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Die neue Welt · 1929-10-18 · Heft 109 (18.10.1929) · page 11

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Journal
Die neue Welt
Volume
3 (1929)
Issue
Heft 109 (18.10.1929)
Date
1929-10-18
Page
– (sequence 11)
Language
German
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Nr. 109 DIE NEUE WELT '3?* Seite lf I mmm Was Sie suchen - m*m m ätmm M M ■ ■ iriMiiagen, uamen«, nernjii*u. i\iim»rwa»unct rjrjaiiiao, hjihohhoioh, UkllllllHIIU ■ ■ ■ iimlllli C|A |%At ■ IMd ■ Berufskleider etc. En gros — ert v««^ rinaen 316 Del Ulis ■ infolgeklelnerRetiientpottbmig! I, Rabensteig 3 FUROENHERI Reichste Auswahl In Pullovers, Wollweaten, Strümpfen, Handsohuhen, Trikotagen, Damen*, Herren* 11. Klriderwäsche, Pyjamas, Leinenwären, BERGMANN (EtteSfiiMHensaue) Aiejchems „Haozar" wnd Cailderotts „Keter Da-vid" zur Aufführung bringen. Jüdische Künstlerspiele. Die neu« Spielzeit wurde Mdit mit einem literari sehen "Stück, sondern mit einem amerikanischen Lebensfoild „A marke un a melech" eröffnet, das nach der beliebten Mischung von Scherz und Ernst gezimmert ist und dem naiven Geschmack des Massen<pu'blikums entspricht. Frau Nina S c h e j k e w i t s fand die richtigen' Töne für diese Gattung Theater, und das Publikum' ließ sich die Gesangs und Tanzschlager ein paarmal wiederholen. Neben dem zweiten Gast, Jakob SCheJkewits, bewährte sich aitsge zeichnet das heimische Ensemble, die Damen Meiseis und Liebgold'und die Herren N. Breifcmahn und der neu engagierte Komiker F o s t e 1, der eine prachtvolle Charakterfigur schuf. Der Abend bewies, daß eine gute musi kaiische• Gesangskömödie genug'purö'hscWlags'kr.aft besitzt wenn sie stilgemäß aufgeführt, wird. „A malke un a melech' bleibt auch weiterhin auf dem Spielplan. Anfang November folgt .eine . Reihe literarischer Stücke, deren Aufführung bereits vorbereitet wird. . Jüdische Bühne (Theatersaal Stefanie, Taborstraße) Die Komödie „Itzikel", mit der die Spielzeit eröffnet wurde, stand im Zeichen der neuen Soubrette Sevilla Pastor eines starben gesanglichen und schauspielerischen Talents, Neben' ihr wirkten vor allem die junge Erna Si e g le r, ein echtes Theaterkind. Unter der Leitung M. Sieglers und unter Mitwirkung der Herren Reißmann, Valberg, Cosl sowsky, M; Pastor und der Damen R. Siegler und 'Valberg kam eine gelungene Vorstellung' zustande. Als nächste Premiere folgt Montag, den ZU Oktober xlie Komödie mit Musi'k „Esther Fröhlich" von M. Richter mit Sevilla Pastor in der Titelrolle. : Insiiiuium Judaicum. In Warschau tritt das Jüdische Institut dm ein neues Tätdgikeitsjahr. Es würde nach langen Vorarbeiten Ende 1927 gegründet. Der Präsident des .Kuratoriums' ist; der auf dem Gebiete des jüdischen Schulwesens an Polen so verdienstvolle Dr. Markus Brau de. Zum Rektor wurde Professor Dr. Seihorr bestimmt. Das Institut itai zwei Fakultäten: eine xä'bbinische, deren' Aufgabe es ist, akaT demischgebildete Rabbiner und Lehrer der jüdischen Religion auszubilden, sowie eine: für his^ofTsche und &&kiJä'le Wisse'iischaften, weiche Lehrer 'für iüfecitie Geschichte und hebräische Literatur an den Mittel* •schulen, sowie Journalisten und Beamte geseilsohaftlfcher Vereine erziehen soll. Zu den Dozenten des Institutes gehört der 'bekannte Historiker Dr. J. Schipp e r. An die jüdischen Eltern! Der Verband der professionellen