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Wiener Morgenzeitung · 1919-04-23 · Heft 94 (23.4.1919) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 94 (23.4.1919)
Date
1919-04-23
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Nr 94 Wien. Mttwvch Sinlanf feit 1. April (20 Tage) zusammen 80,290 Tonnen Mehl. _. Derzeitiger Tagesbedarf (ohne Oberöfterreich) Ml Tonnm. Dre Ste'genmg des Tagesbedarfes ist durch die Erhöhung der Meblauote und durch stärkte Brotmehlzuweisung zwecks Herstellung emes vollgcwichUgen Brotes herdngesührt. Werters wurden m der Zeck vom 11, bis 20. April in Deutschösterreich Übernommen: « - Tonnen Reis, 65ig Tonnen Veit und Fleischwaren. LOS Tonnen Speiseöl, 362 Tonnen Kondensmilch, 1301 Tonnen Bohnen und 688 Tonnen Orangen und Zitronen. Einfuhr unerwünschter Luxusgenutzmittel ans dem Auslände. In letzter Zeit sind verschiedene Gmußmittel ausländischer Herkunft, wir Paradeismark, Chianti wem, Ätandeln und der» Zeichen zu sehr hohen Preisen in Geschäften ausgetaucht. Es wird »Ms mttgetem, dav derlei Importe ohne amiliche Kenntnis und Bewilligung vielfach im Echmuggelwege über die drutschosterxetchpche, Grenze insbesonders aus Tirol, emgesührt wurden. Pas Staaksamt für Volksernähnmg bat bereits vor emiger Zen gegen die Ernluhr solcher Waren, die sich vielfach im Kettenhandel vollzieht, Maßnahmen angeordnet und verfügt, daß derlei Waren nötigenfalls durch dringliche Anforderung unter Vorschreibung eines angemesfchen Verkaufspreises der Allgemeinversorgung zmu» Wren seien. Auch dre Landesregierung in Tirol hat mit Zn* strmmung des Staatsamtes verschärfte Ueberwachnngsmaßnahmen verfügt. Marenabgabe der „NohS". Hecke Mittwoch (Zentralmagazm, VUI., Piaristenggiie 10) t Kartoftekgrieß ohne Marken, reiner Bienenhonig (für diesen sind Gefäße mitzubringm), Zitronen. Knoblauch ^em Kilogramm K 1—) von 9 bis 12 Uhr und von 8 biS ü Uhr. i, ii.# m., iv., ix., x, xii, XI!!.. xrn, xvm. und XIX. Bezirk: Diverse Kleinigkeiten von 9 bis 12 Uhr. XX l. Bezirk: Diverse Klemigketteti von S bis 4 Uhr. ■ Aktion »Hilf dm selbst" von S bis 12 und von 2 bis 4 Uhr; Verkauf abgepaßter Sckweizerblusrn, mm Umarbeiten geeigneter Baumwollwasche «nd eines kleineren OuantumS Barchent. Bühne nnd Kunst. Mahlers „Neunte". Die neunte Symphonie steht schon jenseits des Kulminationspunkdes in Mahlers Schaffen. Die Zweite und Achte haben das vorweggenommen, was man seit Beethoven von einer „Neunten" gemeinhin erwartet; Zusammenfassung höchst gesteigerten musitarischeu Ausdruckes im Dienste einer Philosophischen Idee allgemeinster Bedeutung. Der große Wurf der Achten ist diesem Ziele näher gewesen, in der letzten Symphonie (von der Zehnten sind nur Skizzen -vorhanden) ist Mahler mit ganz persönlichen Dingen beschäftigt. Stimmungen des Abschiedes, wie das ,^Lied von der Erde", sie erklingen machen, todestraurHe Resignation. sich selbst zerfleischender Hohn und Spott, müde Wehmut, die der Auflösung vorangeht und sie ahnen läßt, sind die gefühlsmäßigen Grundlagen dieser Gn-e. Die sonst vyn heißem Atem getragene Tonsprache ist aphoristi* scher geworden, dafür umso reicher gegliedert. Kontrapunktik .tritt in den Vordergrund und verrät den Altersstll.. Dtz Mittelsätze spotten ihrer Heiterkeit selbst mit gruseliger Ironie. Auch das Ende mit der stets wiederholten Mordentfigur, die uns vor sieben