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Neue jüdische Presse · 1921-06-02 · Heft 21 (2.6.1921) · p. Seite 4

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
19 (1921)
Issue
Heft 21 (2.6.1921)
Date
1921-06-02
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Seite 4. Leue ZüdWe Mrelle. ' Nr. 21. Nr. Osfend-jflpolhcfce H. rioclimann, Verwalter Hanauerlandstr. 2 Telephon: H. 2802 lipbertran,., «“sk„. sammln ng der Zentrale des Oestcrreichischcn Tonristenklubs angenommene Satzungsänderung, wonach nur Deutsche arischer Abstammung als Mitglieder aufgeiioiiinicil iveroeu können, ausschließlich für die Zentrale des Ocsterreichischcn Touristcriklubs maßgebend ist. Hingegen bleibt cs nach wie vor den einzelnen Sektionen des Ocstcrreichischen Tvuristenklubs überlassen, nach eigenem Ermessen über die Aufnahme neuer Sektionsmiiglieder zu entscheiden. Wir hatten bereits Gelegenheit, anläßlich der letzten außerordentlichen Hauptversammlung'der Sektion „Wienerwald" zur Frage des „Arierparagraphen" Stellung zu nehmen und haben auch die in diesem Belang einstimmig angenommene Entschließung sowohl in unseren „Mitteilungen", als auch in den meisten Wiener Tageszeitungen veröfsrutlicht, toeshalb wir es für überflüssig erachten, zu diesen nach uirserem Ermessen die Bergsteigclci schwer schädigenden Umtrieben besonders Stellung zu nehmen. Wir betonen nachdrncklichst, daß keine' touristisch^ Bereinigung, in letzter Linie die Sektion „Wiener- ' wald", die Plattform bilden darf, von der aus der zerstörende Keim der Politik in die friedliche Gesellschaft von Berg- und Naturfreunden getragen werden darf. ' Der Verein fordert sodann zu Mitgliedsanmeldungen nnd zu Spenden auf. Wir sind aber der 'Ansicht, daß, solange die Zentrale des Touristenklubs den Arierparagraph aufrecht hält, ein Jude auch in keiner Weise eine der Sektioneir fördern darf, — es sei denn, die Sektion trete ans dem Ocsterreichischcn Touristenklub aus. Pole«. Unhaltbare finauzielle Lage der Warschauer jüdische» Gemeinde. Während der vorjährige Etat der Warschauer jüdischen Gemeinde noch mit 10 Millionen Mark bolanzicrte, ist der diesjährige mif 35 Millionen erhöht worden, da laut Vereinbarung mit den Gcmeindcbeamten vom 1. Februar d. I. allein 20 'Millionen für Gehälter bestimmt sind. Trotzdem streiken jetzt die Beamten, da sic heute auch nach der jetzigen Gehattsskala unmöglich diirchkoininen töniic». Andererseits iveiß die Gemeinde noch nicht, wie sic auch nur für den festgesetzten Etat die Mittel einhole» soll. Die Gemeinde ist ganz auf sich angewiesen, erhält keinerlei Zuschuß von Staat und Kommune, und ihre Zwangsmittel sind sehr gering. Es ist daher sehr dringlich geworden,--daß sie sich auf durchaus demokratische Grundlage stellt. Kurze politische Nachrichten. New Nork. Präsident Har ding 'hat das Einwanderungsgesetz unters df't i c ß c it. Die füdidikche Bevölkerung hatte bis zum letzten Augenblick auf sein Veto gerechnet und rhu in taitfenben Telegrammen um sein Veto gebeten- ' der geringste Makel an mir vor Deinen Augen ausgelöfcht sei.' Du sollst einen Blick in meine Jugend werfen. Bis zum Tode des großen Constantin wurde ich zu Konstantiuopcl erzogen. Kaum-aber hätte dieser mächtige . Herrscher seine Augen geschlossen, ich'zählte damals sechs und mein..Bruder Gallus sieben Jahre, als