Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 7 (1933)
- Issue
- Heft 290 (31.3.1933)
- Date
- 1933-03-31
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/2711613-2711899-2711912--3636-2717032- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Seite 6 DIE NEUE WELT Wr. 290 SIEGM. KORNMEHL GROSSFLEISCHHAUEREI Zentrale: IX., Berggasse 19, lel. A-17-3-99 u. A-16-9-34 Lieferant für Heilanstalten Abteilungen für fleisch unter Aufsiebt des Ehrwürdige» Rabbinatß der Isr Kultuagerneinde Wien Autecustellung kestenlo» IX. Barggasse 15 ✓ XVIII., Währingerstr. 97 :: angefangen die österreichischen Juden für die Sozialdemokratie geleistet haben. Viertens:- Gibt es überhaupt gar so viele Nutznießer der Sozialdemokratie? Soweit bekannt ist, haben die Juden privat sehr, sehr viel Geld der Partei geopfert, eingesteckt haben es unbekannte Proletarier. Aber auch soweit die Mandatare In Frage kommen, verhält es sich ebenso. Im großen Parteivorstand kein einziger Jude und in den Magistratsämtern, in der städtischen Straßenbahn, in allen anderen städtischen Unternehmungen waren zu Luegers Zeiten nach weis bar mehr Juden angestellt als in der Hochblüte der Wiener Sozialdemokratie. Und doch hält die Sozialdemokratie ein paar jüdische Mandatare bereit: Wenn nämlich wieder einmal im Parteiinteresse die Massen aufzupeitschen sind, um der Bewegung einen frischeren Zug zu geben, dann schickt man den Juden Otto Bauer vor. Und wenn es sich um die Einführung und um die Durchführung einer unpopulären, rücksichtslosen Steuerpolitik handelt, dann schickt man eben die Juden Breitner und Danneberg vor, da dann ein großer Teil des Hasses, der sonst auf die Sozialdemokratie entfallen würde, sich auf die Juden konzentriert. Das ist eine bequeme, aber zaristische Methode, die der Aüstromarxismm anwendet und die die Wiener Juden, ob sie sozialdemokratisch organisiert sind oder nicht, teuer genug bezahlen. So' sehen die Posten aus, die die Sozialdemokratie ihren lieben Juden reserviert, Sündenböcke, die in die Wüste des Antisemitismus gejagt werden. - Und nun wissen die Wiener Juden, < wieviel ihre sozialdemokratische „Judenschutztruppe" wert ist. Diese Ausführungen des christlichen Helmwehrblattes sind, von einigen Verzerrungen abgesehen, durchaus zutreffend. Auf die Sinnlosigkeit und Gefährlichkeit einer Politik, die aus'den Juden Nachläufer der Sozialdemokraten und Kommunisten zu machen bestrebt ist, wurde in der „Netten Welt" immer und immer wieder hingewiesen. Leider ohne gebührenden Erfolg. Vielleicht gibt diese Stimme von christlicher Seite her manchem Juden zu denken. aktionen eine „planmäßige konterrevolutionäre und antisowjetische Aktion seitens klerikaler Elemente" und ruft zur Verstärkung der Wachsamkeit gegen die „Manöver des Klassenfeinds" auf, von denen eines die „Mazzoth-Aktion" ist. .lieber, zwei Millionen Juden in New York Dr. Julius Mahl er von der Columbia-Universität hat festgestellt, daß im Jahre 1932 2,001:104 jüdische S e e 1 e n in Groß-New York lebten; sie machten 27,7 Prozent der gesamten Bevölkerung New Yorks aus. Während unter der allgemeinen Bevölkerung das: Verhältnis der im Aiislande Geborenen 33 Prozent betrug, zählte man unter den Juden 46 Prozent im