lassen eS rätlich erscheinen, die tiefgreifenden Entscheidungen der Dersicherungsaufsichtsbehörde jeweils auf die gutächtliche Aeußerung eines. Kollegiums zu stiitzen, das auS Jnterefsentenvertretern aus den Kreisen der Versicherung s an sialten einerseits und der Versicherungsnehmer andererseits durch freie Wahl der betreffenden Körperschaften gebildet wiick. Als Hauptgruppen der Versicherungsnehmer kommen mit Bedacht auf die wirtschaftlich wichtigsten Versicherungszweige Handel und Industrie, die Arbeiterschaft und die Landwirtschaft in Betracht. Neben den Delogierten der Versicherungsanstalten soll auch ein Vertreter der Organisation ihrer Angestellten erscheinen. Auf/ dieser Grundlage will eine Vollzugsanweifung des Staatsamtes für Inneres und Unterricht dom bringenden Bedürfnisse zunächst durch die Schaffung eines provisorischen Beiräte« genügen, zu dessen Aufgaben es auch gehören wird, dje Schaffung einer eudgsilttgen Körperschaft in die Wege zu leiten. * Czernin läßt sich ln Auffee nieder. Die StaatSkorresvorrdenz meldet: Ottokar Tzernich der sich wiederholt vergeblich um finüt Reisepaß in die Schweiz beworben hatte, verließ jüngst Wien und reiste an dir Schweizer Grenzt, wo er von Grmwrganen angrhaltm wurde. Noch zwei» tägigem Aufenthalt in Feldkirch äuötvte Czernm drahtlich den Wunsch, sich auf seinen Besitz nach Al,sie, z» begebe», ein Begehren, dem die StaatSregierung nichts in de» Weg gelegt hat. Die Arbeitslofenfrage. Heute fand unter dem Vorsitz des StaatSkanzkers Doktor Renner ein mehrstündiger KabinettSrat statt, der stch außer mit laufenden Angelegenheiten auch noch mit der Frage der Arbeitslosen beschäftigte. Weilerbeschäftigte er sich mit der Vorbereitung der Vorlagen für die bevorstehende Tagung der Rarionalversammlnngr. ES wurdm mehrere sozial» i politische nnd finanzielle Gesetzentwürfe erledigt. Einet eingehenden Beratung wurden die, Gesetzentwürfe über di Sozialisierung ckiterzoMk. Abends wurde de' Kabinettsrat unterbrochen, worauf die Staatssekretäre um Vr lv llh» abends neuerdings zu einer Sitzung zusanrmenttaten. Der Addiän der Sparmatznahme«. . Für morgen 'halb 5^Uhr nachmittags ist eine Elterliche Sitzung zwecks Besprechung des Abbaues brr Köhlens Parma ßnäh men ips Staatsakt für Handel und Gewerbe, einberufe» worden. Es soll hauptsächlich über die Gast- und Kq,ffeehaussperr.-: stund« verhandelt werden. Die Kaffeesieder verlanget die Bechehaltung des SperrstmtdenunterschiedeS gegen-' über den Gasthäusern. j Falls die Hommerzeit eingeführt wird, erfolgt Wh'! die Verlegung der H a u S t o r s p e r r e auf 10 Uhr. Aüs-i drücklich ist zu bemerken, daß nach § 5 der letzten Vollzugsanweisung Ladengeschäfte. Verkaufsbokale usw. längstens bis 7 Uhr offen bleiben können, aber nichr müssen. Es kann daher jederzeit früher gesperrt * Todesfall. Im Ableben deS Gutsbesitzers David Lindenbaum aus Budapest beklagt das jüdische Volk den Verlust eines semer treuesten Md eifrigsten Anhänger. AÄ führendes Mitglied der orthodor-zionistischen Partei MiSrachk m Budapest, als NationalfondSwmmiffär und als Ausschuß-! Mitglied des Vereines Tempelbau hat er sich bleibende Verdienst^ erworben. Nie versagte sein Wille und seine Arbeitskraft, wo eSi galt, jüdische Interessen wahrzunehmen und die nattonale Be-s wegimg zu fordern. Er entstammte emrr Familie, in welchen der Zionismus heimisch war, Und wmde ihr allzufrüh, kanmi 41 Fahre alt, enttiffen. Dereiusnachrichte«. Jüdischer T u r » v e t e t n a k k a b Wien, XV. Unser hrurigeS Schauturnen mit anschließende« Tanzkränzchen findet Samstag dm 26. d. M. in H»Pf»e«Ä .Parkhotel" in Hietzing statt. Kartm zu K 5.