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Jüdische Rundschau · 1937-12-21 · Heft 101 (21.12.1937) · page 10

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
42 (1937)
Issue
Heft 101 (21.12.1937)
Date
1937-12-21
Page
– (sequence 10)
Language
German
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JÜDISCHE RUNDSCHAU BERLINER RUNDSCHAU Nr. 101, 21. DEZEMBER 1937 ״Hundert Jahre jüdische Kunst“ In! Jüdischen Museum wurde die neue Ausstellung ״Hundert Jahre jüdische Kunst aus Berliner Besitz“ eröffnet. Direktor Heinrich Stahl würdigte in seiner Eröffnungsrede diese Ausstellung als das dritte bedeutende Kunstereignis, das dem Jüdischen Museum innerhalb kurzer Zeit zu danken sei. מיוד־ . ״י - ־' ■י■״״ f Julius Jls!;ft: Cumile brande p.10: J. Abr.h,m » *ifpt .. - Prof. Landsberger sprach den Spendern der Leihgaben und den Helfern, Frau (trete Arons und ihrem Gatten, Frau Ralici \V i a c 11 n i Per - B e r n s t e i n, der Wissenschaft• liehen Beraterin, und f rI. I)r. Schüler fiir die Kataloggestaltung seinen 1 hink aus. Danach, gab er eine zusammen fassende Vorschau und einige Hinweise auf besondere Kostbarkeiten: u. a. die schöne Miniatur von l'iorino, die herrliche Zeichnung von Pinlipp Veit: die vier Kinder seines Onkels, der! ganz neu entdeckten sehr guten Maler Helft(, dessen Seihstporträt besonders geistvoll und klug diese Kiinstierpersönüchkcit zum Ausdrudk bringt. Prof. Landsberger wies auch hin auf die reiche Anzahl von Werken der grollen Meister: Josef Israels, Pissarro mul nicht gc/eiipe neue Lieberinanns. Fur die Ausstellung ist das Wort ״Kunstereignis“ nicht zu hoch gegriffen : nur die Bezeichnung ״Hundert Jahre jüdische Kunst" ist irret 1t 11 rend: Jüdische Künstler haben ihftm Weg iinierliaib der cun>paochcn Kunstentwickhmg gemacht, Künstler aus I >eutsch!a:mi, aber auch ans Rußland, Polen und Mähren, die durch deutsche Akademien, Rompreisc und französisclie und hollamlisdic Einflüsse zu den geschlossenen Persönlichkeiten wurden, deren Werke liier für sie zeugen. Lind der Kunstsinn der Berliner Sammler hat auch Camillo Pissarro und wundervolle Gemälde und Zeichnungen des Altmeisters Josef Israels beigesteuert. Vom Beginn des 19. Jaliriumderts und der Biedermeierzeit werden unsere Kenntnisse durch die gegenwärtige Ausstellung beträchtlich erweitert. Von Julius Muhr, dessen Name von der Ahnenausstellung her bekannt ist, lernen wir mehrere neue Werke kennen; ein reizvolles Aquarell: eine Italienerin, ein ebenso reizvolles kleines Gemälde einer Dante mit Schleppe und außerdem Proben seiner Historienmalerei. Ein großes Gemälde ״Hiob“ steht uns allerdings heut so fern, wie die ganze Historienmalerei dieser Zeit. Der um vier Jahre ältere Max Michael hat ebenfalls einen Hiob gemalt, doch erheblieh moderner. Näher steht uns die Porträtmalerei dieser Zeit. Julius Mosers (Schiller von Wilhelm Mensel) Porträt ״Daniel Friedländer׳‘ erfreut uns bei weitem mehr als seine Genrebilder, wahrend die schiinen Pastelle von Hermann Nelke und Wilhelm flenscliel die Menschen des Biedermeier fast in die Nähe unserer Zeit bringen. Wunderschön ist das neu gezeigte I ,orträt von bdii.ard M a g n tt 5: seine Nichte int strahlenden Hellblau des Kleides, mit dem Schmucknetz im dunklen Haar. Die ״Junge Frau mit den Haar- Schnecken“ des Dan/iger Malers Meter Michaeison ist ebenfalls ein Meisterbiklnis der Kunst des Biedermeier. Vor! Emi! Lowe nt ha! gehrtet das Bildnis der Frau Kappel der Auffassung nach in diesem Kreis. Auel die Maler Arons und Gustav