Ausland Geboren^ Unter der allgemeinen Bevölkerung betrug die Geburtenzahl 16,5 pro Tausend, in der jüdischen Bevölkerung betrug die Geburtenzahl 17,5 pro Tausend. Die Kindersterblichkeit betrug. bei Juden 42 pro Tausend gegen 57 pro Tausend bei Nichtjuden. Auch die allgemeine Sterblichkeit war bei Juden niedriger als bei Nicht juden (8,5 gegen 10,4). Während die Sterbefälle infolge Zuckerkrankheit bei den Juden höher sind als bei. den Nichtjuden, ist die Sterblichkeit infolge Syphilis bei Juden um 50 Prozent geringer als bei Nichtjuden. Auch die Altersgliederung ist bei der jüdischen Bevölkerung günstiger als bei der nichtjüdischen. 40,1 Prozent der jüdischen Bevölkerung stehen im Alter von unter 21 Jahren, während unter der nichtjüdischen Bevölkerung nur 34,9 Prozent in dieser Altersstufe stehen. Mazzoth — konterrevolutionär Aus Moskau wird berichtet: Die Moskauer Synagogenverwaltung hat auf dem jüdischen Friedhof eine Mazzothbäckerei mit modernsten Maschinen zwecks Versorgung des religiösen Teiles der jüdischen Bevölkerung mit Mazzoth zu den kommenden Pessachtagen errichtet. Bis heute aber hat der Moskauer Stadtsowjet die Erlaubnis zur Eröffnung der Bäckerei nicht erteilt. Man führt dies auf die Kampagne der jiddischen kommunistischen Zeitungen zurück, die darauf hinweisen, daß das Warschauer Rabbinat und andere „klerikale" Kreise im Ausland Aufrufe zur Pessachhilfe an die Juden Rußlands veröffentlicht hatten, in denen ein Vergleich mit den Zeiten der „spanischen Inquisition" angestellt wird. Die jiddische fcommunifrtische Presse sieht in den ausländischen Hilfs- Austro a Palästinensischer Wirtschafisdienst Alle Informationen über Palästina, Anbahnung wirtschaftlicher Beziehungen, Vermittlung von branchekundigen und eingeführten Vertretern für Palästina sowie alle sonstigen wirtschaftlichen Aufklärungen erledigt kostenlos der „Austro-Palästlnensische Wirtschaftsdienst", Wien, IX., Berggasse 16 (Handelsmuseum), Tel. A-17-5-40. Sprechstunden des Sekretariats: Montag und Donnerstag von halb 5 bis 6 Uhr nachmittags. Interessenten für Strickwarenerzeugung Zur Errichtung einer Strickwarenerzeugung in Palästina sucht erstklassiger Fachmann kapitalskräftigen Teilhaber. Auskünfte erteilt der Austro-Palästinensische Wirtschaftsdienst, EX., Berggasse Nr. 16, Montag und Donnerstag von halb 5 bis 6 Uhr. Hebräisch-Kurs für Auswanderer Einem vielfach geäußerten Wunsche Rechnung tragend, veranstaltet der Austro-Palästlnensische Wirtschaftsdienst Hebräischkurse für Auswanderer, die unter der Leitung des Herrn Dr. Nahum Samonsky stehen und jeden Dienstag und Donnerstag von 7 bis 9 Uhr abends, IL, Untere Augartenstraße 38 (Hofgebäude), abgehalten werden. Die Kursgebühr beträgt S 5.—- monatlich. Die erste Unterrichtsstunde beginnt Dienstag, den 4. April um 7 Uhr abends. (Schreibheft und Bleistift mitnehmen.) Interessenten für Bodenkauf in Palästina (erstklassiger Orangenboden) erteilt kostenlose Auskunft der Austro-Palästinensische Wirtschaftsdienst jeden Montag und Donnerstag von halb 5 .bis 6 Uhr im Sekretariat, IX., Berggasse 16. Zweite Studien- und Gesellschaftsreise des Austro- Palästinensischen Wirtschafts-Dienstes , .. Das Sekretariat des. Austro-Palästinensischen Wirtschaftsdienstes teilt mit, 'daß für die zweite Gesell Schafts- und Studienreise, die am 3. April Wien verläßt, sämtliche Plätze vergriffen sind. Allen Interessenten, die Wegen Platzmangels abgewiesen werden, mußten, wird mitgeteilt, daß. in der nächsten Nummer der „Neuen Welt" der Termin der dritten Studien- und G e s elYsr'c h a f t s r e i's" e bekanntgegeben wird. 