Mannheim
Compact Memory

Neue jüdische Presse · 1921-06-16 · Heft 23 (16.6.1921) · p. Seite 4

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Neue jüdische Presse
Volume
19 (1921)
Issue
Heft 23 (16.6.1921)
Date
1921-06-16
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
94% known words query
IRI
…/2692297-2693227-2693250--11511-2706977
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

6 entity mentions

Nr. 23. Seite 4. Konditorei und Cafd Wilhelm Wendel IlieguM 6 Telefon Hanse 1288. Franktnrter Brenton n. Betmännclien. einige jetzt Rabbonim in Polen sind, lauschten begeistert seinen Chiduschei laüro. Der Verstorbene gehörte einer bedeutenden Rabbinerfamilie an, er war Schwiegersohn des Rabbi LöbKutzinski in Wloclawek und Enkel und Schüler des großen Rabbi Hirsch Temersoh» in Plozk, eines Schülers von Rabbi Akiba, Eger. Wie». Dem Hllfskommitee für die ukrainisch-jüdischen P o g r o m o p f e r, Wien, 1. Bezirk, Seitenstettengaffe 2, sind bisher zirka 5 Millionen Kronen in Spenden zugekommen. Lemberg. Die Regierung hat der hiesigen israrlit. Kultus gemeinde erlaubt, ein o r t h od^xe s Rabbinerseminar zu eröffnen. Samuel Horowitz, der ehemalige Präsident der Gemeinde, spendete 1 Million Kronen für diesen Zweck. * London. Proicffor Einstein sprach im Kings College in deutscher Sprach« unter stürmischem Beifall. Lord Haldane nmmte Einstein in seiner Einleitungsrede ein Genie'des 20. Jahrhunderts. New Aork. Richter Roseublatt. einer der Leiter der Propaganda für den Palästina-Grundfonds (Keren Hasessod) in Arnerika, legte seine Würde als Stadtrat in - Rewhork nieder, um sich völlig der Propaganda für den Keren Hajessod zu widme». Krarrkfurter Berichte. Personnlien» Das Amtsjnbiläum des Lehrers und Kantors I. B. Levy versammelte eine ungezählte Schar seiner ehemaligen Schüler und Schülerinnen, seiner Amtsgenossen, Zuhörer und Verehrer aus allen Kreisen der Israelitischen Gemeinde in dem überfüllten Hörsaal der Synagoge am Börneplatz. Nach dem' Morgengottesdienste am verflossenen Sabbat, bei dem der Jubilar mit dem chm von Rabbiner Dr. Nobel verliehenen C how er-Titel zum ersten Mal nach seiner Wiedergenesung zur Thora gerufen wurde, führte der Synagogenvorstand ihn unter den Klängen des Boruch habo an seinen Ehrenplatz. Rabbiner Dr. Nobel eröffnete den Reigen der Reden mit einer launigen Ansprache über den Talmud-Text aus dem Traktat Sosrim: „Jirbu b'sauraus tauwaus b'jisroel, jirbu jomim tauwim b'jisroel, jirbu talmide touro b'jisroel" und schloß darmi die Wünsche der ganzen Gemeinde. . Ihm folgten Rabbiner Dr. Horovitz im Aufträge des Vorstandes, der Lehrer und Schüler der Religionsschule, Dr. Höxter als Vertreter des Lehrerverbandes- Professor H. Plodunann» Verwalter Hananerlandstr. 2 ' Telephon: H. 2802 Urin-Untersuchungen rasch und gewissenhaft. . — Eene Jüditzye Presse. Dr. Freimann namens des Snyagogenvorstandes, Dr. May als Freund und Mitarbeiter, dem er seine im Druck befindliche neueste Arbeit widmete, Oberkantor Groß im Namen der Beamtenschaft und L e v i s o h » im Austrage des Synagogenchores. Bewegten Herzens dankte der Gefeierte.für die mannigfachen Ehrungen, sowie insbesondere für die innige Teilnahme der weitesten Kreise der Gemeinde während der verflossenen letzten Monate. Er schloß seine Aussührnngen a» den seinen Gefühlen und Empfindungen so ganz entsprechenden Psalm 23: Gott ist mein Hirt! . Darauf fand die eindrucksvolle, von echter Herzlichkeit getragene Feier ihren Abschluß mit dem schwungvollen Gesang des Psalms 24. Frankfurter Beranstaltnugen. Talmub-Thora-Berein. (Hörsaal Gemeindesynagoge Börneplatz.) Samstag, 11: Schulcha» Aruch (Unna)*), 3%: Raschi (Lipinsky). Sonntag, nach Schacharis: Mischna (Groß), 