Hertz sehen wir mit wichtigen, bisher nicht gezeigten Arbeiten. Von Arons ein schönes Stillelten mit Pfirsichen, <lic in der Auffassung bereits an Manet denken lassen, von Gustav Hertz ein Selbstbildnis von ISNS in den Farbtönen des Biedermeier und ein sehr schönes Bildnis von Leopold Zunz von 1813 (mit Erlaubnis der Bibliothek der Universität Jerusalem ausgestellt). Emil Lcrw ent hals Zttnz-Bildnis aus späterer Zeit wirkt bedeutend schwächer. Sehr wertvoll ist dir Bereicherung unserer Kenntnis durch die beiden charakteristischen Proben der Kunst von Julius H elf ft, das bereits erwähnte lebensvolle Selbstbildtiis und der Canale Grande, eine Probe seiner Architekturmalerei. M. D. Oppenheim ist durch eine Neuerwerbung vertreten: ein Schaboatgemälde. Von einem ganz unbekannten Maler S. Rabat ist ein schönes Fratienbildms zu sehen. Auch Julius Bodenstein und Josef Block sind mit sehr guten Arbeiten zu sehen. In den Kreis der sehr guten, bisher zu wenig gekannten gehört auch Jeltuda Epstein aus Slonzk, auf den das Prädikat ,,Jüdische Kunst“ zutreffen könnte, wenn auch nicht gerade für die hier gezeigten Gemälde. Auch Benno Becker zeigt mit seinen beiden Gemälden gute Qualität. Die Farbe der Brücke läßt an Stuck denken, die Art an Whistler. Die beiden herrlichen Stadtbilder von Pissaro sind Spätwerke, das kleine Aquarell läßt dagegen an Renoir denken, ist also wohl früher entstanden. Einer seiner fünf malenden Söhne, Rodolphe, ist mit einem Straßcnaquareil zu sehen, Sehr schön sind neue bisher nicht gezeigte L i e b e r 111 a n n s. Sehr reizvoll ein kleines Pastell, Tennisspieler genannt, es ist aber ein Rasenspiel. Ein kleines Bild ״In der Küche“, von 1881, leuchtend in den Farben und sehr fein, und besonders die Oelslizze der ״Judengasse“ entzücken den Kenner. Neubesitz des Museums ist das Gemälde ״Simson und Dalilah“ von 1909. Ein sehr frühes Porträt von Lieberrnann, noch mit sehr dunklem Hintergrund, zeigt die kraftvolle Darstellung und die Substanz der Farbe, das Signum der Meisterschaft. Von Josef Israels, der mit sieben Arbeiten, Gemälden und und Zeichnungen, vertreten ist, interessiert am meisten das fast modern anmutende, an Munchs Rauniteihing gemahnendc Gemälde ״Karren init Pferd“. Eine Kohlezeichnung voll Heidestimmung, eine farbige Zeichnung Re• bekkaund Elieser soll auch niemand übersehen. Junge, früh vollendete sind Wilheim Jacobsoh n (gefallen 1917) — das kraftvoll gemalte Porträt des Vaters und das Selbstbildnis zeugen für die her• vorragende Begabung; der junge Wiener Max Kapp a po r t mit der feinen Zeichnung ״Die Spitzentänzerin■‘ und Anita R^e mit einem schönen Gemälde ״Siamesisches Baby“. In Ernst P i c k a r d t lernen wir mit zwei Gemälden, der hellen Seinebrücke und dem kraftvoll gemalten Parkbild ״Allee“, einen hochbegabten Landschafter kennen. Von den jüngerem Künstlern sieht man von Max Oppenheimer ein kleines Gemälde aus der expressionistischen Frühzeit, von Josef Oppenh c i tn e r sehr gute Porträts, von Viktor Tischler eins seiner linearen schönen Aquarelle, von B a t o und Spiro Landschaften, von Gert W o 1111 e i m das große Sportgemälde. Erinnerung sind die Arbeiten vonOrlik und die meisterhaften Pastelle von Lesser U r y. Von Pasternak sieht man einen Tolstoikopf in farbiger Zeichnung, von Hermann Struck eine Landschaft von 1917 und ein schönes Aquarell von Haifa, von Jakob S t e i n h a r d t zwei Landschaften. Von Walter Trier sieht man an Spitzwegs Idyllen erinnernde Gemälde, sehr schön in der Stimmung und gut