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Neue jüdische Presse · 1913-01-10 · Heft 2 (10.1.1913) · page 9

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
11 (1913)
Issue
Heft 2 (10.1.1913)
Date
1913-01-10
Page
– (sequence 9)
Language
German
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Würzburger Brief. Unsere jüdische Gemeinde besitzt einen Weltruhm. Der große Raw Seligmann Bär Bamberger s. A. hat ihn begründet; man kennt Würzburg überall als die fromme Gemeinde schlechthin. Das galt bis zum 15. Dezember 1912. Bon dem Tage an hat Würzbnrg seine Reise in daS liberale Lager angctreten. Die Reise hatte seine Schmierigkeiten. Es wurde sogar ein Kurier nachgcjagt, Würzbnrg aus dem liberalen Lager wieder heimzuholen — ob's gelingt? Am 15. Dezember beschloß die Derivaltung der Jsr. Kultusgemeinde Würzburg, die Erklärung der Berliner und Frankfurter jüd. Gemeindeverwaltungen auch zu unterschreiben. Von dieser Tatsache wurde dem kgl. Ministerium Kenntnis gegeben. Das war den guten Würzburgern doch ein bischen zu viel; Es rumorte in der Gemeinde, die Gegnerschaft wuchs, und endlich entschloß man sich zur Wucht —. an die Oeffentlichkeit. Am Sonntag, den 5. Januar fand die angekiindigte Protestversammlung statt. Noch nie war eine jüdische Versammlung in Würzburg so gut besucht. Die Orthodoxen hatten sich Herrn Grünbaum -4-' den Führer der Nürnberger Orthodoxie — als Referenten bestellt. Herr Grünbaum gab den Auftakt. Erhielt sich frei von allen lokalen und kleinlichen Dingen. Er sprach über die „Richtlinien" sehr gut und 'eindrucksvoll und machte auch Eindruck auf die Liberalen. Ihm folgten gleich zwei liberale Redner. Doch nicht gleich. Gegen Grünbaum fühlten sie sich wohl nicht stark genug. Sie verlangten in der Form eines Antrags zur Geschäftsordnung, daß sofort ohne Pause der ziveite.Referent, der den lokalen Protest gegen die Kultusverwaltung zu behandeln hatte, beginnen solle. Das wurde ohne weiteres zügestanden. Kaufmann Buchs bäum referierte alsdann in energischer Weise gegen den Beschluß der Kultusverwaltung. . Er hielt den Beschluß für rechtsnnwirksam. Der Beschluß sei behaftet von Formfehlern und überschreite die Rechte einer Kultusverwaltung. Er verlange, die Kultusverwaltung solle ihren Beschluß von selbst annullieren. Er verlas die Protestresolution, die gleichfalls dem Kgl. Staatsministerium bekannt gegeben werden follte. Dann kamen die Liberalen. Zuerst Dr. Rosenthal, ein junger Rechtsanwalt. Er konstatierte nicht ohne feine Ironie, daß der große Besuch der Versammlung nicht auf das Konto der Protestler, sondern der Liberalen zu setzen sei. Er verteidigte die „Richtlinien", — ohne es zu wollen; er stellte sich ganz aus den Standpunkt des Gemeindcbeschlüsses und behauptete allen Ernstes' — natürlich. —, der Gemeindebeschlnß nehme .gar nicht Stellung .zu den Richtlinien, es sei nur Slbwehr gegen Uebergriffe der Rabbiner. ■■ Der zweite liberale Redner war Rechtsanwalt Dr. Haas. Das war eine Steigerung des Interesses. Dr. Haas >ist sowohl durch die Familie wie durch die Kanzlei' so eng mit dem Vorstände der 'Kultusgemeinde