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Bloch, Philipp

Person · http://data.judaicalink.org/data/ep/1011620

Also known as (2 names)
he
שרגא בלוך
–
Blokh, Shraga Fibush
Born
1841
Died
1923
Place of death
Berlin
Occupation
Rabbi
Geb. 30. Mai 1841 in Tworóg, Oberschlesien,Gest. 3. Febr. 1923 in Berlin.Neffe von Rb. Israel Deutsch, bei dem er auch Unterricht erhieltSchule in Beuthen (Bytom)1857-1867 JTS BreslauAbitur als Externer am reformierten Friedrichsgymnasium in Breslau, 1860 Immatrikulation an der Univ. Breslau20. Juli 1865 Promotion in Breslau. 1868/69-1871 Leiter der israelitischen Gemeinde-Schule in München1870 Lehrerprüfung in München. 1871-1920 Rb. der liberalen „Israelitischen Brüdergemeinde“ in Posen-StadtLeiter der Religionsschule. Vorstandsvorsitzender der israelitischen Waisenknabenanstalt in Posen-Stadt. Um 1883 bis um 1907 Mitglied im Verein israelitischer Lehrer in Schlesien und PosenMitglied im Deutschen Reichsverband jüdischer Religionslehrer. 1884 Vorstandsmitglied im „Verein zur Bekleidung armer israelitischer Schulkinder“, 1889 im Komitee „Verband zur Erziehung israelitscher Waisen“. Mitglied im Hebräischen Literaturverein Mekize Nirdamim. Langjähriger Präsident der Vereinigung liberaler Rabbiner Deutschlands, Mitunterzeichner der „Richtlinien zu einem Programm für das liberale Judentum“ 1912. 1905 Mitbegründer des „Gesamtarchivs der deutschen Juden“ in BerlinVorstandsmitglied der Gesellschaft zur Förderung des Wissenschaft des Judentums. „In der Generation vor mir war er die Autorität für Kabbala, freilich eine Autorität im Geiste Graetzens“ (Scholem, 1994, S. 178). Anläßlich seines siebzigsten Geburtstags wurde er 1911 zum Professor ernannt. 1920 Übersiedlung nach Berlin. Verheiratet mit Luise Feust (1849/ Fürth-1924/Berlin).

Identifiers

GND
143909762 · about
Library of Congress
n86805359 id · n86805359 id
Steinheim-Institut
bhr?id=2037 · query.html?kategorie1=GND&text1=143909762
VIAF
62533249
Wikidata
Q112541
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de.wikipedia.org
Philipp_Bloch de
hub.culturegraph.org
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www.deutsche-digitale-bibliothek.de
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Sources (4)