Constantiüs aus Besorgnis die Herrschaft mit denen teilen zn müssen, welche dieselben Anrechte daraus hatten, alle Glieder meines Hanfes töten ließ, nur Gatlus und ich blieben, ichrig. Der erstcre wurde verschont, weil er damals hoffnungslos an einem Fieber daiiiedcrlag, mich aber entführte Marcus, der' Bischof von Arethusa, und verbarg ,„ich in einer Kirche, bis unaufhörliches Bitten den Kaiser bewog, auch mich leben zu lassen. Er gab mir sogar inein mütterliches Vermögen zurück, das allerdings unbeträchtlich war, aber rin unschätzbares Gut enthielt, von welche», Constantiüs keine Ahnung hatte. Es war ein Sklave meiner Mutter, Mardoiiius, der uns mit unerschütterlicher Treue ergebe» war. Ei» crleuchtelcr Geist, rin uinsaugreiches Wissen zierte» sei» edles Gemüt, und mit unbegrenzter Sorgfalt lag er meiner Erziehung ob, unterrichtete mich, entfaltete meinen Geist.'übte mein Denke» nnd gab mir die Richtung ans alles Schöne und Edle. Ach es waren vier schöne Jahre,, die schönsten meincs Lebens, die ich mit ihm auf meine», Landgut in Bithhnien verbrachte, und 'wo noch heute ein Weinberg, de» ich mit eigene» Hände» -bepflanzt, von des Knaben Lust und Ernst zeuget. Dan» kam eine ernstere Zeit, ich wurde den, Bischof Eusebius von Nikomcdien übergeben, der mich i» de» Lehren und .Formen der christlichen.Kirche unterrichtete,, in seiner Gut-- mütigkeit mir aber noch Raum ließ, der Wissenschaft und den schönen Künsten obzn liegen. Aber Die sorglose Zeit der Kindheit sollte bald auf. immer vorüber seüi. Meine» Bruder Gallus Halle man auf einem Landgut in Jonien eingesperrt gchattcn. Jetzt, als ich fünf, zehn Jahre zählte, wurde» wir beide „ach einer kleinen Festung Macella im ödeste» Teile des wilden Cappadocicn gebracht, wo wir sechs Jahre als Gesaiigenc gehalten wurden. Niemand als unsere Sklaven und Lehrmeister dursten uns sehen und sprechen. Unsre ganze Zeit, selbst in den -Nächten, wurde auf Gebet, Lesen heiliger Schriften, Besuch der Kirche» und der Grabmäler der Märtyrer ver- - wendet, ja wir mußten öffentlich die Aemtcr der Kirchendiener versehen. Diese Bchändlungsweise machte auf die beiden Jünglinge'einen entgcaengesctztcn Eindruck. Gallus ' A«S der MiSrachi-Beweguug. Frankfurt a.M. In der Ortsgruppe hielt Generalsekretär Lebvwits ch eine Rede, He sich mit de» Jafsaer Ereignissen, mit der Agudas Israel und anderem beiäs'te Die Versammlung war stark besucht. BreSla«. Dr. Knoller-Berlin referierte in der Jngendgruppe über „Jüdische Jugeiidaufgaben". Wie«. Die österr. Misrachi-Centra l e veranstaltete im Festsaalc des Hotels Continental eine Versammlung, in der der Abgeordnete Färb ste i „ -Warschau, der. Präsident des Misrachi in Pole», sprach Jerusalem. Rabbiner F i s ch m a n n, Mltgt ed der Misrachis-Ccntralbüros und Herausgeber deS,„Hataur". hat eine Reife „ach England und nach Amerika angetretea ' Vor feiner Abreise hatte er gemeinsam mit Professor Dr Pick eine Audienz bei Sir Herbert 's a m u e l. Perso«»lie« «. ttei»e Mitteilu«ge«. Berli«. Professor Dr. Philipp Bloch, bis zum vorigen Jahre Rabbiner der Brüdergemeinde in Posen, beging am 30. Mai sciiiei, SO. Geburtstaa. — Dr.. Walter R äthe n a u, Präsident der A. E. G. hat das angekvtene Amt als W i e.d e r a u f b au lit.i n r ster angenommen. Rat Henau ist eine Persönlichkeit von berbvrragender Begabung