verbunden, daß Wohl jeder der Meinung sein durste, i er höre den Vorstand selbst. Dr. Haas machte kein hehl daraus, daß ihm die! Protestversammlung, insbesondere die öffentliche Ankün- I digung in den Tagesblättern, sehr unangenehm sei. Ein christlicher Kollege (Zuruf: Schrecklich!) habe sich bei ihm auch schon-erkundigt, was'los sei, was denn die' Kultus- I Verwaltung verbrochen habe. Dr. Haas blies Friedensschalmeien. , Der Beschluß der Knltüsverwaltung fei eine Friedenskundgebung, daß innerhalb der Gemeinde keine theologischen Streitigkeiten auSzutragcn seien, es sei — er habe sich darüber genau informiert — ein Protest gegen den Rabbiner Nathan Bamberger, der den Protest gegen die Richtlinien als orthodoxer Rabbiner unterschrieben habe. Rabbiner-Bamberger habe kein Recht gehabt, die Richtlinien zu verl dämmen; er fei Rabbiner in Würzbnrg, einer Gemeinde mit einer unbestrittenem liberalen Majorität, an dieser Tatsache müsse er sich halten, er sei durch Vertrag mit der Gemeinde'verbunden, er sei .also Gemeindebeamter, müsse' mit seinem persönlichen Urteile zurückhalten usw. Cs war Herrn Grünbaum ein Leichtes, die beiden liberalen Redner ad absurdum zu führen. Er betonte, daß I ein Rabbiner nicht im Namen einer Gemeinde, sondern in »Würdigung seiner Autorisation als More die Pflicht habe, I in theologischen Fragen seine Meinung zu äußern. Wer I nicht nur im akademischen Sinne, sondern auch nach der »Rechtslage in Bayern könne keine Gemeinde dem Rabbiner I Richtlinien vorschreiben. Wir lassen uns diese preußische Pflanze nicht nach Bayern versetzen! I ' Es" folgte nun die Abstimmung: 28 Stimmen - — gegen die Resolution, 65 Stimmen — für die Resolution, für den Protest. Was keiner geahnt, ist eingetroffen. Würzburg hat den Anlauf genommen, seinen alten Ruhm I wieder zu erlangen. Nach diesem .Votum hat die Kultus- I Verwaltung die Pflich t, den Protest gegenstandslos zu machen und den Beschluß vom 15. v. M. zurückzunehmen. I Wird sie so liberal sein? Das 25 jährige Jubiläum der Fraukfurt-Loge. Die „Frankfurt Loge" beging das Fest ihres 25jährigen Bestehens. Am Sonntag, 11 Uhr vormittags, fand in ihren hiesigen Logenräumen ein akademischer Festakt statt. Der große; von den erschienenen Gästen' voll'besetzte L'ogensääl war stimmungsvoll erleuchtet, durch reiches Pflanzengrün geschmückt und bot einen imposanten Anblick. I Es waren vertreten: Der Vorstand, der Israelitischen Gemeinde durch Herrn Salomon Ep st ein. Der Ausschuß der Israelitischen Ge in ein de durch Herrn Rud. v. Goldschmidt-Rothschild. Der Vorstand der Svnagogengemcinde „Israelitische R e l i g i o n s g e s e l l s ch a f t" durch .Herr» Kommerzienrat Louis Feist. Die F r a ii e n v e r e i n i g u n g der Frankfurt-Loge durch Frau Ella S e l i g m a n n und Frau Martha Schlesinger. Der Almosen kästen der Israelitische» Gemeinde durch Herrn Anton h o r k h e i m e r. Das Gumpertz'schc SiechenhauS durch Herrn Freiherrn v. Schey. Die Jüd. Haus Haltung s sch ule durch Herrn Dr. med. St. Lehmann. Der I srael. Hilfsverein durch Herrn Luc. Picard. Das Hilfskomitee für die notleidenden osteuropäischen