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Jüdische Rundschau · 1938-08-23 · Heft 67 (23.8.1938) · page 3

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
43 (1938)
Issue
Heft 67 (23.8.1938)
Date
1938-08-23
Page
– (sequence 3)
Language
German
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Nr 67. 23. VIII. 1938 JÜDISCHE RUNDSCHAU Seite 3 Was will eine jüdische Soziologie? Eine noch ungelöste ßildungt-Auigabe Ausgewanderte Kinder Von Dr. Werner Cahninann Frühere Jahrhunderte karinien das Bedürfnis, den sozialen Körper der Judenhcit kennen/״ ernen, nicht. Das jüdische Vo.k in seiner Existenz war das Zeugnis für den fortdauernden Bund Gottes mit Abraham und der Inhalt dieses Bundes war Gegenstand des Lernens. Diese sonst ״mittelalterlich“ genannte Geisteshaltung, der die Idee die einzige, noch nicht zum Begriff abgeblaßte Realität war, erfüllte die jüdische Geschichte vom Schreiber Esra bis zum Rabbi Akiba Eger. Was wir aus dem so umschriebenen weiten Zei raum von der sozialen Geschichte der Juden wissen, geht weit mehr auf außerjüdische als auf jüdische Quellen zurück. Aber auch nach der Emanzipation ist dieser Spalt offen geblieben. Alle oder fast alle christlichen Beurteiler der erst zu emanzipierenden wie der bereits emanzigierten Judenhcit richteten ihre Aufmerksamkeit auf die sozialen Schäden am Körper unserer Gemeinschaft, auf Zins und Wucher, auf Güterzerslückelu.ig und Pfandleihe, auf Hausierhandcl und ttettelunwescn, schließ.ich auf die z-usammenbailung von Reichtum und üeldmacht in den Familien der privilegierten Hofjuden und ihrer bürgerlichen Nachfolger. Die Juden dagegen überflogen die Jahrhunderte und bewegten sich nur im ״Geistigen“; sie sprachen vom Geist der Propheten und von den ewigen Geboten vom Sinai, und dann weiter, den Schlagworten des ausgehenden IS. jah huuderts folgend, von Freiheit und Gleichheit, von unveräußerlichen Menschenrechten. Noch um 1860, als die moderne Soziologie in England und Frankreich und mit Lorenz van Stein in Deutschland langst zu Wort gekommen war, war für Heinrich Graetz die jüdische Geschichte eine Geistesgeschichte und eine Leidensgeschichte, nicht mehr. Das blieb so, bis schließlich in den allerletzten Jahrzehnten, vor ailem Dank dem Zionismus auch im jüdisehen Kreis der Anschluß an die geistigen Strömungen der Gegenwart erreicht ist. Diese Gegenwart ist der sichtbaren und spürbaren Wirklichkeit zugewandt. Und so wird das jüdische Volk selbst, losgelöst von allen iiberwcltlichen Bundesbindungen, zum Gegenstand der Betrachtung, das Interesse an den Erschcim.ngsformcn seiner Existenz zum Band des Zusammenhalts. ״Gegenwartskunde״ erhalt die Würde eines jüdischen Lehrfaches neben Hebräisch, Bibel, Talmud und Geschichte. Der Wunsch, auch in dieser Zeit in einer jüdischen Welt zu Hause zu sein, hat die Bemühungen um eine Gcgenwartskunde hervorgerufen*). Seit mit der Einheit des christlichen Weltbilds auch die Einheit des alten Judentums verloren ging, ist das Jüdische zu einer verwirrend vielfältigen Landschaft geworden, mit Höhen und Tiefen, mit Fernen und Nahen, die zu erkunden sind, Parteien und Organisa,ionen sind entstanden und haben sich wieder gespalten, das berufliche Leben hat sich gegliedert, Landsmannschaften haben sich gesondert, und alle diese zerstreuten Bestandteile hat eine riesenhafte Wanderung über Meere und Kontinente gewirbelt. Aus den Teilen das Ganze neu zusammen zu setzen, ist die Absicht der Gegenwartskunde. Aber die Typen der Gegenwart