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Neue jüdische Presse · 1921-06-16 · Heft 23 (16.6.1921) · p. Seite 3

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
19 (1921)
Issue
Heft 23 (16.6.1921)
Date
1921-06-16
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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23. unter» Milrdmuiq m wicf fofdje Polüß o stellt ick : engube ist. i üdi- :ichtmil> wurde, 'eit der :n, baiit, mit ßriibet* ie Zioäfraber iiflSteitc das in ckt i,„d qröf-te ircchticizulässi-, Obermachen e Daredjiuiiiq i nt c II t rffüveii, mb der )ludic Noi- >che Belitatimi, cichaftöer auch r R-dung der den der p.'lili- :nt araist eine nifatioii teil unb arranciiblidv tgeberia :u? In wurde, gebracht l, grostr habe,, ■i Pläne isu Pri" t wird: unserer »de zu> gesorgt reu. Es eiten geleit und möglich! ie palaiert stat. schneUett mit mögliö reu tön« t Toren ton wird ctemunia er inibeit Lande Samnel ant U> ms Prä- Ilenz de« ung all« nitbernng t in der ine And it.Uebcr : Verant Wörde, erachte! bestrafen r Araber er Pröze 'S II«S«. Nr. 23. Sr Kaffee Unbland^S Kaiserstrasse 56 Kaiserstrasse 56 Täglich erstklassige Unterhaltungsmusik -MW denzfall für unsere gesamte zion. -Arbeit geschaffen wirb. Die öffentliche Negierungsktiudgebung, die in ihrem erste» Berichte bez. eines Zitsamineiistotzes zwischen zwei jüd. Demonstrationszügen uiigenan war und baburch ben falschen Eindruck erweckte, als ob bies Veranlassnng des Ausbruches bcr Unrnhen gewesen ist, hat beigetragen, in ber Welt ben Glauben an die Schnlb ber Inden zu erwecken. Jetzt kam dazu die Li.rsrellnug der Einwanderung, die die Blntgeschichte der letzten Tage mit einem nicht nur bas palPtinensische Jnbentnm, sondern die Jndenheit ber ganzen Welt treffenden Schlage besiegelt hat. Eure Exzellenz wird wissen, das; die Verletzung solcher, dem jiidische» Volke heiligen Und teuere» Dinge einem energischen Widerstand begegnen wird, und bas; bez. der jüdischen Einwanberung kein Platz für irgendwelche Konzessionen vorhanden ist. Die Mitglieder des Waab Lenmi sind der Ansicht, bas; alle Erklärungen Eurer Exzellenz über das Stoppen der Emigration, die dem Präsidinm des Waad Lenmi übermittelt wurden, nicht imstande sind, unsere Demütignng zu verringern niid unsere Erbitterung vergessen zu machen, solange die Tatsache der Schliestnng der Tore -Palästinas vor dem jüdischen Volke als solches bestehen bleibt. - Eure Exzellenz kennt das große Vertrauen, das die jüdischen Einwohner Palästinas dem ersten jüdischen Oberkommissär Judas entgegeiibringen. Dieses Vertrauen ist infolge der jetzigen Unrnhen einer schweren Belastungsprobe unterworfeir und 'möge Eure Exzellenz die Größe des Schmerzes infolge dieses durch ihn uns zngefügten Schlages begreifen. Im tiessten Schmerze wenben wir uns an Eure Exzellenz mit der Bitte, das Unrecht wieder gut zu machen und sofort bas Verbot der Einwanderung anfziihebcu. Es geht um unser Leben." Verschiedenes. „Doar Hajom" v. 24. Mai veröfsentlicht in Fettdruck folgenden Protest: „Im letzten Augenblick hat die Zensur in unserem Organe nicht nur den Großteil des Artikels und die meisten lokalen Nachrichten verboten, sondern auch wichtige Depeschen aus Paris, die