Hebraischlehrer übermittelt uns den .folgenden Aufruf: „..In. relig-iö^er wie in nationaler- Beziehung fehlt der jüdischen Jugend das Bäudi das sie an das- Juden tarn und seine Ueberlteferung 'binden soll. Die Assimil ati ongreift um sich. Kein jüdisches Milieu, weder in der Schule, noch zu Hause, noch auf der Gasse. Die Religionsistunden in. den öffentlichen Schalen reichen "für die Schaffung eines jüdischen Milieus nicht mehr aus. Eine wirkliche Beziehung zum .Tuden'tume «md seiner Lehre ist nur dann gegeben, wenn der Jugend durch Erlernung der hebräischen S-,p räche der Weg zur jüdischen Kultur und Literatur, eröffnet werde. Hebräisch zu erlernen ist unter Leitung eines berufenen Lehrers und bei-Anwendung der richtigen Methode, Iwrith. b.'Iwrith, nicht schwer. Es bedarf nur ein wenig Wille und Ausdauer. Der hebräische Lehrer ist nicht teurer als ein anderer Lehrer. Er ist nicht nur Sprachlehrer, sondern auch jüdischer Erzieher. Das müssen die jüdischen Eltern verstehen und gehörig einschätzen. — Verband der professionellen Hebräischlehrer. in Wien. IL. Karmelitergasse 5/9. Sprechstunden täglich außer Samstag und Sonntag von 9 bis 10 Uhr vormittags. . , Jüdische Sport- und iim^ Hakoah vor schweren Aufgaben. Hakoah—Cricketer 2 :0. Der jüdische Verein trug vergangenen Sonntag ein FtreundschaftS).sipiei gegen die Grickete* aus underrang einen verdienten 3:0- (1 :0-) Sieg. Man wollte in diesem Martfh einigen neuen Spielern Gelegenheit «eben, ihre Fähigkeiten nachzuweisen. Aber schön drei Tage vorher zeigten zwei neue Spieler, daß sie für die Kampfmannschaft aiiioht in Betracht kommen. Im Match gegen die Gricketer versagte Raffe (Bar Kochba. Leipzig) vollständig. Solche Spieler wie Raffe gibt es Dutzende bei deti jüdischen AmateiFvereinen in Wien, Nach einer langen Pause' wirkte Fiscner I wieder mit. Er ging jeder Begegnung peinlichst aus dem Weg und« spielte genau so sohlecht wie der Leipziger, Fischer ist bestimmt ein hochklassiger. Fußballspieler, aber seine alten Verletzungen hindern, ihn, diesen. Sport auszuüben und es ist kaum anzunehmen, -daß Fischer eine Saison durchstehen' wird. Was die anderen Spieler zeigten, war nicht schlecht, doch bekommt man es in der Meisterschaft mit stärkeren Gegnern zu tun. als es die. Cricketer sind. Das Verteidigungsfcrio Fei gl, Feldmann, Scheuer wurde nicht siark belastet. In der Deckung ragten Heß und Fried hervor. Etwas schwächer war Stroß. Im Angriff war M a u s n e r nicht nur der agilste, sondern auch der schußkräfWgste Stürmer. Stern hat seine Form noch immer nicht erreicht und K a t z strengte sich nicht viel an. Das Match, beginnt Mt .heftigen.Angriffen der Blau- Weißen. Aber erst in der 3§. Minute gelingt es Maus h e r den ersten Treffer -effeetelC Nach-Seitenwechsel spielt bei der Hakoah an Stelle van-Stroß Löwinger.- während für Raffe Bader einspringt. 2Ö.Minuten vor Schluß sendet Stern unhaltbar ein. '; " '' ■• Aufstellung: Feigl;, JScheuer, Feidmann; Fried, Stroß, m«B: Kate, Raffe, Stern; Mausner.'Fischer ' 'Kommenden Söhntas 'spieft •rlak'oaih gegen Wacker^. Die Mannschaft der' Bldu--Weißen" ist nicht «ehr spielstark. Für' den Angriff, den'- schwächs'tgn MannschÄftsteil: -der Hakoah; \vurde,noch.keiu^y^rs,tär.kuns; -gefunden.; Erst jetzt zeigt es sich, wie. Jfiich^sfygig -tnan. mit Spielern umgegan gen ist. Fuß, .ein ganz'hervor ragend er Fußballer, ließ man nach Berlin zielieit'.'KeSticT.