Inden durch Herrn PH. Schiff. Die Jüdische Bibliothek und Lesehalle durch Herrn I. L. G o i t c i n. Der Kindergarten für Israeliten (M o r. u. I o- Hanna O p p en h e i m e r' s ch e-r) durch Herrn Prof. Dr. S u l z b a ch. Das Israel. M ä d ch e n h e i in durch Frau hcrmine Sichel. Der M o n t e f i o r e - P e r c i n durch Herrn Dr. med. G. L ö ff l c r. Der Präsident der Frankfurt-Loge, Herr Dr. Felix Kauffmann begrüßt die als Ber tre'ter der Gro ßloge für Deutschland erschienenen Herren, Geheimrat Timendorfer-Berlin und Rechtsanwalt Dr. Jeselsohn-Mannheim, sowie die Vertreter des Vorstandes und Ausschusses der Jsr. Gemeinde, die Herren Salomon Epstein und Rudolf vou Goldschmidt-Rothschild und den Delegierten des Vorstandes der Jsr. Religionsgesellschaft, Herrn Kommerzienrat Louis Feist. Der Präsident, Herr Dr. Felix Kauffmann, gibt im Anschluß daran ' ein aus den Protokollen und den Akten der Frankfurt-Loge ausgebautes historisches Bild der Gründungsgeschicht«, der Entwicklung und jetzigen Bedeutung der Frankfurt-Loge. Er geht von den Ideen aus, ans denen der Orden Bne Berith gegründet ist: der Erfassung und Vertiefung des alten Sittlichiwits-Ideals des Judentums, der bewußten Hervorhebung des angestammten Glaubens', der Bekenntnis treue und dem auf jüdischem Wissen begründeten Selbstbewutztsern. Nachdem der Orden nach Deutschland von seinem Muttcrlande Amerika verpflanzt war und in Deutschland einige Siedelnngvn des Ordens geschaffen waren, richtete man das Augenmerk auch auf Frankfurt a. M. Siegismund Simmel ist der eigentliche Gründer der Frankfurt-Loge. 61 Herren waren es, die in der eigentlichen Installations-Sitzung Aufnahme fanden, heute zählt die Frankfurt-Loge 479 Mitglieder. Es dürfte in diesem Zusammenhänge mterissierrn, die Namen der Gründer der Frankfurt-Loge zu verzeichnen. Es sind dies die Herren: Moritz Adler, Wolf B e n dheim,.Sigmund Brunner, Jsaac Dreyfus, Gottschalk Engelbert, Salomon Epstein, Wraham Ettlinger, Jakob Ettlinger, I. Ettlinger-Halpern, Raphael Ettlinger, Louis Feist, Lisiirann Fürth, Ferdinand Gam bürg, Viktor Gerschel, Jul. Goldschmidt, Meier Goldschmidt, Seligmann Goldschmidt, Gustav Guten stein, Benjamin Haas, Charles Hallgarten, Leopold Ham bürg er,'Adolf Hanauer, Dr. Heinrich.Hein'emann, Karl Herzbcrg, Wolf Hey mann, Joseph Holz mann, Leo Holzmann, Dr. Markus Horovitz, Leo Jsaac. Rudolf Jsaac, Saemy Japhet, Ignatz Kauffmann, Raphael M. Kirchheim, Emanuel Lehmann, Bernhard Levy, Rudolf Lieb mann, Leopold Löwenstcin, Isidor Lorsch, Michael M. Mainz, I. Marx jr., -Anton Mayer selb, Arnold Merzbach, Aron Meyer, Heinrich Meyer, E. Michael, Adolf Pappen heim, f»ermann Rais, Leopold Rapp, Dr. E. Rosenbaum, ndlvig Rosentha 1, Sebald S almon y, Emil Salomo», David Schnadig, Henry Seligmann, Jakob Sichel, M. T. Sondheimer, Jsaac Stern, Louis Stern, Sigmund Una, Samuel Uhlfelder, Jakob H. Weiler. Der erste Präsident war Charles' Hallgarten. In einer der ersten Sitzungen schlug Ferdinand Gambnrg die Errichtung des Siechenhauses, die.Errichtung eines Stellenvermittlungsbüros und die Gründung von Kuranstalten in süddeutschen