Jahren irritierte, erfährt seine sarkastische Verhöhnung schon im dritten Satz, Man fühlt, daß die schaffende Persönlichkeit alle Wirkung und kritisch« Reaktion vorauSgesehen und im Werke selbst dazu Stellung genommen hat. Oskar Fried als Gastdirigent brachte die Symphonie in plastischer Steigerung und scharfer Rhythmisierung zu Gehör. Klare Abgrenzung der Klanggruppen, ist ein wertvolles Ergebnis seiner unzweideutigen : Art der Zeichengebung. Er gehört erfreulicherweise wederzu den weltmännisch eleganten noch zu den romantisch schwärmenden Dirigenten. Ein scharfer Intellekt, der die moderne Richtung geistig erlebt und sie dem Verstände nahe zu bringen weiß, wie seiner fände iooch vieles, was der Ausdeutung bedarf. Die Wiener sollten nicht versäumen, diese Gelegenheit wahrzunehmen. Dr. K M. Ans den Theater». Im D eutschen Volks t bester wird als nächst« Erstausführung Felix Salieris Komödie »Der Gemeine", die bisher infolge eines Zensurverbotes nrcht gespielt werden durfte, vorbereitet. Ferner stnd Neuinszenierungen von Schillers ..Don Carlos - und Büchners „DaittonS Tod* «och für di SpieM beabsichtigt. . , t , In den Kammerspiel e n deö D eu ts ch.e v BolkStheaters wird die Tragödie .Der Sünde wider den Geist" von Franz Theodor Motor vorbereuet. Die Uraufführung ist fiw Mittwoch den 30. d. M. geplant. Im W i e n % t KvmSdienLans findet anlWch Davw P r n S k i s Süjülmaem Dichurjubiläum du Aufführung seines ÄrbeUerdramaS „Cß i r t f Scheftel* statt. Breitet unb Sonntag, abends '/«7 Uhr, geht x i » an m Szene. «LamSMa, abends */47 Uhr. kommt dre von Herrn Regisseur Rnm Äcktmann neueinsiudierte Operette .Das Drama un © i* t f 11M n »i e t u l“ zur Ausführung. Neue Wien«» Bühne, Da nun Wedekind gestorben ist. werden seine Stücke fleißig gespielt. Die Ausführung des..Erdgeist", dieses ersten Ttckes der Lulu-Tragödle, welche der »Büchse der Pandora" nachsvlgte, anstatt ihr voraiWgcheri, war luder nicht gut pvrberutet und stand nicht auf dem sonstigen Niveau dieser Bühne. Elisabeth Bergner gab wieder die Lulu. Ihre große Begabung stel schon in der »Büchse der Pandora" aus. Wenn i sie sich selbst spickt, man möchte sagen; Wenn sie sich gehen laßt, ist sie vortresflich. Beginnt sie jedoch zu Mgeln oder Weiylind zu „interpretieren", dann versagt sie. Wozu die verzweifelten Versuche, I „dämonisch" zu sein? Lulu, das kindlich-grausame, prachtvolle, männervernichtende Weib-Tier ist ebensowenig dämonisch, wie eine wunderschöne Wildkatze dämonisch ist. Daß sie dm DV. Schön geschlechtlich unterjocht, gelingt ihr nicht durch Dämonie. Ihr köstlicher, alle Männer entzündende Körper streb Wiener Morgenzeitnng zu diesem Manne hin, mit der ganzen rlastlschen Kraft ihrer mlbändigen Sinnlichkeit. Sie sagt es ja selbst nach der Katastrophe des letzten Aktes, er sei der einzige Mann, den sie geliebt habe und Lulu lügt m diesem Augenblicke nicht. Die großartige Magicrgcste in der Szene, da sie dem Dr. Schön den Absagebrief an seine Brack diktiert, ist also unangebracht. Ebenso wäre Fräulein Bergner zu empfehlen, in der wichtigen Modellkzene des ersten Aktes die einstudierten, geauälten Posen zu lasten. Lulu hat solche Mätzchen der Männerwelt gegenüber nicht nötig — und Fraulein Bergner auch nicht. Trotzdem ist die Gesamtleistung hoch emzuschätzen, weil dieke simge Künstlerin eine Individualität ist und