sind nicht zu verstehen, ohne daß ihrer Herkunft aus dem Vergangenen nachgespürt wird. Warum also jüdische Soziologie einschränken auf die Eintagskunde von der jüdischen Gegenwart? Warum nicht bei Max Weber in die Schule gehen und in die Welt der Bibel in ihrer Bedingtheit und Geschichtetheit einzudringen versuchen, warum nicht aus den Folianten der talmudischen Diskussionen das Volksleben jener Zeit erstehen lassen, warum nicht hinter dem Ausweisungsdekret von Granada, dem Ko• sakengemetzc! des Chinelnitzky und den Judenordnungen dcutscher Territorialherren des Mittelalters mehr aufspüren wollen, als die Dokumente einer Leidensgeschichte? Die Schwierigkeiten sind verschiedener Art, je nachdem ob man die jüdische Antike oder die mittelalterlichen und neueren Jahrhunderte zum Feld der Forschung und der Belehrung gewählt hat. Biblisches und talmudisches Schrifttum ist dem Juden als schriftliche und mündliche Lehre das Wort Gottes — dem Orthodoxen in allen Einzelheiten, aber als Ganzes atrcTi dem Liberalen — und die Furcht, daß die Welt der Bibel den Gott der Bibel verbergen könnte, hat viele Generationen vor unserer Generation beherrscht. Erst die neue palästinensische Wirklichkeit hat den Bann durchbrochen, der über der alten lag. Die späteren Jahrhunderte dagegen sind eingehüllt in die Nacht des Golus. Wie sollte man sie dtirchdringen? Wenn man die Verstrickung von Schuld und Schicksal aufdeckte, in die eine abnormale Sozialstrtiktur die Juden gedrängt hatte, so war man in Sorge, nach außen und nach innen Stoff für Mißverständnisse zu schaffen. Da war kein stolzes Bild, nach dem die Jugend verlangte, zu gewinnen. Jüdische Wirtschaftsbetätigmig, so lebenswichtig sie gewesen ist, in ihren Erscheinungsformen war sie trabantisch und secundär, jüdische Politik — zu oft erscheint sie herabgedemiitigt in die Niederungen der Opportunität, jüdisches Denken — am Ende findet man darin Elemente der Lebensklugheit des Schwachen. Und die jüdische Gegenwart schließlich, die dein forschenden und lehrenden Bemühen ״verstellend“ zu erschließende, was bietet sie, wenn sie mehr ist als Materialsainmlung. dem ehrlichen Blick deutlicher als die Ausweglosigkeit der Massen und die unerfüllten Hoffnungen der Idealisten? Trotzdem ist dies alles Auftrag an uns und muß bewältigt werden. Suchender Jugend die Kraft, Wahrheit zu ertragen, nicht zuzutrauen, ist eines in so vielen Wirklichkeiten geprüften Volkes unwürdig. Bald wird die Illusion durchschaut und dann führt sie zur Enttäuschung, und Enttäuschung ist der Vorbote der Verzweiflung, die das Leben zerstört. So schweben wir hin und her zwischen den Gefahren der Unkenntnis und der abgründigen Erschütterung, wenn sich das wahre Antlitz des Tatsächlichen eViüflt. Beiden Gefahren zu begegnen, bedarf es sorgsamer Seelenärzte, eines wahrhaft verstehenden Eindringens, Sondern» und Sammelns. Das Ziel ist, die realen Positionen der geschichtlicher! Partner aufzudecken und so auf einer neuen Ebene der Betrachtung die Leidenschaften der Vergangenheit wie der Gegenwart zu entgiften. Das ist die Aufgabe einer jüdischen Soziologie. I>;e Arbeit an ihr steht eben erst in ihrem Beginn und wir sind nicht imstande, die Ernte künftiger wissenschaftlicher Bemühung vorzeitig in die Scheuer zu fahren, sie in der Mühle der Tagespädagogik zu mahlen und als Brot an die Hungriger! auszuteilen. Aber in aller Vorläufigkeit muß der Versuch unternommen werden, einer Generation, die in Bild und Gestalt denkt, das überirdisch