9»/i: Schul- ' chan Aruch (Lipinsky), 9Ve: Genwro (Unna). Montag, nach Schacharis: Mischna (Groß), 6>/i: En Iaatauw (Unna), 7lk: Gemoro (Unna). Dienstag, nach Schacharis: Schulchan Aruch (Unna), 8Vr abends: Newiim (Unna). "" Mittwoch, nach Schacharis: Mischna (Groß), 61/4: Ehauw ius halewowaus (Dr. Braun). Donnerstag, nach Schacharis: Schulchan Much (Unna), 8Vs: Gemoro (Unna)*). Freitag, nach Schacharis: Mischna (Groß). Fortbildung für Knabe»: Samstag, 3%: Schulchan Lirucb (Abt. A. Dr. Unna, Abt. L. Groß- Abt. 6- Dr. Bräun). Dienstag, 6: Schulchan Aruch (Wt. 6. Dr. Braun), Mischna (Abt. A. Unna), Mittwoch, 6: Schulchan Arnch (Abt- B. Groß). Donnerstag, 6: und Freitag, 4: Gemoro (Abt. A. Unna). Schiur f. Damen: Mittwoch, 61/4: Din im (Unna). M v n t e f i 0 r e, Mittwoch, 8>/,: Mnstlerischer Abend. Jüdischer Tur nverein, I. T. V. Heim und Büro: Unterlindau 21. Turnzeiten: Herrenabt.: Mittwoch, 8, Mauerweg 1; Zöglingsabt.: Adontag, 8, Deutschherrnkar 17; Knabenabt-: Äloiitag, 5 Uhr nachm., Mauerweg 1; Damenabt.: Donnerstag, 8 Uhr abends', Wittelsbacher Akce 10; Mädchenabt.: Donnerstag,.4 Uhr nachm., Wittelsbacher Aller 10.' — Sonntag 7—12 vorm., Riederwaldwiese (Endstation 18): Sport. Literarische Rundschau. S i t t e n l e h r e r. (Von Dr. Z u n z mit Anmerkungen . . von I. El b0 g e 11. 46 Seiten.- 1921. 3 M. und 50°/o Teuerungszuschlag. Frankfurt a. M., I. Kausfmann, Verlag). Von der Erwägung ausgehend, daß jüdische Fragen heute das Interesse nicht nur jedes Juden, sondern jedes Gebildeten' erwecken, und daß die jüdische Sitteulehre zu den am heftigsten umstrittenen Gebieten gehört .— es kommen oft durch keinerlei Tallachen begründete Urteile oder vielmehr Vorurteile in diesem Kampfe zu Worte — haben sich Herausgeber und Verlag entschlossen, die klassische Bearbeitung in neuer Aui- *) Religionsschule Hermesweg §7. Billion Gelegenheitskäufe in Flaoh-, Büro-, Sohrelh- ■naaohlnontlsehon( . Stahlen, Sesseln» olserno Kontor-SohrSnke. Freya, Büro-Einrichtungen, Theaterpl.14. läge mit einigen Erläuterungen versehen, erscheinen zu lassen. , Schon vor 75 Jahren hat Leopold Zunz Auszüge ans de» jüdischen Sittenbüchern des Mittelalters in deutscher Uebertragung veröffentlicht. Diese Sittenbücher zeigen eine solch' hohe Reinheit in ihrem Denken, daß wir ivünfchten, sie würden Wegweiser in jedem jüdischst Haust. Bnchproben aus „Sitte nlehrer":* Änch der Frömmste hat keinen Anspruch an göttliche Belohnung, und lebte er Tausende von Jahren, er kann auch nicht die kleinste der vielen Wohltaten vergelten, die ihm Gott erzeigt. Darum diene niemand seinem Schöpfer wegen des zu hoffenden Paradieses, sonder,, aus reiner 7 Liebe zu ihm und zu seinem Gebote. * 4: An dem Gelbe von Leuten, die die Würzen beschneiden, Wuchergeschäfte machen, unredlich Mail und Gewicht haben und im Handel nicht ehrlich sind, ist kein Segen: ihre Kinder und Helfershelfer müssen auswandern und kommen an den Bettelstab. Mancher wird aber darum arm, weil er Arme verächtlich behandelt, oder mit harten Worten zurückgestoßen und gesprochen bat: wer arbeiten kann, dem geb' ich nichts! Er sollte lieber dem Armen zukommen lassen, was er für unnütze eitle Dinge z. B. für Vögel, die er sich hält, verschwendet. * * * Der höchste Gottesdienst ist die reine Liebe zu dem Schöpfer: Beschneidung,- Sabbat, Tesillin sind die drei Symbole des Israeliten, die es bezeugen, daß er 'ei» Diener Gottes ist. Und wer noch ein Neuling ist i» der Gottesfurcht, sollte täglich, wenn er aufsteht, sprechen: „Heute will ich ein treuer T-iener des Allmächtigen sein will mich hüten vor'Zorn, Lüge, Haßl, Zank, Neid, will denen vergeben, die mich kränken. * * * Die Almosen, die der Gesunde gibt, sind Gold, die der