nicht" imitiert. Ihr merkwürdig herbeS Organ übt einen eigenartigen Reiz aus und ist für diese Rolle wie geschaffen. — Der sonst so tüchtige Herr I e n s e n (Dr. Schön) wird - erst beurteilt werden können, bis er seine Rolle wirklich studiert hat. Diesmal probte er bloß und es schien eine der ersten Proben zn sein. Herr Lessen trug als Schigolch eine unmögliche Maske. Herr B a n t l i als Kunstmaler Schwarz charakterisierte den Tvpus „männliche Einfalt" recht gck, «nd besonders zu loben ist Herr I n w a l d, der dre kleine, aber ungemein bezeichnende Nolle des Prinzen Escery, spielte. Zum Schluste sei die Spielleitung ersucht» ein Theaterrequisit, das erheiternd greuliche Luln-Pordrät schleunigst zu kassieren und durch ein glaubwürdigeres zu ersetzen. ' 0. A. Ausstellung von Werken tschechischer Künstler. Im Hause der tschechischen Gesandtschaft (Palais Lobkvwitz) ist eine Ausstellung yon Merken in Wien lebender tschechischer Künstler eröffnet worden. Es stnd: H. T o m e c, Minka P o d h a i 8J a, Ernst Mandler, Josef C e j k a, Architekt F. S t r a S n y nnd. andere mit Werken verschiedener Art vertreten. Theo Bvockhuse» gestorben. In der Rächt vom Sonntag auf Montag ist in Berlin der Maler Theo von B r o ck h u s e n, der Präsident der freien Sezession, plötzlich gestorben. Er erreichte ein Alter von bloß 86 Jahren. Literatur u. Wissenschaft Knrt Etsner. Die Gattin des ermordeten bayrischen Ministerpräsidenten. Else Eisner, bereitet ein Buch über Kurt Eisner vor, das demnächst erscheint. Henry Guilbeaux» der französische Sozialist, der während des Krieges m der Schweiz die Versiändigungszeitschnft „Demam" herausgab «nd von Frankreich im Kontumazverfahren zum Tode verurt-ilt wurde« bat die russische Staatsbürgerschaft angenommen und sich in MoSka« der bolschewikschm Partei angeschlossen. Bo» de« polnischen Universität in Posen. Zum Rektor der neuen polnischen Universität wurde der Frauenarzt Dr. v. Swiecicki, Posen, ernannt. Dir Weltb schrie, der Schaubühne XV. Jahr, Wochenschrift für Polink, Kunst, Wirtschaft, herausgegeben-vonSiegfrie- Iacobsohn, enthält in der Nummer 17: Die Rettung, von Heinrich Strobel; Otto Landsberg, von Johannes Mchart; München-Berlin, von Olf; Der Seekrieg, von L. Persius; Antisemitismus «nd Jüdischer Kongreß, von Arnold Zweig; Berliner Musik. von Siegmnnd P«slmg; Mit einem blauen Auge, von Kaspar Hacker; Der arme Heinrich, von S. I.; Sozialisierung der Presse, von Alfons Goldichmidt; Rundschau; Antworten. — Die „Welibübne" erscheint wöchentlich «nd kostet : 1 Mark die Nummer, 10 Mark vierteljährlich, 35 Mark jährlich. Prodtnummern kostenfrei durch alle Buchhandlungen »nd Postanstakten, sowie durch den Verlag der Weltbühne, Charlültenburg, Dernburgstraße 2S. Idr O. I e«f s e n: .Der Zukunstsstaat". Fnednch „Schiedsgericht und Völkerbund".) Gtnlauf. P a r v n s: »Die soziale Bilanz deS Krieges^. Berlin ISIS, 21, dis 40. Tausend. Verlag für Gozialwistenschast. Jakob Klatzkin» Problem« de» moderne« Juden- Der hebräische Schiiftsteller Jakob Klatzün verfugt, auch wen« er deutsch schreibt, über glänzende schriftstellerische Gaben. Sem Gedankeiiausdau ist elegant, die Beweisführung klar und pointiert. Die ^Probleme des modernen Judenmms" — fem erstes Buch in deutscher Sprache — sind em literarisches und politisches Ereignis, zu dem dw Oeffentlichkeit wird Stellung nehmen