jüdische Fragen im Galnth betreffen,- welche leinen Zusammenhang weder mit Palästina, noch den dort vorgekommeuen Unrnhen haben. Wir protestieren mit aller Macht gegen dies Verhalten der Zensur; zum Zeichen des Protestes wird unsere Zeitung morgen nicht erscheinen." Der Vertreter der Jca und Barons Edmonb Rothschild, F r a n k, sprach am 21. Mai beim O b e r k o m inj s s cir vor, um mit ihm iiber die gegenwärtige Lage und den Schutz der Kolonien Rücksprache zu nehmen. Samuel ver- Fiir kunstfertige. Aasführung Prämiiert Düsseldorf 1902 wiMmy wtntusn« [vmamrafutai] MM Moderne Halerei feinen Anstrich a. Lackierung führt preisweit ans. Ia. Referenzen.. —— W. Beols.er Hochstrasse 59. Tel. H 6866. Atelier Schfifergasse 15. Sepphoris und Rom. Ein historischer Roman aus dem vierten Jahrhundert. Bon Ludwig Philippfoh» (Fortsetzung.) Patrika erschrak iiber diese Worte, faßte sich aber schnell und erwiderte ruhig: „Mein erlauchter Augustus weiß wohl, daß ich niemals gegen die Macht des Kaisers den Arm erhoben habe, sondern nur gegen die frevelhaften Diener desselben, welche mein Volk marterten nnd folterten. Meine Hand griff mir nach der Schzlinge, mit der man uns erwürgte, um sie zu lockern, und wenn es nicht anders ginge, sie zu zerreißen. Das Beil war erhoben, das unfern Nacken tresfen und zerschneiden sollte, und ich' wollte nichts weiter, als es in seinem furchtbaren Falle anfhalten. Ebenso weiß ich auch, daß der Augnstns Julianus einem Manne nicht zürnt, der ans den Tiefen des unterirdischen Kerkers zur Sonne seines Antlitzes sich flüchtet." Aus dem Gesichte des Kaisers wich bei diesen Worten aller. Strenge, niid die Freundlichkeit, die gewöhnlich ihren Sitz zim seinen Mund hatte, kehrte zurück und zeigte Patrika,. daß er nichts zu fürchten habe . Da jener noch schwieg, hob er mutig von neuem' an: „O Herr, unter den Völkern ist die Kunde verbreitet, daß Du als'ein Herold neuen Glückes .über sie gekommen, daß Du jedem die Freiheit seines Glaubens und seiner Sitte miederbringest, daß Du Gehorsam Deinen Geboten forderst, aber diese Gebote Vorschriften der Gerechtigkeit und des Friedens seien. Darum jauchzen siq Dir zu, und der Sieg eilt Deinen Standarten voran!" Julian nickte beifällig mit dem Haupte. „Du sprichst gut, Hebräer," sagte er, „und ich sehe es gern, wenn Männer, wie, Du bist, mich und meine Pläne begreifen. Ja, ich habe es gut auch mit Deinem Volke vor, und an dem Tage,wo mein. Fuß den Boden Italiens betritt, werden meine Manifeste es bezeugen. Aber was willst Du hier und was führte'Dich zu mir?" Patrika antwortete: „Meinen Arm Deinem Dienste weihen, wenn Du ihn nicht verschmähst." ,/Das freut, mich, und ich fverde Dir eine Stelle anweisen in meinem Heere." - Julian trat nach -diesen Worten nach einer Fenstervertieiung hinund winkte Patrika zu sich. Er fragte ihn nach oem> was-er bei. seinem Ritt durch Italien erfahren : Reue Jüdische Presse sicherte 'ihm, daß er betreffs der Sicherheit in den Kolonien vollkommen beruhigt sein könne. Die bürgerlichen Gerichte Jaffas, die sich mit den leichteren Vergehen während der Unruhen befaßten, verurteilten bis znm! 18. Mai 17 Araber, bei denen man geraubtes Gut gefunden hatte, 2 Araber und 6 Juden wegen unerlaubten