Kranke gibt, Silber; die man im letzten Wille» verfügt, Kupfer. ' Woche»sS8le*r>e». Samstag, 18. Juni (12. Siwan): Sabbak-Anfang in Frankfurt 73/4 Uhr. Sabbat-Ausgang in Frankfurt 9 Uhr 40 Minuten. Wochenabschnitt: Nosau. Wochcngottesdienst 61/4 Uhr morgens, 7>/> Uhr abends in den meisten Synagogen. Frankfurter Künstlerspiele Kaiaerstrasse 69. Beginn 8 Uhr. Tel. Hansa 5516. Täglich 4 Ubr-Tee . ... __unter Mitwirkung erster KunRtkräftn. , ' ' 'Kirche besäße, solle sie behalten,. eine jede aber unbehindert und von der Herrschaft der andern frei sein. Dem Christentume nahm er die erlangte Suprematie, und dem alten Kultus stellte er Glanz und Würde wieder her, ohne jedoch das erstere irgend einer Verfolgung preiszugeben. Auch die weit zerstreuten Juden redete er an; er hob die jüngste erflossenen Dekrete des Constantius auf, gewährte ihnen die Rückkehr nach Rom, befahl die Wiederanstellung der entlassenen jüdischen Beamten/ Offiziere und Soldaten und gab ollen Juden das römische Bürgerrecht zurück. Ja, noch-mehr, er erklärte das Berbannungsdekret, nach welchem die Juden das heilige Land und Jerusalem nicht mehr 'betreten durften, für aufgehoben. Dieses Manifest - wurde von den Agenten Julians mit einer wunderbaren Schnelligkeit über ganz Italien verbreitet, erweckte in zahllosen Gemütern eine flammende Begeisterung, und bereitete dem Heere Julians einem offnen Weg und Millionen dienstwilliger Hände. 13. . __ Auch der Rabbi Gideon hatte nach dem Dekrete des ^Eonstantius Rom verlassen müssen, und war mit seiner ..Tochter, mit Mirjam und Amnon nach dem nahen Land- > Kbtchen Bovillae gezogen. Er wollte nicht weiter gehen, Miljil er sich überzeugt hielt, daß diese neue Zuchtrute des .' Herrn, wie er sich ausdrückte, bald wieder zurückgezogen weiden würde.- In Bovillae war seit längerer Zeit eine kleine Gemeinde ansässig, welche jetzt durch einigen Zuzug aus Rom verstärkt worden. Sie empfing den Rabbi mit außerordentlicher Freude; denn sie fühlte sich gesegnet durch die Anwesenheit eines so berühmten Gelehrten, der zu den .Genoffen des Patriarchen gehört hatte. Man richtete ihm rine Wohnung ein und versah sie mit allem, was zu feiner Behaglichkeit gereichen konnte. So verlebte denn amh hier Mirjam ruhige Tage, in welchen die Wunden ihres Herzens sich ausheilen konnten. War sie auch mit den ferneren Schicksalen ihres Gatten ... nicht bekannt, so wüßte sie ihn doch frei und gerettet, und wenn sie auch an ihrem eigenen Schmerze sein Leid um sie bemessen konnte, dachte sie doch, daß das Herz des Mannes, der in die Geschäfte des Lebens emzugreifen getrieben war, sich leichter beruhige. Ihre Liebe war so .frei von aller Selbstsucht, daß sie sich nur in den Gedanken mersenkte, wie chr Patrika sich Mieder aus der Tiefe zu : 4>en Höhen des Lebens heraufarbeiten und noch zu einer glücklichen Zukunft gelangen werde. Nur das eine Verlangen beherrschte sie noch, zu wissen, wohin er geflohen sei, und was, er unternehmen werde. So kam es, daß die Stimmung ihrer-Seele eine ruhige, gleichmäßige ward, und auch ihr körperliches' Befinden sich.schnell besserte. Sie verließ das Hans des Rabbi nie, aber ein hübscher Garten hinter demselben mit schattigen Ruheplätze» bot ihr einen willkommenen Aufenthalt, und die - kühlenden Winde, die vom nahen Gebirge herabkamen, brachten ihr Genesung und Stärke. Die Kraft der Jugend bewährte sich an ihr, und sie blühete von neuem auf. Eines Morgens trat Amnon mit eiligen Schritten in den Garten .und suchte sie an ihrem Lieblingsplatze auf. Ihr scharfes Auge bemerkte an dem treuen Freunde sofort eine ungewöhnliche Bewegung. Sein Antlitz war gerötet, seine Augen blitzten. „Was ist geschehen, Amnon?" rief sie ihm entgegen. „Du siehst so