Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 72 (1928)
- Issue
- Heft 4
- Article
- Aus ostjüdischer Geschichte [Rezension]
- Date
- 1928-01-01
- Page
- Seite 341 (sequence 5)
- Language
- German
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341 und war in Rogasen geboren (EinZeichnung desselben in meinen סוגיות השים, Berlin 1735). 1799 war er Subskr. auf R. Jon. Eibenschütz התש על הלכות ידט להרמב״ם, Berlin 1799, Empf. der RGA des R. Akiba Eger in des letzteren דרוש והדוש, Warsch. 1839, S. 3b. In לוח ארו החדש, Wien 1915, sind im Yorw. und zu Beginn des Werkes Mitteilungen über die Familie des Rabbiners R. Abr. Mose Kalischer, auch d. Grabstein-Inschrift. Sein Nachfolger R. Jeh. Löb b. R. Jechiel ist Empf. der שו״ת תפארת צכי Teil TP Nr. 72 und Schüler des Verf. R. Zebi Hirsch Samosz, Rabbiners in Brody, Glogau und Hamburg. R. Jakob Grädiz [Graetz] war 1801 bis zus. Wahl in Schneidemühl, die vor dem 21. Tarnmus 1813 erfolgte, Dajan in Posen (Pos. Sef. hasichr. II 434b, Gemeindebuch III 25b), stand mit R. Ak. Eger in halachischer Korrespondenz (Jahrb. d. jüd -lit. Ges. III 29) u. subskr. כליל תפארת, Bresl. 1820. Rabbiner Natan Scheier war in Santomischel Rabbiner, bevor er nach Schn, kam (RGA R. Ak. Eger II Nr. 32, 145, Jahrb. III 27, משנת דר׳ אליעזר, Altona 1815, Subskr.). In Schocken (Friedmann, Lebensbilder ber. Kantoren II, Berlin 1921, S. 54 ff.) amtierte er jedoch nicht. 1786 in Scheps 0. n. ö. v. Thorn) geh. amtierte er bis 1822 in Santomischel und bis 1850 in Schn. (Weltsman-Kalisch Hdschr. אככי זברון s. v. Ostrowo). Seine Grabstein-Insehr. s. Isr. Monatsschr. Beil, z. Jüd. Presse, Berlin 1896, Nr. 2 S. 8). Auch im Verzeichnis sämmtl. naturalis. Isr. im Großh. Pos., Bromberg 1836, S. 122 heißt er Nathan Schmerl Scheye. Familienbeziehungen s. Monatsschr. 1917 S. 329 Anm. 1, 449. Der Rabbiner am Beth-hamidrasch R. Lipmann wurde 1822 als Assessor angestellt (Gemeindebuch unsism. Bl.). Rabbiner Sal. Brann war vielfach literarisch tätig, vgl. Literatur bl. des Orients 1846 S. 108 ff., 1850 S. 144, Monatsschrift 1903 S. 69, Zeit, des Judent. 1893 Nr. 48 f. Chajim Pila [־Schneidemühl] gab 1699 in Amsterdam ein Gebetbuch heraus (Centralblatt f. Bibliothekwesen XI 489, Notiz Prof. Branns). Ob er mit dem bei Brann S. 22 oder Soncino-Blätter I 187 genannten identisch ist, ist mir unbekannt. Ein Schneidemühler Kind war ״Jost Liebmann, der Günstling des Großen Kurfürsten und seines Nachfolgers (Monatsschr. 1900 S. 373 Anm. 4). Ueber Schneidemühler an hebr. Drucken s. Soncino-Blätter I 186 ff. In Schn, erschien 1852 die Fibel von Cohn u. Fürst u. 1898 das Festspiel von Ad. Mottek ,,Israels Sendung“. Die Mitteilung [Schneidemühl] 1638 א דיטל פון רעם יידישן מחוור. געדרוקט אין פילא, in פילאלאגישע שריפטן צווייטער באגד, Wilna 1928, s. 384a, ist irrig. Eine Steuerordnung der Gemeinde Schönlanke in hebr. Sprache, undatiert aber aus älterer Zeit, enthält die in meinem Besitz befindliche Handschrift Nr. 330. 1761 spendete sie 8 Thlr. zur Niederschlagung einer lügenhaften Anschuldigung (עלילה), die Deutsch-Krone bedrohte (Gemeindeb. Deutsch-Krone Bl. 69). Im Geh. Staatsarchiv Berlin Generaldirekt. Westpr. Netzedistr. Städtesachen Stadt Schönlanke Sect. IY liegen Judensachen, und das. Titel C b X Wollsachen Sect. 2 Specialia 18 sind Acta betr. Beschwerden der Tuchmacher zu Sch. und in den Kreisen [Deutsch-] Krone und Kammin wegen versch. Mißbräuche bei den mit Wolle handelnden Juden 1786/8 (Grenzmärk. Heimatsbll. a. a. O. S. 8, 25). Die Wiedervereinigung mit Preußen wurde 1815 in der Synagoge unter derselben allgemeinen Teilnahme gefeiert, Avie in den Kirchen (Aus dem Pos. Lande X 316 ff.). Zur Gesch. des Bethhamidrasch vgl. Israelit, Mainz 1868, S. 621. Es hat sicherlich bereits vor 1779 Rabbiner dort gegeben. So wird 1760/1 zweimal ein אב״ד משלאנק (ohne Namen) im Gemeindeb. Deutsch-Krone S. 45b, 54a erwähnt, am 25. Nissan 1764 unterz. einen Schiedsspruch in Deutsch-Kr. שמואל שיק [sic] הק׳ יאקב ומציפ בקיק שלנק [Krojanke] חפק־ק קראנקי [oder שק] (das. Bl. 131), 1766 zahlte man in Deutsch-Kr. זהבטיורפסק מעות לאב״ד משלנק בגין משפט (das. Bl. 173), 1778 wird הרב אביר מקיק שלאנק (ohne Namen) genannt (Flatower Chebrabuch, Gesamtarch. Berlin, S. 246a), und 1785 oder 1789 starb in Breslau הרב ר׳ יוסף ביר משד, אביד שלאנק (Grabstein-Inschr.-Verz. der Synagogeng. Breslau Nr. 3017, Mitteil. d. H. Dr. Heppner-Bresl.). הבח' הירש משלאנק in Stockholm subskrib. Mendelssohns Pentateuch בתיבות השלום, Wien 1795. 1799 gab es 570 jüd. Seelen bei 2708 Christen, Ende 1843 839 J., 1857 555 J., 1. Dez. 1900 507 J. (Deutsche Avissensch. Zeitschr. f. Polen VII 31, Denkschr. z. d. Entwurf e. Verordn, die Verhältn. d. J.betr., Berlin 1846/7, Beil. I B S. 24, Zeit, des Judent. 1899 S. 522, Jes churun, Pieschen 19 01, S. 1361). Von Rabbiner Joel Asch besitzen wir eine eingehende Monographie von Berliner, Zur Familiengesch. Asch, Berlin 1913, S. 6ff., vgl. Gronemann, Genealog. Studien, Deutsch. Teil S. 128, Jahrb. d. jüd.-lit. Ges. II 54, III 28. Eine abfällige Kritik seines יתדות אהלים im Meassef 1790