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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1933-01-01 · Heft 3 · p. Seite 168

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
77 (1933)
Issue
Heft 3
Article
Neue Spuk- und Zauberliteratur [Rezension]
Date
1933-01-01
Page
Seite 168 (sequence 8)
Language
German
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168 Max Grunwald Nachmanides u. a. Sie lautet (N1*. 158): Sieben Zeichen (אתוון) rühren von Nachmanides her. Er pflegte sie bei Schwergeburten der Kreißenden an die linke Hand zu binden. Mit dem Eintritt / י י der Geburt sind sie sofort zu entfernen, da sie die (durch die Geburt) unrein Gewordene gefährden. Es sind die Namen וטת־טת פטיט םטיטיה אגרפטי מרום שמריאל. Auf eine Bleitafel, bei deren Herstellung in jeder einzelnen Phase der Name der betreffenden Frau ausgesprochen werden muß, graviere 0 ווו ז | | ווו ו p Jeden dieser vierzehn Bestandteile graviere an je einem Tage mit einem in die Mikweh getauchten Messer1. Am Mastbaum eines Schiffes befestigt, führt diese Tafel es rasch ans Ziel. Aharon Sebi Hirsch K"z., ״Beglaubigter“ der Vierländersynode, berichtet, daß der Kabbalist Rib’s im Jahre 1648 auf diese Weise mit seinem Gefährten vor den Feinden gerettet wurde. Dies bestätigt auch sein Schwiegersohn Uri aus Zamoscz, Sohn des Rib’s. Vergleichen wir diese beiden Reihen mit denen bei W., so fällt das Fehlen des Penta- (und Hexa־)gramms sogleich auf. Statt seiner zeigt unsere Nr. 1 ein Zeichen, das allenfalls als Bruchstück der beiden Ha wurde beim Kaiser in Wien angewandt, eines gegen die Pest aus ״Ajala seluha“ von Sch . . . Chazan von Broda (Brody), zur Entdeckung eines Diebes von R. Jakob Kiesel, ein Rezept hat R. Eli’ezer מגדא (aus Gaza?) aus den Selihot begründet, — ein Mittel gegen Gespensterfurcht von dem Baalsem Joel ans Zamoscz (vgl. Günzig, Wundermänner 130 fg.), ein anderes aus dem Sefer Hajjasar wehammacalot weha-nifla’-ot vom Ros jesiba R. Samuel K!rz., ״der es empfangen hat von Rab Huna bar Zekora rabba aus Afrika,, der es entnahm dem großen Sefer Hajjasar (s. oben) des R. Menaliem“. Adam hat dieses Buch erhalten, er übergab es dem Sem, der dem Henoch. Die weitere Erbfolge: Metuselah —■ Noah — Eber — Abraham — Isak — Jakob — Levi — Mose — Aharon— Pinehas. — Ais Adam den Garten Eden verlassen mußte, gab ihm Gott zum Tröste sieben (über die Zahl ל vgl. Blau, Zauberwes en73) Zaubermittel (ma'alot) mit und durch den Engel Raziel, genannt Gelisur, sandte er ihm ein Buch aus Edelstein mit den heiligen ״Namen“, die zu jenen Mitteln gehören. — Zitiert werden aüch Jakob aus Sluck, M(eir) Trgvma (Togarma?), Isak Basch, Arzt Mikael aus Solnek (Slonik?), der ,,berühmte Arzt“ Josef Doctoraus Konstantinopel, der ,,bekannte Arzt des Sultans Soli man“, der ״berühmte“ R. Chajjim, der ״große“ R. Jakobka, ein Arzt aus Zolkiew, ein ,,großer Weiser, der in der Prager Neustadt gefangen saß“. 1 Messer beim Zauber: Pradel, Gebete 130.

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