Wasfenbesitzes, 7 Juden für gesetzwidriges Verhalten und Nichifolgeleistnng den .Polizeibefehlen, 1 Juden wegen Anlegung militärischer Kleidung ohne Erlaubnis und 1 Juden wegen Eindringens in eines der Häuser. Das Sondergericht zur Berurieilnng der schwereren Verbrechen begann am 24. Mai mit seinen Verhandlungen. Die Grenze zwischen Syrien pnd Palästina wurde gesperrt, da aus Syrien Waffen nach Palästina eingeschmuggelt werden. ' Im „Doar Hajom" empfiehlt Ben Je hu da die Einführung einer nur aus Fremden sich zusammensetzenden Polizei, da nur diese geeignet' sei, unparteiisch vorzngehen. („I. P. Z.") Deutsch-Oesterreich. Die Wiener Rabbiner für Palästina. Der Rabbinerverband in Wien hat in seiner Tagung am 6. d. M. einstimmig den folgenden Beschluß gefaßt: „In llebereinstimmung mit einer in gleichem Sinne gehaltenen Veröffentlichung des Deutschen Rabbinerverbandes erklärt der Rabbinerverband in Wien es für eine unerläßliche Aufgabe des gesamten Judentums, an dem Aufbau einer jüdischen Heimstätte in Palästina tatkräftig mitznwirken." 40 Millionen ungedecktes Defizit. Die Wiener Israelit. KÜ l t u & c\ e nt e i n b e muß mit einem ungedeckten Defizit von 40 Millionen Kronen rechnen, trotzdem sietihre soziale Tätigkeit erheblich eingeschränkt hat (das Krankenhaus ist nur zu einem Drittel belegt usw.). Trotzdem sperren sich die Gewaltigen der Gemeinde noch tminer gegen! die Abschaffung des noch bestehenden reaktionären Wahlrechts. Großbritannien. Ormsby Gore über Jaffa. Auf einer von dem M i s r a ch i im Land. Ostend veranstalteten Massenversammlniig ergriff auch.Major Ormsb y Gore, Parlamentsmitglied, das Wort. Er sagte, er sei überzeugt, daß die Vorkommnisse in Jaffa nicht nur einen antijüdischen, sondern auch einen antienglischen Charakter trugen und auf von K o nstanti nopel erregte a n t i e n g lfi sch e Propaganda zurückzufüh-i ren seien. - In seinen weiteren Worten sagte Ormsby Gore, die Engländer förderten deshalb den Zionismus, weil die Inden das Volk der Bibel sind und sie die Bibel lieben und hoffen, daß die Jndeir in Palästina den Geist der Propheten und Psalmen anfleben lassen. Seite 3 Ottenbacüer Drucklult-Anlage Offanbaoh a> ■■ Telefon 123. Unübertroffene Teppichreinigung mittelst Druckluft Amerika. Demission bet zionistischen Exekutive Die in Cleveland tagende außerordentliche zionistische Landeskonferenz der Vereinigten Staaten hat nach stürmischen Debatten mit Stimmenmehrheit Louis Branders und Julian Mack ihr Mißtrauen zum Ausdruck gebracht wegen der Taktik, welche dazu führen sollte, eine^Spaltung zwischen der zionistischen Landesorganisation Amerikas und der zionistischen Weltorganisation herbeizuführen. Infolge dieses" Mißtrauensvotums hat die Exekutive der amerikanischen Landesorganisation, welche sich in Opposition zu Professor Weitzmann befand, ihre Demission gegeben. (Wiener Morgenztg.) Personalien «. Heine Mttteilnnge». Berlin. Kommerzienrat Dr. Tugaenheimer, der Präsident 8er Reichsrückliefernngskontmission, wurde ehrenamtlich mit der Wahrnehmung der Geschäfte eines R e i ch s k o in m i s s a r s für die A u f b a u a r b e i te .t in den zerstörten Gebieten betraut. Berlin» Die hier wohnenden Eltein Prof. Einsteins begingen die goldeneHochzeit. Im 52. Lebensjahre verschied Th. Löwenberg, Gründer der Berlin-Borsigwalder Metallwerfe, A.