'Bückkehr der ersten Studien- und Gesellschaftsreise aus Palästina Am 29. März traf die von Frau Berta Taubes geführte erste Studien- und Gesellschaftsreise des Aüstro- Palästinensisohen Wirtschaftedienstes nach vierwöchiger Abwesenheit wieder in Wien, ein. Alle Reiseteilnehmer, die i voll von Begeisterung . über den Verlauf der Reise sind, kehrten wohlbehalten zurück, voll des höchsten Lobes über die fürsorgliche Führung der Reiseleiterin Frau Berta Taubes. Sie haben nur eine Sehnsucht: sehr bald wieder nach Erez Israel reisen zu können. Die „Neue Welt" wird in der nächsten Nummer einen ausführlichen Reisebericht' bringen.* Präge« Brief (Vom Berichterstatter,der „Neuen Welt".) „Die Judenfrage, England und der Völker b u n d." Zu diesem Thema sprach Dr. S. E. S o s k i n, Vizepräsident der Weltunion der Zionisten-Revisioriisten, in Präg vor einem Überfüllten Saale. Zu Beginn hielt-Herr Hans L ö w, Vorsitzender der Union der Zionisten-Revisionisten für die C. S. R., eine kurze Ansprache, in welcher er auf die Bedeutung Dr. Soskins für den Zionismus hinwies. Auch Isi Sud, Mefaked des Prager Betar, hielt an Dr. Soskin eine eindrucksvolle hebräische Ansprache. Der Vortrag Dr. Soskins fand bei der Zuhörerschaft begeisterte Aufnahme. Dr. Soskin, eine achtunggebietende Erscheinung, ein Jude mit rein zionistischer Vergangenheit, spricht ohne Pathos und Demagogie. Er bringt in einfachem, aber überzeugendem Tone Tatsachen und schildert Notwendigkeiten, ohne Uebertreibung der Rhetorik. Man fühlt in ihm den klaren Denker, den Wissenschaftler und Diplomaten. Kein Wort spricht er, ohne es vorher strenge zu prüfen, keine Behauptung stellt er auf, ohne nicht die wahren Grundlagen beweisen zu können, keine Beschuldigung erhebt er, ohne nicht ihre Stichhältigkeit belegen zu können. Das ist Dr. Soskin und darum ist es kein Wunder, wenn er überall Begeisterung und . Achtung erntet. Nach dem Vortrag, dem weit über 300 Menschen beiwohnten, fand eine Zusammenkunft der Revisionisten statt, in welcher er die Mitglieder zu intensivster Arbeit aufforderte. Zum Empfang zu Ehren Herrn poktor .Soskins waren einige Mitglieder und Gäste geladen, darunter auch bekannte Prager Zionisten. Herr Dr. Soskin sprach vor diesem kleinen Kreis ganz offen über die momentanen Schwierigkeiten in der Innen- und Außenpolitik des Zionismus und wies die Wege, die zur Vermeidung weiterer. Schwierigkeiten zu wählen seien. Diese Aussprache verlief sehr angeregt, da in einer längeren Debatte viele interessante und wichtige Fragen aufgeworfen wurden. Dr. Soskin appelliert an das lettische Volk. Am Sonntag fand in Prag die Gründungsfeier des Studentenverbandes lettischer Zionisten statt. Erschienen waren der lettische Gesandte Exzellenz Duzmans, Herr Dr. S. E. Soskin als Vizepräsident der Weltunion der Zionisten-Revisionisten, der Direktor des Keren