Bloch, Philipp

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1923
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death location
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Geb. 30. Mai 1841 in Tworóg, Oberschlesien,Gest. 3. Febr. 1923 in Berlin.Neffe von Rb. Israel Deutsch, bei dem er auch Unterricht erhieltSchule in Beuthen (Bytom)1857-1867 JTS BreslauAbitur als Externer am reformierten Friedrichsgymnasium in Breslau, 1860 Immatrikulation an der Univ. Breslau20. Juli 1865 Promotion in Breslau. 1868/69-1871 Leiter der israelitischen Gemeinde-Schule in München1870 Lehrerprüfung in München. 1871-1920 Rb. der liberalen „Israelitischen Brüdergemeinde“ in Posen-StadtLeiter der Religionsschule. Vorstandsvorsitzender der israelitischen Waisenknabenanstalt in Posen-Stadt. Um 1883 bis um 1907 Mitglied im Verein israelitischer Lehrer in Schlesien und PosenMitglied im Deutschen Reichsverband jüdischer Religionslehrer. 1884 Vorstandsmitglied im „Verein zur Bekleidung armer israelitischer Schulkinder“, 1889 im Komitee „Verband zur Erziehung israelitscher Waisen“. Mitglied im Hebräischen Literaturverein Mekize Nirdamim. Langjähriger Präsident der Vereinigung liberaler Rabbiner Deutschlands, Mitunterzeichner der „Richtlinien zu einem Programm für das liberale Judentum“ 1912. 1905 Mitbegründer des „Gesamtarchivs der deutschen Juden“ in BerlinVorstandsmitglied der Gesellschaft zur Förderung des Wissenschaft des Judentums. „In der Generation vor mir war er die Autorität für Kabbala, freilich eine Autorität im Geiste Graetzens“ (Scholem, 1994, S. 178). Anläßlich seines siebzigsten Geburtstags wurde er 1911 zum Professor ernannt. 1920 Übersiedlung nach Berlin. Verheiratet mit Luise Feust (1849/ Fürth-1924/Berlin).
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Predigt, gehalten in der Synagoge zu Beuthen, O./S. am Sonnabend vor dem Neujahrsfeste, Gleiwitz 1864„R. Simeon ben Gamliel II. nach seinen Lebensverhältnissen und seiner geistigen Wirksamkeit“, MGWJ 13 (1864)„Die zweite Übersetzung des Saadianischen Werkes ‚Emunoth wedeoth’, ang…
Predigt, gehalten in der Synagoge zu Beuthen, O./S. am Sonnabend vor dem Neujahrsfeste, Gleiwitz 1864„R. Simeon ben Gamliel II. nach seinen Lebensverhältnissen und seiner geistigen Wirksamkeit“, MGWJ 13 (1864)„Die zweite Übersetzung des Saadianischen Werkes ‚Emunoth wedeoth’, angeblich von Berechjah hanakdan“, MGWJ 19 (1870), S. 401ff., 449ffPredigt gehalten zum Jahresschluss 5632 (1872) und zu der gleichzeitig erfolgten Einweihung der neu eingeführten Orgel im Tempel der Brüder-Gemeinde, 1872Professor Rohling’s Falschmünzerei auf talmudischem Gebiet, Posen 1876„Glauben und Wissen, Saadjah’s religionsphilosophisches Buch“, JLB 7 (1878)Mišpat ha-beh. ira. Die Willensfreiheit von Chasdai Creskas, V. Abschnitt des I. Tractates aus dessen „Or Torah“. Nach handschriftlichem Material revidiert, übersetzt und erläutert, München 1879Von Glauben und Wissen. Saadiahs religiös-philosophisches Buch aus dem Hebräischen neu übersetzt, München 1879„Studien zur Aggadah“, MGWJ 34 (1885), S. 166-184, 210-224, 257-269, 385-404, und 35 (1886), S. 165-187, 289-405„Die ersten Culturbestrebungen der jüdischen Gemeinde Posen unter preußischer Herrschaft“, Jubelschrift zum siebzigsten Geburtstage des Prof. Dr. H. Graetz, Breslau 1887 [Nachdruck: Hildesheim-New York 1973], S. 202-208„Die Sage über Saul Wahl“, Zeitschrift der histor. Gesellschaft für die Provinz Posen, 1889Die Generalprivilegien der polnischen Judenschaft, 1892„Die yorde merkava, die Mystiker der Gaonenzeit und ihr Einfluss auf die Liturgie“, MGWJ 37 (1893), S. 18-25, 69-74, 257-266, 305-311 („... einem sehr instruktiven Aufsatz“, G. Scholem, Tagebücher 1917-1923, Frankfurt/M. 2000, S. 551)„Geschichte der Entwicklung der Kabbala und der jüd. Religionsphilosophie, in Jakob Winter/August Wünsche (Hrsg.), Die jüdische Literatur seit Abschluss des Kanons. Bd. 2, Trier 1894„Die jüdische Religionsphilosophie“, ebd„Judenwesen“, Das Jahr 1793. Urkunden und Aktenstücke zur Organisation Südpreußens, hrsg. unter der Red. von Rodgero Prümers (Historische Gesellschaft für die Provinz Posen), Posen 1895, S. 591-628„Eine Hochzeit mit Hindernissen“, IdR 1 (1895), S. 162-169„Uebersetzungsprobe aus der Pesikta derab Kahana. Die Piskoth für die drei Trauersabbate divre,šam’u, echa“, Festschrift zum achtzigsten Geburtstag von Moritz Steinschneider, Leipzig 1896; Nd. Hildesheim/New York 1975, S. 41-71Heinrich Graetz. A Memoir (engl.), Philadelphia 1898„Bensemer“, IdR 4 (1898), S. 354-360Rezension von Benjamin Rippner, Predigten, in AZJ 20.09.1901 (Jg. 65, Nr. 38)Regulativ für die Rabbinats-Prüfung, festgestellt von der Prüfungs-Kommission des liberalen Rabbiner-Verbandes (Mitverf.), Bahnhof Kreuz 02.04.1903„Der Streit um den Moreh des Maimonides in der Gemeinde Posen um die Mitte des 16. Jahrhunderts“, MGWJ 47 (1903), S. 153-169, 263-279, 246-256„Heinrich Graetz. Ein Lebensbild“, MGWJ 48 (1904), S. 33- 42, 87-97, 161-177, 224-241, 300-315, 346-360, 491-503; Sepr.-Druck Posen 1904„Die Kabbala auf ihrem Höhepunkt und ihre Meister“, Schriften der Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums, Preßburg 1905„Die Kabbalah auf ihrem Höhepunkt und ihre Meister“, MGWJ 49 (1905), 129-166Schlußrede und Gebet bei der Einweihung der Neuen Synagoge in Posen am 5. September 1907, Wien 1907Charakteristik und Inhaltsangabe des Moreh Nebuchim, Leipzig 1908Biographie von Dr. H. Graetz, in Heinrich Graetz, Geschichte der Juden, Bd. 1), 1908Geschichte der Israeliten von ihren Uranfängen (um 1500) bis zum Tode des Königs Salomo, 1911„Spuren alter Volksbücher in der Aggada“, FS Cohen, 1912, S. 703-721„Rom und die Mystiker der Merkabah“, Festschrift zum siebzigsten Geburtstage Jakob Guttmanns, hrsg. vom Vorstande der Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums, Leipzig 1915; Nd. New York 1980, S. 113- 124„Ein vielbegehrter Rabbiner des Rheingaus, Juda Mehler Reutlingen“, Beiträge zur Geschichte der deutschen Juden. Festschrift zum siebzigsten Geburtstage Martin Philippsons, hrsg. vom Vorstand der Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums, Leipzig 1916, S. 114-134Gedächtnisrede zu Ehren des verewigten Vorsitzenden der Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums, des Prof. Dr. Martin Philippson, gehalten in der Mitgliederversammlung zu Berlin am 27. Dez. 1916, Breslau 1917„Graetzens Schema zu einer enzyklopädischen Bearbeitung des Talmuds“, MGWJ 61 (1917), S. 412-421„Die Piska zum Wochenfest (Nr. 12). Textkritisches zur Pesikta Derab Kahana“, MGWJ 63 (1919), S. 131-137„Adolf Jellinek“, JJGL 24 (1921/22), S. 122-138. Gelegenheitsreden.
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Bloch, Philipp

Philipp Bloch

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