und hohen sittliche» Qualitäten. Kreis Lffeubach. Die Wiederwahl des bisherigen 1. Vorstehers der israelitischen Religionsgemeinde zu Heusenstamm, M. Gutcnstein, auf .weitere 3 Jahre erhielt die Bestätigung des Hessischen Kreisamtrs. Wien. Wie die „Alöeiterzeimng' mitteilt, verteilte der Katechet Peter MagnuS in der Volksschule Zicglcrgasse während' der Rcligioiisstunde a n t i s c m i t i s ch e Flugblätter. Kowuo. In das litauische Ministerium für jüdische Angelegenheiten wurde Rabbiner Dr. I a in s»e l ans S ch w e d t berufen. Zum Oberlehrer am hebräischen Seminar lyurde Rabbiner Dr. K s i n s.k i aus Z e m p c l b n r g gewählt. Bukarest. Dr. Niemirower ist zum Oberrabbiner . von Bukarest ernannt worden.- Dem bisherigen Oberrabbincr Dr. Beck wurde die Würde eines Ehrenrabbiiiers verliehen. PartS. Der Dlchier Edmond Fleg «Edmund Flegelheimer) wurde zu», Ritter der Ehr e n l e g ->o „ ernannt. ' Philadelphia Die diesige Princcton -Universität verlieh Professor Einstei» den Dottortitel und.veranstaltete anläßlich seiner Anwesenheit eine F e st s i tz u n g, auf der der Universitätsrcktor Einstein als kongenial Newton feierte. Frankfurter Berichte. Berufsberatung und- Arbeitsnachweis für Jude«. Wiederholt sei darauf hingewiese», daß cs heilige Pflicht der jüdischen Geschäftsinhaber und Handwerker ist, ihre Vakanzen dem gemeinnützigen Verein „Berufsberatung und Arbeitsnachweis für Juden", Börnestr. 51/6, Tel. Hansa 7085, anzumcldcn. Sie sollten sich stets dessen klar sei», das; der Antisemitismus dem jüdischen Angestellte» mancher-!A1Er Her m im in MlTinm. Anmeldnn gen schriftlich: JQd. Turnverein, Unterlindau 21. gab sich diesen kirchlichen Uebimge,, ganz und gar hin, lag ihnen mit einem Eifer ob, der nur allzu oft die Absicht verriet, bemerkt zu werden, und redete nicht aiiders als i» der Sprache, welche die Christen die Sprache der Gottseligkeit zu nenne» pflege». Ob es ihm' Ernst war,'ich will es nicht beurteilen, aber sein Herz war lieblos und verschlossen, und. seine Handlungsweise hinlerlistig und hart. Ich fühlte mich unsäglich unglücklich, äbgesioße» von dem, waS ich treiben mußte, »nd znrückgehaltc» von allem, was ich lieble. Nach und »ach richtete ich mich wieder auf, und wars mich lim so begieriger in den nächtliche» Stunde» der Einsamkeit in der enge», schmücklosc» Zelle, die ich bewohnte, auf die Studien, in welche mich mein geliebter Mardoiiius, den man in die Verbannung gesandt, cingesührt hatte. O, meine Helena, auch ich hatte eine Zeit, wo ich für den Glauben, de» man mir eingcpflanzt, schwärmte und . meine entflammte Phantasie nichts als Engel und Geister sah »ich ich nachts aus den Kirchhöfen »mherschlich, Gebete zn murmeln und mit der überirdischen Welt und ihren Bewohner geheimnisvolle Verbindungen anzuknüpsc»., Aber da man die Sehne zu straff anzog, riß sie, die Vernunft machte ihre gefesselten Arme frei, und alles verschwand wie dunkles Schattenwerk vor ihrem Lichte! . . . Das Benchmeii „reines Bruders Gallus trug seine Früchte. Als er einundzwanzig Jahre geworden, lvnrde er von Constantiüs zum Hose berufe», zu», Cäsar erhoben und als Statthalter nach dem Orient geschickt. Du kennst seine kurze Laufbahn; Constantiüs schöpfte Verdacht gegen ihn und ließ ihn hinrichte». Ich hatte ihn nie wiedergcschen. Ich aber verblieb noch eine Zeit laug