Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
- Journal
- Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
- Volume
- 6 (1934)
- Date
- 1934-01-01
- Page
- – (sequence 106)
- Language
- German
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VII. DIE AUFSICHT DER PRAGER MEDIZINISCHEN FAKULTÄT ÜBER DAS MEDIZINAL WESEN DER JUDENSTADT IN PRAG 253 Oben S. Off. -254 oben S. 12f. 255 Aren. Min. Inn. Prag, Neue Manipulation U 1/13; Kisch, Urk. Nr. 13. 256 Oben S. 14 und Anm. 73. 257 Oben S. 16; vgl. weiter unten S. 41 f. 258 in ähnlicher Weise übte die Mainzer medizinische Fakultät nicht nur Lehrtätigkeit aus, sondern überwachte auch das städtische Sanitätswesen; vgl. Kober, Rheinische Judendoktoren, S. 185. 259 Vgl. Friedrich Stein, Die akademische Gerichtsbarkeit in Deutschland, Leipzig 1891, S. 120, wo jedoch weder die Prager Universität noch überhaupt diese Art der akademischen Gerichtsbarkeit Berücksichtigung gefunden hat. - Als Gegenstück seien Klagen von Juden gegen Christen erwähnt, welche der akademischen Gerichtsbarkeit unterstanden, daher vor dem Universitätsgericht belangt werden mußten. Diese Rechtsstreitigkeiten können hier außer Betracht bleiben. Im Univ. Arch. Prag scheinen Akten darüber zu existieren; vgl. Bergl, Judaica v archivu ministerstva vnitra v Praze [Judaica im Arch. Min. Inn. Prag], Sbornik archivu ministerstva vnitra republiky Ceskoslovenske 6 (1933), S. 17. 260 Univ. Arch. Prag A 28 und A 30. Die auf diese Tätigkeit der Prager medizinischen Fakultät bezüglichen Sitzungsniederschriften habe ich ausgezogen und veröffentlicht; Kisch, Urk. Nr. 14,15. Ob die zugehörigen Akten erhalten sind, war nicht festzustellen, da das Univ. Arch. Prag bei Abschluß dieser Arbeit (Februar 1934) noch nicht zugänglich war. 261 Univ. Arch. Prag, A 30, Bl. 4a; Kisch, Urk. Nr. 15; vgl. Arch. Min. Inn. Prag, Neue Manip. U 1/13, Beilage Litera A, Kisch, Urk. Nr. 19 II A. 262 Univ. Arch. Prag, A 30, Bl. 17-18, sub. 2; Kisch, Urk. Nr. 15. Dazu noch weiter unten S. 45 f. 263 Univ. Arch. Prag A 28, Bl. 179; Kisch, Urk. Nr. 14. 264 Univ. Arch. Prag A 28, Bl. 141b; Kisch, Urk. Nr. 14; vgl. auch oben S. 16. Über Dr. Moyses Clava Burga ist es mir trotz eifrigen Bemühens nicht gelungen, Anderes als die Angaben der oben angeführten Akten festzustellen, namentlich auch nicht, die Universität zu ermitteln, an der er studiert hat und promoviert worden ist. Vgl. nur noch Tobias Jakobovits, Die Judenabzeichen in Böhmen, JGJC. 3 (1931), S. 161 f. Aus dem Titel „Philosophiae et Medicinae Doctor", den Burga Clava nach den Akten geführt hat, glaube ich vermuten zu dürfen, daß er in Padua promoviert war. 265 Univ. Arch. Prag A 30, Bl. 4a; Kisch, Urk. Nr. 15. 266 Univ. Arch. Prag A 30, Bl. 5b-6a, sub. 6; Kisch, Urk. Nr. 15. 267 Über ihn und auch zum Folgenden Kaufmann-Freudenthal, Die Familie Gomperz, S. 375 f.; H. Schultze, Geschichte der Familie Wallich, MGWJ. 49 (1905), S. 277 ff., daselbst ausführlich über alle Mitglieder der Familie Wallich, in der sieben Generationen hindurch stets der Sohn dem Vater im ärztlichen Berufe nachgefolgt ist; dazu Freudenthal, Notiz in der Zeitschrift für hebräische Bibliographie 14 (1910), S. 158. 268 Vgl. oben S. 21 und Anm. 126. 269 Univ. Arch. Prag A 30, Bl. 15a, sub. 3; Kisch, Urk. Nr. 15. 270 Univ.Arch. Prag30A,Bl. 12b; Kisch, Urk. Nr. 15; vgl. daselbst Bl. 17-18, sub. 2, Kisch, Urk. Nr. 15. 271 Auch zum Folgenden Univ. Arch, Prag A30, Bl. 15b-16a, Kisch, Urk. Nr. 15; daselbst Bl. 17-18, sub. 2, Kisch, Urk. Nr. 15. 272 Vgl. Kaufmann-Freudenthal, S. 376. 273 Vgl. oben S. 16.-Ähnlich wie jüdische Ärzte christliche Kranke nicht behandeln sollten, so durften auch die jüdischen Apotheker Arzneien an Christen 101