— tw Turnsaale XV, Herllotzgasie 21. : Vorträge und Versammluuge«^ Jüdischer Gesangverein. Akademöchcr Verein .Jüdische Kultur" heute um 7 Uhr abends, l., Borfeplatz T; Vorbesprechung?nt Gründung eines jüdischen Gesangvereines. — Der VI. DiSkussionsabenddeS Palästinaamtes findet heute um 6 Uhr abends im Eouterrainlokale deS Caft Industriellen, L, Konkordiaplatz 4, statt. Referieren wird der, bekannte Kunsthistoriker Dr. Fritz S a x l über .Handwerkstätte» beim Wiederauibau PalästtnaS". Gäste willkommen. — Wege» eingetrettner Schwierigkntm «Wen die für hmte nnd morgm im nntra Polizeigtbäude an der Elisabethpromenade anberamntm Vorträge „Eine Stunde in der Wrrkstätte der Wiener Kriminal-- Polizei" verschoben werden. — Zionistische OrtS-> gruppe Wien (Bezirkssettion Wiedm-Margareten). Morgenj Donnerstag den 24. d. 6 Uhr abends, findet im Cafäj Technik. lV., Margaretenstraße 82, ein Vortrags- und DiskusstonS« abend statt. Referent: Dr. Emil Stein, Letter deZ Palästinaamtes. Thema: Jüdische Poltttk. Die Ernährung. Lebensmittel-rktator tzoover für die armeuj Kinder DeutschSsterreichs. Spezielle Nahrungamittelsendunge«. L Bon der amerikanischen LebenSmittelmissiou ist gestem^ am die deutschösterreichffche Regiemng die Mitteilung gelangt, daß eS> Mr. H o o v e r gelungen ist, dir Aktion für die besser ti Ernährung von Krndernauf Deutschösterreich auszudehncn. Diese Aktion ist bereits in mehreren Staaten eingeleitet worden und hat den Zweck, L e b e u s w i t t e l f ü r u u t e r»! ernährte Kinder zu besorgen, um sie am Leben z« er-! halten und gegen Krankheiten widerstandsfähiger zu machm. Z»! diesem Zwecke sind zunächst 1000 Tonnen geeignet« Nahrung; mittel, und zwar kondensierte Milch, Kakao, Weizenmehl und! Zucker sowie Gemüsekonstivm abgesendet worden und ^werdm unter Führung eines Vertreters der American Relief, Administration. deren Chef Kavuäu Gregory von der amerikanifchm und interalliierten LebenSmittelmiision ist, hier einlangrn. Statutenmäistg sind diese Lebensmittel für die Kinder der) ärmsten Bevölkenmgsschichtm in dr» Städten z» verwende». Der Marktbericht. Infolge der Sonn- und FriettagSmhe auf den Eisenbahnen! fonnlen für die Wiener Märkte der in den letzten Tagen ei«-- gelangtm LebmSmittelsendunge» nicht behobm nnd zugeftellt werde». Die Märkte verfügten daher gestern ebenso wie an den^ vorhergegangenen Feiertagen nur über R e st e, die begreiflicher-! weise mc den mormen Bedarf kauminBetracht kamen. In der Großmarklhalle sollte gestern außer dem ravonütten Speckfleffch Md Rmdsieisch rmr «» Rest von IS» Kilogramm amerikanischem Pokelllcisch verkauft werden. Der Käuferandrang, war aber außewrdrntlich stark, da viele Käufer der inrgen Ansicht warm, daß der Gpeckverkauf im gleichen AuSmaß wie in bet1 Vorwoche fortgesetzt wird. Die erregte Menge war nur schwer vom Gegmteil zu überzeugm; die H a l l rm u ß t ei n f ol g e derLärmszeaen geschlossmwerden.WährendbicNachfrage in der Großmartthalle nach Sveckfleffch sehr groß war, liefen auS dm Bezirkm MrldMgm ein. daß die Verbrauch« nicht! einmal die ihnen zustehmdm rayoniertm Mengen /beziehen. Offenbar ist für vieleKäufer derPreiS! von 40 Kronen pro Kilogramm untr*! schwinglich. Gleichzeitig wurden Anzeigen vom Kriegswucheramt «stattet, daß amerikanisches Speck-! fleisch vielfach dem Schleichhandel z naeführt wurde «nd zu Preisen bis 70Kronen(k)daSKiloaramm abgesetzt wurde. > Fisch t, Geflügel mv Gier warm auf keinem! Markte «hältbch. . . . , Orange« fehlten, ebenso auswärtige GemüsesmdMgrn. Auf dm Grünwarenmärllen warm ausschließlich nur Reste von Rüben Md. Wnrzelwerk er-, hältlich. ....... Der Getreideuud Mehleinlauf. vom StaotSamt für BolkSernährung wird Mttgeteitt: An Getreide md Mehl sind mit Ententesendungen iüj DmischSsterreich eingelangt: __ _ Am 19, April. 869 Tonn« Getreide« 80t Tamm Mehl lern« « , * « » » 1878 „ , . , j zvsammm 9679 Tonnen Mehl! 1. April (in 19 Tagen) zusammm L8L3S 889 Tonnen Mehl 1016 Einlauf seit Tonnen Mehl. Am 20. April. 876 Tonnen Getreide ferner . .

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