^et' so manchen' Treffer für den jüdischen Verein' scho&fnndu'der 'nicht viel mehr als -S :i00 Monatsgage bezog, wurde abgebaut. Jetzt ist' er . beim B. A.. C. und der beste. Torschütze der zweiten Liga. Gelingt es der Hakoah nicht, gegen WaCker den An griff zu verstärken, so sind die Siegeschancen der Blaus- Weißen nicht die günstigsten,; Großö Erfolge def Haköah-Leichtathleten. Die Blan-Weißpfi ^ilageri den W A. FV.. ..'" Vergangenen Sonntag.,; ^Wifden, auf dem W.\.A. C.¬ Platz die Wiener ' . LeicntäbM ausge'»- tragen;. Der W. A. C erfeic^Ve flnrder'Vereihsmeisterschiaft mit 63 Punkten -den*-Ws^n'uPÄii-HÄ'kb^n .besetzte• den 1 zweiten Plat.z; vor dem Ml> A. F. Dieser. -Erfolg der Blau- Weißen ist darauf zurückfahren, daß dank der vorzüglichen: Arbeit der Sektion^eitune. die. LeichtathJeüksektioh einen mäcn-ti-geh^ A^fijCiiww|^.':g«TOniihen .toai. , Jm Laufen über 150.Ö, Metet stellte .B1 od y (Hakoah) mit 4 :10,8 einen neuen Wiener Landesrekord auf. Zwei Hakqahner. und zwar"Öeu'f'scrher (58,1) und Metzl besetzten den zweiten ':ttnd"?'*drätteri^Pl&bz im Laufen über 400 Mieter. Die Olympische. Staffel (800 mal 200 mal 200 mal 400) gewann Halroaih (Blödy. Metzl, Klein. Deutschef, 3:41,6) vor W. A; C. un'di W.:A. F. Der Hakoahner Spiel? •ma rt'n erräng im 5000-Meter-Laufen die zweite: Stelle. .)^^.S^/Gil.''^äsnio^ea «onnte seine.'Er.föjgserie in der Mejsterschaftj fortsetzen (^rid durch' einen eindrucksvollen Sieg über'Kagrari die Spftze der Tabelle erreichen. Da'.die Mannschaft "bereits sämtlfehe" Spiele : gegen die Spitzenvereine1.erledigt, hat.-; bestefht die. berechtigte: Hoffnung, daß Hasmonea,- in dl er .Heribs|sa^son.'. yicht - mehr , vom.;ersten PiatZ:.zu verdrängen .se,iu (>w|r4. Di?..Hssmonea*Ma;riiis'chaft wa<r sich , am' ,Sohntag ^rery"Aufgabe, bewußt. . Das 3 *: 2- I^esültat -;brjrig.f-das;KjäÄe^ertiäIi.'his Ä -richtig mm -Ans*, druckt -Ha.stoeat? waf'iiA4 'diesem Treffen reichlich vom Pech-verfbigt.! "Die .MainHsCha'ftv'spiefte;;ln folgender AufsfelIurtg:vK'ahrt}*!KlaffelId.'; WeinWÜrnfi';'Bäümef;- Mondschein, Jos-efsberg:: Arm.- Reißmänn^ >S,'cha6ht, ©leiber^ -■ Sternbach. Am : kommenden.: ^Sdirrlifög Ist Ba&monea in der Meisterschaft spielfrei und absolviert ein Freundschaftsspiel gegen ÖpfCl; -.©ütgchea'&r ^^Elek'träj^jati,-« 10 Uhr)'. Die Reserve*'und drifte Mahnschäft spielen-üm -8,- . beziehungsweise 10. ühr auf Jdenti-Drlcketei-Platz-. '^gen. Kaufr fyjfanteafait;S^ktJoin:ViieT»ie,uj^:^we-ite Mannschaft. - •. 'An?,letzten .Freitag.•■.:'fa;id epiie". Plenar-versafnmlung des Vereiinesi;statt,. die y.pn* 8q,-Miit«liederin, . besucht, war". Herr. Dr....Qskar. R'o s e n f e^l d 'fandi für seinen aus'geizeichneteh Vortrag «roße.n-"Be-ifa-ll.^'. " ' . .;,v- '\ Die Hakoah-Hockeyinannschäft spielte gegen Aripiiic'n 1:1 unpjitschiederi udd rückte'' auf den zweltert- Plätz'' in der 'Tabelle vor. Nach Verlustpunkten führt sogar .per iodische Verein, da. der führende V. ' f.' B. Sonntag besiegt würqe. Das Reservematch gewann Hakoah 3:0., , Die Hakoah-Da'men. dieebenfalls t in vder ersten Klasse spielen, siegten gegen W ,f. B.-Damen 1:0;, . .. . . Die erste Runde der WasserbaUmelsterschalt, an der zwöl Hakoah-Mannschaften teilnehmen, beginnt kommenden'"' Sonntag. Hakoah, I spielt gegen Aiistria.- L und wU.d . s^ch .. gehörig anstrengen •müssen, iim - erfolgreich ' zu" .bleibe'iir, (S'chredSriclit'er ' Pattizzi.) Auch die Hakoah-Reserv« hat th EvvasK'.