aufgeregt aus." „Mirjam," rief er lebhaft aus, „ich habe Dir vor einigen Tagen das Manifest des Kaisers Julian gebracht. Es'hat überall gezündet. Von allen Seiten strömt, die Jugend zu seinen Standarten. Auch hier ist ein halb Dützend jüdischer Jünglinge zusammengetreten, um zu seinem Heere zu eilen. Gestern Abend, denke Dir, sind zwei Männer hier durchgekommen, zwei Männer, die — nun ich will es Dir sagen — Männer aus Sepphoris, die einst mit-uns gegen die Römer gekämpft und die sich glücklich aus der Stadt gerettet, — .ich habe sie nicht zu Dir gebracht, um Dich nicht aufzuregen, — aber weißt Du wohin sie gehen? ... Nach den Feldern von Oberitalien zu — Patrika!" „Wo ist Patrika? Was ist er?" rief Mirjam, von ihrem Sitze aufspringend, aus. „Er ist in der Vorhut des Heeres Julians und zwar als ein.höherer Offizier. In ganz Italien weiß man es bereits, und die jüdische Jugend eilt hin, sich unter seinen Befehl zu stellen, so daß der Kaiser bereits eingewilligt hat, daß er unter seinem Kommando eine besondere Schar jüdischer Krieger bilde. W sind viele erprobte Veteranen darunter, welche der törichte Constantius nach dem ihm von den Priestern abgerungenen Dekret entlassen hatte. Wohlan, Mirjam, auch ich ziehe hin an der Spitze der sechs Jünglinge von hier." ,Du tust Recht darwr, Amnon," erwiderte feurig Mirjam, ,Du könntest gar nicht anders. Wo Patrika kämpft. kann Amnon nicht feiern. Du mußt an seiner Seite sein, für ihn sorgen, ihn schirmen, wie er es auch für Dich tut. Mein Segenswunsch begleitet Dich, meine Seele folgt euch, sie weiß nun, wo sie ihn zu suchen." „Ich wußte es im Voraus, Mirjam, daß Du damit einverstanden sein wirst. Aber — Mirjam . . . wenn ich nun zu ihm komme — was soll ich zu ihm sagen?" Mirjam schwieg; ihre Lippen fingen an zu zittern, ihr Antlitz ward bleich. „Ich habe die ganze Nacht," fuhr Amnon fort, „die Sache überlegt, und .kein Schlaf kam über diese Frage und ihre Antwort , auf mich. Aber ich . bin nun zum Entschlüsse gekommen ..." „Nun? . . ." fragte Mirjam leise den zögernden Amnon. „Ich werde ihm die Wahrheit sagen!" antwortete dieser jetzt entschlossen. „Die Wahrheit!" rief Mirjam erschrocken aus, „und. hast Du bedacht, in welche neue Kämpfe Du dadurch sein Herz hineinschleuderst, das sich kaum wird beruhigt haben? Und jetzt, wo er Besonnenheit,und Festigkeit im Schlachtenkampf so sehr bedarf!?" - .Mirjam, ich kann nicht anders. Ich habe nie lügen können, und ich soll Patrika belügen? Nimmermehr. Wenn sein großes, treues Auge aus wir ruhet, mit all'dem unbegrenzten Vertrauen, das er stets in mich gesetzt, und die Lüge wäre auf meinen-Lipven, — ich würde zusammenbrechen vor diesem Blick, und all der Trug käme "doch zu Tage. Und meinst Du, ich wäre im Stande, von Dir, die lebend und blühend vor mir steht, auszusagen, daß Du zu den Toten gehörst und unter dem Rasen schlummerst? Nimmermehr. Und denkst Du endlich, wenn er zu mir tritt und fragt mich: Ich habe Dir das teuerste Gut meine» Lebens anvertraut, was Hast Du damit - gemacht? Warum hast Du es nicht geschützt? Warumließest Du sie sich' aufreiben und untergehen? Denkst Du, daß kch dies aushalten und seine Vorwürfe ertragen könnte, mag.er.-sie. nun aussprechen oder nicht? Mirjam, ich kann Beides.-nicht: ich kann nicht Zurückbleiben und kann Patrika/nicht die Wahrhett verbergen." - 1 ‘ . Mirjam schwieg noch immer. Es kämpfte in ihrem Herzen; es bangte ihr vor dem Beginnen Amnon's, und doch wieder ersehnte sie es als ihren/heißesten Wunsch. (Fortsetzung folgt.) - Nr- T syn«! <5 iraße i <5 Dicst jeum Kann Sad fpstei s öeinti <i rtrai Zim Kebb z.L0, Uaa 16.30 bows ratäf 19.51 insb teuß greu hing 8 X ö 1 1 i V

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.