Hajessod, Leib Jaffe, uhd' die Vertreter, der verschiedenen zionistischen Verbände und politischen Gruppen. In lettischen, tschechischen, hebräischen und deutsehen Ansprachen wurde zuerst das Ziel des neuen Verbandes dargelegt, worauf derselbe von den einzelnen Delegierten begrüßt wurde. Nach einer Ansprache Exzellenz Duzmans ergriff Dr. Soskin das Wort und führte aus, daß Lettland eigentlich die Wiege des Revisionismus gewesen sei, auch hat von dort der Betar seinen Ausgang genommen. Das lettische Volk, das nach harten iiiiiiiiiiiiiuiiiiiiMMiinTniiiiniiiiiHiiiniiuminiii! _________! Akademische Verbindung „KADIMAH" 100 semestrlges Stiftungsfest Dienstag, 4. Apill 1933, um halb 9 Uhr abends BALL im Mliitärkaslno, I, Schwarzenbergplatz 1 | i Karten (nur gegen Einladungen) und Aus* I künfte: A. V. „Kadlmah", I, Biberstraße 26 j im Souterrain, von 15 bis 20 Uhr liiiiiiiiiiiiniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiH Kämpfen seine Freiheit erlangt hat, versteht die zionistischen Tendenzen des jüdischen Volkes und hat zusammen mit anderen Völkern seine Unterschrift auf das Dokument gesetzt, das den Juden ihre eigene Heimat zusichern soll. Dr. Soskin appelliert an das lettische Volk durch seinen Gesandten in Prag, seine den Juden freundliche Stimme auf dem internationalen Forum geltend zu machen. Nach, einer kurzen Ansprache Leib Jaffes fand die feierliche Veranstaltung durch Absingen der „Tikwah" ihren Abschluß. Die revisionistischen Verbindungen „Bargiora-Hasmonea" veranstalteten zu Ehren Dr. Soskins eine Zusammenkunft. In der Ansprache wies Dr. S. auf die Wichtigkeit der zionistischen Studentenschaft für unser Aufbauprogramm hin. Die anschließende Debatte befaßte sich hauptsächlich mit praktischen, die studierende zionistische Jugend betreffenden Fragen und verlief sehr angeregt. „Der jüdische Krieg." Eine Kritik an Lion Feuchtwangers Roman. Im Rahmen der Prager Ortsgruppe der Union der Zionisten-Revisionisten hielt Gg. Jehuda Zylkiewicz (Polen) einen öffentlichen Vortrag mit obigem Thema. Der Referent unterwarf jede einzelne Figur des Romans einer scharfen Analyse und schuf sich derart die Grundlage für seine außerordentlich lebhafte und interessante Kritik,- die haupt1sächlich in den Widersprüchen zwischen den Schilderungen Feuchtwangers und der wahren geschichtlichen Ueberlieferung gipfelte. Josephus Flavius, der Verräter, ist von dein Dichter zu einem Helden des jüdischen Volkes gemacht worden, der allerdings infolge der Einflüsse fremder (römischer) Kultur eine dem rein Jüdischen zuwiderlaufende Welteinstellung erhält, die ihn unvermeidlich zwingt, die römischen Interesesn den jüdischen zumindest gleichzuordnen. Es ist das typische Bild des Assimilationsjuden, was den Referenten auch veranlaßt, Gleichartigkeiten zwischen dem Dichter und seinem Romanhelden zu finden. Auch für andere Personen, die jedoch von Feuchtwänger gleichfalls historisch falsch geschildert wurden, findet der Kritiker in der heutigen Zeit Parallelen. Die Kritik beschränkte sich nur auf die historischen Grundlagen des Romans, unter voller Anerkennung seines literarischen Wertes. Dieser Roman hat für den nationalen Juden keine Bedeutung als historisches Werk, sondern stellt