gemalt, ln Paris lebt Leo Zack. Von ihm sieht man eine sehr pariserische Straße (Aquarell). Von den begabten jungen verstorbenen Malern AdoH Eduard W e ז s t e i n und Hugo K r a y n gibt es interessante Arbeiten. Von Krayn ein Porträt vor grünem Hintergrund mit scharf umrissenen Gesichtszügen, von Werstein sein Selbstporträt und eine Landschaft in seiner charakteristischen festen Farbgebung. Von den Bildhauern Jussuf Abbo und dem bekannten Cj I i c e ns 1 c i n sieht man gute Zeichnungen, die bei beiden die Herkunft von der Plastik nicht verleugnen. Von dem begabten Keramiker Pottner das Gemälde: Die Enten. Benno Elka n zeigt die herrliche kleine Bronze ״Flötenspieler“. Der Maler mit jüdischem Fühlen aber und mit jüdischein Temperament ist Ludwig M.eidner. Man sieht ihn mit zwei starken Zeichnungen. Hanna Schlesinger (Ruth Morold) G. Hertz: Porträt von Leopoid Zum Foto: Herbert Seousnleld Die Jüdische Winterhilfe teilt mit: Haussammlung am Sonntag, dem 20. Dezember. Sammlerlegitimation erfolgt durch unterstempelten und unterschriebenen braunen Lichtbildausweis. Für jeden Betrag erhält der Spender eine goldgelbe Quittung mit Aufdruck des erhaltenen Wertes. Postscheckkonto der Jüdischen Winterhilfe: Berlin 934 46. In den B^zlrksstelleti des Jüdischen Wohlfahrtsamts Berfin wurden in Gemeinschaft mit der Jüdischen Winterhilfe 3400 Kinder zu Chanukkab mit Kleidungsstücken versehen. Ferner wurden die jüdischen Insassen der städtischen Heil- und Pflegeanstalten und Hospitäler mit Süßigkeiten bedacht. Hierbei wurden ca. 500 Personen beschenkt. Im Aufträge des Reichsverbandes der Jüdischen Kulturbünde hat Herbert Friedenthal Gutzkows ״Uricl Acosta“ für die jüdische Bühne neu bearbeitet. Die Bearbeitung wird im Januar vom Theater der jüdischen Schulen uraufgeführt. Teeabend der Makkabi-Mltarbelter. Der Bezirksverband Berlin-Brandenburg des Deutschen Makkabikreises veranstaltete am 18. Dezemlier gemeinsam mit der BZV. einen Teeabend für seine aktiven Mitarbeiter, der in erster Reihe dazu dienen sollte, den führenden Menschen des Makkabi die Bedeutung ihrer Zugehörigkeit zur Zionistischen Organisation deutlich zu machen. Dr. Martha Wertheimer sprach in begeisternden Worten über ihre Palästinareise und forderte die Makkabim auf, hier zu tun, was in ihren Kräften steht, um das Aufbauwerk zu fördern. Danach setzte sich Dr. Kurt Licht mit den zahlreichen Einwendungen auseinander, die bei aller Bewunderung der jüdischen Leistung noch immer dem Zionismus entgegengehalten werden. Wenn der Zionismus auch nicht in naher Zukunft die jüdische Wanderungsfrage lösen könne, und deshalb die Uebersee-Wanderung andauern und sich hoffentlich sogar verstärken werde, so sichere doch allein Palästina die Fortexistenz des jüdischen Volkes. Der Abend klang in den Appell des Leiters, R.-A. E x i n e r, aus, in den Reihen des Makkabi eine intensive Werbung für die BZV. zu beginnen. Veranstaltungen Klavierabend Erich Länderer. Der Klavierabend des Pianisten Erich Länderer im Brüdervereinshaus bereicherte den Eindruck seines letzten Aultretens in außergewöhnlichem Maße. In diesem Konzert wurde der eminent expressiv begälte Künstler zum selbstlos nachschöpferischen Betreuer des ihm anvertrauten Werks. Nach der flächigen Dcbussysehen ״Suite bergamasque“ entschieden wir uns für den Liszt der H-mall Sonate. Diese Sonate ist ein Gipfel seines Scltaffcns, in die er persönlichste Eigenzüge hineingelegt hat. Länderer trumpft mit dem herrisch selbstbewußten Grundrnotiv auf, schlägt sich mit