Große, das unsere alte Geschichte durchzieht, im Anschauen des Lebendigen begreiflicher zu machen, ihr in den Verzerrungen der Golus-Existenz das Wunder des Ueberdauerns zu zeigen. Auf diesem Wunder ruht auch die jüdische Gegenwart, dies und nichts anderes ist ihr inneres Gesetz. Das Gesetz über eine Bereinigung alter Schulden vom 17. August 1938 findet nach fj 1 Abs. 5 des Gesetzes aut jüdische Schuldner keine Anwendung. Wer Jude ist, bestimmt § 5 der 1. VO. z. Reichsbürger-Gesetz vom 14. November 1935. *) Vgl, hierzu die Aussprache in der Zeitschrift für Jüdische Wohlfahrtspflege und Sozialpolitik. Jhrg. 1937 36 unter dem Sammeltitci ״Zur Gestaltung der jüdischen Gegenwartskunde“. Noch immer werden eine große Zahl von Kindern und Jugendlichen zu ihrer Schul- und Berufs-Ausbildung unter schweren Opfern der Elfern und Gemeinden ins Ausland geschickt. Ein Teil davon kommt nach England; ich habe in vier Jahren als Psychologin Gelegenheit gehabt, die Mentalität dieser Kinder zu studieren, und möchte bescheiden auf einiges hmweisen, womit die vorläufig noch zunickbieibemlen Eltern den Kindern das Leben in der Fremde erleichtern können. Ich bin mir vollkommen klar darüber, was der Entschluß für eine jüdische Mutter bedeutet, ihre jungen Kinder in eine unbekannte Ferne zu schicken. Die Monate, die zur Erledigung der Einreise- und Aufnahme-Formalitäten notwendig sind, sollten benutzt werden, um die Kinder so selbständig und unabhängig wie möglich zu machen und sie so weit wie möglich einzuweihen in Sitten und Gebräuche, vor allein aber in die Sprache der neuen Heimat. Statt dessen «erden häufig diese Kinder nach Strich und Faden verwöhnt, und die Atnio.-phäre des Umheg:s<־ins und der Verweichlichung macht sie eher ungeeignet für das neue Leben in der Fremde, Oft fühlen sie sich ״verschickt“ wie Postpakete, und wieviel aufnahmebereiter wären sie, wenn sie unter Anleitung der Eltern gelernt hätten, die Reise ins Ausland als etwas Freiwilliges, Selbstgewähltes anzuschen! W ir wollen die Eltern nicht dafür tadeln, aber wir wollen ihnen herzlichst und dringend raten, Selbstdisziplin zu üben von dem Augenblick, da es feststeht, daß ihre Kinder ins Ausland gehen, und von da an für alle Zukunft. Außer der Sprache des neuen Landes sollten Jungen und Mädchen Strumpfe stopfen lernen, Knopfe annähe:!, einen Flicken aufsetzen, Hemd- und Roekärmel kurzer machen. Zimmer fegen, Tisch decken, Geschirr abwaschen mul trocknen, auch sich selbst einmal ein paar Strümpfe auswaschen. Wie oft kommen sie in Familien, die sich keine Hilfe halten können, und stellen ratlos und häufig sogar beleidigt bei selbstverständlichen Forderungen der häuslichen Mithilfe. - Der englische Schiller ist dem Ausländer gegenüber freundlich aber reserviert: jeder Neuling — ob Engländer oder Fremder — hat eine Zeit des ״Ragging“ durchzumachen, in der er gefoppt und gehänselt wird, und wenn er sich dabei als .,a good sport" erweist, nicht gekränkt ist, nicht angibt und nicht zuruck/ieht, sondern fröhlich mitlacht und mitneckt, dann wird er nach einer Weile in die Klasscngemcinschaft atifgenommen; wer aber empfindlich ist, zugesehlossen oder gar hochmu ig, wird sehr bald isoliert sein. Die Unbilligkeit, Gedanken schnell in der fremden Sprache au-zudrücken, trag* ein gut Teil dazu bei. daß viele unserer Kinder im Anfang unter der Fin-,umkeil leiden. Darüber liehen ihnen auch nicht son׳i1׳!.nta!e Briefe aus der Heimat hinweg, im Gegenteil, sie sorgen, daß das Heim- Weh immer wach