in Macelta, bis die Bitten der Kaiserin, Deiner Schwester, auch mich von dort erlöste». Ich kam nach Koiistantinopel und man ließ mich dort einige Zeit nach meinem Gefallen lebe»,,, obschon man nur Lehrmeister aufzwang, die zn mittelmäßig und zu .verkehrten Sinnes waren, als daß ich sie nicht verachten mußte. Frühzeitig hatte. mir Mardoiiius Lehren der Klugheit eiiigcflößt, und ich wachte daher ängstlich darüber, daß man mir auch.nicht die geringste Ehrenbezeugung erwies und mich.Jedermann mir lvie einen Jüngling gewöhnlichen Standes vehandle. Dennoch schöpfte Consta»- tius Verdacht gegen „rich, und glaubte, daß die Bewohner der Stadt eine Steigung für mich fassen könnte». Sein Beiehl verbannte mich wieder nach Niroincdicii und uiiicrwnef mich der schnödcsten Behandlung. Man schor mir Frankfurter Künstlerspiele Ksiserstrssse 69. Beginn 8 Uhr. Tel. Laos» 5516. . ■' - Täglich4 Uhr-Tee ====■■ unter Mitwirkung erster EhnntkrSte. lei Hindernisse bei», Stellensuchen in de» Weg legt, und daß dieser 'daher wenigstens das wohlwollende Jntercssc jüdischer Prinzipale beansprnchen darf. Gedenkfeier. Ha Pool Hazair veranstaltete in würdigem Ratz, me» eine Gedenkfeier für die jüdischen. Opfer bei de,, jüngsten Ereignissen in Palästina. Chawer Ja k»bHerzbcrg verstand es, unter umfassender Beherrschung des Materials nnd getragen von der Bedeutung der Stunde di» richtigen Worte zu finden. Chawer Spiero entwarf sodann ein meisterhaftes Bild von dem gefallenen Schriftsteller Brenner.. Berel« für jüd. Geschichte und Literatur. Der Verein für jüdische Geschichte nnd Literatur vee,i„ stattete im Saälban eine» K o ne r t a b c n d, der einer seits durch die kraftvolle, sympathische Stimme der .Sängerin Berta S'w ertl in aus Riga und ihreBortrag.'- weise nnd andererseits durch die Auswahl des Programms auf die Zuhörer einen nachhaltigen Eindruck ausübte. Verschiedene der hebräischen nnd jüdischen Lieder wurden so begeistert applaudiert, daß die Sängerin Pie wiederholte. Der Verein hat mit dem Abend im besten Sinuc seiner Ausgabe gewirkt, denn mit dieser Offenbarung der jüdische» Bolksscele hat er auch ein Stück Erkenntnis vom Judentum gegeben. , ' Jeschiwa-Thora-Lehranstalt. Unter Beteiligung sämtlicher.Schüler der Unterstufe 0 der Abteilung Schachuvwitz fand Lag b'Omer ei» S i f >: „> statt.. Als man vor kaum zivci Jahren daran gii'.a, der Jeschiwa,' deren ordentliche Hörer heute die stattliche Bali! von nahezu 60 erreicht haben, Schüler in noch schulpflichtigem Älter anzugliederii, da glaubte man nicht jo schnell so erfreuliche Resultate zu erziele», den eigene,, Dercch Halimmud der Jcschiiva 8—14 jährige» Knaben: beizubringe,,. Der Erfolg zeigte sich bei dem ersten nuu stottgesmidencn Sijnm. Die Feier verlief in der harmviiischsten Weise. Sie begann mit den, Minchn-Gcbet, dein sodann der geistvolle »nd doch dem Verständnis der Kinder angepaßtc Schluyi Vortrag des Dozenten S. Schn ch» o w i tz sich anschloß. Bei den folgenden kulinarischen Darbietungen erfreute der Lehrer feine Schüler durch mit Humor gewürzte Thora Wcislfeit. Eine Dankredc eines' der jüngste» Schule:, Ludwig. Rapp, für die große Mühe des L-lirer-, der sich nie verdrießen ließ, in immer unermüdlicher Wiederholung die schwerste» Sugjaiis zu erläutern, folgte. Seda»i! dankte naniens Leitung und Verwaltung ein