Bädern vor. Das Gumpertz'sche Siechenhaus wurde im , Jahre 1891 ins Leben gerufen. - Um dieselbe Zeit wurde gleichfalls von Gambnrg zum ersten. Male die Aufmerksamkeit aus die jüdische Jugend gelenkt. Im Jahre 1889 wurde durch die; Herren: Ferdinand G ä m.b n r g, Meier Schwarz-; schild, Alfons Jacobsohn und Michael Moses Mainz das Deutsch-Israelitische Kinderheim in Diez begründet. Auch andere soziale Aufgaben werden in weitem Umfang in den Bereich der Logentatigkeit gezogen. Im Jahre 1890 wird zum ersten Male davon gesprochen, daß sich in Berlin ein Komitee gebildet habe, dessen Aufgabe eS fei, die Uebelstände in Hessen zu untersuchen. Im Dezember 1890 ersucht die Großloge, eine Krankenpflegerin ausbilden zu lassen, und die Frage wird eingehend erörtert, ob . es zweckmäßig sei, daß die Großloge die Ausbildung der jüdischen Kraukenpfegerinnen in die Hand nehme. Die Frankfurt-Loge widmet sich in der Erkenntnis, daß es sich um einen besonders wichtigen Zweig der jüdischen Wohlfahrtspflege handle, mit Eifer and Nachdruck der neuen Aufgabe. Das Ergebnis ihrer Arbeiten ist der Kranke »Pflegerinnen- Verein, der späterhin von allen formalen.Beziehungen zur Franifurt- Loge losgelöst wurde und im Laufe seiner Entwickelung geradezu Grandioses leistete. Im Jahre 1892 wird die Gründung von Jünglingsvereinen angeregt, cerst später nimmt Herr. Rabbiner Dr. Markus Horovitz die Frage neu aus, und aus seinen lebhaften Bemühungen, eine Stätte zu schaffen, die dazu berufen sei, jüdischen jungen Leuten das Elternhaus tunlichst zu ersetzen, entsteht der Verein „Montefiore", den die Frankftirt-Loge heute noch tatkräftig fördert. Das Problem der Beschäftigung Arbeitsloserist Gegenstand eingehender Beratung; auch die Frage der Besserung der Lage der Juden auf dem Laiche wird aufs neue erörterr. Auch ein erster Fonds, der den Namen eines verdienten Mitgliedes der Frankfurt-Loge trägt, wurde um diese Zeit ins Leben gerufen: der Ferdinand Gamburg- Fonds. Bon diesem Fonds werden Jf. 3000.— abgezweigt, die der Jsr. E r z i e h u n g s a n st a l t in Ahlem überwiesen werden, mit der Bedingung, daß dieser Fonds dauernd als Ferdinand Gamburg-Stiftung der Frankfurt- Loge bei der Erziehungsanstalt in Ahlem geführt werden soll. Die Frage der Zentralisation der gesamten jüdischen Woylfahrtsvereinigungen der Stadt Frankfurt wird auf Anregung von Herrn Charles Hallgarten schon frühzeitig besprochen. Ein Dr. .Heinrich Heinemann-Fonds, der der Förderung jüdischer Geschichtswissenschaft dienen soll, wird ans Anregung von Alfons Jacobsohn gegründet. Die Fürsorge für die galizischen Juden, sowie die Frage, ob die Juden Deutschlands sich der heimischen Bodenkultur znwenden sollen, sind Gegenstand eingehender Beratung. Im Jahre 1900 findet eine Konferenz in Cassel statt, deren Aufgabe es ist, Vorschläge für die Beschränmug des Hausier- und Biehhandels zu machen. Im März 1902 wird auf ein Referat von 'Dr. Isaak Hee'nLmann hin, die Schaffung von Bolksbibliotheken auf dem Lande, beschlossen, leistungsschwachen jüdischen Gemeinden Bibliotheken zur Verfügung zu stellen. 