müssen. Klatzßns Buch bildet den ersten und wohlgelimgenm Versuch eines ganzen — mit rigoroser Konseauenz ausgebamen — Systems der z,onlftischen Gedankenwelt. — Preis X 22.50, Zu beziehen durch R. Löwck, Wien, l^ Rotenturmstraße 38. Sport. Die Hakoah iP Graz. Hakoah benützte die Osterfeiertage, um in Graz Propagandaspicke zu erledigen. Sonntag besiegten die Blauen den Grazer Sturm 3:2 (3:0). Die Hakoah konnten sich auf dem schlechten Spielteld nrckt rckammenfindcn. Die Tore erzielten Katz, E. Juhn und Nußbaum. , - Montag unterlag Hakoah gegen bte glerche Mannschaft 1:0 (1:0). Ein sturmartiaer Wind beeutvächttgte die Leistungen. Vorher spielte eine kombinierte Mannschaft der Hakoah-Senioren und Grazer Hakoah gegen Sturm-Relerve und gewann 8:1. Die Spiele wurden vom Sektionsleiter Artur Baar geleitet. Wir werden auf die Spiele noch zurückkommen. sichtathltztifchs Veranstattlmgen z« Ostern. Der Sportklub Rapid brachte am Ostersonntaa das Weg" wbivlautoi zur Austragung. Das Wetter war der BeraMMny cht günstig gesinnt. Em starker Wind beeinträchtigte die Läufer, eotzdem sind die erzielten Zeiten recht gut. Das Rmnm gewann rmgemäst Obkold« (Raviv). In der JuniorenllM siegte Ulmet (W. A. F.). Im Reiilingslatifen blieb Scheu (Hakoah) ifvlegcuev Sieger. Seme Zeit ist bedeutend bester als die des -greichen Juniors. . # Raamehmd die Ergebniste: Senioren: Obfolder iavid 6?:l0'4) t.; Stefanovits (Vienna 87; 11*2) 2.: ManN t> (W. A; F. SS; 40'8) - S.; Kühne! (Rapid 86 :45); iarschall (Rapid). —^Junioren: Blttmel (W. A. F. :vo) 1.; Weiß (Hakoah) % — Neulinge: Scheu mkoab 40; 05) 1.; Ezazka (Rapid 41: 59'5) L.; Steinbrecher iapid) 8. Ostermontag ,fand am W. A. F.°Platz ein Stakettenlaufen -er ioo + 200 + 400 + H(«) Meter statt, an dem die Manie» mftcu dcS W. A. F., der B euna emd der Hakoah tt-kimlimen. >'.e Hakoah-Äckette konnte Nicht in ihrer fKivfiVv rWfld'hmg Urctcit — es fehlten Friedmanu, Leder er v-r: - :r." rrch sic um den Sieg gebracht wurde. 23. AprU 1919 Sette 7 5P0RTKUJB „HAKOAH“. anlässlich der 10jährigen Gründungsfeier am Montag den 28. April 1919 im Grossen Konzerthaussaale. — Beginn 7*7 Uhr. Mitwirkehd: ALFRED ORÜNFELD CLAIRE ERDMANN-KRAUS SIEOMUND FEUERMANN RUDOLF BANDLER FRITZ BLUM KARTEN von. 16 bis 3 Kronen an der Tageskassa des Konzerthauses, Wien, III. Lothringerstrasse 20 und im Sekretariate des Sportklubs „Hakoah“,Cafe Industriellen, L, Concordiaplatz 4; Buchhandlung Löwit, i., Rotenturm- 6trasse; Buchhandlung Hirschler, Rabensteig 6. sis DaS Ergebnis war: W. A. F. (Hawelka, Schwarziuger/ Lasch, Heidegger) 8'b6'71.; Vienna (Simotta, Wemzmgei-, Bidla, Schramm) S'ö6'8 2. Kadimah, Sieger rm Donibacher Rundspiel. Die Kadinmhnrr vollbrachten eme ausgezeichnete LelstMg. Am ersten Tage siegten sie gegen Vienna Id 8:2, am zMtten Tage schlugen fie Dornbacher Sportklub 2:1. , . Sportklub Hakoah. Heute 7 Uhr abends wichtige Vollversannnlung sämtlicher Sektionen im Jndustrlellen-Clt16 I., Konkordiapkatz 4. Bericht über die Grazer Reise.; 8 e i ch t a t h l e t i k s e k t i o n. Um 7 Uhr abends findet eine wchtige Vollversammlung im JndustrielleN'Cafö staE bei der sämtliche Leichtathleten bestimmt zu erscheinen habe«. 