ein Musterbeispiel dar für kulturelle Assimilation, die in dem Roman ihre psychologische Erklärung findet. M. G, Brith Trumpeldor (Vom Büro des Shllton in Paris.) S h 111 o n. Gemäß dem Bericht des wehrsportlichen Departements des Shilton bestehen Pelugot-Timronim (Gruppen zur Vorbereitung zur Betariade, die direkt dem wehrsportlichen Departement des Shilton unterstellt sind) in folgenden Ländern: Polen (11), Litauen (3), Tschechoslowakei (3), Oesterreich (3), Lettland (1) und Belgien (1); alle Pelugot-Timronim umfassen 884 'Betarim. P a 1 ä s t i n a. Am traditionellen Gang zum Grabe Trumpeldors am Tel-Hai-Tag nahmen in diesem Jahr 350 - uniformierte Betarim aus allen Teilen des Landes teil. An der Konferenz der Pelugot-Avoda (Arbeitsabteilungen), die am 11. März in der Kolonie Rosh-Pinna (Obergaliläa) stattfand, nahmen 198 Vertreter aus Rosh-Pinna. Hedera, Kefar-Saba, Herzlia, Nathania, Ramath-Gan und Rehoboth teil. (Die Pelugot in Petach-Tikva und Rishon-le-Qion waren nicht in der Lage, Vertreter zu entsenden.) Als Gäste waren der Natziv Dr. Julius Fröhlich und Herr Abba Achimenanwesend. Litauen. Während seines Aufenthaltes in Litauen besuchte der Rosch-Betar Herr V. Jabotlnsky den Ken In Kowno und weihte dessen Fahne ein. Es fand eine Netssivut-SHzung mit der Beteiligung des Rosch-Betar statt. In Siauliai veranstaltete der Ken zu Ehren des Rosch-Betar einen Fackelzug. Lettland. In Riga empfing der Rosch-Betar die Parade des Rigaer- Ken und wohnte der feierlichen Verteilung der „Darkiyot-Betar" (Betar-Pässe) an die Olim des lettländlschen Betar bei. Im Ken Dwinsk (Dünaburg) wurde eine Pelugot-Timronim gebildet. Estland. Neugegrllndete Initiativgruppen des Betar bestehen in den Städten Reval, Dorpat, Narva und Valk. Finnland. Nachdem der erste Versuch, in Helsingfors eine betarische Initiativgruppe ins Leben zu rufen, mißlungen war, gelang es dem lettländischen Instruktor M. Gelbart, eine Gruppe zu schaffen, der zumeist ehemalige jüdische Soldaten der finnländlschen Armee angehören. D a n z i g. Am 25. und 26. März findet in Danzig die II. Jahreskonferenz des Betar im Freistaatgebiet statt. Die Tagesordnung enthält Referate des Natziv E. Gleser sowie der Betarim .L.,Braun und Maimon. Tschechoslowakei. Bei der Netzivut haben sich Jüber 200 Betarim zur landwirtschaftlichen Hachschara gemeldet. Die Netzivut ist jedoch nur in der Lage, 70 bis 80 dieser Gesuche ' positiv zu beantworten. Die Netzivut organisierte in Karpathoruöland eine separate landwirtschaftliche Hachschara-Instltution clss Botin*» Argentinien. Der Ken in Buenos-AIres ist Im Wachsen begriffen. Er zählt zur Zelt etwa 200 Betarim aller Dargaot (Altersstufen). Am 19. März veranstaltete der Ken eine : Trumpeldor-Feier, an der die Herren Dr. Nissenbaum, D. Elencave, A. Tabatschnik, I. Bokser und I. Rösenberg in hebräischer, jiddischer und spanischer Sprache auftraten. Seder*Abende im Restaurant Tonello, ll, uiienbrunngosse 2 Telephon A47-4-50 sss am 10« und II« April 1911 Kompl. Nachtessen inkl. Wein, Mazzes u. Mokka S 8.— Schluß der Voianmtldung für den 1. Seder Sonntag, 9. April, für den 2. Seder Montag, 10, April Den Seder hält in uneigennütziger Weise Herr Chefredakteur Eugen Filier» Heller 1 Ml