ihm durch das Gehege von Kanriolen, Figurinen und Läufen, die das Thema umspülen. Er läßt die strahlende Milde eines fromm-gläubigen Gesangs das Spielwerk durchbrechen, das weiter vorwärtstreibende Geschehen in Reflexen blenden und wuchtet diesen Gesang nach titanischen Anläufen, hymiiiscii glorifiziert, in den Rau in. ln anregendem Plauderton durchstreift er in der ״Promenade“ aas Museum, sieht, erlebt Bilder, ein altes Schloß, von unheimlichen Geschichte 11 umdüstert, ein schweres Ochsengespann, das im Schwanken der Last schwarze tiefe Furchen zieht, fröhliche Bilder von streitenden Kindern, gackernden Küchlein, kreischenden Marktweibern, dustergraue Katakomben, quälenden Hexenspuk, der schwindet im Blick auf das in der Sonnenflut sich aufrichtende Tor von Kiew, im schaukelnden Geläute der großen und kleinen Glocken, in verwehten Orgelklangen und der großen Weite des Raumes, der sich zur Gottglaubigkcit öffnet. So prägnant wie Länderer diese Bilder malt, so gab er Chopin in natürlicltem Sentiment, im Glimmen seiner Harmonie, ließ er das pianistische Feuerwerk ״Danse du feu“ von de Falla mit Brillanz, Kraft und Präzision abhrennen. Ein herrlicher Abend, ein beglücktes Publikum; der einzige Mißtori war der halbbesctzte Saal, der unserem kunstbellissenen Publikuתו schlecht ansteht. Dr. Jakob Schönberg ״Ungehörte Stimmen“. Erna Leonhard (Feld) und Leo Merten (Meuter) warben am dritten Abend dieser Vortragsreihe für die Dichtungen von Paul. Mayer, Elly Groß und Nelly Sachs. Paul Mayer ist zweifellos ein Lyriker von Rang; zum Vorrang einer Persönlichkeit fehlt ihm freilich ein unverkennbar eigener Ton. Seine zuweilen von Rilke beeinflußten Verse schwanken zwischen dichterischer Aussage und lyrischem Gesang, bleiben aber in ihrem Ringen um Formgeschlossenheit sowie um Weib, Welt, Gott und um Annäherung an biblische Gestalten bemerkenswert. Elly Groß vermag in sedenvollen, bezwingend schlichten Strophen und Prosazeilen von der knospenhaften V«rspwinenheit ihres Gefühlslebens als Blinde und zugleich v׳on inrer tapferen Lebenshaltung zu überzeugen. Nelly Sachs, sonst eine Harfenistin zarter Gefühle, enttäuschte in ihrem Puopenspiel ״Jahrmarkt der Träume“ durch eine süßliche Ueberlyrik, indem sie aus den Spiclzcugschachteln alter Romantik Sagenfiguren wie Melusine, griijilockige Waldfrauen, ein Eitenfräulein u. a. hervorholte, ihnen ״Prinzessin Schwalbe“ sowie _ — Engel zugesellte und alle Phantasiegestalten mit Zieraten aus ihrem lyrischen Zuckerguß ״schmückte“. Erna Leonhard (Feld) und Leo Merten (Menter) ergänzten sich in erneuter Bewährung vorteilhaft: er dämpfte in kluger Zurückhaltung manchen Gefühlsiiherschwang, sie kam zögernden Seelenerschließungen aufmunternd entgegen. So wurde der Abend ungleichwertiger Dichtuitgen zu eineni unanfechtbaren rezitatorischen Erfolg. —t. Ankündigungen Sämtliche Veranstaltungen (Gruppenabende, Arbeitskreis-Sitzungen, Oneg Schabbat) 4er BZV. fallen bis einschließlich 3. Januar aua- Frauen-ArbelUgenteinachaft für Palästina. Alle Veranstaltungen einschließlich des Cfcug Iwri fallen in der Zeit vom 20. Dezember bis 3. Januar aus. HebrSliche Kurse der BZV. Sämtliche Kurse pausieren ab 20. Dezembe» bl* 3. Januar. Wiederbeginn sie* Unterrichts am 4. Januar z» den üblichen Zeiten. — Der Anfängerkurs Dr. Broser, Kantstr. 54, kann erst Anfang Januar beginnen. Vorbesprechung am 4. Janutf, 19.30 Uhr, Kantutr. 54. Anmeldungen an die Kulturabtcilung der BZV., W15, Meiaekestr. 10 (9190 31). Die Photoausstcilwng der BZV. wijdt vom 9. bis zürn 23. Januar Int Heim, Kantstr. 