«r; kdhen'>-TeicHteft iQegner (Schiedsrichter Schmutzer).,. Am, .27. d.„.ist. HflkoaH- J .spielfrei; wühreud die Reserve gegen W. A.' Ü. Il -kä^inplt;' r *' - •- -- -"•/! In der Handbalimelsterschä?r'-^rilVt' ' Hakoah gegeri Post eine unverdiente- 3:5-Nied.er!ago.;i/ß;..-,-c. " . . Per lüdlscho .5nortMln-.Run\änlen'hat" jslch> in letzter 'Zeit stark entwfckelt. Nicht weniger als fünf Klubs nehmen an der Meisterschaft der-, ersten Klasse teil. Vergarit!enen',*ß6n'ntag ftatten'- die' jüdischen Vereine Pech und. erlitten drei .^Niederlagen. . In Tcmesvar unterlag Kadimah gegen den Meister Kiniszi 1:4. Makkabi fBukarestV erlitt gegen .QJympia. eine unverdiente 1:2-Niedefl'age und Hakoah (Arad) würdp von Banatitl 1:0 geschlagen. ,. ..;• . « ■ In der Araateurmejsterscfiaft |,siegte Hasmonea gegen Kagrah 3:2 und Hagibor-Makkabi verlor gegen; D. A. C. 2:3. Im Wieher Cup spielen Hasmonea g^gen. * Bre.itensee'. und^ Hagibor-Makkabi gegen Rnddlfsheim. . Vereinsnachriditen. | . Vereinigujig. .der ^loulstJs^tlenjbkrMIschcn Jugend, Wie«; 'Iii, ZirKusgasse 33. Woclienprogranim:,, Wegen der Feiertage .kaijri In dieser Woche kein1 Programm bekanntgegeben-wertfen. Die Mitglieder werden auf die .Anküiidigungstafel im Heim vorwiesen. Programm bis auf weiteres: Samstag, 4 Uhr: Sic'hah der Zöglingskwuzäh, (Mädchen). Dienstag,' 8 Uhr: Sichah ds* Kwuzah Drörl- Mittwoch, 4 ühr- Sichah der Züglingskwuzah (Knaben), 7 Uhr: Sichah. der Zögjlngskwuzah (Mädchen), 7 Uhr: Sichah der Müdchenkwuzah. halb;'9 Ühr: Vortragsabend im Verband,-/.Cafe Silier (goldener Saal). Donnerstag: Sichah der Kwuzah Dror. Anmeldungen für dje- Kurse sowie Mitglieder« apmßldöngen '-täglich .vöp ' 8; Ws.W«Uhl£ iabends- Soriniag, ,den -27. 4. findet der erste Heimabend , im '-'Ralfmeri ' einer .Semchath-Thorah- Re.er statt. . . . .; |Mcv.., . ... '' Hlstadruth Iwrith. Demnächst' wfrd der Bet-KamIdrasch leam für folgende hebrüische Fächer er&ffnet, -1. Wochenabschnltt des Chtw masch mit Kommentare; 2, Newiim" und -Ketubini>-3.--Mischnah und Agadah; 4. Hebräische .Literatur des ,Mittelalters, und. der Neuzelt. Interessenten werden ersucht, sich "ehestens schriftlich anzumelden. Alle Mitglieder und Ffeunde der:iiistadruih hyrith' werden zu dem Tschernicho.wsky-Abend pingejaden. Mitglieder der Histadruth iwrith treffen sich, abends-' im Cafe Produkteiibiirie, II., Taborstralie. Alle Zuschriften an die Hi&tadr«th -iwrith sind .-II... Kleine Mohrengasse 3. zu richten. - '; Reaktlvleruiig dar Mlsrachl-Talmüd-Thora. Dies Misrachizentraje hat . beschlossen, die früher bestandene: Talmud-Thora' zu reaktivieren und ladet die interessierten EJtern ein, ihre Kinder' (bis zum achten Lebensjahr) in dieselbe einzuschreiben. Der Unterricht ist unentgelt» lieh. Die .Einschrcibim* erfolet im Misrachibliro, IL, Praterstraüe 11 (Me'jfzaiiiii), von lü Iis IJ Uhr.' - Mlsracbi.Jugendzentral?,- doeg':Sabbat-Sekllon.j H.. Praterstraße Vr. H (fclQydhQf). Am. I?. A»;-, 3;'|lit^'»wMMi(i. i'-Ä«rtw' I»-Ms Teltelb?iu^i. . Thema: „Der Sabbat In seiner traditionellen Gestalt." Nachher Schalosch Seudoth. Gäste willkommen. Die Hebräische Schule der Zionistischen Sektion VL-VII. eröffnet -wieder Kurse für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, erteilt auch Schulnachhilfe für Religionsunterricht. Einschreibungen niden jeden Sonntag von 10 bis 12 Uhr ünd Mittwoch von 3 bis 5 Uhr nachmittags Wien, VI.', MUtergasse 43. statt. Ämtliche Verlautbarungen der Israelit. Kultusgemeitide Wien. Adolf Ignaz und Julie Marzellina Mautner von Markhof-Stiftungen für Wiener Waisenkinder. Verliehen werden; Zwei ßtiitungspiätze.