-G, und Vorstandsmitglied verschiedener jüdischer Vereine. Er war ein Schwiegersohn des verstorbenen Breslauer Rabbiners Dr. Rosenthal. Warschau. „Tribuna" schreibt: „Unsere Geistlichen demoralisieren systematisch und sorgfältig die Mittelschuljugend, indem sie unter ihr nationalen Haß verbreiten. Wir hatten schon Gelegenheit, über die Tätigkeit des Lotviczer Pfarrers Zawadzki zu berichten. Jetzt meldet mau uns, daß in E i e ch a n o w der dortige Pfarrer bei den Schülergottesdiensten antisemitische P ogrompredigten hält. Diese haben auch bereits ein Ergebnis zu verzeichnen. Am 7. Mai veranstaltete die Schuljugend von Ciechanow, an ihrer Spitze die Schüler des staatlichen Knabengymnasinm, im Stadtpark eine feierliche Judenprügelei. Etwa 15 Juden wurden dabei blutig geschlagen. Jetzt führt die Gerichtsbehörde eine Untersuchung. Pose«. H>er v er sch t ed nach kurzen Leiden im 55. Lebensjahr Rabbi Meir Temersohn aus Stawischin, Kr. Kalisch, Polen. Der Verstorbene war einer der bedeutendsten chassidischen Rabbonim in Polen. Besonders vertrant war ihm die mittelalterliche Religionsphilosophie und die Musser-Literatur, von deren Ideen all seine Reden erfüllt waren. Eine große Anzahl von Talmidim. von denen ir Jfen eröffnet! -W» Cafe Schneider, Zeit 46 Konditorei feinster Backwaren. ■ >: Spezialität: Pral/aäs. habe, und Patrika teilte alles mit, was er wußte; er tat diüsl in so kurzer und bestimmter Weise, mit so angemessener Würdigung aller der Punkte, auf die es ankam, daß der Kaiser darüber hoch erfreut schien und ihn mit gnädigen Zusicherungen entließ. Mit wärmster Begeisterung verließ Patrika die kaiserliche Burg und machte seinen Gefühlen in so feurigen Worten Luft, daß Enpolemos darüber lächelte. „Ja," sagte er, „Julianus hat hochfliegende Pläne, und ergeht sich am liebsten in Bildern des allgemeinen Menschenwohles. Glücklicher Weise verbindet er damit einen sehr praktischen Sinn, sobald es sich nM.die Geschäfte des Tages handelt, und seine Feldzüge wie seine Verordnungen erweisen sein richtiges Urteil und seinen glücklichen..Takt. Sieh, Patrika, ich' kümmre mich um .seine großen Pläne nicht. Ich traf mit lihm in Mailand zusammen, wo ich einer der Begünstigten war, die ihn in feinem Gefängnisse besuchen durften. Ich wurde darauf, als er nach Gallien gesandt ward, unmittelbar bei seiner Person angestellt. Ich liebe ihn, und er ist mir zugetan. Aber ich bin ein Welikind, und es ist mir völlig gleichgültig, an welchem Altar die Priester beten, ob an dem der Pallas oder an dem des Kreuzes. Aber glaubst Du wirklich, Patrika, daß Julian das Heidentum wieder in die Höhe bringen und dem alten Kultus der Griechen und Römer neues Leben und neuen Geist wird einslößen, und, laß mich offen sprechen, selbst dem. Glauben Deiner Brüder eine hohe Stellung unter den Völkern verschaffen können? Denn, ich mutz es sagen, auch über das Judentum spricht ey sich oft so auerkeuuend aus, und wie es der griechischen Philosophie am Nächsten stehe und mit seiner Grmüiidee schon mehrere alte Weltweisen übereingestimmt hätten, daß ich ihn fast darauf angesehen, ob er