Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
- Journal
- Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
- Volume
- 6 (1934)
- Date
- 1934-01-01
- Page
- – (sequence 105)
- Language
- German
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233 Vgl. oben S. 26 ff. und Anm. 163. 234 Über die Geschichte der Juden in Frankfurt an der Oder vgl. Enc. Jud. 6, S. 1114-11X7 mit Literaturangaben. 235 Uber die Juden in Halle in rechts-, sozial- und wirtschaftsgeschichtlicher Hinsicht vgl. meine oben Anm. 186 angeführten Forschungen, denen eine abschließende Veröffentlichung demnächst folgen soll. 236 Oben S. 29. 237 Darüber vgl. für Frankfurt an der Oder Enc. Jud. 6, S. 1115, für Halle G. Kisch, Jahrbuch „Sachsen und Anhalt44 4 (1928), S. 158, Anm. 72. 238 Vgl. Max Freudenthal, Leipziger Meßgäste, die jüdischen Besucher der Leipziger Messen in den Jahren 1675 bis 1764, Frankfurt a. M. 1928, S. 176 ff. 239 Vgl. Lewin, JJLG. 14 (1921), S. 227 f. 240 Vgl. Wilhelm Schräder, Geschichte der Friedrichs-Universität zu Halle, I. Bd., Berlin 1894, S. 339 ff., 365 f. 241 Die Zahl der in Halle studierenden Mediziner war im siebzehnten und achtzehnten Jahrhundert stets gering; Schräder, a. a. O., S. 114. Am Schlüsse des Jahres 1775 zählte die Universität Halle nach Schräder, S. 372, nur 37 Medizinstudenten. Vielleicht liegt darin mit eine Erklärung dafür, daß in jenen Zeiten die Zulassung auswärtiger Juden zum Medizinstudium in Halle nicht engherzig gehandhabt wurde. Ähnlich stand es übrigens mit den medizinischen Zuhörerzahlen im achtzehnten Jahrhundert an sämtlichen Universitäten in Preußen; darüber Max Lenz, Geschichte der Kgl. Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin, I. Bd., Halle a. d. S., 1910, S. 41. 242 Oben S. 27 ff. 243 Oben S. 27; Promotionsgesuch vom 4. März 1749, GStA. Berlin Rep. 52, 159 n. 9, Bl. 72, Kisch, Urk. Nr. 11, I. 244 Vgl. Lenz, Geschichte der Universität Berlin I., S. 40. 245 An den Universitäten Heidelberg, Duisburg und Gießen, über deren jüdische Studenten und Doktoren bereits Publikationen vorliegen (vgl. oben Anm. 150), sind Juden aus Böhmen nicht nachgewiesen. 246 Landau, Geschichte der jüdischen Ärzte, S. 135. - Meine Nachforschungen nach Studiengang und Dissertation von ihm sind bisher ergebnislos geblieben. 247 Max Grunwald, Hamburgs deutsche Juden bis zur Auflösung der Dreigemeinden 1811, Hamburg 1904, S. 64. 248 Oben, S. 29. 249 Über diese oben Anm. 241. 250 Man lese, was über den Zustand und die Bedeutung der medizinischen Fakultäten an den preußischen Provinzuniversitäten im achtzehnten Jahrhundert der Historiograph der Berliner Universität Lenz, Geschichte der Universität Berlin I., S. 40 f., berichtet. Über Halle vgl. Schräder, a. a. O. 251 Es wäre interessant, auch diese Seite der Förderung, welche den deutschen Universitäten die Zulassung jüdischer Ausländer zum Studium gebracht hat, genauer zu verfolgen und statistisch zu erfassen. Die archivalischen Erhebungen dazu wären freilich, wie alle Untersuchungen solcher Art, sehr zeitraubend. Sie sind im Rahmen dieser Arbeit noch nicht möglich gewesen. Nur eines der gelegentlich gefundenen Beispiele sei als Beleg hier angeführt. An der Universität Halle erhielt zwei Tage vor der Promotion des Prager Juden David Jacob Kisch am 20. Juli 1772 Johannes Josephus Steinlechner, im Promotionsprotokoll „Bohemuns Pragensis" genannt und damit zweifellos als Nichtjude bezeichnet, die medizinische Doktorwürde; Annales facultatis medicae, handschriftlich im Archiv der medizinischen Fakultät Halle. 252 Vgl. zum Folgenden namentlich Kober, Rheinische Judendoktoren, S. 218; ferner Eschelbacher, Philippson-Festschrift, S. 168; Rieger, daselbst, S. 178; Adler, JJLG. 19 (1928), S. 259. 100