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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1928-01-01 · Heft 4 · p. Seite 342

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
72 (1928)
Issue
Heft 4
Article
Aus ostjüdischer Geschichte [Rezension]
Date
1928-01-01
Page
Seite 342 (sequence 6)
Language
German
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342 S. 203—7, Rosenthal, יודע ספר, Nr. 768, s. Meassef VI 201. Trotzdem die Anstellung des Rabbiners Moses Michel — sein voller Name lautet Moses ben Jebuda Michael — erst am 21. Okt. 1820 in Aussicht genommen war, und die kgl. Bestätigung erst am 1. März 1821 erfolgte, war er de facto bereits 1814 in S. Rabbiner, wie aus משנת דר'אליעזר, Altona 1815, Ende, zu ersehen ist, ein Faktum, das durchs. Subskription auf d. zwischen 7. Elul [= 17. Aug.] und 9. Sept. 1820 vollendete היד החזקה, Bresl. 1820, und das gleichfalls das. zur selben Zeit erschienene כליל חפארת erhärtet wird. Eine Trauerrede auf s. Tod s.שער שמעון, Warsch. 1885, II 66. Rabbiner Blasclike appr. לקט אליהו II, Krotosch. 1835, und 17. Siwan 1858 Psalmen mit ערוגת הבשם, Königsb. 1860, Empf. von Nr. 140 der RGA בנין ציון החדשות. Vgl. Israelit 1861 S. 243, I־Iamagid 1861 S. 114 f., Jew. Enc. VI 319, Monatsschr. 1917 S. 449. Responsen Rabbiner Wäldlers sind veröffentl. in אור תורה III, Jerus. 1900, vgl. Jahrb. d. jüd.-lit. Ges. III 71. R. Mordechai Schönlank, Sohn des R. Sal., Schüler R. Ak. Egers und R. Mose Sofers, s. noch חוט המשולש החדש, Drohobycz 1908, S. 33b ff., Duckesz, חכמי אה״ו, Hamb. 1908, S. 128, Wiener, Biblioth. Friedl. Nr. 3781, RGA חתם סופר Teil או״ח Nr. 103, חו״מ Nr. 150. Sohn, Enkel und ׳Urenkel trugen mit Stolz den Namen der Heimat (Hamagid 1859 S. 46, 53, יוחנן הירש בהר״ב מוהר״ם שלאנק in ם׳ השנה עם לוח לשנת תרע״ג, Jerus., Anh. ציון לנפש s. 5, Hdschr. Eintrag, im תורת הבית, Berlin 1771, im Bes. des H. Dr. Krausz־Gnesen: שלמה בגאון יוחנן זצלה״ה משלאנק und אברהם במוהריש זצ״ל משלאנק), r. Mose Katz stand in gelehrtem Briefwechsel mit R. Ak. Eger (RGA des letzteren I Nr. 162 f., II Nr. 128), vgl. כליל תפארת Subskribentenverz. 1811 wurde der aus S. stammende Caspar Jacob Hirsch Leutnant bei der Lübecker Zollbehörde (Carlebach, Gesch. d. J. in Lübeck u. Moisling, S. 47). Der Verf. des מוסר השכל, Dyhernf. 1790, stammt nicht aus Schönlanke (Steinschneider, Catal. Bodlej. Nr. 5644, Index Geographicus Nr. 690) sondern aus פלאנגי, d. i. Pclangen an der kurländisch-litauischen Grenze. Von הגאון מהר זעליג שטרימר ז״ל sind Talmudnovellen im קול יהודה, Fürth 1769, S. 14a, 18a, 23b, 24b abgedruckt. Er reicht ins siebzehnte Jahrhundert zurück und ist möglicherweise mit dem bei Lewin, Landessynode a. a. O. S. 116, genannten Schrimmer Rabbiner R. Esriel Selig ben R.. Isak identisch. Meisl, Die Durchführung des Artikels 44 des Berliner Vertrages in Rumänien und die europäische Diplomatie, Berlin 1925. Jener Vertrag vom 1. Juli 1878 hatte als Bedingung für die Anerkennung der Unabhängigkeit Rumäniens seitens der Großmächte unter andern! auch die Gleichstellung der Juden ausgesprochen. Aus Akten des Berliner Auswärtigen Amtes, Memoiren, zeitgenössischer Literatur und.späteren Darstellungen zeichnet der Verf. ein Bild des Betruges, den Rumänien mit Europa und seinen Juden trieb. Dem Leser fällt es schwer, bei dieser historischen vortrefflichen Abhandlung kaltes Blut zu bewahren. Versöhnend wirkt nur die Anteilnahme und Hilfe, welche die europäischen Glaubensgenossen den geknechteten und verfolgten rumänischen Juden immer wieder zuteil werden ließen, z. B. in der Hilfsaktion der Alliance isr. universelle und des Komitees zur Unterstützung der rumänischen Juden durch einen Aufruf d. d. Berlin 15. Sept. 1900. In dem Livre d’hommage ä la memoire du Dr. Samuel Poznanski (-Warschau), Warschau 1927, sind zwei instruktive Beiträge zur ostjüdischen Geschichte erschienen. Majer Balaban bietet Studien und Quellen zur Geschichte der Frankistischen Bewegung in Polen und weist nach, daß die Thesen der Frankisten bei ihrer Disputation in Kamieniec Podolski 1757 und Lemberg 1759 unter dem Drucke der katholischen Geistlichkeit entstanden sind, daß bei letzterer das Ritualmordmärchen bedeutsam mitsprach, daß die Vierländersynode hiergegen Maßnahmen traf, und daß

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