nicht selbst einmal Jude werden würde?" Patrika hörte aufmerksam zu, weil er ans dem Munde des offenherzigen Enpolemos die eigentlichen Meinungen des Kaisers'erfahren zu können glaubte. Jetzt antwortete er auf die Frage seines Begleiters: „Ich glaube, es wird einen schweren Kamps kosten, und ich zittere, daß Julian demselben erliegen werde. Constantius wird er besiegen, aber das Christentum nicht. Ich habe genug von der Welt gesehen, um zn wissen, daß mit den Anhängern des alten Götzentums nichts mehr zn machen sei; sie haben nichts weiter als die Gewohnheit für sich; der Geist ist ihm entschwunden, und . die Form ist tönern und leblos. Das Christentum aber ist noch jung und neu, und, so viel seine Priester auch schon daran verdorben haben, in der großen Masse facht es eine nnbezwingliche Begeisterung an, die weder mit den Waffen, noch mit Dekreten zu erdrücken ist. Was der Kaiser erkämpfen kann, wird sein, daß die Gewalt und der Drück, mit denen jetzt das Christentum gegen Andersgläubige verfährt, aufhöre, die Freiheit des Gewissens die Herrschaft führe. Und unter dieser das Heidentum, ruhig und ohne Blutvergießen anssterben könne. Und fürwahr! auch dies ist schon ein Preis, der des Kampfes wert ist!" Die Ankunft und die Persönlichkeit Patrikas hatte auf Julianus einen tiefen Eindruck gemacht. In der größten Abgeschlossenheit erzogen, dann mit einem Male nach Gallien versetzt, hatte er wenig Gelegenheit gehabt, Juden und Judentum kennen zu lernen, nnd sie vielmehr durch die Brille der christlichen Zeloten betrachtet. Als er diese abgetan, imponierte ihmzwar der Geist der heiligen Schrift Israels, aber die Individuen und die Nation blieben ihm fern gerückt. Jetzt trat ihm in Patrika ein Mann entgegen, in welchem er im ersten Begegnen schon die löblichsten Eigenschaften gewahrte. Er ließ ihn daher in den nächsten Tagen öfter zu sich kommen, unterhielt sich lange Zeit mit ihm und forderte von ihm Aufschluß über die Geschichte und die gegenwärtige Lage seiner Nation. Er legte ihm alle die Vorurteile vor, die schon damaE gegen die Juden im Schwange waren, und ließ sie sich erklären und widerlegen. ,Ohne sein Urteil gefmigen zu geben, schöpfte er daraus die festesten Entschlüsse, die Pläne, die er sich auch hierüber gebildet, zur Ausführung zn bringen. Patrika jubelte in seinem Herzen, daß es auch hier ihm vergönnt sei, für sein Volk, und, wie er glaubte, für Wahrheit und Recht einznkreten. Der Kaiser verlieh Patrika die Anführung _ einiger Kohorten unter dem Befehle des Enpolemos, so daß er fast die Spitze des ganzen Heeres einnahm, da seine Leute die ersten Glieder der von Eupolepios befehligten Vorhut bildeten. Nach kurzer Zeit hatten sich sämtliche Heerhanfen am Brigantiner See versammelt, und Julian gab den Befehl zum Aufbruch, um iiber die letzte Vormauer Italiens in die große Ebene hiiiabzusteigen, welche den Norden der Halbinsel einnimmt und später den Namen der Lombardei erhielt. Zu gleicher Zeit erließ er ein Manifest an die Völker des römischen Reiches, in welchem er allen Befreiung von jeglichem Drucke und fteie Existenz nach" Recht und Gesetz zusicherte; was eine Religion, eine Sekte, eine

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