äiS 600. und zwar je einer »an einen israelitischen Waisenknaben und an ein israeHtisohes Waisönmäddhen. tut Bewettran« sind berufen: Arme Waisenknaben im Alter von 12 bis 16 Jateren und arme Wiaisenmä<lcilien im Allter von 10 bis 14 Jaihren, die in Wiieh 'heiniatiberechtigt sind. Dem Vorn gesetzlichen Verbreter einiz'ubringeiiden Gesudie sind betztiJegem Mlttellosigikeitszeiignis, GeburtsscJiein, Nachweis der Zuständigkeit und der Verwaisung, letztes Solid Zeugnis und Vormundsc'haftsdekre't. E i n t e i c 'h s t e 1' 1 e: Magisfrats^abteilung 8. Ein r eicihufigsf ris t: bis 31. Oiktober 1929. .V e r i e i ih >u trig s t a <g:' 6. Februair 1930. . Predigten. Am kommenden Laubhüttenfeste, beziehungsweise SchluBfeste, finden bei den um 8 Uhr 30 Min. beginnenden Möftfen- «ottesdiensten' Predigten statt'und. zwar: I., Seitctistettengasse 4., (Rabbiner . Dr. Max Grun.wald) 19. und 26, Oktober, IL, Tempelgasse 5 (Rabbiner Dr. Max Grunwald) 20. Oktober, XV.,' Turnerkasse 22'(Rabbiner Dr. ,1. Taglicht) 20. und-26. Oktober,. XVI., Hubergasse 8 (Rabbiner Dr. J. M. ' Bach) 19. und 26. Oktober. XVIIL. Schbpenhaüerstfaße 39 (Rabbiner Df, D.: Feuchtwang). 19., 20.: und 26.' Oktober. XXL, Holzmeistergasse 12 (Rabbiner Dr. M. Rosenmann) 19. und 26. Oktober. - ' 1 "'•' x In nächster Zeit-wird Wien zwanzig Tonfilmtheater besitzen., Qie in. denselben vorkommenden Lieder und Musikstücke sind alle auf Schallplatten aufgenommen, so daß jedermann Gelegenheit hat, wenn ein" Lied seirieft be« Sorfderen Gefallen finden sollte, sich dasselbe immer wieder, •für sich allein .oder einem Kreis von Freunden naturge* •treu, wiederholen zu lassen- Derzeit wird vorläufig das Lied, Sonny Boy, von AI Johson selbst-gesungen, so . stark verlängt,' daß diese Platte schon zweimal vergriffen war. 'Aber auch die Platten Ol', man River aus „Show Boat" (Das Komödiantenschiff) und eine Hawaieriplätte aus „Weiße Schatten" werden lebhaft verlangt. Das uns be* kannte Musikhaus .iExcelsidr", I., Adlergasse, 5, welches auch/alle jüdischen und hebräischen Aufnahmen lagernd hält, hat auch diese Platten in .genügender.' Anzahl, beifeit* gestellt'. E Es ist höchste f JJas Warten hat keinen Zweck. , Wenn plötzlich, über Haciit, berbstliche, Nebel und Regenschauer kommen und das Thermömeter rapid sinkt, dann müssen Sie sich rasch ehtschließen, zu "rasch, am in aller Ruhe* das für Ihre Figur,'. Ihren .Teint,, Ihren Geschmack und Ihr Toilettenbudget passende Kleid, den der neuesten Mode und den Wetterbedürfnissen entsprechenden Mantel wählen zu können. Wollen Sie einen guten Rat, der Sie nichts kostet und Ihnen doch, viel Zeit,' Mühe und Geld, viel verspäteten Aerger- und Verdruß, erspart? Sehen Sie sich einmal — Anschauen kostet nichts unsere neuen Schaufenster an! Eine wirkliehe Sehenswürdigkeit. Mit erlesenem Geschmack und feinstem künstlerischen Verständnis für< Farbenharmönie und Gesamtwirkung sind originelle Ideen mit den einfachsten Mitteln zu einer schönen und jedes Auge wohltuend berührenden Schaugestaltet worden. 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