bleibt. Sn kann ich nur immer wieder raten, die größte Disziplin in Briefen zu üben. Die Kinder in der Fremde brauchen nicht über jede Unpäßlichkeit daheim, über jedes neue Mißgeschick informiert zu werden; wozu? Sic können aus der Ferne nicht helfen. Wichtig ist, daß die Eltern regen Anteil nehmen an a'lem Neuen, was das Kind erlebt, und ihm mit froher Ermutigung über schwere Zeiten hinweghelfen. Eine Woche ohne Brief heißt noch nicht, daß das Kind die Eltern vergessen hat, oder daß ihm etwas passiert ist —, cs heißt wahrschein'ich nur, daß cs als neues Glied einer neuen Geimeinschaft zu eifrig war, um Zeit für einen Brief nach Hause zu finden; die Liehe der Eltern ist ihm ja unverlierbar. In den Jahren meiner Arbeit mit chesen Kindern habe ich drei verschiedene Typen unterscheiden gelernt: Da sind zunächst die Gesunden u1׳!l Normalen, die die Aus- Wanderung als ein spannendes Abenteuer sehen; sie fühlen Vornamen für Juden Im Reichsgesetzblatt vom 18. August wurde folgende (das Land Oesterreich nicht betreffende) zweite Verordnung zur Durchführung des Gesetzes über die Ae״ k’rmig von Familiennamen und Vornamen (vom 17. August 193S) veröf fentücht: ״Auf Grund des §!3 dos Gesetzes über die Aondcrting von Familiennamen und Vornamen vom 5. Januar 10c8 (Reichsgesetzbl. I S. 9) wird folgendes verordnet; § I (1) Juden dürfen nur solche Vornamen beigelcgt werden, die in de ו vom Rtichsministor des Indern heraus*׳״■־^- neu Richtlinien über die Führung von Vornamen aufge'iihrt sind. (2) Abs. 1 gilt n'cht für Juden, die eine fremde Staatsangehörigkeit besitzen. § 2 (1) Soweit Juden andere Vornamen führen, als sie nach § 1 Juden beigelegt werden dürfen, müssen sie vom 1. Januar 1939 ab zusätzlich einen weiteren Vornamen anrehinen. und zwar männliche Personen den Vornamen Israel, weibliche Personen den Vornamen Sara. (2) Wer nach Abs. 1 einen zusätzlichen Vornamen annehmen muß, ist verpflichtet, hiervon innerhalb eines Monats seit dem Zeitpunkt, von dem ab er den zusätzlichen Vornamen führen muß, dem Standesbeamten, bei dem seine Geburt und seine Heirat beurkundet sind, sowie der für seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort zuständigen Ortspolizeibehörde schriftlich Anzeige zu erstatten. (3) Ist die Geburt oder die Heirat des Anzeigepflichtigen von einem deutschen diplomatischen Vertreter oder Konsul oder in einem deutschen Schutzgebiet beurkundet, so ist die dem Standesbeamten zu erstattende Anze'ge an den Standesbeamten des Standesamts [ in Berlin zu richten. Hat der Anzeigepflichtige seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Ausland, so ist die im Abs. 2 Satz 1 vorgesehene Anzeige an Stelle der Ortspolizeibehörde dem zuständigen deutschen Konsul zu erstatten. (4) Bei (geschäftsunfähigen und in der Geschäftsfähigkeit beschränkten Personen trifft die Verpflichtung zur Anzeige den gesetzlichen Vertreter. § 3 Sofern es im Rechts- und Geschäftsverkehr üblich ist, den Namen anzugeben, müssen Juden stets auch wenigstens einen ihrer Vornamen führen. Sind sie nach § 2 zur Annahme eines zusätzlichen Vornamens verpflichtet, ist auch dieser Vorname zu führen. Die Vorschriften Uber die Führung einer Handelsfirma werden hierdurch nicht berührt. § (1) Wer der Vorschrift des § 3 vorsätzlich zuwiderhandelt, wird mit Gefängnis bis zu sechs Monaten bestraft. Beruht die Zuwiderhandlung auf Fahrlässigkeit, so ist die Strafe Gelangnis bis zu einem Monat. (2) Wer die im § 2 vorgeschriebene Anzeige vorsätzlich oder fahrlässig unterläßt, wird mit Geldstrafe oder mit Gefängnis bis zu einem Monat bestraft,“ sich wie Robinson Crusoe auf eine unbekannte Insel verschlagen, und mutig und voller Neugier beginnen sic, sie zu erforschen. Unbeschwert von Heimweh und überkommenen Vorurteilen interessieren sie sich für alles, sind aufnahmeuml hilfsbereit, begeistert, wenn es ihnen gut geht und sie vorwärts kommen, unu auch von schmer/.