32 solcher Bibliotheken wurden zusammengestellt, die bis heute in etwa 45 verschiedenen jüdischen Gemeinden zirkulierten. 'Auf Anregung von Direktor Dr. Adler wird von der Frankfurt-Loge ein Unterrichtskursus für ,olche ausländische Glanbensgeno'ssen ein* gerichtet, die ohne jede moderne Bildung nach 'Frankfurt kommen. Die Fra ne »Vereinigung der Frankfurt- Loge wurde im Dezember 1903 ins Leben gerufen. Sie hat die Hauspflege für arme Wöchnerinnen uni» Kranken geschaften, ein Kleider-Depot für Bedürftige errichtet und in der Jugendgruppe junge Mädchen vereinigt, um sie für soziale Arbeit fortzubilden. 1904 werden in Gemeinschaft mit dem Jsr. Hilfsverein in Hofheim Ferienkolonien errichtet, aus denen das Raphael und Jeanette Ettlinger'fch« Erholungsheim hervorgegangen ist. Die jüngste Gründung der Frankfurt-Loge ist das Jsr. Mädchen heim, dessen Zweckbestimmung es ist, jüdischen jungen Mädchen, die sich als Angestellte oder zur Ausübung eines Berufes in Frankfurt aufhalten, das Elternhaus zu ersetzen. Ein Fonds, der anläßlich des 25 jährigen Bestehens des Ordens Bene Berith in Deutschland von der Frankfurt-Loge gesammelt wurde, bildet das Grundvermögen des Mädchenheims. In welchem Maße die Frankfurt-Loge auch propagandistisch sür die Ideen des Ordens tätig war, beweist die Tatsache, daß von der Frankfurt-Loge oder in Gemeinschaft mit ihr 27 deutsche Logen gegründet wurden. Am 1. Januar 1913 zählt die Frankfurt-Loge 479 Mitglieder. Der Präsident, Herr Dr. Felix Kauffmann, gab alsdann eine von statistischen Daten belebte Darstellung der Leistungen der Frankfurt-Loge aus drni Gebiete sozialer und geistiger Tätigkeit im Jahre 1912, und er schloß seine Ausführungen, indem er zu der sich heute noch leicht ergebenden Frage Stellung nahm, ob jüdische Logen auch in heutiger Zeit noch existenzberechtigt feien. * Die Ausführungen des Präsidenten wurden mit starkem- Beifall ausgenommen. Cs folgte eine warmemvfundene Ansprache des ersten Präsidenten der Großloge, Justizrat Timendorfer. Er dankt dem Präsidenten der Framkfnrt-Loge für seine schönen inhaltvollen Ausführungen und betont, daß die Frankfurter Loge Mustergiltiges geleistet hat. Die Logen sind ein Hort für den Idealismus und jedem ihrer Mitglieder ein kategorischer Imperativ, als Ben Berith Gutes zu leisten. Sie bilden einen neutralen Boden; die Frankfurter Loge beweist, wie -Ltreng-Orthodoxe neben Liberalen in brüderlicher Eintracht segensreiche Arbeit für das Judentum verrichten. Bei dieser Gelegenheit erwähnt er die Richtlinien; solange Logen bestehen» gebe es keine Gefahr für die Einheit der deutschen Judenheit. Am Schlüsse gedenkt er der hervorragenden Leistungen der seligen Dr. Marcus Horovitz, Haltgarten, Plotke und M. Schwarzschild. Dr. Hochfeld-Berlin und Dr. Goldschmidt- München sprechen für die Schwesterlogön, Salomon Epstein sür die Frankfurter Gemeinde. Joseph Wisloch überreicht 38000 als Jubiläumsfonds, gesammelt von hiesigen Mitgliedern. Dr. Löffler spricht sür den „Montefiore"-Verein. Ella Sekigma n n üb erbringt dm Wünsche der Franenvereinignng der Frankfurt-Loge' nick

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