1 '"h; Der Volkswirt. Wiener Börse. Angeregt durch die ruhigere Bemteilung der Lage in Ungam sowie die Fortdauer der Ruhe in Wieip ' und dank ver Bessemng in den Ernähmngsoerhältniffen verkehrte die gestrige Börse in sehr fester Haltung,' doch war das Geschäft nur in S t a a t s b a h tt^ und Lombarden lebhafter. Im Schranken waren-, namhafte Steigerungen zu verzeichnen. Dampf-, fchikf-Aktien profitierten K 100.'—, Nav i-, gazrone K 70.—. Von den Jnduftriewerten er-- höhten sich Berg- und Hüttenwerke um K 25.— ' Prager Eisen K 35—, Ungarische allgemeine Kohlen- K 65.—, Simmeringer Maschinen K 15.—. Auch! beide Petroleumwerte waren Gegenstand er-! höhten Interesses. Auf dem Anlage markt e! waren Renten behauptet, Kriegsanleihe gebessert. Im! übrigen verweisen wir aus nachstehende Schlußkurse:! Andttstvir-Anternehmmrgen. Allgrm. Baugefellschasts —l--Unionbau 339.— c-l- 4.—), Wiener Baugrsellschaft 840.78 (— —.—), Wienerberger Kegel [ Llesinger 512.— (— —.—), Sarajewo Akt.-Branerei» —(— —Aussig Mem. 117a— (-Brosche Epintus.— (— —Karbormdum —.—(— —Holz-s Handelsgesellschaft 668.— A. E. G. Union Elektr. 685.- l-j- 13.—). Siemens Schuckert 426.— (-i- 15.—), Alpine! 674.— (4- 14.50), Austria jStnail —(-Berg n.' Sünen 1685.- (+ 2b.-). Poldihtttte 850.- (+ 15.-), Prager: den 2810.— (+ 85,—), Rimamurany 799.— (--Skoda-! werke 671.— (•+• 18,—), Wastenfabnk 930.— (— 10."-), Salgo- Tarjauer 808.— (— —Trifacker Kohlen 610.— (-l- 8.—),' Ung. Allgem. Kohlen 1600.- (-f 66,—), Urikany 770.— (-- — —)J Weftböhm. 900,— 1— 5.—), Brünn« Maschinen — (•—Heidt —(— Lokomottv Sigl 600.— (— —.—),! Simmeringer 465.— (-1- 15.—). Elbemühl —(- Leykam —(— --.—). Karpachen 1851.— (4- 51.—), Galrzia 1298.— (4- 48.—). Fezfabriken —(-.-—), Schoeller! )drck« 1185.— (+• 25,—), Böhm. Zucker —.— (— —.—),)' Oefterr. Eisendahnverlchr 450.— (— —.—), Türk. Tabak-! regle —(— —Türkenlose 410.10 (— 9-90),, Krupp A.-G. 488.— (— —.—). Ruston 488.— (— 7.—), Flat^ ■ werke 865.— (—13.—), Beitsch« Magnesit 1898.— (4- 33.—).' Tuansport-Unteimehmungen. Adria2200.— t-l- 35.—),! Ackstg-Tepüd« —(-.—), Bckchürhrader tit. A, —i (——.—), Bnschtiehraber lit. B, —(— —.—), Orient-! vahnen 1900.— (-> 25.—), Donan-Dainps. 1600.— (-1- 100.-),! Ferdlnands-Nordbahn4620.—(-j-20.—), Lloyd — Ravigazione 5920.— l-s- 7a—), Staatseisenbahn 890.—! (+ 17.--), Lombarden 165.— (4- 7.40), 8% Südbahn-^- Prior. 851.50 (4-9.—), Staatsbahn Genußsch. 436.— (-V Stenten* Maireute 80.25 (— —.—), Februan'ente 80.50 (— —.—), Oesterr. Kronenrente 80.— Oester. Goldrente —(— —Ungar. Goldrecke — Ungar. Kronenrente 71.— (— | Banken. Anglo 886.—(4- 7—), Bankverein 4M—!' (+ 3.-), Bodenkredit 1020.- (+ 20,-). Kredit-Anstalt 578.-: (4-11,—). Ungar. Kredit 700.— (4- 35.—), Dcvositen 482.— (-i-18.—), Länderdank 409.— (4-1.—), Unionbank 495.-? (-H 10.—), Verkehrsbank 817.— (— —ZivnostenSka 545,—’ (4- L-)< Die Verhandlungen über die ungarischen Schatzscheinfälliglreiten. Die Vndaueftep Nasse den deutschüstenwichischen Finanzdelegierten abgesagt. Wie verlocket, unterbleibt auf Anordnung des deulsch '- öfterreichischen Stacksamtes der Fman.;m^ di« Fahrt der beiden! Delegierten nach drr u n g a r r s ch e n H a u v t si a d r,' die don die Äcrhandlungen über die n i cf> t c t n a c t~o ft c h ungarische Schatz sch ei^ ne fortn s c*ic n bc» ft'.mml kJövrn. Man geht wohl nicht fehl, wenn man die Absas-.e der Ne,sc v.ü: den : n n e r p v 1 i t r s ch c n Bedr li i: g-- nissen in Ungarn rn Zusammenhang bringt.

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