ücMeii’ Erfahrungen nicht leicht zu entmutigen. Nach dem Motto: ״Was mich nicht umbringt, macht mich nur stärker", tauchen sie gl eich Bojen im Meer immer wieeier aus den Wellen empor. Sie׳ kommen gut voran in der Schule und in der Lehre, und da sie anpas-ung;- fähig und nicht überheblich sind, immer bereit an einem Spiel oder Spaß teiizunehmen, so gewinnen sie sehr schnell die Liebe ihrer Umgebung, in der sich immer jemand findet, der sich — auch finanziell . für die Zukunft .solches Jugendlichen interessiert. Diese Kinder bilden kein Pioblein für uns, sie werden sich überall durchsetzen, in jedem Lande vorwärtskomn.cn. Gail/, anders ist der zweite Tvpus: Das sind die Kinder, die man zu lange daheim behalten hat, sei es aus Kurzsichtigkeit oder aus übertriebener Liebe; sie sind Zeuge 11 gewesen von der allmählichen Verarmung der Litern, haben erlebt, daß Unterstützungen von den Gemeinden kamen, mit deren Hilfe und Befürwortung sie wahrscheinlich hin;1;!-.geschickt wurden. Aus jeder neuen Entbehrung, die ein Sclaeh-al ihnen aiiferlegte, ist ihnen ein neues Ressentiment erwaeiiscn, und doch haben sie die Erfahrung gemacht, da II letzten Fades immer von irgendwo Hilfe ki nun um muh. . Da sie voll imberec ׳ht.gter Erwartung( n im fn*;ndt.n La ad ankumt 1u־n, können die Er,ti:!u.'Chn ngen!: i c ■ht; iibhli ibtn , die in 11 a;’ischer Wechselwirkung Ke-seu tin umt und An׳: 111;;'..:׳/ ei'/eu .eil״: Mauel!! 1י.וו hat -nlcheu |t!geml! 1V ’ HM b •ine k;! J j' > j_ ' p-.' h׳'h>׳'n t 5«e Behandlung geholfen, die iluten da/u \r! 'iriit , ihren I...eh cns- Stil /!! andern. Wieviel ßchu CT V" U ׳ 1 r e . U hi.׳־■',Hi i den erspart geblieben, wenn -v : ז!;■! 1 i:n ■r vcs 11׳ sie! l j MT h TU' *1 .) :־, tu ח ir 1 1ml richtigen Leben-(׳ ins teil״; M d IK! d hrmh .ns verlassen hatten. 1 )er dritte Tvpu-, den ich 1 e r\\!11 nun n י M 1; t ׳. U ׳ ן; j j, j , U -!־,! j \ leicht 1 liu Mi. hr/;1h! tiUTvur 1 d 1;! Jur. Am;! v t ־. V!e! /!! i' UPT ,Iahe: :1; :;M'h’if'beu, luN-n di .Mm-; חחי('; I , ier An.w! un.i Uno: In 11 m 11 in s!ch!׳.!uh: en w. ,};1; Uidu w -n HM n.nl sind . dl ihtvds. M1!dr;iiii-M' •h und;!Im; 1;)i; 'And , M /1! th1;׳ sie sich b ■i jeder Annäherung /urii.k, t’iihbi] -ßßi . 1-.;!::kt und verhä/:, wo imcnauh au de!־g'׳.׳\ h. n d■•;!k;. le i de: fi 1 undliehste;1! riinbmmg ze :•(,!־.־n s;;׳ in ä ,nun׳n :::! i lu .׳! n na, n:s mit hochgcvijgencn Kaien in \hu Du .;!׳!h;in:;;nter;::m Decken. 611■ sind vcim hlo-sut und hantig .i.rnor, um die ständige Ang-t, in dir -de!!׳h 11, /.; uherk•׳: e;iw11 ,׳!-׳ en Ihre Augen scheinen um S ׳;!.'