Vertreter des Kuratoriums Lehrer nnd Schülern «nd überbrasuc die besonderen Grüße des verehrten Rausch ha'Jeschiioa, Rabbiner Dr. Breuer, l Unter allgemeiner Uuterbmtuiig und Gesängen endete in'später Nachtstunde das sböur Fest. ' l l . I mi Persouakie». I. B. Lcvy, der i» weitesten Kreisen hochgeschätzte Kantor a» der Gemeiiidcsynagoge Börueplatz und beliebte de» Kopf, kteidetc itzich in das- Gelvand eines Mönch» und zwang mich, unaufhörlichen Bet-' und Bußübunge» beiznwohncn. Der einzige Lichtblick in nicincin damalige» Leben, war meine Bekanntschaft mit einei» der größte» Geister unsrer Zeit, dem Wcltweiscn Maximus, der damals >» .Nicomedieu lebte, und mich nächtlicher Weile dann »nd wann besnchtc, »nt mich in meine», Elend aufzurichtcn und meinem.Geiste ncnc Nahrung zn bereiten." „Dieselben Ankläger, welcher später den Untergaug mciiics BruderS'Gallus herbeiführten „nd an. deren Spitze der Kämmerer Eusebius stand, richteten ihre Angriffe muh ans mich- Unerwartet trafen -lbgeorduetc des Kaisers i» Nicomedieu ein, schlugen mich in Fesseln, rafften alle mciuc Papiere zusainmen und sührlen mich über das Meer »aa> Italien. Es war das erste Mal, daß ich diesen durch die Geschichte geheiligten Boden betrat, und wie geschah dies! Ich wurde nach Mailand gebracht und sechs Monate eiugekerkett gehalten, sechs lange Monate, während derer ich jeden Tag meine» Tod erwarten konntc. Ja, nur Dcliice Schlvcster, Helena, nur ihren Vorstellungen, gestützt auf die Unschuld, die aus '„teinett Papieren hervvrging, da sich keine einzige Zeile vorsand, welche aus böswillige Absichten gegen dci, Kaiser gedeutet werden Io,inte, nur ihre» imermiidUchen Bitten verdanke ich. ineiii Leben. Sic ivußte zwei Mal de» Kaiser zu bereden, mich zu sehen, nnd iiidciu sie heiinlich mich hieraus vorbereitete, war ich im Stande, durch ein einfaches, ebenso jeder Anklage wie sedee Kriecherei fremdes Benehnien das Vertraue» des Constantius zn gewinnen, der mich für einen gutiuntigen Charakter und beschränkten Geist zu halte» schien. Die Kaiserin wirkte mir die Erlaubnis ans, eine Zeit lang in Athen zu vcrweitcu. Bald aber wurde ich nach Mailand zurnckberuscii. und der Kaiser befahl mir, das Ä>könchsge,va»d abzulegeu und bei Hose zu erscheine». Daiiials 'war es,- Helena, wo wir uns zum erste» Male, sahen, nnd ein guter Gott mir Deine Liebe verschaffte. Alle» Ränken der Höflinge zuwider, trug die Kaiserin den Sieg davon, unb gcgen meine eigene» Vorstellungen erhob mich. Constantiüs zn»> Cäsar und gab mir Deine Hand. Sv glücklicstSmich bw letztere machte, so sehr erfüllte jene.Würde ini.ch.mit schlvercn Besorgnissen: denn ich 'ah schon dmuals. eisi, ' wohilf der niiabwendbare Gang der Ereignisse mich sührcn/müßtc.. (Fortsetzung folgt.) . . . sn i; L 'Täglich vehrer, lens in 1 1. In Hoisaal .Dil mit: D -'lvntag All niann n De, AnSflng Samslo Sonntaj cha H« Äontag vr uw Diensta vor Äittwo hak Ha, Donner, Ge, mo Freitag. Fortbili (Al Di, Mi (A> Ge ' Sc! A j stiaschi b'Ü- 8, Äitlwr S':«en: gestellt,; K veni), mann). Tan Ji Büro: :Wa fai 17; Doineii Mee 1 telsbacl lindan mn Wi „D ab. M, Seiten ./ Sl schönste itncr' S vergesse saiumcl D, Sonne len ob ivird. Klang, .scheint Welt Freude, M, niüde n de», vc Höhe, , geheilt Fe, dort ob Heimstä *) :1) Fflfj PrUin

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