54, gezeigt. An der Ausstellung haben sieh zahlreich® jüdische Photographen beteiligt. Für eine zielbewiißte jüdische Photoarbeit ist es vichtig festzustellen. daß auf di« Aufforderung der Aulsstellungsleitung, nur Bilder jüdischen Inhalts einzuaenden, sehr viel Material einging. Jüdisches Lehrhaii* und Lehrstätte Btallk. Beginn der Donnerstag- Reihe ״Wirken in der jüdischen Üelfentlichkeit“ am 13. Januar, Ignaz Maybaum und Manfred Swarsensky: ״Der Rabbiner“. — Der Beginn de» Vorlesungen und Arbeitsgemeinschaften wird noch bekanrrtgegeben. — Sprachen: Ab 4. Januar neue Anfängerkurse b Englisch and Spanisch; bei genügender Teilnehmerzahl neuer Vormittagskursus für Englisch-Anfänger sowie Spanisch-Konversation. Ebenso and Kurse fiir deutsche und englische Stenographie vorgesehen. —■ Intensiv- Kursus für Englisch: Am 4. Jamal, 9 Uhr, Marburger Straße 5,111. Alexander Kipnis singt am 25. Dezember. Das zweit» Konzert findet am 2. Januar jm Brüdervereinshaus statt. Familien - Nachrichten Herr Hugo Huber und Fra« Frieda, geh. Moser, W 30, Lindau» St»aße 8, begehet! am 29. Dezember die silberne Hochzeit. Herr Moritz Rosenthal und Frau Selma, geb. Jaredci, Invaliden• *trafle 141, begehen am 28. Dezember die silberne Hochzeit. Herr Heinreich Rüben und Frau, geb. Goldmaim, Auguststraße 16, begehen am 29. Dezember die silberne Hochzeit. Herr Max Wachsmann und Trau Hertha, geb. Horowit, N 54, Lothringer Straße 65, begehen am 29. Dezember die silberne Hochzeit. Barmlzwah-Termtni Am 26. Dezember (21. Teweth)! Fred Singer, Sohn von Markus Singer, Charlottenburg, Wielandstraße 10. AN• UND VERKAUF P8PS8PTBPDlCllBr״.7;),״״?;״; Auch Varfcaut an Privat• E*. Bl.ibtr.Mt,•8«. 910951 30 9. HeiRATSaiSUCHI Parser Teppiche deutsch« Teppiche, Schlaf•, Speise-, Herrenximsru, Klub- BsSbel kituft g. Kasse Kl«4n! Krumm« Straße 92 34 76 95 Annette® wegen ANKAUF VERKAUF Jehoren io die lache Rundschau ANKAUF EUg׳. Bux־Ura. Hsrrsa-, Schlafu. Speissximm״ Stilznobelp Perserte©- piche, Deutsdhtappiene etc. R«lefl1r, Krumm* Str.60.Ruf St •SSt Aai.-Pnlal. vartanfM Unsert senr vtrmiHiBrflJocmBr Jüdin, 31 J. alt, hübsches, gebildet., tüchtigen und häuslich«! Made! Vorllufi« Mitgift RM 10 000.-. Off. urtU 28 a. d. Ana-Abt d. Jüd. Ru11d*<h Berlin W 15, Meimheatr. 10 WIENER ARZT 32, m.fpsl Spezialfach, iangj. klinisch. Pnuris, 0)ni1cb״Sb1«tjibürger׳ Palaittmi «migrierend, sacht pass. Jld. LsbsiufafilurtlB m. wen! ent. 1200 Pfund Sterling* ©d.Vermogen Psl&stins. Offerten ״AaiifltlUt“ Start 0|tal*tv Wiffftw•, Wienbm tl Hirr, bekannte Persönlichkeit, Jude, gab« Erscheinung, sucht moderne, seriöse Frau vra gutem Aeußeren, Bildung, Fs- RBÜie. Zuschriften unter U 32 en di« Anz.-Abt. der Jüdischen Rundsdiau, Berlin W15, Meinekestr. 10 Jon. Klavierstimmer 1 und R*p«r«Mur ✓ T*i. ■ 67 20 40 UNTERRICHT Klavierstimmer PEREZ Ruf: 7219 20 Englisch Franz. / Ital. U»bers9t8Bng«s Indlrfdusll. UntarrleM׳ KU« Hlflinlmufli *bemal Lektorin im ׳ Asiiw. Amt (Jüdin) Ruf: 31 3558 Ferleeae feinthalt Klndsrhaim Mlctiandorf b. Barlin ־t.Ufon: Mid1w״W 304 - Bin. 92 5354 | Unterrictitssesuche | ־ . ן ן . MAX RIEGEL V. J IM. i. Kimikwk Mltfl.d. j.Hdw.-V. P1rl*1rlt,,21/M (Wim, Mat■) feil: HUM Wo k«1tn JQdltche* Fräulein da» «» Kochen gründlich 9tfrn*n ■ (»«wünscht Berlin und Umgebung bei freier Pension- Offerten uni U 34 a. d. Ameigen* Abt, der Jüdischen Rundschau, Berlin W 15 Unterrichts- Anzeigen In die 3lldlsche Rundschau t

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