!;!mg /:! Lehm!, ::,!.I Ihre ::׳vbeugte Haltung erinnert manchmal in gern le/u 1r- .!!ulte:!1 der V Hw an unsere Vorfahren nt ( 1h;׳t:!c Fliese Jugendlichen h־;>rhen cur aUwi Dingen Ermutigung, sie müssen cs erleben, daß es nach zu׳, rd!ss ge und vertraiiensu urdige Menschern g,bg die egut 1!nt ihnen meinet! und ihnen Liebe enti'rgenbring.r i; ,׳ meiste״ dieser 71t spat Ausgewanderten 11 cei/arielie K ::der. d e -ehwer unterm Heimweh leiden. Sie brauch״!!!!.du;1 der s 11111- und BeiufssushiIrtung in der Fremd״ den v iterlich und nnnterilrh fühlenden .Mdmensehen. dein sie \ er!;׳,men entgrg(,nb-i igen können, der sic liebevoll in die Arme nimmt, ihnen den Kuß gibt, tiaeh dem sie sich unbewußt sehnen, bei!lern sß> »i,-h nussrrcchen und auch einmal auwveincn können. Unendlich v• et kamt für die F.rziehung und Ausbildung der Kinder in! Au-'׳!m! getan werden, aber auch Liebe wartet ihrer hier - und das ist viel, viel mehr, M a r i e Ff e v 11 e in a n n (London) Budapester Brisf Von unserem Berichterstatter e s ק ו. B 11 d t. 10. August 1 ס iS Der F ü n f z e h n 0 r- 7, e n tralaus r 11 11 ß ö e r - ת 11 g 3 r i s e h e 11 () r t h r, d 0 x j ,■ kielt du--d ':׳ r.v׳e unter Vorsitz seines Präsidenten Samuel K;1 11 a 11 - 1 r 11!1 k I eine außerordentliche Sitzung ah. Der Aii'-svhnh 1' » , | ) ' 1־ ׳: t f f ן, L:111des!-1:׳n.de;, mit Ru'k-icht auf ' du■ die!!1 d!! ,־,1 e; ׳}.!•ך! Mit! berührenden Probknie, mit 1h er l.eiung ׳! vr n poA! u ן j tnlen Verhandlungen zum Zwecke d er hßio'wi'a .n׳H dl t u/ii A:u! Anläßlich des II. Weltl x0 n l: r 0 r י ׳.: e - der f' n .1 r 11, an dem auch eine Reih( von!uCrii au י-׳ Au-! and und Leher-ee tulgfonorninen halte 1 d in ־ ן,1, j; j :! \ יtי!;!: r! i׳tit 1 ׳.. e in der Tabakgasse ein Fe-f ׳!!tie-dicn-t - ‘olt, be: dem < ־'; Am rabbiner Dr. |u!iu- Fischt: ׳ r du■ hc״ f T'dc hielt. 1 'י :UM) wurden am '29. Aug’.i't. den! / um \',it!u!1;1 .feiert,mg p׳'uk!a -־׳ t; ין! teil St. Stefanstagc, 111 s.lmt 1! dun! Svn. 1 ך, > >! •) d r - i UiduS Fest gottc-die:i.-te :1 hg ( halten. In einem ()fiter Sanatorium -i.ub der 11. katiiiü -te Fm.inzier Ungarns der Narlikneg״/. it 6 1 m o .11 von Kraus/. Als (. leuei alilucktor der l 'ncan-ehen, darin |tr!!i״ek-U,,;:.:uisehen Bank hat er eine große An/1111 \ o!1 t 'nte: 11 .׳:־m׳.uuen ins!..eben gerufen, war dann Chef de- Hanke.׳)■-!ס- Krau-/ und Bettelheim. AK .0׳ >r׳,!!/׳ir Menschenfreund und Kuustmä/ori war er gleich bvlii kt. An mdi-ehen ( k״־n11׳mic u,;.׳e,1״.:w1beiten hat er sich nie exponiert, an allen wohkeü 1! .׳ Aktionen aber regsten Anteil genommen. A. F. Das Londoner Emigrationsbüro Der neuernannte Direktor des London);r intetgnuveinementalen Büros, Mr. George R u h i e e, hatte Besprechungen mit dem amerikanischen Vi/evorsit/emlen des Bums, Mr, Myron Taylor, sowie mit L.ord Wi nter ton. Am Montag eröffnete das Büro selbst unter Leitung von Mr. Robert Pell, dem ,stellvertretenden Direktor, seine ständig-׳ Tätigkeit btbztt Die Besten am Start. Das Sportfest des Makkabi hielt, was es versprochen hatte. Jeder der Wettkampfe war für den jüdischen Sport ein bemerkenswertes Lriignh. Von den leichtathletischen Wettbewerben verdient Erwähnung der dreifache Sieg von W e r t h e n über $09 m, 3000 m und im Weitsprung (!). Ueher 100 m schlug Sc 11 a 11 m a 11!1 Rafael (Schild), der aber die übrigen Sprinter des Makkabi hinter sich lassen konnte. Bei den Damen gewann Lore Me ver nach langer Pause überraschend sicher gegen d.e Schildnteisterin Pels. Im Diskuswerfen warf Dr. Topf mit 35.71 ni eine neue Makkabi-Bestleistung und schlug den Sv־hildnu׳kU 1׳ Kl aber. In den Boxkämpfen siegten die beiden Makk.abdeme Rüben und Hochhäuser über ihre Gegner vom ScIrUI. In einem Einladuiigskanipf schlug Es kan a 7. v (.Makkabi Berlin) überraschenderweise Reif (Makkabi Köln) durch k. a. Iin Handballspiel der Me'sterselnften der beiden Vcnv.mk' verlor völlig überraschend der Bar Koehl'a I t;.:It j; 4 Toren gegen den JBC. Berlin.

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